Willkommen in der Wolfswelt
Der Text entschlüsselt die erratische Außenpolitik Donald Trumps, indem er die inneren Strömungen der Maga-Bewegung beleuchtet. Wer verstehen will, warum Provokation, Loyalität und Machtinszenierung zentrale Werkzeuge sind, muss diese politische „Wolfswelt“ kennen – rau, hierarchisch und permanent auf Konflikt gebürstet.
Wohin mit ihrem Geld?
Steigende Staatsschulden rücken eine alte Frage neu ins Zentrum: Wie stabil ist das Finanzsystem wirklich? Der Artikel erklärt, warum Schulden nicht nur ein Risiko, sondern auch ein politisches Instrument sind – und wo die Kipppunkte liegen, an denen Vertrauen, Märkte und Staaten ins Wanken geraten.
Die Querdenkerin
Zum 120. Geburtstag Hannah Arendts erinnert ihr Denken daran, dass Politik den Mut zum Anfang braucht. Gegen Perfektionismus und Lagerdenken setzt sie Vielfalt, Streitfähigkeit und Freundschaft. Eine Denkerin, deren Risiko des Denkens heute Hoffnung gibt.
Viel Trara um Trans
Vor gut einem Jahr ist das „Selbstbestimmungsgesetz“ in Kraft getreten. Seither kann jede:r Bundesbürger:in via reiner Sprechakt seinen Geschlechtseintrag ändern lassen. Welche Hoffnungen haben sich erfüllt? Welche Befürchtungen bewahrheitet? Eine Bilanz.
Neue Stadtbilder
Unser Stadtbild hat sich radikal verändert. Das sieht ein jeder, der die Realität nüchtern betrachtet. Unkontrollierte Migration ist eine Ursache, aber nicht die einzige. Für unsere Dezember-Ausgabe haben wir uns in ganz Deutschland umgesehen.
Wer so agiert, kultiviert nur die eigene Opferrolle
Stipendiaten der „Deutschlandstiftung Integration“ outen sich als migrantische Schneeflöckchen – und sorgen während einer Rede von Schirmherr Friedrich Merz für einen Eklat. Der ganze Vorfall ist hochnotpeinlich. Auch für den Bundeskanzler.
"Das ZDF hat mich beruflich kaltgestellt"
Andreas Halbach berichtet über ein hierarchisches System, das seine Mitarbeitende schlecht behandelt.
Das Recht als Waffe
In Deutschland wächst die Sorge, dass staatliche Sanktionen weniger dem Recht dienen als der Abschreckung. Wenn Einzelne exemplarisch bestraft werden, um viele zu disziplinieren, entsteht ein Klima der Einschüchterung. Der Beitrag fragt, ob die Bundesrepublik damit auf dem Weg ist, ein Einschüchterungsstaat zu werden – und welche Folgen das für Demokratie und Vertrauen hat.
No Future? – Generation Klimakleber
In einem kritischen Artikel wird die Haltung der sogenannten „Generation Klimakleber“ hinterfragt. Es wird diskutiert, ob die apokalyptische Rhetorik dieser Bewegung gerechtfertigt ist und welche Perspektiven für die Zukunft dieser Generation bestehen.
Methode Milei – Modell für Deutschland?
Der argentinische Präsident Javier Milei hat mit seiner radikalen Wirtschaftspolitik in Argentinien für Aufsehen gesorgt. In der Oktober-Ausgabe des Cicero wird diskutiert, ob seine „Methode Milei“ auch als Modell für Deutschland dienen kann. Dabei wird die Frage aufgeworfen, ob Deutschland von einem ähnlichen wirtschaftlichen Kurswechsel profitieren könnte.
Seit 2004 erscheint das politische Magazin Cicero einmal im Monat. Gegründet wurde die Zeitschrift seinerzeit vom ehemaligen „Welt“–Chefredakteur Wolfgang Weiner, der explizit ein deutsches Pendant zur US–amerikanischen New Yorker schaffen wollte.
