Dummy Abo

Ausgabe 2026091
Aktuelle Ausgabe

Die Flatter machen
Verschwinden ist ein grundlegendes menschliches Muster zwischen Flucht, Zwang und bewusstem Rückzug. Ursachen reichen von Krieg, Armut und Vertreibung bis hin zu persönlichen Brüchen oder dem Wunsch nach Neubeginn. Es kann Schutz bieten, aber auch Leere und Verlust hinterlassen. Gleichzeitig eröffnet es Raum für Distanz, Veränderung und neue Lebenswege.

Was von ihnen übrig blieb
Hunderttausende Menschen gelten in Syrien weiterhin als vermisst – ein Ergebnis von Krieg, Gewalt und staatlichem Zerfall. Familien leben bis heute in Ungewissheit über das Schicksal ihrer Angehörigen. Die Vermissten stehen stellvertretend für eine Gesellschaft, die durch den Konflikt tief zerrissen wurde.

In der aktuellen Ausgabe von Dummy

Ausgabe 2026090

Ich bin dein Sohn, du Arschloch
Ein Vater, der gewalttätig und kriminell ist – und vor dem er einst zusammen mit seiner Mutter floh: Der Fotograf Abdulhamid Kircher hat mit „Rotting from Within“ ein epochales Werk über die Beziehung zwischen Vater und Sohn geschaffen – und über die Macht der Versöhnung

ZOFF
Streit gehört zur menschlichen Kommunikation – doch wie man streitet, macht den Unterschied. Gesellschaftliche Debatten zu Gendern, Klima oder Gaza zeigen eine erschreckende Ausschließlichkeit, befeuert durch rechte Hetze. Dabei revolutioniert eine junge Generation gerade den Umgang miteinander: mehr Zuhören, mehr Achtsamkeit. Vielleicht folgt auf diese polarisierte Zeit eine Ära, in der Meinungsverschiedenheiten konstruktiven Austausch statt Hass erzeugen.

In Ausgabe 2026090 von Dummy

Ausgabe 2025089

WUNDER
Angesichts schlechter Nachrichten wirkt der Glaube an das Schöne schnell naiv. Doch gerade in Krisenzeiten braucht der Mensch Eskapismus und Hoffnung. Kleine Gesten, Staunen und gegenseitiger Respekt können das Miteinander stärken. Wie wär’s damit, einfach mal an das Gute im Menschen zu glauben. Schon das wäre ein wahres Wunder!

Der Giftpilz
In diesem Märchen geht es um einen fiesen Vermieter und Wutbürger. Dazu servieren wir Magic Mushrooms der tollen Fotografin Ying Ang

In Ausgabe 2025089 von Dummy

Ausgabe 2025088


In Ausgabe 2025088 von Dummy

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Porträt von Dummy

Eigenwillig, lustig, ironisch, liebenswert, stur und manchmal auch obszön: So tritt das unabhängige monothematische Magazin Dummy, mit seinem Finger stets in den gesellschaftlichen Wunden, selbstbewusst auf. Seit 2003 wird es bundesweit am Kiosk vertrieben.

Welche Inhalte bietet Dummy?

Dummy erscheint jeweils zu einem unterschiedlichen gesellschaftlichen Thema: Jede Ausgabe wird von einem neuen Artdirektor gestaltet und behandelt Themen (Muslime, Schlamassel, Juden, Behinderte, Atom, Scheiße, Nacht, Alte, Lügenpresse und viele mehr), die trotz ihrer gesellschaftlichen Relevanz kaum journalistisch bearbeitet werden. Dadurch entsteht alle drei Monate ein publizistisches Ereignis, dessen Erscheinungsbild von Ausgabe zu Ausgabe wechselt: Titelseite und Formsprache sind jedes Mal anders, auf ein gleichbleibendes Design wird kein Wert gelegt.
Ein Münchner Anwalt empfahl im Dezember 2013 den Grossisten Heft Nummer 41 nicht in den Handel zu nehmen wegen enthaltener Abbildung von Penissen und Tatoos von Frauen mit gespreizten Beinen. Daraufhin zensierte Dummy das Heft für den Handel, nicht für die Abos und den Onlineshop. Entfernt wurden zwei Seiten, ein Penis wurde geschwärzt.

Wer sollte Dummy lesen?

Moderne, junge Frauen und Männer, die eher skeptisch dem überhitzten Nachrichtenfeuerwerk gegenüber sind, die relevanten und oft rasch wieder im Schlund der Medien verschwundenen gesellschaftlich Themen nachgehen wollen, die Ironie und Witz verstehen und manchmal auch Sarkasmus mögen, werden dieses Heft bereits kennen. Jenen, die hier zum ersten Mal von diesem Magazin lesen, sei es dringend empfohlen!

Das Besondere an Dummy

Die Zeitung Die Welt – nicht gerade berühmt für humorvolle Berichterstattung – bezeichnete Dummy als „das urbanste Produkt der deutschen Presselandschaft.“ Das spricht für die Welt! Denn Dummy gewann bisher 10 LeadAwards, den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland, den IF-Award und eine ADC Auszeichnung.

  • das Gesellschaftsmagazin für gesellschaftlich Interessierte
  • für junge und moderne Leser*innen, die sich aktuell und vertieft informieren wollen
  • Dummy erscheint vierteljährlich mit einer Ausgabe von 45.000 Exemplaren.

