MUSIK GEHÖRT ALLEN!
Die Münchner Symphoniker und das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin entwickeln preisgekrönte inklusive Konzertformate. Der Text schildert eine lebendige Probe mit den Münchner Symphonikern unter Joseph Bastian, bei der Fabian Moraw gemeinsam mit dem Orchester „99 Luftballons“ singt. Musik wird hier als mitreißendes, gemeinschaftliches Erlebnis erfahrbar.
EINBLICKE IN UNERHÖRTES
Mit der Erfindung der Brailleschrift 1825 schuf Louis Braille die Grundlage moderner Blindenpädagogik. Das international etablierte Sechs-Punkte-System wurde zentral für Bildung und gesellschaftliche Teilhabe. 1888 wurde betont, dass Lehrkräfte Braille beherrschen müssen. Musik und Literatur gelten dabei als die einzigen Kunstformen, die blinde Menschen vollständig erleben können.
ACHT SCHRITTE IN DIE ZUKUNFT
Die Leitung und Führung von Organisationen hat sich in den vergangenen Jahrhunderten vor allem im Bereich der Wirtschaft und in NGOs enorm verändert. Die Kulturorganisationen hinken diesen Entwicklungen hinterher, obwohl sie die besten Voraussetzungen dafür besitzen, aus sich selbst heraus gute Leadership zu entwickeln. Der Autor unseres Grundsatzbeitrags schlägt detailliert acht Schritte zu einer zur modernen Leadership vor: Es sind Instrumente eines lernenden Orchesters zur Vorbereitung eines Organisationswandels
AUTORITÄT UND AUTHENTIZITÄT
Der Taktstock allein genügt nicht mehr. Wer ein Orchester oder Opernhaus leitet, muss weit mehr mitbringen als musikalische Exzellenz. Strategisches Denken, emotionale Intelligenz, Kommunikationsstärke und gesellschaftliche Verantwortung prägen das Profil moderner Dirigent:innen. Es sind Qualitäten, die zunehmend auch an den Musikhochschulen systematisch vermittelt werden. An der Weimarer „Dirigentenschmiede“, einem der renommiertesten Ausbildungsorte im deutschsprachigen Raum, wird dieser Wandel besonders deutlich.
KLEINES ORCHESTER, GROSSES NETZWERK
Das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim feiert 75 Jahre und profitiert von vielfältigen Partnerschaften, von Studierenden der Hochschule Pforzheim, die digitale Opernwelten gestalten, bis zum Weingut Lembergerland, das einen Jubiläumswein stiftet. Diese Netzwerke sind entscheidend für das Gelingen der Konzerte.
KOMPONIEREN UND KOOPERIEREN
Alexander Polinskiy komponierte „Das Geheimnis“ für Orchester, inspiriert von Felix Nussbaums gleichnamigem Gemälde. Die Komposition thematisiert Nussbaums tragisches Leben, Exil und Ermordung in Auschwitz, und ehrt ihn als Individuum. Polinskiys Werk entstand nach einem eindrücklichen Besuch im Nussbaum-Museum Osnabrück.
ENTSPANNUNG AM ARBEITSPLATZ
Der körperliche Zustand beeinflusst hörbar Technik, Ausdruck, Kraft und Ausdauer beim Musizieren. Musizieren verlangt Durchlässigkeit, Atemkontrolle, Koordination und Konzentration – doch im Unterschied zum Sport liegt der Fokus nicht auf der Bewegung, sondern auf Klang, Interpretation und dem Zusammenspiel im Orchester.
Technik, die gesund hält
Wenn Musiker:innen umfassend über ihren Körper und seine physiologischen Bedürfnisse Bescheid wüssten und Aufwärm- sowie Cool-down-Programme selbstverständlich wären wie im Profisport, könnten sie ihren Körper besser schützen, pflegen und über eine doppelt so lange Hochleistungsphase hinweg gesund und leistungsfähig bleiben.
Klanggemeinschaft auf Zeit
Es wird laut und ein bisschen chaotisch, doch alle konzentrieren sich. In wenigen Tagen wächst in einer Orchesterfreizeit aus Fremden ein Team zusammen. Proben, ein erstes Konzert und das Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein, zeigen, wie Kinder- und Jugendorchester frühes musikalisches Verantwortungsbewusstsein und kollektive Klangdisziplin vermitteln.