Das Cicero ist ein „Magazin für politische Kultur“ und lässt entsprechend die Themenfelder Politik und Kultur immer wieder ineinanderfließen. Die vier Ressorts heißen Weltbühne (Außenpolitik), Berliner Republik (Innenpolitik), Kapital (Wirtschaft), Salon (Gesellschaft, Kultur) und Stil. In jeder Ausgabe werden die aktuell brennenden Themen aufgegriffen und oftmals von exponierten Gastautoren kommentiert. So wurden in der Vergangenheit bereits der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder oder der Schriftsteller Martin Walser für das Heft gewonnen, für das regelmäßig so bekannte Persönlichkeiten wie Maxim Biller, Wladimir Kaminer oder Florian Henckel von Donnersmarck tätig sind. Besondere Bekanntheit erlangte das Magazin nach einer Durchsuchung der Redaktionsräume im September 2005, in deren Folge sich die Journalisten vor dem Bundesverfassungsgericht gegenüber den Ermittlern durchsetzen konnten.
Im Mittelpunkt der Cicero stehen Menschen mit hohem politischen Interesse. Die verkaufte Auflage lag Anfang 2016 bei knapp 85.000 Exemplaren.
Die Cicero ist in vielerlei Hinsicht besonders und landete in der Vergangenheit oftmals wegen ungewöhnlicher Aktionen wie einer Tatort–Ausgabe oder einer Ausgabe mit komplett individualierten Titelblättern aus dem Rahmen.
Die Res Publica Verlags GmbH steht hinter der Cicero und ist Teil des in der Schweiz überaus bekannten Ringier–Verlags. In Deutschland bringt Ringier unter anderem das Kulturmagazin Monopol heraus, verantwortet jedoch auch das Magazin Cash und eine Reihe anderer Zeitschriften für die Schweiz.
Wer sich für Kulturmagazine interessiert, wird die Cicero mit Sicherheit kennen. Es existieren mit der Dummy, dem Interview–Magazin Galore oder auch mit dem Lettre International eine Fülle an interessanten und lesenswerten Alternativen.
Willkommen in der Wolfswelt
Der Text entschlüsselt die erratische Außenpolitik Donald Trumps, indem er die inneren Strömungen der Maga-Bewegung beleuchtet. Wer verstehen will, warum Provokation, Loyalität und Machtinszenierung zentrale Werkzeuge sind, muss diese politische „Wolfswelt“ kennen – rau, hierarchisch und permanent auf Konflikt gebürstet.
Wohin mit ihrem Geld?
Steigende Staatsschulden rücken eine alte Frage neu ins Zentrum: Wie stabil ist das Finanzsystem wirklich? Der Artikel erklärt, warum Schulden nicht nur ein Risiko, sondern auch ein politisches Instrument sind – und wo die Kipppunkte liegen, an denen Vertrauen, Märkte und Staaten ins Wanken geraten.
Die Querdenkerin
Zum 120. Geburtstag Hannah Arendts erinnert ihr Denken daran, dass Politik den Mut zum Anfang braucht. Gegen Perfektionismus und Lagerdenken setzt sie Vielfalt, Streitfähigkeit und Freundschaft. Eine Denkerin, deren Risiko des Denkens heute Hoffnung gibt.
Viel Trara um Trans
Vor gut einem Jahr ist das „Selbstbestimmungsgesetz“ in Kraft getreten. Seither kann jede:r Bundesbürger:in via reiner Sprechakt seinen Geschlechtseintrag ändern lassen. Welche Hoffnungen haben sich erfüllt? Welche Befürchtungen bewahrheitet? Eine Bilanz.
Neue Stadtbilder
Unser Stadtbild hat sich radikal verändert. Das sieht ein jeder, der die Realität nüchtern betrachtet. Unkontrollierte Migration ist eine Ursache, aber nicht die einzige. Für unsere Dezember-Ausgabe haben wir uns in ganz Deutschland umgesehen.
Wer so agiert, kultiviert nur die eigene Opferrolle
Stipendiaten der „Deutschlandstiftung Integration“ outen sich als migrantische Schneeflöckchen – und sorgen während einer Rede von Schirmherr Friedrich Merz für einen Eklat. Der ganze Vorfall ist hochnotpeinlich. Auch für den Bundeskanzler.
"Das ZDF hat mich beruflich kaltgestellt"
Andreas Halbach berichtet über ein hierarchisches System, das seine Mitarbeitende schlecht behandelt.
Das Recht als Waffe
In Deutschland wächst die Sorge, dass staatliche Sanktionen weniger dem Recht dienen als der Abschreckung. Wenn Einzelne exemplarisch bestraft werden, um viele zu disziplinieren, entsteht ein Klima der Einschüchterung. Der Beitrag fragt, ob die Bundesrepublik damit auf dem Weg ist, ein Einschüchterungsstaat zu werden – und welche Folgen das für Demokratie und Vertrauen hat.
