Familie und Recht - FuR Abo

Ausgabe 005/2026
Aktuelle Ausgabe

Zulässigkeit der stufenweisen Rückführung des Kindes zu den leiblichen Eltern nach möglichem Schütteltrauma
Die Rückführung eines Kindes zu den leiblichen Eltern ist auch nach schwerer Verletzung nicht ausgeschlossen, wenn eine hohe Sicherheit vor erneuter Gefährdung besteht. Möglich sind Auflagen und eine stufenweise Rückführung. Entscheidend bleibt stets das Kindeswohl im Einzelfall.

Bundestag: Bundesrat schlägt Änderung im Gewaltschutzgesetz vor
Der Bundesrat schlägt eine Änderung des Gewaltschutzgesetzes vor, um den Ausstieg aus gemeinsamen Mietverträgen bei häuslicher Gewalt zu erleichtern. Die Zustimmung zur Kündigung soll dabei leichter durchsetzbar sein. Hintergrund sind bestehende Hürden beim Neuanfang nach Schutzunterkünften. Auch die Bundesregierung unterstützt das Vorhaben.

Ausgabe 004/2026

Eilantrag zur Anordnung vorläufiger Gewaltschutzmaßnahmen auch längere Zeit nach der Tat möglich
Das OLG Frankfurt entschied, dass auch bei einem Zeitabstand von neun Monaten zwischen häuslicher Gewalt und Eilantrag weiterhin Dringlichkeit für Gewaltschutzmaßnahmen besteht. Zögerliches Verhalten schließt Schutz nicht aus, da Opfer häufig verzögert handeln.

Zulässigkeit der Befreiung des hauptbetreuenden Elternteils von der Barunterhaltspflicht auch bei Vorliegen einer erheblichen Mitbetreuung des anderen Elternteils
Das OLG Braunschweig stellt klar, dass nach § 1603 Abs. 3 Satz 2 BGB der überwiegend betreuende Elternteil grundsätzlich von der Barunterhaltspflicht befreit ist, auch wenn eine erhebliche Mitbetreuung durch den anderen Elternteil gegeben ist. Der Barunterhalt richtet sich regelmäßig nach dem Einkommen des nicht überwiegend betreuenden Elternteils. Eine Mitbetreuung wird durch die Herabgruppierung in der Düsseldorfer Tabelle berücksichtigt.

Ausgabe 003/2026

Fair im Familienrecht – Unfair im Steuerrecht?
Familienrechtlich „faire“ Vereinbarungen können steuerlich problematisch sein. Am Beispiel Realsplitting und Zugewinnausgleich zeigt der Beitrag, wie fehlende steuerliche Prüfung zu finanziellen Nachteilen führt. Fazit: Steuerrecht muss integraler Bestandteil familienrechtlicher Beratung sein.

Anwendung irakischen Rechts auf ein Brautgabeversprechen
Das OLG Stuttgart wendet auf ein im Irak vereinbartes Brautgabeversprechen irakisches Recht an, selbst wenn die Beteiligten inzwischen deutsche Staatsangehörige sind. Die Wirkungen beurteilen sich teilweise nach deutschem Recht. Eine Sittenwidrigkeit wird verneint.

Ausgabe 002/2026

Düsseldorfer Tabelle 2026 – nicht viel Neues
Die aktualisierte Düsseldorfer Tabelle bringt nur moderate Anpassungen. Struktur und Systematik bleiben weitgehend unverändert. Der Beitrag ordnet die Änderungen ein und erläutert, welche praktischen Auswirkungen sich für Unterhaltsberechnungen ergeben.

Grobe Unbilligkeit bei Unterhalt und Versorgungsausgleich
Der Beitrag analysiert, wann Unterhalt, Zugewinnausgleich oder Versorgungsausgleich wegen grober Unbilligkeit gekürzt oder ausgeschlossen werden können. Maßstab sind schwerwiegende Pflichtverletzungen oder gravierendes Fehlverhalten innerhalb der Ehe.

Ausgabe 001/2026


Ausgabe 012/2025


Mehr anzeigen

Porträt von Familie und Recht - FuR

Die FuR konzentriert sich seit 1990 auf die aktuellen Bedürfnisse von im Familienrecht tätigen Juristinnen und Juristen. Sie informiert mit Fachbeiträgen und durch die Aufbereitung und Erläuterung höchstrichterlicher Entscheidungen über wichtige Änderungen aus dem Familien- und Erbrecht sowie aus angrenzenden Rechtsgebieten. Dabei richtet sich die Zeitschrift vornehmlich an Praktikerinnen und Praktiker aus der Anwaltschaft, Inhaberinnen und Inhaber des Fachanwaltstitels im Familienrecht, Richterinnen und Richter sowie insgesamt an das am Familienrecht interessierte Fachpublikum.