Zum ersten mal auf grosser Bühne
Jugendorchester sind Herzstück der musikalischen Nachwuchsförderung und Fundament für spätere Karrieren. Doch wie groß ist heute das Interesse junger Musiker:innen, welche Formate funktionieren am besten, und wie viele gelangen später ins Profiorchester? Lisa Sohm von Jeunesses Musicales Deutschland betreut rund 16.000 Jugendliche in 300 Ensembles und leitet Projekte wie die Musikakademie Schloss Weikersheim.“
Wie gehen Orchester mit längeren Vakanzen, Ausschreibungen, Einladungen, Probespiel, Auswahl und Erprobung um und wie bereiten Musikhochschulen darauf vor? Immer mehr setzt sich die Erkenntnis durch, dass nicht unbedingt derjenige, der am schnellsten und schönsten spielt derjenige ist der am besten langfristig in das Orchester passt. Damit und mit vielen anderen Themen beschäftigt sich die Zeitschrift Orchester und macht den Musikerkosmos transparent.
Das Magazin greift alle immanenten Themen rund um das Orchester auf: die Musikerausbildung, den Berufsalltag, Musik und Musikermedizin, Musikvermittlung und Ausbildungsprogramme, Publikumsgewinnung und Kulturfinanzierung, Orchestermarketing und Management.
Jedes Heft wirft einen Blick auf die internationale Orchesterlandschaft, auf die Arbeit der Rundfunkchöre und Studien über Publikumsforschung. Berichte über Konzertreihen, Musiktheaterpremieren, Musikfestspiele, Wettbewerbe. Symposien und zahlreiche Besprechungen von Büchern, Noten, CDs und DVDs spiegeln das aktuelle Musikleben.
Das einzigartige Magazin wissen Berufs- und Laienmusiker, Opern- und Konzertliebhaber, Musikwissenschaftler und Studierende, Hersteller und Händler von Musikverlagen sehr zu schätzen!
Einen umfangreichen Teil der Zeitschrift macht der weltweit größte Musiker-Stellenmarkt aus, in dem fast alle deutschen Orchester und Rundfunkchöre, europäische aber auch internationale Klangkörper ihre Vakanzen anzeigen und Probespiele ausschreiben. Seit 2011 ist der Stellenmarkt online.
Die Schott Music GmbH & Co.KG ist ein großer Musik- und Musikbuchverlag und einer der ältesten noch bestehenden Musikverlage überhaupt. Gründer war Bernhard Schott im Jahre 1770. Bei Schott wurde unter anderem das gesamte kompositorische Werk von Richard Wagner editiert, wodurch der Verlag schließlich Weltgeltung erreichte; ebenso z.B. Beethovens 9.Sinfonie und Werke von Wolfgang Amadeus Mozart. Der Firmensitz befindet sich seit seiner Gründung in Mainz am Rhein. Schott Music weist in der jüngeren Unternehmensgeschichte Merkmale eines multimedialen internationalen Mischkonzerns der Musikbranche auf. Die Zeitschriften von Schott Music werden von einem breiten Fachpublikum intensiv genutzt. Das Themenspektrum deckt viele Bereiche ab – von der Musikpädagogik bis hin zu Publikationen für Berufsmusiker.
Das Orchester spielt in der Kategorie Kultur- und Musikzeitschriften für Sie. Opern sind, auch wenn man das Orchester nur zweimal zu Gesicht bekommt, ohne Orchester nicht vorstellbar. Deshalb hier zwei Empfehlungen, die sich mit der Opernwelt beschäftigen und so Ihr Interesse wecken könnten: die Zeitschrift Opernwelt und die Orpheus. Ein gewichtiges Magazin ist auch die Neue Zeitschrift für Musik, die als Leitmedium für zeitgenössische Musik gilt. Die BBC Music liefert Informationen über das klassische Musikleben auf der Insel und die Fono Forum ist ebenfalls ein Klassikmagazin, das zusätzlich Porträts seiner Künstler und Künstlerinnen liefert.
