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Themen | 001/2022 (29.12.2021)
  • Im goldene Käfig
    In Pablo Larrains SPENCER spielt Kristin Stewart die englische Prinzessin Diana - preisverdächtig. Netflix: »Don't Look Up« Subtil geht anders: Adam McKays Satire »Don't Look Up« will unseren Umgang mit einer angesagten Katastrophe, in diesem Fall ein einschlagender Komet, aufs Korn nehmen. Sky: »Succession« In Staffel 3 von »Succession« streiten sich die nutzlosen Nachkommen des Murdoch-ähnlichen Medienmoguls Logan Roy noch heilloser ums Firmenerbe. Sky: »And Just Like That...« »And Just Like That...« will das »Sex and the City« für die Frau Mitte 50 sein. New York ist glamourös, die Outfits auch. Netflix: »Frau im Dunkeln« Maggie Gyllenhaal adaptiert in ihrem Regiedebüt den Elena-Ferrante-Roman »Frau im Dunkeln«. Olivia Colman spielt die geschiedene Professorin, die sich im Urlaub mit ihren Fehlschlägen als Mutter konfrontiert sieht. Starzplay: »The Great« Staffel 2 In der zweiten Staffel von »The Great« erfindet Elle Fannings Catherine ganz nebenbei den Molotowcocktail. Mediathek: »Vigil« Fesselnd und komplex: Im sechsteiligen britisch-französischen U-Boot-Thriller »Vigil« verbindet sich eine gelungene Spannungsdramaturgie mit politischen Themen. Film des Monats Januar: »Parallele Mütter« Wieder sind es die Mütter, die bei Pedro Almodóvar im Mittelpunkt stehen. »Parallele Mütter« erzählt von zwei Frauen aus unterschiedlichen Generationen. Janis ist eine erfolgreiche Fotografin Ende dreißig, die ungeplant schwanger wird und ihre Schwangerschaft aus vollstem Herzen bejaht. Die 17-jährige Ana, selbst fast noch ein Kind, erlebt ihre Schwangerschaft hingegen mit gemischten Gefühlen. Sky: »Yellowjackets« Ich weiß, was du vor 25 Jahren getan hast: Zwischen Teenie-Survival-Horror und erwachsenem Charakterdrama werden in der Krimiserie »Yellowjackets« Frauen porträtiert, die in den Abgrund geblickt haben. Sky: »Costa Concordia – Chronik einer Katastrophe« In »Costa Concordia – Chronik einer Katastrophe« rekonstruieren die Filmemacher das Geschehen von vor zehn Jahren anhand von Zeugen- und Expertenaussagen und leider auch mit dem obligatorischen Reenactment. Netflix: »Kitz« Ums Skifahren geht es nur am Rande: Mit »Kitz« versucht sich Netflix an einer deutschen Variante von »Gossip Girl«. Mediathek: »Der Palast« Mit dem Berliner Friedrichstadt-Palast hat das ZDF für »Der Palast« einen attraktiven Schauplatz mit spannender Geschichte entdeckt. "Was tut sich?" mit Peter Meister Am 12.1. spricht Peter Meister im Kino des Deutschen Filminstituts & Filmmuseums mit epd-Film-Autor Ulrich Sonnenschein über seinen Film »Das schwarze Quardrat«. Apple TV+: »Macbeth« Joel Coens Shakespeare-Adaption »The Tragedy of Macbeth« mit Denzel Washington und Frances McDormand als mordlustigem Ehepaar konzentriert sich ganz auf das Wesentliche: das gesprochene Wort. Amazon: »Being the Ricardos« Die Erfindung der Sitcom aus dem Geist von »I Love Lucy«: Aaron Sorkin zeigt in »Being the Ricardos« fünf Tage im Leben der Lucille Ball. Filmfestival Rotterdam Rotterdam, 26.1.– 6.2. – Das wichtigste Filmfestival der Niederlande bietet erneut ein spannendes Programm, u. a. mit den Spielfilmdebüts von Alberto De Michele und David Easteal. Auch Filme von Tan Chui Mui und Apichatpong Weerasethakul feiern Weltpremiere. Festival du Court Métrage de Clermont-Ferrand Clermont-Ferrand, 28.1.