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Ausgabe 002/2026
Aktuelle Ausgabe

Friedhöfe in Frage
Neue Formen des Abschieds stellen die traditionellen Bestattungsformen in Frage. Wenn Angehörige die Asche ihrer Verstorbenen in Flüsse und Meere rieseln oder sie zu einem Diamanten formen lassen, verlieren Friedhöfe und Grabstätten als zentrale Erinnerungsorte ihre Bedeutung. Was bedeutet es, wenn Tod und Abschied aus dem öffentlichen Raum verschwinden und zunehmend privatisiert werden?

Von Glaube bis Kompost
Gespräch mit dem Direktor des Sepulkralmuseums Dirk Pörschmann über neue Bestattungsformen, den Verlust von Abschiedsritualen und unsere Angst vor den Toten

Ausgabe 001/2026

Durchregieren war gestern
Das vom ehemaligen Bundeskanzler Olaf Scholz geprägte Wort der „Zeitenwende“ ist inzwischen so zerfleddert worden, dass man den Begriff nur noch vorsichtig verwenden sollte. Doch wenn man auf das Wahljahr 2026 blickt, steht die Vokabel wieder mitten im Raum. Und in Sachsen-Anhalt könnte sogar eine absolute AfD-Mehrheit drohen, so die Analyse des Journalisten Claus Christian Malzahn.

Der unsterbliche Leib
Das Büro der letzten Dinge hat wieder geöffnet. Ist die Theologie darauf vorbereitet? Klaas Huizing antwortet auf Jürgen Habermas und entfaltet mit Hermann Schmitz eine provozierende Idee: Nicht die Seele, sondern der spürende Leib könnte unsterblich sein – als Hoffnung auf rettende Gerechtigkeit.

Ausgabe 012/2025

Zeitenwende statt Entfeindung
Die EKD orientiert sich in ihrer neuen Friedensdenkschrift stark an der militärischen Logik der Zeitenwende. Der Theologe und Psychologe Stefan Seidel kritisiert, dass sie Aufrüstung, Abschreckung und Kriegsbereitschaft in den Vordergrund rücke. Damit verliere das biblische Friedenszeugnis an normativer Kraft.

„Freude ohne Pflicht“
Gespräch mit der Gerontopsychologin Eva-Marie Kessler über Großeltern heute, den Wandel von Familienbeziehungen und warum die Boomer nicht nur an sich selbst denken sollten

Ausgabe 011/2025

Was ist gut?
Was macht einen guten Pfarrer, eine gute Pfarrerin aus? Allerorten sind in Zeiten der Knappheit neue Qualitätsdiskussionen über die kirchliche Arbeit entbrannt, insbesondere über pastorales Handeln. Die beiden Münchner Theologen Christian Albrecht und Reiner Anselm versuchen sowohl aus der Perspektive der Praktischen wie der Systematischen Theologie darauf eine prinzipielle Antwort.

„Nicht umhauen lassen“
Ein Gespräch mit der Frankfurter Rabbinerin Elisa Klapheck über Judenhass und die Notwendigkeit eines neuen jüdisch-christlichen Dialogs.

Ausgabe 010/2025

Flechten statt zerschlagen
Die Spruchsammlung in der Hebräischen Bibel muss als Knotenwissen verstanden werden, meint Yannik Ehmer, eine Form der Weisheit, die lange unterschätzt wurde.

„Lieblicher und schrecklicher Ort“
Ein Gespräch mit der Soziologin Claudia Neu über Erfahrungen gefühlter Verluste und tatsächliche Schrumpfungsprozesse auf dem Land

Ausgabe 009/2025


Ausgabe 008/2025


Ausgabe 007/2025


Ausgabe 006/2025


Ausgabe 005/2025


Ausgabe 004/2025


Ausgabe 003/2025


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Porträt von Zeitzeichen

Zeitzeichen mit dem Untertitel evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft, wird als Print-Ausgabe und auch online veröffentlicht. Der ehemalige Bundespräsident war lange Jahre Mitherausgeber des Magazins. Zeitzeichen beschäftigt sich intensiv mit den aktuellen Problemen und Ereignissen der Gesellschaft. Sie behandelt diese Themen aus der Sicht der evangelischen Kirche.