MUSIK GEHÖRT ALLEN!
Die Münchner Symphoniker und das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin entwickeln preisgekrönte inklusive Konzertformate. Der Text schildert eine lebendige Probe mit den Münchner Symphonikern unter Joseph Bastian, bei der Fabian Moraw gemeinsam mit dem Orchester „99 Luftballons“ singt. Musik wird hier als mitreißendes, gemeinschaftliches Erlebnis erfahrbar.
EINBLICKE IN UNERHÖRTES
Mit der Erfindung der Brailleschrift 1825 schuf Louis Braille die Grundlage moderner Blindenpädagogik. Das international etablierte Sechs-Punkte-System wurde zentral für Bildung und gesellschaftliche Teilhabe. 1888 wurde betont, dass Lehrkräfte Braille beherrschen müssen. Musik und Literatur gelten dabei als die einzigen Kunstformen, die blinde Menschen vollständig erleben können.
ACHT SCHRITTE IN DIE ZUKUNFT
Die Leitung und Führung von Organisationen hat sich in den vergangenen Jahrhunderten vor allem im Bereich der Wirtschaft und in NGOs enorm verändert. Die Kulturorganisationen hinken diesen Entwicklungen hinterher, obwohl sie die besten Voraussetzungen dafür besitzen, aus sich selbst heraus gute Leadership zu entwickeln. Der Autor unseres Grundsatzbeitrags schlägt detailliert acht Schritte zu einer zur modernen Leadership vor: Es sind Instrumente eines lernenden Orchesters zur Vorbereitung eines Organisationswandels
AUTORITÄT UND AUTHENTIZITÄT
Der Taktstock allein genügt nicht mehr. Wer ein Orchester oder Opernhaus leitet, muss weit mehr mitbringen als musikalische Exzellenz. Strategisches Denken, emotionale Intelligenz, Kommunikationsstärke und gesellschaftliche Verantwortung prägen das Profil moderner Dirigent:innen. Es sind Qualitäten, die zunehmend auch an den Musikhochschulen systematisch vermittelt werden. An der Weimarer „Dirigentenschmiede“, einem der renommiertesten Ausbildungsorte im deutschsprachigen Raum, wird dieser Wandel besonders deutlich.
KLEINES ORCHESTER, GROSSES NETZWERK
Das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim feiert 75 Jahre und profitiert von vielfältigen Partnerschaften, von Studierenden der Hochschule Pforzheim, die digitale Opernwelten gestalten, bis zum Weingut Lembergerland, das einen Jubiläumswein stiftet. Diese Netzwerke sind entscheidend für das Gelingen der Konzerte.
KOMPONIEREN UND KOOPERIEREN
Alexander Polinskiy komponierte „Das Geheimnis“ für Orchester, inspiriert von Felix Nussbaums gleichnamigem Gemälde. Die Komposition thematisiert Nussbaums tragisches Leben, Exil und Ermordung in Auschwitz, und ehrt ihn als Individuum. Polinskiys Werk entstand nach einem eindrücklichen Besuch im Nussbaum-Museum Osnabrück.
ENTSPANNUNG AM ARBEITSPLATZ
Der körperliche Zustand beeinflusst hörbar Technik, Ausdruck, Kraft und Ausdauer beim Musizieren. Musizieren verlangt Durchlässigkeit, Atemkontrolle, Koordination und Konzentration – doch im Unterschied zum Sport liegt der Fokus nicht auf der Bewegung, sondern auf Klang, Interpretation und dem Zusammenspiel im Orchester.
Technik, die gesund hält
Wenn Musiker:innen umfassend über ihren Körper und seine physiologischen Bedürfnisse Bescheid wüssten und Aufwärm- sowie Cool-down-Programme selbstverständlich wären wie im Profisport, könnten sie ihren Körper besser schützen, pflegen und über eine doppelt so lange Hochleistungsphase hinweg gesund und leistungsfähig bleiben.
Klanggemeinschaft auf Zeit
Es wird laut und ein bisschen chaotisch, doch alle konzentrieren sich. In wenigen Tagen wächst in einer Orchesterfreizeit aus Fremden ein Team zusammen. Proben, ein erstes Konzert und das Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein, zeigen, wie Kinder- und Jugendorchester frühes musikalisches Verantwortungsbewusstsein und kollektive Klangdisziplin vermitteln.