– 5.2. – Das internationale Kurzfilmfestival in Clermont-Ferrand ist nach Cannes das zweitgrößte Filmfestival in Frankreich und eines der wichtigsten Kurzfilmfestivals der Welt. Verliehen wird unter anderem der Grand Prix für den besten Film. Bamberger Kurzfilmtage Bamberg, 24.–30.1. – Die 32. Bamberger Kurzfilmtage kehren nach einer Onlineedition im letzten Jahr in die Kinos zurück. Im Zentrum steht die Verleihung des »Bamberger Zentaur« in den verschiedenen Wettbewerben. Als Gastfestival ist u.a. das Festival von Tampere aus Finnland eingeladen. Solothurner Filmtage Solothurn, 19.–26.1. – Das Festival in der Schweiz widmet sich seit 1996 dem Filmschaffen des Landes. Die 57. Ausgabe ist besonders von französischsprachigen Produktionen geprägt. Zum stark vertretenen Dokumentarfilm gehört auch der Eröffnungsfilm »Loving Highsmith« von Eva Vitija über die Schriftstellerin Patricia Highsmith. Max Ophüls Preis Saarbrücken, 16.–23.1. – Das 43. Filmfestival für deutschsprachigen Nachwuchsfilm findet dieses Jahr als deutlich verlängerte Hybridveranstaltung statt, mit Präsenzveranstaltungen und einem ergänzenden Onlineangebot. Stuttgarter Filmwinter Stuttgart, 7.–16.1. – Im Mittelpunkt der 35. Ausgabe des Festivals für künstlerischen Film und Medien stehen die Wettbewerbe Kurzfilm, Medien im Raum und Network Culture. Hinzu kommen der Landesmusikvideopreis und ein abwechslungsreiches Kinder- und Jugendprogramm. DVD-Tipp: »A Dark Song« Ziemlich viel »Magick«: Liam Gavins Thriller »A Dark Song«. Mediathek: »In 80 Tagen um die Welt« Gemeinsam möchten die öffentlich-rechtlichen Anstalten ZDF, France Télévisions und Rai Serien auf hohem Level herstellen. Auf den mediokren Agententhriller »Mirage« folgt »In 80 Tagen um die Welt«. DVD-Tipp: »The Trip – Ein mörderisches Wochenende« Mörderische Beziehung: »The Trip – Ein mörderisches Wochenende« mit Noomi Rapace in der Hauptrolle. Netflix: »The Unforgivable« In Nora Fingscheidts Netflix-Debüt »The Unforgivable« spielt Sandra Bullock eine haftentlassene Mörderin, die nicht zur Ruhe kommt. Netflix: »Arcane« Computerspiel-Verfilmungen haben einen schlechten Ruf. Warum nochmal? »Arcane« funktioniert erzählerisch und visuell – obwohl die Serie auf einem ursprünglich »plotfreien« Online-Game beruht. Netflix: »The Harder They Fall« »The Harder They Fall«: ein Western, der den schwarzen Cowboys jenen Platz in der Filmgeschichte einräumt, den sie in der Realität tatsächlich hatten. Thema Pop im Film: Der Song ist der Fetisch Peter Fonda und Dennis Hopper röhren zu »Born to Be Wild« durch die Prärie, Bruce Springsteen besingt die Straßen von Philadelphia, Shrek hört John Cale, und Tarantino plündert seine Plattensammlung. Über die Ursprünge und Entwicklung des Soundtracks. Trine Dyrholm: Alles ist gut in Dänemark Sie ist Dänemarks bekannteste Schauspielerin und hat über dreißig Filme gedreht. Aber jetzt kann Trine Dyrholm endlich mal ein historisches Kostüm tragen. Nahaufnahme von Noomi Rapace Sie wurde bekannt als punkige Hackerin in den schwedischen Millennium-Krimis. Viel normaler sind die Figuren von Noomi Rapace danach auch nicht geworden. Ein Glück. Meldung Nachruf: Helga Reidemeister E-Mail an... Hauke Wendler Hauke Wendler, 54, Dokumentarfilmer, TV-Journalist und Produzent, bekam den Grimme-Preis für Protokoll einer Abschiebung. Ende Januar startet im Kino sein neuer Film »Monobloc« Filmkritik Monobloc Kleine Soziologie eines Massenprodukts: der Dokumentarfilm von Hauke Wendler reist auf den Spuren eines billigen Plastikstuhls rund um die Welt. An Impossible