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Der Schuldenatlas 2026
Kleinkredite und aufgeschobene Zahlungen treiben Überschuldungsrisiken in die Breite. Negativmerkmale, Pfändungsschutzkonten und Privatinsolvenzen nehmen zu, während Kleinkreditverträge wachsen. Krankheit, Arbeitslosigkeit, Trennung oder gescheiterte Selbstständigkeit sind häufige Auslöser. Neuregulierung soll Transparenz schaffen, doch überlastete Beratungsstellen brauchen mehr Kapazitäten für präventive Hilfe.

Die Kaufrüstungs-Spirale
Panzerfahrer betonen, dass im Gefecht Fahren, Funken und Schießen entscheidend sind und genau darin scheitert das neue D-LBO-Funksystem. Das Verteidigungsministerium und die Industrie kämpfen mit technologischen Problemen, die Umrüstung verzögert sich seit 2018. Verschiedene Expertinnen und Ökonomen kritisieren die Beschaffungsbürokratie, die Pünktlichkeit und Kostenkontrolle vernachlässige. Bundestag, Beschaffungsamt und Industrie stehen unter Druck, ihre Praxis zu ändern, sonst drohten Milliarden-Ausgaben für wenig nutzbare Systeme.

In Ausgabe 042/2026 von Focus

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Die unheimliche Macht der Tech-Bros
Sie wurden nie gewählt und herrschen doch über Satelliten, Daten und künstliche Intelligenz. Wie Amerikas Tech-Titanen eine neue Art von Macht erschaffen haben – und warum sie kaum noch aufzuhalten sind

Franz Burda, der Mann fürs Bunte
Er war ein prägender Kopf des Wirtschaftswunders. Der Historiker Norbert Frei hat jetzt Leben, Leistung und Nazi-Verstrickungen des Verlegers Franz Burda untersucht

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Flucht nach vorn trotz Zorn
Der Bundeskanzler stand am Abgrund. Doch niemand hat ihn gestoßen. Nun verspricht Friedrich Merz: Wenn die Reformen erst einmal greifen, dann geht es weiter. Seine Partei will ihm glauben. Aber wie lange? Von Felix Heck

Next Stop München
Waymo fährt mit Robotaxis vor und fordert die deutsche Autoindustrie heraus. Von Peter Steinkirchner

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Projekt: Merz überwinden
Die CDU plant ihren Ausweg aus der Misere – ohne Friedrich Merz. Die Frage scheint nur: Wie lange kann er sich noch halten? Und dann: Hendrik Wüst? Oder doch Söder? Erkundung in einer verunsicherten Partei. Von Felix Heck, Alisha Mendgen und Janna C. Wolf

See und gesehen werden
Wo wollen selbst die reichsten Deutschen leben? Der Tegernsee hat sich zu einer Art Miniaturwunderland entwickelt, wo alles so ist, wie sich viele die ganze Republik wünschen würden. Der Erfolg beruht auf drei Geheimnissen. Von Johannes Bauer, Georg Meck und Thomas Tuma

In Ausgabe 039/2026 von Focus

Ausgabe 038/2026

Wie Schule gelingen kann
Die jüngste Pisa-Erhebung zeigt: Deutsche Schüler:innen werden immer schlechter. Eine Erlanger Schule will ein Rezept gegen den Abstieg gefunden haben

"Es herrscht ein Zerrbild von Merz"
Welche Schlüsse zieht der Kanzler aus Sachsen-Anhalt? FOCUS hat bei einem Vertrauten, Roland Koch, nachgefragt.

In Ausgabe 038/2026 von Focus

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Porträt von Focus

Nachrichten bestimmen die Welt, gut informiert zu sein, ist in der heutigen Zeit entscheidend, um an gesellschaftsrelevanten Diskussionen teilzuhaben. Die Zeitschrift Focus ist eines der modernsten Nachrichtenmagazine Deutschlands.

Welche Inhalte bietet der Focus?