Einen Schwerpunkt stellen die Fachbeiträge mit wertvollen »Tipps und Tricks« für die tägliche Anwendung dar. Aktuelle Themen aus der anwaltlichen und gerichtlichen Praxis werden von namhaften Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten, Richterinnen und Richtern sowie Steuerberaterinnen und Steuerberatern mit Bezug zu Rechtsprechung und Rechtspolitik fachlich fundiert und prägnant aufbereitet. Zusätzlich enthält die FuR regelmäßig wichtige Hinweise und Arbeitshilfen zur effizienten Lösung häufig auftretender Probleme und zur Vermeidung von Haftungsfällen.

Der Rechtsprechungsteil gewährleistet einen nahezu vollständigen Überblick über aktuelle und relevante Entscheidungen aus dem gesamten Familienrecht und den angrenzenden Rechtsgebieten – verständlich erläutert und für die Praxis aufbereitet. Die Volltexte können über die Eingabe des jeweiligen Aktenzeichens unter www.wolterskluwer-online.de eingesehen werden.

Weniger anzeigen

Familie und Recht - FuR Abo

Abonnement

Wählen Sie Ihr Abo

Wann soll geliefert werden?

Wohin soll geliefert werden?
Ausgabe
005/2026
Aktuelle Ausgabe

Zulässigkeit der stufenweisen Rückführung des Kindes zu den leiblichen Eltern nach möglichem Schütteltrauma
Die Rückführung eines Kindes zu den leiblichen Eltern ist auch nach schwerer Verletzung nicht ausgeschlossen, wenn eine hohe Sicherheit vor erneuter Gefährdung besteht. Möglich sind Auflagen und eine stufenweise Rückführung. Entscheidend bleibt stets das Kindeswohl im Einzelfall.

Bundestag: Bundesrat schlägt Änderung im Gewaltschutzgesetz vor
Der Bundesrat schlägt eine Änderung des Gewaltschutzgesetzes vor, um den Ausstieg aus gemeinsamen Mietverträgen bei häuslicher Gewalt zu erleichtern. Die Zustimmung zur Kündigung soll dabei leichter durchsetzbar sein. Hintergrund sind bestehende Hürden beim Neuanfang nach Schutzunterkünften. Auch die Bundesregierung unterstützt das Vorhaben.

Ausgabe
004/2026

Eilantrag zur Anordnung vorläufiger Gewaltschutzmaßnahmen auch längere Zeit nach der Tat möglich
Das OLG Frankfurt entschied, dass auch bei einem Zeitabstand von neun Monaten zwischen häuslicher Gewalt und Eilantrag weiterhin Dringlichkeit für Gewaltschutzmaßnahmen besteht. Zögerliches Verhalten schließt Schutz nicht aus, da Opfer häufig verzögert handeln.

Zulässigkeit der Befreiung des hauptbetreuenden Elternteils von der Barunterhaltspflicht auch bei Vorliegen einer erheblichen Mitbetreuung des anderen Elternteils
Das OLG Braunschweig stellt klar, dass nach § 1603 Abs. 3 Satz 2 BGB der überwiegend betreuende Elternteil grundsätzlich von der Barunterhaltspflicht befreit ist, auch wenn eine erhebliche Mitbetreuung durch den anderen Elternteil gegeben ist. Der Barunterhalt richtet sich regelmäßig nach dem Einkommen des nicht überwiegend betreuenden Elternteils. Eine Mitbetreuung wird durch die Herabgruppierung in der Düsseldorfer Tabelle berücksichtigt.

Ausgabe
003/2026

Fair im Familienrecht – Unfair im Steuerrecht?
Familienrechtlich „faire“ Vereinbarungen können steuerlich problematisch sein. Am Beispiel Realsplitting und Zugewinnausgleich zeigt der Beitrag, wie fehlende steuerliche Prüfung zu finanziellen Nachteilen führt. Fazit: Steuerrecht muss integraler Bestandteil familienrechtlicher Beratung sein.

Anwendung irakischen Rechts auf ein Brautgabeversprechen
Das OLG Stuttgart wendet auf ein im Irak vereinbartes Brautgabeversprechen irakisches Recht an, selbst wenn die Beteiligten inzwischen deutsche Staatsangehörige sind. Die Wirkungen beurteilen sich teilweise nach deutschem Recht. Eine Sittenwidrigkeit wird verneint.