Project Eine Geschichte der Rettung der Polaroid-Kamera und der Neuerfindung der verloren gegangenen fotochemischen Rezeptur für die Filme: Nichts ist unmöglich, beweist diese charmante Dokumentation, wenn man sich erst mal entschieden hat, gegen den digitalen Strom zu schwimmen. Pablo Larraíns konzentriert sich in seinem Filmporträt über Prinzessin Diana auf die Weihnachtsfeiertage 1991 und wie sie zunehmend an der Kälte und Isolation innerhalb der Königsfamilie leidet. Durch die fabulierte, teils surreal überhöhte Perspektive entsteht so eine überzeugende Interpretation ihrer Verfassung.
Themen | 002/2022 (01.02.2022)
  • Zurück im Belfast
    Kenneth Branagh, Regisseur und Schauspieler, gilt als Inbegriff des »Britischen«. Vielleicht liegt es daran, dass er so viele Shakespeare-Stücke ins Kino gebracht hat. Jetzt startet sein persönlichster Film: Erinnerungen an eine Arbeiterjugend in Belfast. Zeit für eine Revision? Marion Löhndorf über Branaghs mehr als 30-jährige Karriere.
  • Peter Bogdanovich
    Der die Klassiker liebte: Im Januar ist Peter Bogdanovich gestorben. Norbert Grob erinnert an die Bedeutung des Kritikers und Regisseurs. Und an seine unvergängliche »Last Picture Show«.
  • Berlinale-Retro: Hollywood-Komödiantinnen
    Wenn Engel erwachen... ist der Teufel los. Die Berlinale widmet ihre Retrospektive den schlagfertigen, selbstbewussten Hollywood-Komödiantinnen Mae West, Carole Lombard und Rosalind Russell.
Themen | 003/2022 (01.03.2022)
  • Come on, Come on
    In einer Szene gehen Johnny (Joaquin Phoenix) und sein neunjähriger Neffe Jesse (Woody Norman) unter einem der monumentalen Eichenbäume von New Orleans entlang, dessen weit auslaufend geschwungene Äste sich wie ein Dach über die beiden spannen. Zwei winzige Lebewesen im Kontrast zu dem jahrhundertealten Baum: der erwachsene Mann und der kleine Junge. Ein archetypisches Bild wie eine flüchtige Momentaufnahme aus dem Zyklus des Lebens. Johnny ist Radiojournalist und befragt Jugendliche aus vier großen amerikanischen Städten – Detroit, Los Angeles, New York, New Orleans –, was sie von der Zukunft erwarten. Seinen Neffen nimmt er auf die Reise mit, da dessen Mutter sich um den psychisch kranken Vater des Jungen kümmern muss. Zwischen dem im Umgang mit Kindern unerfahrenen Onkel und dem aufgeweckten Jungen entsteht eine innige Beziehung.
Themen | 004/2022 (29.03.2022)
  • Der diskrete Held
    Plötzlich ist der Schauspieler überall. Gerade war er in Paul Schraders »THE CARD COUNTER« zu sehen, nun spielt er Marvels »MOON KNIGHT«. Oscar Isaac ist ­gerade überall – gut so. Ein Porträt von Anke Sterneborg.
  • Ukraine - Zwischentöne
    In den letzten Jahren gab es viele starke Filme aus der Ukraine. Jetzt wird man sie mit anderen Augen sehen – und als Warnung verstehen. Der Krieg in der Ukraine ­erschüttert die Welt. Etwas von dem, was nun passiert, hätte man ahnen können – h­ätte man auch nur einige der ukrainischen Filme ­gesehen, die in den letzten Jahren ­entstanden sind. Jetzt kommt Alina ­Gorlovas »This Rain Will Never Stop« bei uns ins Kino. Barbara Wurm hat in der zweiten Märzwoche mit einigen Regisseur*innen gesprochen und beschreibt die Lage
Themen | 005/2022 (27.04.2022)
  • Pures Drama
    Was macht den Schauspieler Franz Rogowski, jetzt in Luzifer, so besonders?
  • Georg Seeßlen
    Plus. Georg Seeßlen über Slow Cinema.
  • Filme des Monats
    Film des Monats: Memoria
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Porträt von epd Film