Mit einem Focus Abo erwartet die Leser das gesamte Spektrum gesellschaftsrelevanter Themen. Gegliedert in sieben Rubriken liefert die Zeitschrift nicht nur Nachrichten, sondern nützliche Fakten und Einordnungen. Unterstützt werden die Berichte mit Bildern und aufschlussreichen Infografiken. Politische Diskurse und wirtschaftliche Entwicklungen bilden die Basis in seiner Themenwelt. Geschehnisse werden eingeordnet, die Geschichten und Persönlichkeiten dahinter beleuchtet. Kompetente Analysen und Handlungsstrategien rund um das Anlage- und Finanzwesen warten auf den Leser in der Rubrik Finanzen.
Technik sowie Mobilität – zwei in heutiger Zeit immer wichtiger werdenden Aspekte des Lebens – sind ebenfalls fester Bestandteil im Focus. Spannende Zukunftsthemen, neue Modelle aus dem Automobilmarkt, News aus Wissenschaft und Forschung und moderne Technologien tragen zum notwendigen aktuellen Überblick bei.
Lifestyle und Genuss, das Magazin präsentiert auch zu alltäglichen Themen Inhalte mit hohem Mehrwert. Trends aus der Küche und Highlights aus der Weinszene stehen nur stellvertretend für seine breite Genusswelt. Neue Erkenntnisse aus Forschung, Wissenschaft und Medizin, die Rubrik Gesundheit klärt auf und beleuchtet die Fortschritte zu einzelnen Aspekten.
Faszinierende Bilder und Lust machende Einblicke in Länder aus aller Welt mischen sich mit Geschichten und Porträts und runden das Magazin mit der Themenwelt Reise und Kultur ab.

Wer sollte den Focus lesen?

Die Welt verändert sich und sie wollen darüber informiert sein, dann werden Sie ein Abo des Focus schätzen. Themenauswahl und Präsentation sprechen insbesondere männliche Leser zwischen 30 und 60 Jahren an. Oftmals in Schlüsselpositionen tätig und mit hohem Bildungsniveau stehen sie aufgeschlossen neuen Entwicklungen gegenüber, begreifen sie als Chance und finden im Magazin die notwendigen Nachrichten, um diese richtig einzuordnen.

Das Besondere am Focus

Der Focus setzt in gleich einigen Bereichen ein Ausrufezeichen. Er steht für Qualitätsjournalismus mit großer Themenvielfalt und überzeugt durch eine Kombination aus gut recherchierten, prägnanten Artikeln sowie harten Fakten. Zahlreichen Ehrungen wurden dem Magazin zuteil. Zuletzt ausgezeichnet bei den European Publishing Awards 2020 in den Kategorien Politics & Society sowie Infographics.

  • erscheint seit 1993
  • 52 Ausgaben im Jahr, wöchentlich
  • verkaufte Auflage von knapp 260.000 Exemplaren (III/2020)

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Die Zeitschrift Focus erscheint bei Hubert Burda Media. Zu den populären Publikationen zählen TV Spielfilm, eines der führenden TV-Magazine, und CHIP Plus, das meistgelesene Männer-Magazin Deutschlands mit dem Schwerpunkt digitale Lebenswelt. Die Freundin, Deutschlands beliebtestes Frauenmagazin, gehört ebenso dazu wie das Instyle Fashion-Magazin und die beliebte Illustrierte Bunte. Gesamt über 600 Marken stehen für Informatives, Wissenswertes und Unterhaltendes aus dem Hause Burda.
Informieren Sie sich über die bereits 1903 gegründete Unternehmensgruppe auf der Webseite www.burda.de. Besuchen Sie zudem unseren Blog zu den großen Verlagen. Unter Burda haben wir wissenswerte Informationen zum bekannten Medienhaus und seiner Markenwelt zusammengetragen.

Alternativen zum Focus

Die Zeitschrift Focus zählt zu den beliebtesten Marken in der Kategorie Nachrichtenmagazine. Möchten Sie sich auch mit den Alternativen befassen, stehen Ihnen gleich eine ganze Reihe von renommierten heimischen wie ausländischen Nachrichtenmagazinen zur Auswahl. Nachrichten aus Deutschland und der Welt bringen die deutschen Klassiker unter den Nachrichtenmagazinen Der Spiegel und Stern mit. Das englischsprachige US-Nachrichtenmagazin Time Magazine wird bereits seit 1923 gedruckt und ist geprägt von politischen sowie gesellschaftlichen Themen mit Schwerpunkt USA. Diese Publikationen stehen stellvertretend für die große Bandbreite an nationalen wie internationalen Titeln im Segment der Nachrichtenmagazine.

