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Ausgabe 007/2026
Aktuelle Ausgabe

Verbunden im Tod
Der Feuertod indischer Frauen auf dem Scheiterhaufen des toten Mannes, das sati-Ritual, erfüllte und erfüllt die Gemüter in Europa mit Entsetzen und Staunen. Dieses Ritual ist aber zugleich ein gutes Beispiel dafür, wie im Hinduismus gegründete Traditionen in der westlichen Welt missverstanden und als Projektionsfläche für eigene Themen und Debatten instrumentalisiert wurden, erklärt die Berliner Ethnologin und Publizistin Nicole Lehmann.

Nur die Kuh ist allen heilig
Unermesslich ist die Zahl der religiösen Alltagspraktiken im Hinduismus. Viele dieser Rituale bestehen weitgehend aus kleinen Einzelhandlungen, die man vollzieht, ohne lange darüber nachzudenken. Und oft sind es Tätigkeiten, die auch als säkulare Handlungen sinnvoll sind, zum Beispiel das Bad im kühlen Wasser. Das erklärt die Marburger Religionswissenschaftlerin Adelheid Herrmann-Pfandt.

Ausgabe 006/2026

„Die Krise ist überall angekommen“
Gespräch mit der Soziologin Lisa Vollmer über Charakteristika der aktuellen Wohnungskrise, Mietendenbewegungen, soziale Ungleichheit und die sozialökologische Transformation

Wenn das Heim zur Ware wird - Zwischen Markt, Gemeinschaft und Menschen­recht
Wohnen ist mehr als ein Ort, es ist Ausdruck gesellschaft­licher Verhältnisse. Die Stuttgarter Soziologieprofessorin Christine Hannemann zeigt, wie sich Wohnformen im Zuge von Individualisierung, Migration und Digitalisierung verändern – und warum die Frage nach bezahlbarem, gerechtem Wohnen drängender ist denn je.

Ausgabe 005/2026

Ferner naher Dichterfürst
Seine Lieder gehören zum Klang des Protestantismus und wirken doch oft aus der Zeit gefallen. Zwischen barocker Frömmigkeit, poetischer Sprachkraft und theologischer Zumutung steht Paul Gerhardt bis heute in Spannung. Was macht seine Texte anschlussfähig? Und was fordert uns, 350 Jahre nach seinem Tod, an ihnen heraus? Eine Annäherung im Paul-Gerhardt-Gedenkjahr.

pro und contra: Ist Paul Gerhardt noch zeitgemäß?
Soll Paul Gerhardt weiterhin eine große Rolle in der evangelischen Frömmigkeit spielen, oder müssen die Theologie des Barockdichters und seine Lieder kritischer gesehen werden? Die Theologen Horst Gorski (Hamburg) und Konrad Klek (Erlangen), der auch Kirchenmusiker ist, sind darüber sehr unterschiedlicher Ansicht.

Ausgabe 003/2026

„Wissen und Empathie fehlen“
Gespräch mit Sabena Donath, Direktorin der derzeit in Frankfurt am Main entstehenden Jüdischen Akademie des Zentralrats der Juden in Deutschland, über Identität, Antisemitismus und Israel

Eine Schicksalsgemeinschaft
Seit rund 1 700 Jahren gibt es jüdisches Leben auf deutschem Boden. Über Jahrhunderte waren die deutschen Jüdinnen und Juden zu einer Existenz in latenter Bedrohung gezwungen – bis zum schrecklichen Tiefpunkt des Holocausts. Doch auch nach 1945 blieb ein vorurteilsfreier Umgang mit Jüd:innen Wunschdenken. Das Wohl und Wehe des Judentums in Deutschland beschreibt der Autor Rafael Seligmann.

Ausgabe 002/2026

Friedhöfe in Frage
Neue Formen des Abschieds stellen die traditionellen Bestattungsformen in Frage. Wenn Angehörige die Asche ihrer Verstorbenen in Flüsse und Meere rieseln oder sie zu einem Diamanten formen lassen, verlieren Friedhöfe und Grabstätten als zentrale Erinnerungsorte ihre Bedeutung. Was bedeutet es, wenn Tod und Abschied aus dem öffentlichen Raum verschwinden und zunehmend privatisiert werden?