Welche Inhalte bietet Zeitzeichen?

Die Zeitschrift beinhaltet die Ressorts Kirche, Gesellschaft, Kultur, Theologie, Politik, Religion und Meinung. Jede Ausgabe von Zeitzeichen hat einen Schwerpunkt. Diskussionen und kontroverse Themen wie Feminismus, Asyl, politische Parteien, sexuelle Gewalt in der Kirche und in der Familie, Sucht u.v.m. werden nicht gescheut. Komplizierte Inhalte werden verständlich und umfangreich präsentiert und bewertet. Die Zeitschrift hilft den Leser*innen, in einer Zeit der Informationsflut und dem Zeitalter des „Post-Truth“ sich zu orientieren, eine eigene Meinung zu bilden, und einen festen Standpunkt zu wichtigen Angelegenheiten in Deutschland und auf der Welt zu erlangen. Das Magazin traut sich auch andere Religionen ins Blickfeld zu nehmen, sie vorzustellen und zu diskutieren.

Wer sollte Zeitzeichen lesen?

Zeitzeichen ist für Frauen und Männer, Jugendliche und Ältere geeignet, die einen hohen Anspruch an eine christliche Zeitschrift stellen und vom Tagesgeschehen auf der ganzen Welt erfahren wollen und dabei den evangelischen Aspekt mit einbeziehen möchten.

Das Besondere an Zeitzeichen

Hochwertige Fotos, Artikel, Essays, Interviews, Rezensionen aus Büchern und Musik machen das Magazin Zeitzeichen zu einer besonders interessanten Lektüre für jedes Alter.

  • erscheint monatlich
  • wird seit 23 Jahren herausgegeben
  • auch als Hörausgabe erhältlich

Der Verlag hinter Zeitzeichen

Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik gGmbH mit Sitz in Frankfurt am Main ist der Verlag hinter der Zeitschrift Zeitzeichen. Sie wird gemeinsam von allen evangelischen Landeskirchen und der EKD getragen.

Alternativen zu Zeitzeichen

Zeitzeichen ist bei uns der Kategorie Religionszeitschriften zugeordnet. Ein weiteres, empfehlenswertes Kulturmagazin ist Publik Forum, eine kritische, christliche, unabhängige Zeitschrift mit Berichten über kirchliche, gesellschaftspolitische und wirtschaftliche Themen, aus der Sicht des christlichen Engagements.

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Friedhöfe in Frage
Neue Formen des Abschieds stellen die traditionellen Bestattungsformen in Frage. Wenn Angehörige die Asche ihrer Verstorbenen in Flüsse und Meere rieseln oder sie zu einem Diamanten formen lassen, verlieren Friedhöfe und Grabstätten als zentrale Erinnerungsorte ihre Bedeutung. Was bedeutet es, wenn Tod und Abschied aus dem öffentlichen Raum verschwinden und zunehmend privatisiert werden?

Von Glaube bis Kompost
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Das vom ehemaligen Bundeskanzler Olaf Scholz geprägte Wort der „Zeitenwende“ ist inzwischen so zerfleddert worden, dass man den Begriff nur noch vorsichtig verwenden sollte. Doch wenn man auf das Wahljahr 2026 blickt, steht die Vokabel wieder mitten im Raum. Und in Sachsen-Anhalt könnte sogar eine absolute AfD-Mehrheit drohen, so die Analyse des Journalisten Claus Christian Malzahn.

Der unsterbliche Leib
Das Büro der letzten Dinge hat wieder geöffnet. Ist die Theologie darauf vorbereitet? Klaas Huizing antwortet auf Jürgen Habermas und entfaltet mit Hermann Schmitz eine provozierende Idee: Nicht die Seele, sondern der spürende Leib könnte unsterblich sein – als Hoffnung auf rettende Gerechtigkeit.