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Der Schuldenatlas 2026
Kleinkredite und aufgeschobene Zahlungen treiben Überschuldungsrisiken in die Breite. Negativmerkmale, Pfändungsschutzkonten und Privatinsolvenzen nehmen zu, während Kleinkreditverträge wachsen. Krankheit, Arbeitslosigkeit, Trennung oder gescheiterte Selbstständigkeit sind häufige Auslöser. Neuregulierung soll Transparenz schaffen, doch überlastete Beratungsstellen brauchen mehr Kapazitäten für präventive Hilfe.

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Panzerfahrer betonen, dass im Gefecht Fahren, Funken und Schießen entscheidend sind und genau darin scheitert das neue D-LBO-Funksystem. Das Verteidigungsministerium und die Industrie kämpfen mit technologischen Problemen, die Umrüstung verzögert sich seit 2018. Verschiedene Expertinnen und Ökonomen kritisieren die Beschaffungsbürokratie, die Pünktlichkeit und Kostenkontrolle vernachlässige. Bundestag, Beschaffungsamt und Industrie stehen unter Druck, ihre Praxis zu ändern, sonst drohten Milliarden-Ausgaben für wenig nutzbare Systeme.

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Die unheimliche Macht der Tech-Bros
Sie wurden nie gewählt und herrschen doch über Satelliten, Daten und künstliche Intelligenz. Wie Amerikas Tech-Titanen eine neue Art von Macht erschaffen haben – und warum sie kaum noch aufzuhalten sind

Franz Burda, der Mann fürs Bunte
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Flucht nach vorn trotz Zorn
Der Bundeskanzler stand am Abgrund. Doch niemand hat ihn gestoßen. Nun verspricht Friedrich Merz: Wenn die Reformen erst einmal greifen, dann geht es weiter. Seine Partei will ihm glauben. Aber wie lange? Von Felix Heck

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Die CDU plant ihren Ausweg aus der Misere – ohne Friedrich Merz. Die Frage scheint nur: Wie lange kann er sich noch halten? Und dann: Hendrik Wüst? Oder doch Söder? Erkundung in einer verunsicherten Partei. Von Felix Heck, Alisha Mendgen und Janna C. Wolf

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Wie Schule gelingen kann
Die jüngste Pisa-Erhebung zeigt: Deutsche Schüler:innen werden immer schlechter. Eine Erlanger Schule will ein Rezept gegen den Abstieg gefunden haben

"Es herrscht ein Zerrbild von Merz"
Welche Schlüsse zieht der Kanzler aus Sachsen-Anhalt? FOCUS hat bei einem Vertrauten, Roland Koch, nachgefragt.

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Nachrichten bestimmen die Welt, gut informiert zu sein, ist in der heutigen Zeit entscheidend, um an gesellschaftsrelevanten Diskussionen teilzuhaben. Die Zeitschrift Focus ist eines der modernsten Nachrichtenmagazine Deutschlands.

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Mit einem Focus Abo erwartet die Leser das gesamte Spektrum gesellschaftsrelevanter Themen. Gegliedert in sieben Rubriken liefert die Zeitschrift nicht nur Nachrichten, sondern nützliche Fakten und Einordnungen. Unterstützt werden die Berichte mit Bildern und aufschlussreichen Infografiken. Politische Diskurse und wirtschaftliche Entwicklungen bilden die Basis in seiner Themenwelt. Geschehnisse werden eingeordnet, die Geschichten und Persönlichkeiten dahinter beleuchtet. Kompetente Analysen und Handlungsstrategien rund um das Anlage- und Finanzwesen warten auf den Leser in der Rubrik Finanzen.
Technik sowie Mobilität – zwei in heutiger Zeit immer wichtiger werdenden Aspekte des Lebens – sind ebenfalls fester Bestandteil im Focus. Spannende Zukunftsthemen, neue Modelle aus dem Automobilmarkt, News aus Wissenschaft und Forschung und moderne Technologien tragen zum notwendigen aktuellen Überblick bei.
Lifestyle und Genuss, das Magazin präsentiert auch zu alltäglichen Themen Inhalte mit hohem Mehrwert. Trends aus der Küche und Highlights aus der Weinszene stehen nur stellvertretend für seine breite Genusswelt. Neue Erkenntnisse aus Forschung, Wissenschaft und Medizin, die Rubrik Gesundheit klärt auf und beleuchtet die Fortschritte zu einzelnen Aspekten.
Faszinierende Bilder und Lust machende Einblicke in Länder aus aller Welt mischen sich mit Geschichten und Porträts und runden das Magazin mit der Themenwelt Reise und Kultur ab.