No Future? – Generation Klimakleber
In einem kritischen Artikel wird die Haltung der sogenannten „Generation Klimakleber“ hinterfragt. Es wird diskutiert, ob die apokalyptische Rhetorik dieser Bewegung gerechtfertigt ist und welche Perspektiven für die Zukunft dieser Generation bestehen.
Methode Milei – Modell für Deutschland?
Der argentinische Präsident Javier Milei hat mit seiner radikalen Wirtschaftspolitik in Argentinien für Aufsehen gesorgt. In der Oktober-Ausgabe des Cicero wird diskutiert, ob seine „Methode Milei“ auch als Modell für Deutschland dienen kann. Dabei wird die Frage aufgeworfen, ob Deutschland von einem ähnlichen wirtschaftlichen Kurswechsel profitieren könnte.
Seit 2004 erscheint das politische Magazin Cicero einmal im Monat. Gegründet wurde die Zeitschrift seinerzeit vom ehemaligen „Welt“–Chefredakteur Wolfgang Weiner, der explizit ein deutsches Pendant zur US–amerikanischen New Yorker schaffen wollte.
Das Cicero ist ein „Magazin für politische Kultur“ und lässt entsprechend die Themenfelder Politik und Kultur immer wieder ineinanderfließen. Die vier Ressorts heißen Weltbühne (Außenpolitik), Berliner Republik (Innenpolitik), Kapital (Wirtschaft), Salon (Gesellschaft, Kultur) und Stil. In jeder Ausgabe werden die aktuell brennenden Themen aufgegriffen und oftmals von exponierten Gastautoren kommentiert. So wurden in der Vergangenheit bereits der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder oder der Schriftsteller Martin Walser für das Heft gewonnen, für das regelmäßig so bekannte Persönlichkeiten wie Maxim Biller, Wladimir Kaminer oder Florian Henckel von Donnersmarck tätig sind. Besondere Bekanntheit erlangte das Magazin nach einer Durchsuchung der Redaktionsräume im September 2005, in deren Folge sich die Journalisten vor dem Bundesverfassungsgericht gegenüber den Ermittlern durchsetzen konnten.
Im Mittelpunkt der Cicero stehen Menschen mit hohem politischen Interesse. Die verkaufte Auflage lag Anfang 2016 bei knapp 85.000 Exemplaren.
Die Cicero ist in vielerlei Hinsicht besonders und landete in der Vergangenheit oftmals wegen ungewöhnlicher Aktionen wie einer Tatort–Ausgabe oder einer Ausgabe mit komplett individualierten Titelblättern aus dem Rahmen.
Die Res Publica Verlags GmbH steht hinter der Cicero und ist Teil des in der Schweiz überaus bekannten Ringier–Verlags. In Deutschland bringt Ringier unter anderem das Kulturmagazin Monopol heraus, verantwortet jedoch auch das Magazin Cash und eine Reihe anderer Zeitschriften für die Schweiz.
Wer sich für Kulturmagazine interessiert, wird die Cicero mit Sicherheit kennen. Es existieren mit der Dummy, dem Interview–Magazin Galore oder auch mit dem Lettre International eine Fülle an interessanten und lesenswerten Alternativen.
Ich liebe dieses Magazin, aufgrund seiner Differenzierung der unterschiedlichen Themen
4,00 / 5
Als ich 2016 mein erstes Abonnement etablierte, war Cicero eine der wenigen Zeitschriften mit intellektuellem Anspruch. Das änderte sich langsam aber kontinuierlich mit dem Ausscheiden von Schwennicke aus der Funktion des CR und Mitherausgebers. Seit der Übernahme der Herausgeberschaft durch Notheis ist von Intellekt keine Rede mehr. Cicero wandelte sich zu einem platten Sprachrohr primitivster Atomkraft- und Wirtschaftsinteressen. Wer solcherart Journalismus goutiert, ist mit Cicero bestens bedient. Wer als Problemfelder auf diesem Planeten auch anderes im Blick hat als das ewige Wachstum der Wirtschaft sollte einen weiten Bogen um das Blatt machen.
Leider verpasse ich immer eine Ausgabe, da ich mir immer Zeit für die anspruchsvollen Artikel nehme und bei Erscheinen des neuen Hefts mit dem alten noch nicht durch bin 😉!
Ich liebe dieses Magazin, aufgrund seiner Differenzierung der unterschiedlichen Themen