Von Glaube bis Kompost
Gespräch mit dem Direktor des Sepulkralmuseums Dirk Pörschmann über neue Bestattungsformen, den Verlust von Abschiedsritualen und unsere Angst vor den Toten

Ausgabe 001/2026


Ausgabe 012/2025


Ausgabe 011/2025


Ausgabe 010/2025


Ausgabe 009/2025


Ausgabe 008/2025


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Porträt von Zeitzeichen

Zeitzeichen mit dem Untertitel evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft, wird als Print-Ausgabe und auch online veröffentlicht. Der ehemalige Bundespräsident war lange Jahre Mitherausgeber des Magazins. Zeitzeichen beschäftigt sich intensiv mit den aktuellen Problemen und Ereignissen der Gesellschaft. Sie behandelt diese Themen aus der Sicht der evangelischen Kirche.

Welche Inhalte bietet Zeitzeichen?

Die Zeitschrift beinhaltet die Ressorts Kirche, Gesellschaft, Kultur, Theologie, Politik, Religion und Meinung. Jede Ausgabe von Zeitzeichen hat einen Schwerpunkt. Diskussionen und kontroverse Themen wie Feminismus, Asyl, politische Parteien, sexuelle Gewalt in der Kirche und in der Familie, Sucht u.v.m. werden nicht gescheut. Komplizierte Inhalte werden verständlich und umfangreich präsentiert und bewertet. Die Zeitschrift hilft den Leser*innen, in einer Zeit der Informationsflut und dem Zeitalter des „Post-Truth“ sich zu orientieren, eine eigene Meinung zu bilden, und einen festen Standpunkt zu wichtigen Angelegenheiten in Deutschland und auf der Welt zu erlangen. Das Magazin traut sich auch andere Religionen ins Blickfeld zu nehmen, sie vorzustellen und zu diskutieren.

Wer sollte Zeitzeichen lesen?

Zeitzeichen ist für Frauen und Männer, Jugendliche und Ältere geeignet, die einen hohen Anspruch an eine christliche Zeitschrift stellen und vom Tagesgeschehen auf der ganzen Welt erfahren wollen und dabei den evangelischen Aspekt mit einbeziehen möchten.

Das Besondere an Zeitzeichen

Hochwertige Fotos, Artikel, Essays, Interviews, Rezensionen aus Büchern und Musik machen das Magazin Zeitzeichen zu einer besonders interessanten Lektüre für jedes Alter.

  • erscheint monatlich
  • wird seit 23 Jahren herausgegeben
  • auch als Hörausgabe erhältlich

Der Verlag hinter Zeitzeichen

Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik gGmbH mit Sitz in Frankfurt am Main ist der Verlag hinter der Zeitschrift Zeitzeichen. Sie wird gemeinsam von allen evangelischen Landeskirchen und der EKD getragen.

Alternativen zu Zeitzeichen

Zeitzeichen ist bei uns der Kategorie Religionszeitschriften zugeordnet. Ein weiteres, empfehlenswertes Kulturmagazin ist Publik Forum, eine kritische, christliche, unabhängige Zeitschrift mit Berichten über kirchliche, gesellschaftspolitische und wirtschaftliche Themen, aus der Sicht des christlichen Engagements.

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007/2026
Aktuelle Ausgabe

Verbunden im Tod
Der Feuertod indischer Frauen auf dem Scheiterhaufen des toten Mannes, das sati-Ritual, erfüllte und erfüllt die Gemüter in Europa mit Entsetzen und Staunen. Dieses Ritual ist aber zugleich ein gutes Beispiel dafür, wie im Hinduismus gegründete Traditionen in der westlichen Welt missverstanden und als Projektionsfläche für eigene Themen und Debatten instrumentalisiert wurden, erklärt die Berliner Ethnologin und Publizistin Nicole Lehmann.