Wer sollte den Focus lesen?

Die Welt verändert sich und sie wollen darüber informiert sein, dann werden Sie ein Abo des Focus schätzen. Themenauswahl und Präsentation sprechen insbesondere männliche Leser zwischen 30 und 60 Jahren an. Oftmals in Schlüsselpositionen tätig und mit hohem Bildungsniveau stehen sie aufgeschlossen neuen Entwicklungen gegenüber, begreifen sie als Chance und finden im Magazin die notwendigen Nachrichten, um diese richtig einzuordnen.

Das Besondere am Focus

Der Focus setzt in gleich einigen Bereichen ein Ausrufezeichen. Er steht für Qualitätsjournalismus mit großer Themenvielfalt und überzeugt durch eine Kombination aus gut recherchierten, prägnanten Artikeln sowie harten Fakten. Zahlreichen Ehrungen wurden dem Magazin zuteil. Zuletzt ausgezeichnet bei den European Publishing Awards 2020 in den Kategorien Politics & Society sowie Infographics.

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Der Verlag hinter dem Focus

Die Zeitschrift Focus erscheint bei Hubert Burda Media. Zu den populären Publikationen zählen TV Spielfilm, eines der führenden TV-Magazine, und CHIP Plus, das meistgelesene Männer-Magazin Deutschlands mit dem Schwerpunkt digitale Lebenswelt. Die Freundin, Deutschlands beliebtestes Frauenmagazin, gehört ebenso dazu wie das Instyle Fashion-Magazin und die beliebte Illustrierte Bunte. Gesamt über 600 Marken stehen für Informatives, Wissenswertes und Unterhaltendes aus dem Hause Burda.
Informieren Sie sich über die bereits 1903 gegründete Unternehmensgruppe auf der Webseite www.burda.de. Besuchen Sie zudem unseren Blog zu den großen Verlagen. Unter Burda haben wir wissenswerte Informationen zum bekannten Medienhaus und seiner Markenwelt zusammengetragen.

Alternativen zum Focus

Die Zeitschrift Focus zählt zu den beliebtesten Marken in der Kategorie Nachrichtenmagazine. Möchten Sie sich auch mit den Alternativen befassen, stehen Ihnen gleich eine ganze Reihe von renommierten heimischen wie ausländischen Nachrichtenmagazinen zur Auswahl. Nachrichten aus Deutschland und der Welt bringen die deutschen Klassiker unter den Nachrichtenmagazinen Der Spiegel und Stern mit. Das englischsprachige US-Nachrichtenmagazin Time Magazine wird bereits seit 1923 gedruckt und ist geprägt von politischen sowie gesellschaftlichen Themen mit Schwerpunkt USA. Diese Publikationen stehen stellvertretend für die große Bandbreite an nationalen wie internationalen Titeln im Segment der Nachrichtenmagazine.

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In der aktuellen Ausgabe von Focus