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Zeitenwende statt Entfeindung
Die EKD orientiert sich in ihrer neuen Friedensdenkschrift stark an der militärischen Logik der Zeitenwende. Der Theologe und Psychologe Stefan Seidel kritisiert, dass sie Aufrüstung, Abschreckung und Kriegsbereitschaft in den Vordergrund rücke. Damit verliere das biblische Friedenszeugnis an normativer Kraft.

„Freude ohne Pflicht“
Gespräch mit der Gerontopsychologin Eva-Marie Kessler über Großeltern heute, den Wandel von Familienbeziehungen und warum die Boomer nicht nur an sich selbst denken sollten

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„Nicht umhauen lassen“
Ein Gespräch mit der Frankfurter Rabbinerin Elisa Klapheck über Judenhass und die Notwendigkeit eines neuen jüdisch-christlichen Dialogs.

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010/2025

Flechten statt zerschlagen
Die Spruchsammlung in der Hebräischen Bibel muss als Knotenwissen verstanden werden, meint Yannik Ehmer, eine Form der Weisheit, die lange unterschätzt wurde.

„Lieblicher und schrecklicher Ort“
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Zeitzeichen mit dem Untertitel evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft, wird als Print-Ausgabe und auch online veröffentlicht. Der ehemalige Bundespräsident war lange Jahre Mitherausgeber des Magazins. Zeitzeichen beschäftigt sich intensiv mit den aktuellen Problemen und Ereignissen der Gesellschaft. Sie behandelt diese Themen aus der Sicht der evangelischen Kirche.

Welche Inhalte bietet Zeitzeichen?

Die Zeitschrift beinhaltet die Ressorts Kirche, Gesellschaft, Kultur, Theologie, Politik, Religion und Meinung. Jede Ausgabe von Zeitzeichen hat einen Schwerpunkt. Diskussionen und kontroverse Themen wie Feminismus, Asyl, politische Parteien, sexuelle Gewalt in der Kirche und in der Familie, Sucht u.v.m. werden nicht gescheut. Komplizierte Inhalte werden verständlich und umfangreich präsentiert und bewertet. Die Zeitschrift hilft den Leser*innen, in einer Zeit der Informationsflut und dem Zeitalter des „Post-Truth“ sich zu orientieren, eine eigene Meinung zu bilden, und einen festen Standpunkt zu wichtigen Angelegenheiten in Deutschland und auf der Welt zu erlangen. Das Magazin traut sich auch andere Religionen ins Blickfeld zu nehmen, sie vorzustellen und zu diskutieren.

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Zeitzeichen ist für Frauen und Männer, Jugendliche und Ältere geeignet, die einen hohen Anspruch an eine christliche Zeitschrift stellen und vom Tagesgeschehen auf der ganzen Welt erfahren wollen und dabei den evangelischen Aspekt mit einbeziehen möchten.

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    Neue Formen des Abschieds stellen die traditionellen Bestattungsformen in Frage. Wenn Angehörige die Asche ihrer Verstorbenen in Flüsse und Meere rieseln oder sie zu einem Diamanten formen lassen, verlieren Friedhöfe und Grabstätten als zentrale Erinnerungsorte ihre Bedeutung. Was bedeutet es, wenn Tod und Abschied aus dem öffentlichen Raum verschwinden und zunehmend privatisiert werden?
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    Gespräch mit dem Direktor des Sepulkralmuseums Dirk Pörschmann über neue Bestattungsformen, den Verlust von Abschiedsritualen und unsere Angst vor den Toten
  • Mehr als Trost
    Evangelische Bestattungen gelten oft als wortzentriert und auf die Hinterbliebenen ausgerichtet. Doch ein genauerer Blick zeigt eine vielschichtige Praxis, in der Materialität, Rituale und Beziehungen zu den Verstorbenen eine zentrale Rolle spielen. Über die kulturelle Logik protestantischer Bestattungskultur und ihre theologischen Implikationen schreibt Manuel Stetter. Er ist Professor für Praktische Theologie an der Universität Rostock.
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