Ausgabe
002/2026

Düsseldorfer Tabelle 2026 – nicht viel Neues
Die aktualisierte Düsseldorfer Tabelle bringt nur moderate Anpassungen. Struktur und Systematik bleiben weitgehend unverändert. Der Beitrag ordnet die Änderungen ein und erläutert, welche praktischen Auswirkungen sich für Unterhaltsberechnungen ergeben.

Grobe Unbilligkeit bei Unterhalt und Versorgungsausgleich
Der Beitrag analysiert, wann Unterhalt, Zugewinnausgleich oder Versorgungsausgleich wegen grober Unbilligkeit gekürzt oder ausgeschlossen werden können. Maßstab sind schwerwiegende Pflichtverletzungen oder gravierendes Fehlverhalten innerhalb der Ehe.

Ausgabe
001/2026


Ausgabe
012/2025


Mehr anzeigen

Porträt von Familie und Recht - FuR

Die FuR konzentriert sich seit 1990 auf die aktuellen Bedürfnisse von im Familienrecht tätigen Juristinnen und Juristen. Sie informiert mit Fachbeiträgen und durch die Aufbereitung und Erläuterung höchstrichterlicher Entscheidungen über wichtige Änderungen aus dem Familien- und Erbrecht sowie aus angrenzenden Rechtsgebieten. Dabei richtet sich die Zeitschrift vornehmlich an Praktikerinnen und Praktiker aus der Anwaltschaft, Inhaberinnen und Inhaber des Fachanwaltstitels im Familienrecht, Richterinnen und Richter sowie insgesamt an das am Familienrecht interessierte Fachpublikum.

Einen Schwerpunkt stellen die Fachbeiträge mit wertvollen »Tipps und Tricks« für die tägliche Anwendung dar. Aktuelle Themen aus der anwaltlichen und gerichtlichen Praxis werden von namhaften Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten, Richterinnen und Richtern sowie Steuerberaterinnen und Steuerberatern mit Bezug zu Rechtsprechung und Rechtspolitik fachlich fundiert und prägnant aufbereitet. Zusätzlich enthält die FuR regelmäßig wichtige Hinweise und Arbeitshilfen zur effizienten Lösung häufig auftretender Probleme und zur Vermeidung von Haftungsfällen.

Der Rechtsprechungsteil gewährleistet einen nahezu vollständigen Überblick über aktuelle und relevante Entscheidungen aus dem gesamten Familienrecht und den angrenzenden Rechtsgebieten – verständlich erläutert und für die Praxis aufbereitet. Die Volltexte können über die Eingabe des jeweiligen Aktenzeichens unter www.wolterskluwer-online.de eingesehen werden.

Weniger anzeigen
Leserbewertungen
1 Jahr Freude schenken!
Bei einer Auswahl von über 1.800 Magazinen finden Sie das richtige Geschenk für jeden.
Newsletter abonnieren
Jede Woche Informationen zu Magazinen, Trends, Gutscheinen, Aktionen und Angeboten von Presseplus. Alles direkt in Ihrem Posteingang.
Newsletter Bild

In der aktuellen Ausgabe von Familie und Recht - FuR

  • Zulässigkeit der stufenweisen Rückführung des Kindes zu den leiblichen Eltern nach möglichem Schütteltrauma
    Die Rückführung eines Kindes zu den leiblichen Eltern ist auch nach schwerer Verletzung nicht ausgeschlossen, wenn eine hohe Sicherheit vor erneuter Gefährdung besteht. Möglich sind Auflagen und eine stufenweise Rückführung. Entscheidend bleibt stets das Kindeswohl im Einzelfall.
  • Bundestag: Bundesrat schlägt Änderung im Gewaltschutzgesetz vor
    Der Bundesrat schlägt eine Änderung des Gewaltschutzgesetzes vor, um den Ausstieg aus gemeinsamen Mietverträgen bei häuslicher Gewalt zu erleichtern. Die Zustimmung zur Kündigung soll dabei leichter durchsetzbar sein. Hintergrund sind bestehende Hürden beim Neuanfang nach Schutzunterkünften. Auch die Bundesregierung unterstützt das Vorhaben.
  • Bessere Unterstützung für Opfer im Strafprozess – insbesondere bei häuslicher Gewalt: Bundeskabinett beschließt Stärkung der psychosozialen Prozessbegleitung
    Das Bundeskabinett stärkt die psychosoziale Prozessbegleitung im Strafverfahren. Betroffene schwerer Straftaten, insbesondere bei häuslicher Gewalt, sollen künftig leichter kostenfreie Unterstützung und in bestimmten Fällen anwaltlichen Beistand erhalten. Der Zugang wird zudem für besonders schutzbedürftige Gruppen erleichtert. Ziel ist es, den Opferschutz zu verbessern und die Belastung im Strafprozess zu verringern.
Newsletter
Kontakt