  • (Kolumne) Öl auf ihrer Haut
    Jan Fleischhauer schildert, wie sich politische Polarisierung auf private Beziehungen und Wahlentscheidungen auswirkt und diskutiert, warum Frauen in Teilen für die Linkspartei votieren. Der Kolumnist verweist auf Bildungs-, Medien- und Smartphone-Einflüsse, die politische Haltungen prägen und einen Gender-Gap verstärken. Fleischhauer kritisiert eine Tendenz bei manchen Wählerinnen, politische Prioritäten über andere Bedenken hinweg zu setzen. Er plädiert für eine offenere Debatte über kulturelle und politische Präferenzen statt vereinfachender Zuschreibungen.
  • Auf das Timing kommt es an
    Christian Lindner betont, dass Timing in der Politik entscheidend für Glaubwürdigkeit ist und Wenden das Vertrauen der Wähler kosten. Er analysiert Beispiele aus der jüngeren deutschen Politik, etwa Ankündigungen kurz vor Wahlen und Kurswechsel danach. Lindner plädiert dafür, politische Richtungsänderungen nur sparsam und mit überzeugender Begründung vorzunehmen. Er verweist darauf, dass langfristiges Vertrauen durch Verlässlichkeit entsteht und heutige Wenden das politische Kapital schwächen können.
  • Tankrabatt: Profitieren Autofahrer wirklich?
    Andreas Mundt erklärt, dass der Erfolg eines Tankrabatts nicht am anfänglichen Preisrückgang, sondern an dessen Weitergabe über die gesamte Laufzeit gemessen wird. Das Bundeskartellamt untersucht deshalb Raffinerien und Großhandel, weil diese Marktstufen Preisspitzen erklären können. Mundt nennt praktische Probleme bei der Einführung eines Spritpreisdeckels und warnt vor falschen Preisfestsetzungen, die Angebotsengpässe oder Orientierungspreise schaffen könnten. Die Kontrollen sollen Marktmissbrauch aufdecken, doch politische Instrumente sind zur finalen Preissteuerung erforderlich.
  • Die Kaufrüstungs-Spirale
    Panzerfahrer betonen, dass im Gefecht Fahren, Funken und Schießen entscheidend sind und genau darin scheitert das neue D-LBO-Funksystem. Das Verteidigungsministerium und die Industrie kämpfen mit technologischen Problemen, die Umrüstung verzögert sich seit 2018. Verschiedene Expertinnen und Ökonomen kritisieren die Beschaffungsbürokratie, die Pünktlichkeit und Kostenkontrolle vernachlässige. Bundestag, Beschaffungsamt und Industrie stehen unter Druck, ihre Praxis zu ändern, sonst drohten Milliarden-Ausgaben für wenig nutzbare Systeme.
  • (Interview) Starke Schultern sollten mehr tragen
    Michael Kretschmer fordert, als Volkspartei breite Bevölkerungsinteressen abzubilden und Kompromisse zu finden. Er sieht die Ursachen der CDU-Schwäche in mangelnder Bearbeitung zentraler Themen wie Migration, Klima und Ukraine-Politik. Kretschmer plädiert für gleichzeitiges Vorantreiben von Wirtschaftsreformen und sozialer Absicherung, etwa in der Pflege. Kretschmer betont, dass Reformen mit Maß, Mitte und einem verständlichen Gerechtigkeitsbild erfolgen müssen.
  • Sein letzter Fall
    August Hanning, einst zurückhaltender BND-Präsident, soll zwischen 2010 und 2022 rund 2000 geheime Dokumente illegal beschafft und geschäftlich genutzt haben. Manfred D. („Augner“) belieferte ihn mutmaßlich aus sensibler Position. Die Festnahme erschüttert den Dienst in einer Phase wachsender globaler Spannungen.
  • Endstation Afrika
    Die EU plant, abgelehnte Asylbewerber in Drittstaaten unterzubringen und hat mit der EU-Rückführungsverordnung die juristische Grundlage geschaffen. Ruanda, Uganda und Kenia gelten als mögliche Partner, doch jedes Land bringt spezifische Risiken: Menschenrechtsbedenken in Uganda und Ruanda sowie innenpolitische Proteste in Kenia. Juristische Bedenken betreffen das Non-Refoulement-Prinzip und die Frage, ob Drittstaaten gar nicht verbundenen Personen Schutz bieten dürfen. Diplomatische und praktische Hürden lassen erwarten, dass nur begrenzte Kapazitäten realistisch sind und viel politische Reibung droht.
  • Wehrlos war einmal
