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Themen | 007/2022 (28.06.2022)
  • Werk oder Wust?
    Falk Richter installiert die «Heilige Schrift I» von Wolfram Lotz als Erlebnisparcours an den Münchner Kammerspielen, Stephan Kimmig inszeniert Knut Hamsuns «Spiel des Lebens» und Alexander Eisenach sein eigenes Stück «Der Schiffbruch der Fregatte Medusa» am Residenztheater
  • Totentanz und Horrorshow
    Sebastian Nübling und Boris Nikitin veranstalten mit «Dämonen» eine Tour durchs nächtliche Basel, Sahar Rahimi entlarvt in der Uraufführung von Anne Haugs «MILF» das Klischeebild der lieben Familie
  • Fake It Till You Make It
    Die zwei Seiten der Unsicherheit: In Leipzig versprachstrudelt Katja Brunner in «Die Kunst der Wunde» heutige Realitätsverstörungen, mit «Operation Mindfuck» führen Yael Ronen und Dimitrij Schaad in Berlin die hohe Schule der Verschwörungstheorie vor
Themen | 008/2022 (21.07.2022)
  • Die Geschichte wiederholt sich
    Ein Gespräch mit der ukrainischen Dramatikerin Anastasiia Kosodii über ihre Stücke, das Leben im Exil, ukrainische Geschichte, das Schicksal von Freund:innen (Die Stückabdrucke liegen diesem Heft bei)
  • Das Risiko des Auftraggebers
    Diesmal gilt es: Endlich konnte Christophe Slagmuylder die Wiener Festwochen so kuratieren, wie er wollte
Inhaltsverzeichnis
Themen | 010/2022 (29.09.2022)
  • Niemand kommt hier lebend raus
    Russland im Jahr 2022: Dušan David Parízek inszeniert Tschechows «Drei Schwestern» mit abwesender dritter Schwester in Bremen als pessimistische Gegenwartsanalyse
  • Mutter, Vater, Kind
    Das Schauspielprogramm der Salzburger Festspiele: Inszenierungen von Yana Ross und Thorsten Lensing, Ivo van Hove und Ewelina Marciniak
Inhaltsverzeichnis
Themen | 011/2022 (28.10.2022)
  • Jenseits der Komfortzone
    Im Schauspiel Zürich teilen sich zwei Schauspielerinnen «Ödipus Tyrann», mischen sich Trolle ins Publikum, und eine Hausregisseurin zieht weiter
  • Kultur-Import-Export
    Spielzeiteröffnung in Düsseldorf mit einem süd- afrikanischen «Othello» und in Bochum mit einer re-importierten «Alkestis»
  • Unter Weltverbesserern
    Uraufführungen von Thomas Köck, Caren Jeß und Martin Heckmanns in Weimar, Dresden und Kassel: Die Probleme des Planeten rufen Pilze und Tiere auf den Plan
Themen | 012/2022 (29.11.2022)
  • Plakativ kaputt
    Sibylle Berg zu lesen, wenn man gut drauf ist, in der Hoffnung, dann würde man nicht ganz so depressiv, ist Blödsinn. Am besten funktioniert ein Buch wie «GRM Brainfuck» dann, wenn bereits eine solide Grundverzweiflung vorhanden ist. Dann kann es geradezu hilfreich sein, wie Berg klar und mit illusionslosem Humor Bilanz zieht. Ein Beispiel: «Es war die Zeit, in der...
  • Böse Bachblüten
    Meditieren unter erschwerten Umständen. Dr. Gundula Schwarz hat eine Praxis für ganzheitliche Allgemeinmedizin im, wie sie sagt, «schönen Hietzing», einem Villenvorort von Wien. Schnell erklärt sie noch die Räumlichkeiten (Wandfarbe: rosa), dann geht das Seminar im «Zentrum für spirituelle Weiterentwicklung» für wohlfeile 170 Euro auch schon los. Blöd nur, dass in...
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Porträt von Theater Heute

Das jüngste der maßgeblichen deutschen Theatermagazine für alle Sparten ist die Theater heute. Sie zählt zu den einflussreichsten und meistgelesenen Fachmagazinen der deutschsprachigen Theaterwelt.