Nur die Kuh ist allen heilig
Unermesslich ist die Zahl der religiösen Alltagspraktiken im Hinduismus. Viele dieser Rituale bestehen weitgehend aus kleinen Einzelhandlungen, die man vollzieht, ohne lange darüber nachzudenken. Und oft sind es Tätigkeiten, die auch als säkulare Handlungen sinnvoll sind, zum Beispiel das Bad im kühlen Wasser. Das erklärt die Marburger Religionswissenschaftlerin Adelheid Herrmann-Pfandt.

Ausgabe
006/2026

„Die Krise ist überall angekommen“
Gespräch mit der Soziologin Lisa Vollmer über Charakteristika der aktuellen Wohnungskrise, Mietendenbewegungen, soziale Ungleichheit und die sozialökologische Transformation

Wenn das Heim zur Ware wird - Zwischen Markt, Gemeinschaft und Menschen­recht
Wohnen ist mehr als ein Ort, es ist Ausdruck gesellschaft­licher Verhältnisse. Die Stuttgarter Soziologieprofessorin Christine Hannemann zeigt, wie sich Wohnformen im Zuge von Individualisierung, Migration und Digitalisierung verändern – und warum die Frage nach bezahlbarem, gerechtem Wohnen drängender ist denn je.

Ausgabe
005/2026

Ferner naher Dichterfürst
Seine Lieder gehören zum Klang des Protestantismus und wirken doch oft aus der Zeit gefallen. Zwischen barocker Frömmigkeit, poetischer Sprachkraft und theologischer Zumutung steht Paul Gerhardt bis heute in Spannung. Was macht seine Texte anschlussfähig? Und was fordert uns, 350 Jahre nach seinem Tod, an ihnen heraus? Eine Annäherung im Paul-Gerhardt-Gedenkjahr.

pro und contra: Ist Paul Gerhardt noch zeitgemäß?
Soll Paul Gerhardt weiterhin eine große Rolle in der evangelischen Frömmigkeit spielen, oder müssen die Theologie des Barockdichters und seine Lieder kritischer gesehen werden? Die Theologen Horst Gorski (Hamburg) und Konrad Klek (Erlangen), der auch Kirchenmusiker ist, sind darüber sehr unterschiedlicher Ansicht.

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003/2026

„Wissen und Empathie fehlen“
Gespräch mit Sabena Donath, Direktorin der derzeit in Frankfurt am Main entstehenden Jüdischen Akademie des Zentralrats der Juden in Deutschland, über Identität, Antisemitismus und Israel

Eine Schicksalsgemeinschaft
Seit rund 1 700 Jahren gibt es jüdisches Leben auf deutschem Boden. Über Jahrhunderte waren die deutschen Jüdinnen und Juden zu einer Existenz in latenter Bedrohung gezwungen – bis zum schrecklichen Tiefpunkt des Holocausts. Doch auch nach 1945 blieb ein vorurteilsfreier Umgang mit Jüd:innen Wunschdenken. Das Wohl und Wehe des Judentums in Deutschland beschreibt der Autor Rafael Seligmann.

Ausgabe
002/2026

Friedhöfe in Frage
Neue Formen des Abschieds stellen die traditionellen Bestattungsformen in Frage. Wenn Angehörige die Asche ihrer Verstorbenen in Flüsse und Meere rieseln oder sie zu einem Diamanten formen lassen, verlieren Friedhöfe und Grabstätten als zentrale Erinnerungsorte ihre Bedeutung. Was bedeutet es, wenn Tod und Abschied aus dem öffentlichen Raum verschwinden und zunehmend privatisiert werden?

Von Glaube bis Kompost
Gespräch mit dem Direktor des Sepulkralmuseums Dirk Pörschmann über neue Bestattungsformen, den Verlust von Abschiedsritualen und unsere Angst vor den Toten

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001/2026


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010/2025


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009/2025


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008/2025


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Zeitzeichen mit dem Untertitel evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft, wird als Print-Ausgabe und auch online veröffentlicht. Der ehemalige Bundespräsident war lange Jahre Mitherausgeber des Magazins. Zeitzeichen beschäftigt sich intensiv mit den aktuellen Problemen und Ereignissen der Gesellschaft. Sie behandelt diese Themen aus der Sicht der evangelischen Kirche.