    Wolfram veranschaulicht die Abhängigkeit europäischer Industrien von China, nachdem Peking Exporte stark einschränkte und Preise explodierten. Deutschland und Frankreich treiben nun gemeinsame Schutzmaßnahmen in Brüssel voran, um die Industrie zu verteidigen. Die vorgeschlagenen Instrumente reichen von Ausgleichszöllen bis zu einem „Kill Switch“, der Importe schnell abschneiden soll. Brüssel fürchtet dagegen, dass harte Maßnahmen Gegenreaktionen aus Peking auslösen und die eigene Industrie in Bedrängnis bringen.
  • Siegen macht dumm
    Philipp Blom beobachtet, dass die optimistische Zukunftserwartung des Westens einer Krise gewichen ist, mit weniger Demokratien und mehr Ungleichheit. Der Autor argumentiert, dass übermäßiger Erfolg und mangelnder Wettbewerb Sieger träge machen und Innovations- und Lernprozesse hemmen. Historische Imperien seien oft an ihrer Stärke und fehlenden Außenherausforderung zerbrochen. Blom warnt Europas Eliten davor, aus selbstgenügsamer Sicherheit politische und wirtschaftliche Erneuerung zu versäumen.
  • Tunnel der Freiheit
    Joachim Neumann floh aus der DDR, organisierte anschließend mit Freunden mehrere Fluchttunnel und holte damit 89 Menschen in den Westen. Die Tunnelbaugruppen arbeiteten oft unter lebensgefährlichen Bedingungen, mit ständiger Gefahr von Verrat und Einsturz. Die früheren Tunnelgräber hielten lange Stillschweigen, doch Neumann engagiert sich heute als Zeitzeuge und erinnert in Schulen an die Fluchtgeschichten. Der ‚Tunnel 57‘ bleibt ein Symbol privater Courage und des Risikos, das viele Helfer für andere auf sich nahmen.
  • Der Schuldenatlas 2026
    Kleinkredite und aufgeschobene Zahlungen treiben Überschuldungsrisiken in die Breite. Negativmerkmale, Pfändungsschutzkonten und Privatinsolvenzen nehmen zu, während Kleinkreditverträge wachsen. Krankheit, Arbeitslosigkeit, Trennung oder gescheiterte Selbstständigkeit sind häufige Auslöser. Neuregulierung soll Transparenz schaffen, doch überlastete Beratungsstellen brauchen mehr Kapazitäten für präventive Hilfe.
  • Wann kommen Atom-Schiffe?
    Rolf Habben Jansen, CEO von Hapag-Lloyd, beschreibt die vielen geopolitischen und klimatischen Faktoren, die heute Reedereien beeinflussen, etwa die Straße von Hormus, Huthi-Angriffe und Niedrigwasser in Panama. Die Reederei hat Wege gefunden, Frachtrouten zu ändern und so weiter operative Stabilität zu erreichen, obwohl Volumen und Wartezeiten leiden. Habben Jansen betont, dass schnelles Umdenken und Anpassungsfähigkeit für die Branche essenziell sind. Er weist zugleich auf die Bedeutung des Standorts und auf langfristige strategische Herausforderungen wie Zölle, Wetterextreme und Versorgungsketten hin.
  • Containerriese von Hapag-Lloyd in Hamburg: Bis zu 400 Meter lang sind die Schiffe heute
    Hapag-Lloyd verteidigt seine Aktionärsstruktur und rechnet nicht mit kurzfristigen Veränderungen trotz Spekulationen um Klaus‑Michael Kühne. Hapag-Lloyd hat sich in zahlreichen Seehafen-Terminals eingekauft und plant weitere Beteiligungen, um Resilienz und Unabhängigkeit zu steigern. Das Unternehmen prüft strategische Akquisitionen, unter anderem der Reederei ZIM, um sich zu den globalen Top‑4 aufschließen zu können. Hapag-Lloyd sieht beim Antrieb der Schiffe langfristig Potenzial für nukleare Lösungen, rechnet aber erst in zehn bis fünfzehn Jahren mit deren kommerzieller Verfügbarkeit.
  • (Windenergie) Die Windkraft zur See spielt eine entscheidende Rolle für die Energiewende, doch es geht nicht voran. Ministerin Katherina Reiche ist gefordert
    He Dreiht wird als Deutschlands größter Offshore‑Windpark in Betrieb genommen und kann rechnerisch mehr als eine Million Haushalte versorgen. Die Offshore‑Branche steckt zugleich in einer Krise: gestiegene Materialkosten, Konkurrenz aus Asien und hohe Zinsen haben Projekte verzögert und zu Angebotsausbleiben bei Auktionen geführt. Unternehmen wie TotalEnergies und Jera Nex BP signalisieren Rückgaben oder verlangen klare Netzanschlusstermine, wodurch Aufträge in Milliardenhöhe ausstehen bleiben. Die Bundesregierung diskutiert Instrumente wie Contracts for Difference, während Industrievertreter mehr Transparenz und schnellere Mechanismen zur Neuvergabe geforderter Flächen verlangen.