Zum ersten mal auf grosser Bühne
Jugendorchester sind Herzstück der musikalischen Nachwuchsförderung und Fundament für spätere Karrieren. Doch wie groß ist heute das Interesse junger Musiker:innen, welche Formate funktionieren am besten, und wie viele gelangen später ins Profiorchester? Lisa Sohm von Jeunesses Musicales Deutschland betreut rund 16.000 Jugendliche in 300 Ensembles und leitet Projekte wie die Musikakademie Schloss Weikersheim.“
Wie gehen Orchester mit längeren Vakanzen, Ausschreibungen, Einladungen, Probespiel, Auswahl und Erprobung um und wie bereiten Musikhochschulen darauf vor? Immer mehr setzt sich die Erkenntnis durch, dass nicht unbedingt derjenige, der am schnellsten und schönsten spielt derjenige ist der am besten langfristig in das Orchester passt. Damit und mit vielen anderen Themen beschäftigt sich die Zeitschrift Orchester und macht den Musikerkosmos transparent.
Das Magazin greift alle immanenten Themen rund um das Orchester auf: die Musikerausbildung, den Berufsalltag, Musik und Musikermedizin, Musikvermittlung und Ausbildungsprogramme, Publikumsgewinnung und Kulturfinanzierung, Orchestermarketing und Management.
Jedes Heft wirft einen Blick auf die internationale Orchesterlandschaft, auf die Arbeit der Rundfunkchöre und Studien über Publikumsforschung. Berichte über Konzertreihen, Musiktheaterpremieren, Musikfestspiele, Wettbewerbe. Symposien und zahlreiche Besprechungen von Büchern, Noten, CDs und DVDs spiegeln das aktuelle Musikleben.
Das einzigartige Magazin wissen Berufs- und Laienmusiker, Opern- und Konzertliebhaber, Musikwissenschaftler und Studierende, Hersteller und Händler von Musikverlagen sehr zu schätzen!
Einen umfangreichen Teil der Zeitschrift macht der weltweit größte Musiker-Stellenmarkt aus, in dem fast alle deutschen Orchester und Rundfunkchöre, europäische aber auch internationale Klangkörper ihre Vakanzen anzeigen und Probespiele ausschreiben. Seit 2011 ist der Stellenmarkt online.
Die Schott Music GmbH & Co.KG ist ein großer Musik- und Musikbuchverlag und einer der ältesten noch bestehenden Musikverlage überhaupt. Gründer war Bernhard Schott im Jahre 1770. Bei Schott wurde unter anderem das gesamte kompositorische Werk von Richard Wagner editiert, wodurch der Verlag schließlich Weltgeltung erreichte; ebenso z.B. Beethovens 9.Sinfonie und Werke von Wolfgang Amadeus Mozart. Der Firmensitz befindet sich seit seiner Gründung in Mainz am Rhein. Schott Music weist in der jüngeren Unternehmensgeschichte Merkmale eines multimedialen internationalen Mischkonzerns der Musikbranche auf. Die Zeitschriften von Schott Music werden von einem breiten Fachpublikum intensiv genutzt. Das Themenspektrum deckt viele Bereiche ab – von der Musikpädagogik bis hin zu Publikationen für Berufsmusiker.
Das Orchester spielt in der Kategorie Kultur- und Musikzeitschriften für Sie. Opern sind, auch wenn man das Orchester nur zweimal zu Gesicht bekommt, ohne Orchester nicht vorstellbar. Deshalb hier zwei Empfehlungen, die sich mit der Opernwelt beschäftigen und so Ihr Interesse wecken könnten: die Zeitschrift Opernwelt und die Orpheus. Ein gewichtiges Magazin ist auch die Neue Zeitschrift für Musik, die als Leitmedium für zeitgenössische Musik gilt. Die BBC Music liefert Informationen über das klassische Musikleben auf der Insel und die Fono Forum ist ebenfalls ein Klassikmagazin, das zusätzlich Porträts seiner Künstler und Künstlerinnen liefert.