Welche Inhalte bietet Zeitzeichen?

Die Zeitschrift beinhaltet die Ressorts Kirche, Gesellschaft, Kultur, Theologie, Politik, Religion und Meinung. Jede Ausgabe von Zeitzeichen hat einen Schwerpunkt. Diskussionen und kontroverse Themen wie Feminismus, Asyl, politische Parteien, sexuelle Gewalt in der Kirche und in der Familie, Sucht u.v.m. werden nicht gescheut. Komplizierte Inhalte werden verständlich und umfangreich präsentiert und bewertet. Die Zeitschrift hilft den Leser*innen, in einer Zeit der Informationsflut und dem Zeitalter des „Post-Truth“ sich zu orientieren, eine eigene Meinung zu bilden, und einen festen Standpunkt zu wichtigen Angelegenheiten in Deutschland und auf der Welt zu erlangen. Das Magazin traut sich auch andere Religionen ins Blickfeld zu nehmen, sie vorzustellen und zu diskutieren.

Wer sollte Zeitzeichen lesen?

Zeitzeichen ist für Frauen und Männer, Jugendliche und Ältere geeignet, die einen hohen Anspruch an eine christliche Zeitschrift stellen und vom Tagesgeschehen auf der ganzen Welt erfahren wollen und dabei den evangelischen Aspekt mit einbeziehen möchten.

Das Besondere an Zeitzeichen

Hochwertige Fotos, Artikel, Essays, Interviews, Rezensionen aus Büchern und Musik machen das Magazin Zeitzeichen zu einer besonders interessanten Lektüre für jedes Alter.

  • erscheint monatlich
  • wird seit 23 Jahren herausgegeben
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Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik gGmbH mit Sitz in Frankfurt am Main ist der Verlag hinter der Zeitschrift Zeitzeichen. Sie wird gemeinsam von allen evangelischen Landeskirchen und der EKD getragen.

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Zeitzeichen ist bei uns der Kategorie Religionszeitschriften zugeordnet. Ein weiteres, empfehlenswertes Kulturmagazin ist Publik Forum, eine kritische, christliche, unabhängige Zeitschrift mit Berichten über kirchliche, gesellschaftspolitische und wirtschaftliche Themen, aus der Sicht des christlichen Engagements.

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  • Verbunden im Tod
    Der Feuertod indischer Frauen auf dem Scheiterhaufen des toten Mannes, das sati-Ritual, erfüllte und erfüllt die Gemüter in Europa mit Entsetzen und Staunen. Dieses Ritual ist aber zugleich ein gutes Beispiel dafür, wie im Hinduismus gegründete Traditionen in der westlichen Welt missverstanden und als Projektionsfläche für eigene Themen und Debatten instrumentalisiert wurden, erklärt die Berliner Ethnologin und Publizistin Nicole Lehmann.
  • Nur die Kuh ist allen heilig
    Unermesslich ist die Zahl der religiösen Alltagspraktiken im Hinduismus. Viele dieser Rituale bestehen weitgehend aus kleinen Einzelhandlungen, die man vollzieht, ohne lange darüber nachzudenken. Und oft sind es Tätigkeiten, die auch als säkulare Handlungen sinnvoll sind, zum Beispiel das Bad im kühlen Wasser. Das erklärt die Marburger Religionswissenschaftlerin Adelheid Herrmann-Pfandt.
  • „Jeder Glaube ist mein Glaube“
    Das Leben in Indien bedeutet nicht nur, den eigenen religiösen Überzeugungen zu folgen, sondern auch, die Überzeugungen anderer als die eigenen anzunehmen, zu respektieren und wertzuschätzen. Denn man dürfe Religionen nicht in getrennten Schubladen aufbewahren, sondern könne offen bleiben für das, was andere Glaubensrichtungen zu bieten haben. Das schreibt die in Dresden lebende Autorin und IT-Projektleiterin Mercy Victor Rajakumar, die Christin ist.
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