  • Jobs mit Zukunft: Faire Arbeitgeber schaffen Perspektiven und machen Gastronomiebetriebe und Hotels zu attraktiven Arbeitsplätzen
    Die Gastronomie automatisiert zunehmend standardisierbare Abläufe, um Personalengpässe und Kosten zu bewältigen, wodurch soziale und kommunikative Fähigkeiten an Bedeutung gewinnen. ServiceValue untersuchte im Auftrag von DEUTSCHLAND TEST Arbeitgeberqualität in Hotels und Gastronomie und ermittelte branchenspezifische Spitzenbetriebe wie Motel One, Gaffel am Dom oder Hotel Bareiss. Die Studie beruhte auf Media‑Monitoring von rund 56.000 Nennungen, KI-gestützter Fragmentanalyse und einer Plausibilitätsprüfung der Tonalitäten. Die Auszeichnungen zeigen nur überdurchschnittliche Anbieter und enthalten Hinweise zur Methodik sowie Transparenzangaben.
  • Im Schattenreich der Pharaonen
    Abydos entwickelte sich in der Frühzeit des vereinigten Ägyptens zum wichtigsten Nekropole‑ und Bestattungszentrum der ersten Dynastien, mit monumentalen Gräbern und Hunderten Nebenkammern für Gefolgsleute. Roselyn Campbell untersuchte Schädel aus den Nebengräbern neu und fand bei vielen lineare Frakturen, die laut forensischer Analyse Hinweise auf tödliche Gewalt beim Todeszeitpunkt geben. Archäologen interpretieren die zeitgleiche Versiegelung der Kammern als Beleg für koordinierte Bestattungspraktiken, möglicherweise Menschenopfer zugunsten der Herrscher. Die Funde verändern das Bild vom Alltag der einfachen Menschen im alten Ägypten und rücken die Frage nach Zwang, Ritual und sozialer Rolle der Opfer in den Mittelpunkt.
  • Das Geheimnis der Nofretete: Forscher glauben, verborgene Kammern hinter Tutanchamuns Grab entdeckt – womöglich mit der Mumie der mysteriösen Pharaonin
    George Ballard und Nicholas Reeves führten Georadar‑Vermessungen im Grab Tutanchamuns durch und entdeckten Anzeichen für Hohlräume und einen möglichen Komplex hinter der Grabkammer. Die Messdaten legen nahe, dass hinter einer Mauer zusätzliche Räume liegen könnten, in denen Grabbeigaben oder sogar die Mumie Nofretetes verborgen sein dürften. Die Forscher verweisen darauf, dass solch ein Fund die Bedeutung Nofretetes am Hof belegen würde und weitere Einsichten in die Amarna‑Zeit möglich macht. Ein Zugriff auf die Räume erfordert jedoch die Zustimmung ägyptischer Behörden, sodass eine Öffnung und direkte Untersuchung noch aussteht.
  • Nobelpreise 2026: Ein molekularer Schalter, der Leiden lindert
    Peter Hegemann, Georg Nagel und Karl Deisseroth erhalten den Nobelpreis für die Entwicklung der Optogenetik, einer Methode, die Zellen mittels lichtempfindlicher Proteine gezielt aktiviert oder hemmt. Die Optogenetik fand ihren Ursprung in der Erforschung der Alge Chlamydomonas und führte über gentechnische Übertragungen zu molekularen Lichtschaltern, die inzwischen auch in Tierversuchen und ersten klinischen Studien Anwendung finden. Augenärzte erzielten bei Retinitis‑pigmentosa‑Patienten erste Verbesserungen des Sehsinns, und Forscher arbeiten an optogenetischen Ansätzen für das Hören und zur Modulation neuronaler Schaltkreise bei psychiatrischen Erkrankungen. Die Auszeichnung betont die Brücke von Grundlagenforschung zu konkreten therapeutischen Perspektiven für Patienten.
  • Fitnesskur fürs Immunsystem
    Der Thymus bildet in der Jugend die Grundlage für die Ausbildung von T‑Zellen; mit dem Alter schrumpft das Organ und die Immunkompetenz nimmt ab. Seneszente Zellen akkumulieren und setzen entzündungsfördernde Botenstoffe frei, wodurch chronische Entzündungen („inflammaging“) entstehen und Immunzellen erschöpfen. Markus Feuerer und Geriaterin Anja Kwetkat empfehlen präventive Maßnahmen wie regelmäßige Bewegung, Impfungen, ausgewogene Ernährung und ausreichende Proteinzufuhr, um die Abwehr zu stärken. Forschende arbeiten an Therapieansätzen, die seneszente Zellen beseitigen oder chronische Entzündungsprozesse bremsen könnten.
  • Zurück ins Leben – und dann?