Welche Inhalte bietet Theater heute?

Die Zeitschrift berichtet über nationale und internationale Theaterereignisse. In ausführlichen Rezensionen, Interviews, Autoren- und Schauspieler*innen-Porträts vertieft die Theater heute die Beziehung zwischen den Theatermachern und ihrem Publikum. Premierenhinweise, Stellenausschreibungen und Vakanzen, sowie ein Jahrbuch, das die besten Aufführungen, die besten Schauspieler*innen, Regisseure, Bühnenbildner und Musiker kürt, geben tiefe Einblicke in die Theaterwelt.

Wer sollte Theater heute lesen?

Ob Theatermacher oder Liebhaber der Schauspielkunst: wer informiert sein möchte über Premieren, Schauspieler und Schauspielerinnen, Künstler und Musiker der Branche, findet in diesem Magazin alle wichtigen Informationen.

Das Besondere an Theater heute

In der Theater heute finden Sie in jedem Heft den Abdruck eines relevanten Stückes. Die Zeitschrift kann man als westdeutsches Gegenstück zum Periodikum „Theater der Zeit“ betrachten.

  • das meistgelesene Blatt der Theaterbranche
  • informativ, kenntnisreich, spannend und leidenschaftlich
  • Theater heute erscheint monatlich mit einer Auflage von 15.000 Exemplaren und einer Reichweite von 30.000 Leser*innen.

Der Verlag hinter Theater heute

Die Friedrich Berlin Verlag GmbH brachte 1960 das erste Heft der Zeitschrift Theater heute heraus. Gleichzeitig wurde der Verlag gegründet, der zunächst in Hannover beheimatet war. In den 1960er Jahren kam „Opernwelt“ als weitere Kulturzeitschrift dazu, später „tanz“, die „Bühnentechnische Rundschau“ und „Die deutsche Bühne“. Die Redakteure der Theater heute sind Eva Behrendt, Barbara Burckhardt und Franz Wille. Der Geschäftsführer ist Michael Merschmeier.

Alternativen zu Theater heute

Die Theater heute finden Sie rasch in der Kategorie der Theater-Zeitschriften. Ebenfalls empfehlenswert erscheint die Zeitschrift für Theater und Politik Theater der Zeit. Das Magazin des deutschen Bühnenvereins heißt Deutsche Bühne und wer sich für Darstellendes Spiel an Schulen interessiert, der greift zur Schultheater.

Leserbewertungen

sahra grunert sehr Gut

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In der aktuellen Ausgabe von Theater Heute

  • Plakativ kaputt
    Sibylle Berg zu lesen, wenn man gut drauf ist, in der Hoffnung, dann würde man nicht ganz so depressiv, ist Blödsinn. Am besten funktioniert ein Buch wie «GRM Brainfuck» dann, wenn bereits eine solide Grundverzweiflung vorhanden ist. Dann kann es geradezu hilfreich sein, wie Berg klar und mit illusionslosem Humor Bilanz zieht. Ein Beispiel: «Es war die Zeit, in der...
  • Böse Bachblüten
    Meditieren unter erschwerten Umständen. Dr. Gundula Schwarz hat eine Praxis für ganzheitliche Allgemeinmedizin im, wie sie sagt, «schönen Hietzing», einem Villenvorort von Wien. Schnell erklärt sie noch die Räumlichkeiten (Wandfarbe: rosa), dann geht das Seminar im «Zentrum für spirituelle Weiterentwicklung» für wohlfeile 170 Euro auch schon los. Blöd nur, dass in...
  • Katastrophen von innen
    Ihr erstes Theaterstück hat die 28-jährige Amanda Lasker-Berlin mit 18 geschrieben, und ihr Kunststudium an der Bauhaus-Universität in Weimar hat sie abgebrochen, um stattdessen in Ludwigsburg Theaterregie zu inskribieren. Trotzdem hat Lasker-Berlin als Autorin bisher eher mit Prosa reüssiert. Während ihr bei den Autorentheatertagen in Berlin 2021 uraufgeführtes...