Kinofilme begeistern Millionen von Menschen, jeden Monat erscheint eine Vielzahl neuer. Wer über die aktuellen Neuerscheinungen informiert sein möchte, greift gern auf ein Film-Magazin zurück. Mit epd Film gibt es eine Servicezeitschrift, deren Anspruch es ist, das aktuelle Filmangebot mit hoher redaktioneller Kompetenz unter die Lupe zu nehmen.

Welche Inhalte bietet die epd Film?

Auf über 70 Seiten präsentiert die epd Film eine Übersicht über das aktuelle Kinoprogramm. Dazu gehören neben Filmkritiken auch Interviews und Porträts mit den Filmschaffenden. Kameraleute, Regisseure, Autoren werden ebenso gewürdigt wie Schauspieler und Produzenten. Einer Persönlichkeit wird in jeder Ausgabe – dem Star des Monats – besondere Beachtung geschenkt. Gern hält das Magazin seine Leser auch über die Trends und Tendenzen in der Kinoszene auf dem Laufendem. Informiert mit Reportagen und Berichten über Filmländer aus aller Welt. Zugleich klärt die epd Film mit Hintergrundberichten über spannende Filmprojekte auf, setzt sich mit Themen wie der Zukunft des Kinos und technischen Entwicklungen auseinander. Komplettiert mit News aus Filmpolitik und Filmwirtschaft, wissenswerten Festival-Specials sowie filmhistorischen Analysen weiß die Zeitschrift zu überzeugen.
Darüber hinaus runden Glossen und Kommentare das Magazin ab. In einem Serviceteil werden zudem die Neuen Medien bedacht. DVD-Rezensionen, TV- und Streaming-Tipps sowie die Vorstellung interessanter Filmbücher und Veranstaltungshinweise enthalten viel Informatives und sorgen für Kurzweil bei der Lektüre. Eine Ausgabe im Jahr ist mit dem Film-Jahresregister – perfekt zum Nachschlagen und Sammeln – versehen.

Wer sollte die epd Film lesen?

In erster Linie ist die epd Film ein Magazin für Cineasten und Filmliebhaber. Sie schätzen die unabhängigen Filmkritiken ebenso wie die vielen Filmszenen und Bildstrecken der vorgestellten Filmproduktionen. Abonnenten finden sich auch unter Lesern, die sich beruflich mit der Thematik Film befassen. Kinobetreiber, Verleiher, Filmemacher und Produzenten greifen gern zur epd Film, Institutionen – Fachhochschulen, Museen und Bibliotheken – führen die Zeitschrift im Portfolio.

Das Besondere an der epd Film

Die epd Film ist der Nachfolger des seit 1948 jährlich publizierten Evangelischen Filmbeobachters und die führende religiöse Zeitschrift für Filmkritik in Deutschland. Die Redaktion besteht aus drei Redakteuren, die Mehrzahl der Beiträge wird von renommierten Filmkritikern und -journalisten, die als freie Mitarbeiter tätig sind, geschrieben. „Mehr Wissen. Mehr Sehen“, der Untertitel des Magazins ist Programm – ein breiter Themenmix, unabhängig geschrieben, bietet nützlichen Mehrwert. Eine spezielle theologische Ausrichtung hat das Magazin hingegen nicht, Beiträge zu spezifisch theologischen Themen nehmen nur geringen Raum ein.

  • erscheint seit 1984
  • 12 Ausgaben pro Jahr
  • 7.300 verkaufte Exemplare (III/2019)
  • epd Film wurde mit dem Preis der deutschen Filmkritik ausgezeichnet

Der Verlag hinter der epd Film

Im Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik kurz GEP mit Sitz in Frankfurt am Main erscheint die epd Film. Das gemeinnützige Medienunternehmen der Evangelischen Kirche (EKD) und die dazugehörigen Unternehmen, Herausgeber der epd Film ist der Evangelische Pressedienst, dienen als das multimediale Zentrum der EKD, ihrer Gliedkirchen, Werke und Einrichtungen sowie für die evangelischen Freikirchen und interessierten Organisationen. Printmedien stellen dabei nur ein Segment dar. Das Medienhaus in zugleich Nachrichtenagentur, zeichnet sich für Medienethik- und Pädagogik, Hörfunk, Film & Fernsehen sowie für den Online-Bereich der EKD verantwortlich. Wichtigste Publikation im Printbereich ist das Magazin Chrismon Plus, welches christliche Themen und Werte zum Inhalt hat. Auch Zeitzeichen eine Zeitschrift mit evangelischen Kommentaren zu Religion und Gesellschaft gehört dazu.
Das Gemeinschaftswerk ist im Internet unter www.gep.de vertreten. Dort wird finden sich alle wissenswerten Informationen, seine Aufgaben, Organe und das gesamte Portfolio der GEP.

Alternativen zur epd Film

Die epd Film informiert in der Kategorie Kino & DVD. Das Magazin steht in einer Reihe mit vielen weiteren nationalen und internationalen Magazinen zum Thema Film. Cineaste, Positif (F), Filmint. und Cahiers du Cinema, allesamt fremdsprachige Zeitschriften, bieten vergleichbar anspruchsvolle Konzepte fernab des Mainstreams. Möchten Sie grundsätzlich über Filmstars informiert sein, kann die Cinema, Europas größte Filmzeitschrift eine gute Wahl darstellen.

Leserbewertungen

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In der aktuellen Ausgabe von epd Film

  • Pures Drama
    Was macht den Schauspieler Franz Rogowski, jetzt in Luzifer, so besonders?
  • Georg Seeßlen
    Plus. Georg Seeßlen über Slow Cinema.
  • Filme des Monats
    Film des Monats: Memoria