    Viele Familien erleben nach der Klinikentlassung von magersüchtigen Kindern eine Überforderung im Alltag, weil die stationäre Struktur zu Hause schwer reproduzierbar ist. Der Verein Pro Kid plant, geförderte Nachsorge‑Programme anzubieten, bei denen speziell geschulte Fachkräfte Eltern in bis zu 20 Hausbesuchen beim Mahlzeitenmanagement und Strukturaufbau praktisch anleiten. Michael Meusers sieht in dieser häuslichen Unterstützung eine Möglichkeit, Rückfallquoten zu senken und langfristig Kosten zu sparen. Langfristiges Ziel ist die Anerkennung und Finanzierung dieser häuslichen Nachsorgeleistungen durch Kostenträger.
  • Albrecht Dürer, bitte zum Röntgen!
    Die Albertina in Wien lässt ihre 140 Dürer‑Zeichnungen erstmals umfassend naturwissenschaftlich untersuchen, darunter Röntgenfluoreszenz, Infrarot‑Reflektografie und Farbspektroskopie. Oliver Hahn und Kollegen analysieren historische Tinten und finden chemische Fingerabdrücke, die helfen, Datierungen und Arbeitsschritte zu klären. Restauratoren zeigen erste Befunde, etwa dass Dürer vielfach ohne Kohlenvorzeichnung arbeitete und dass die Rezepturen für das charakteristische Grün noch Rätsel aufgeben. Die Ergebnisse sollen in die Jubiläumsausstellung 2028 einfließen und neue Einblicke in Dürers Technik und Arbeitsweise liefern.
  • Seine Insel der Ruhe
    Mallorca zeigt sich außerhalb der Hochsaison als ruhigere, günstigere und angenehme Reisestation mit mildem Licht und warmem Meer, ideal für Wanderungen und entspanntes Entdecken. Die Autorin beschreibt Herbstwanderungen durch die Serra Tramuntana, Besuche in Palma mit Kathedrale und Märkten sowie ruhige Strandtage an Buchten wie Calo des Moro und Es Trenc. Lokale Märkte, Bootsfahrten und weniger Menschen machen die Insel im Herbst attraktiver als im überfüllten Sommer. Die Reportage empfiehlt konkrete Wanderungen, Marktbesuche und Restaurants als praktische Tipps für einen entspannten Herbsturlaub auf Mallorca.
  • Ironman‑Weltmeisterschaft auf Hawaii: Zurück zu den Wurzeln des Rennens
    Die Ironman‑Weltmeisterschaft auf Hawaii versammelt Anfang Oktober die weltbesten Profi‑Triathletinnen und ‑Triathleten und kehrt zu einer gemeinsamen WM für Männer und Frauen zurück. Das Rennen verlangt 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und einen Marathon in oft extremen Bedingungen, weshalb Favoriten wie Patrick Lange besondere Aufmerksamkeit genießen. Das deutsche Aufgebot umfasst qualifizierte Profis bei Männern und Frauen, die ihre Qualifikationszeiten und Rennen aufführen. Die Veranstaltung bleibt ein Härtetest für Ausdauer und Strategie und ist weltweit medial präsent.
  • Kibbeh mit Lammfleisch und Zitronenjoghurt (Rezept)
    Das Rezept beschreibt eine Variante der arabischen Kibbeh, bei der Reis als Hülle dient und eine gewürzte Lammfüllung mit Walnüssen und Aprikosen gefüllt wird. Yotam Ottolenghi empfiehlt, die Füllung vorzubereiten und den Reis kurz vor der Formung frisch zu kochen, damit er sich warm besser formen lässt. Die Kibbeh werden in heißem Öl goldbraun frittiert und mit einem Zitronen‑Joghurt serviert, dessen Zutaten ebenfalls exakt angegeben werden. Die Zubereitung umfasst Vorbereitungszeiten, genaue Mengen und Schritt‑für‑Schritt‑Anleitung für acht Stück.
  • Ab in die neue Ära: Mazda startet mit dem CX‑6e ins Elektrozeitalter
    Mazda bringt mit dem CX‑6e sein erstes vollelektrisches SUV auf Basis einer chinesischen Plattform (Changan) auf den Markt und will damit das Elektroangebot deutlich erweitern. Das 4,85 Meter lange SUV bietet 258 elektrischen PS, komfortables Fahrverhalten und ein ungewöhnliches Cockpitdesign mit großem Touchscreen plus Head‑up‑Display. Die Reichweite (nominal 484 km) schrumpft unter Autobahnbedingungen, die Ladeleistung ist mit maximal 200 kW mittelmäßig, und der Preis startet bei knapp 50.000 Euro. Mazda setzt auf markentypische Designstärke und vermeidet umfangreiche Aufpreis‑ und Abo‑Modelle vieler Premiumanbieter.
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