Der Verlag hinter Dummy

Das Kultur- und Gesellschaftsmagazin Dummy wurde 2003 gegründet und zunächst von Jochen Förster und Oliver Gehrs herausgegeben. Nachdem Gehrs ab 2010 kurzzeitig alleiniger Herausgeber war, erfüllt er diese Rolle nun gemeinsam mit Natascha Roshani. Verlagssitz ist Berlin. Mit der 40. Ausgabe vom Herbst 2013 feierte das Magazin das zehnjährige Jubiläum.

Alternativen zu Dummy

Dummy gehört in die Kategorie der Gesellschaftsmagazine. Wer sich für Politik und gesellschaftliche Entwicklungen interessiert, greift gerne zu Cicero oder wählt die Neue Gesellschaft Frankfurter Hefte. Der Merkur ist ein Magazin für politische und kulturelle Essayistik. Internationale Perspektiven findet die Kulturaustausch und die Zeitschrift für die intellektuelle Öffentlichkeit heißt Zeitschrift für Ideengeschichte.

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2026091
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Verschwinden ist ein grundlegendes menschliches Muster zwischen Flucht, Zwang und bewusstem Rückzug. Ursachen reichen von Krieg, Armut und Vertreibung bis hin zu persönlichen Brüchen oder dem Wunsch nach Neubeginn. Es kann Schutz bieten, aber auch Leere und Verlust hinterlassen. Gleichzeitig eröffnet es Raum für Distanz, Veränderung und neue Lebenswege.

Was von ihnen übrig blieb
Hunderttausende Menschen gelten in Syrien weiterhin als vermisst – ein Ergebnis von Krieg, Gewalt und staatlichem Zerfall. Familien leben bis heute in Ungewissheit über das Schicksal ihrer Angehörigen. Die Vermissten stehen stellvertretend für eine Gesellschaft, die durch den Konflikt tief zerrissen wurde.

Inhaltsverzeichnis
Ausgabe
2026090

Ich bin dein Sohn, du Arschloch
Ein Vater, der gewalttätig und kriminell ist – und vor dem er einst zusammen mit seiner Mutter floh: Der Fotograf Abdulhamid Kircher hat mit „Rotting from Within“ ein epochales Werk über die Beziehung zwischen Vater und Sohn geschaffen – und über die Macht der Versöhnung

ZOFF
Streit gehört zur menschlichen Kommunikation – doch wie man streitet, macht den Unterschied. Gesellschaftliche Debatten zu Gendern, Klima oder Gaza zeigen eine erschreckende Ausschließlichkeit, befeuert durch rechte Hetze. Dabei revolutioniert eine junge Generation gerade den Umgang miteinander: mehr Zuhören, mehr Achtsamkeit. Vielleicht folgt auf diese polarisierte Zeit eine Ära, in der Meinungsverschiedenheiten konstruktiven Austausch statt Hass erzeugen.

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2025089

WUNDER
Angesichts schlechter Nachrichten wirkt der Glaube an das Schöne schnell naiv. Doch gerade in Krisenzeiten braucht der Mensch Eskapismus und Hoffnung. Kleine Gesten, Staunen und gegenseitiger Respekt können das Miteinander stärken. Wie wär’s damit, einfach mal an das Gute im Menschen zu glauben. Schon das wäre ein wahres Wunder!

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2025088


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Eigenwillig, lustig, ironisch, liebenswert, stur und manchmal auch obszön: So tritt das unabhängige monothematische Magazin Dummy, mit seinem Finger stets in den gesellschaftlichen Wunden, selbstbewusst auf. Seit 2003 wird es bundesweit am Kiosk vertrieben.

Welche Inhalte bietet Dummy?

Dummy erscheint jeweils zu einem unterschiedlichen gesellschaftlichen Thema: Jede Ausgabe wird von einem neuen Artdirektor gestaltet und behandelt Themen (Muslime, Schlamassel, Juden, Behinderte, Atom, Scheiße, Nacht, Alte, Lügenpresse und viele mehr), die trotz ihrer gesellschaftlichen Relevanz kaum journalistisch bearbeitet werden. Dadurch entsteht alle drei Monate ein publizistisches Ereignis, dessen Erscheinungsbild von Ausgabe zu Ausgabe wechselt: Titelseite und Formsprache sind jedes Mal anders, auf ein gleichbleibendes Design wird kein Wert gelegt.
Ein Münchner Anwalt empfahl im Dezember 2013 den Grossisten Heft Nummer 41 nicht in den Handel zu nehmen wegen enthaltener Abbildung von Penissen und Tatoos von Frauen mit gespreizten Beinen. Daraufhin zensierte Dummy das Heft für den Handel, nicht für die Abos und den Onlineshop. Entfernt wurden zwei Seiten, ein Penis wurde geschwärzt.

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Moderne, junge Frauen und Männer, die eher skeptisch dem überhitzten Nachrichtenfeuerwerk gegenüber sind, die relevanten und oft rasch wieder im Schlund der Medien verschwundenen gesellschaftlich Themen nachgehen wollen, die Ironie und Witz verstehen und manchmal auch Sarkasmus mögen, werden dieses Heft bereits kennen. Jenen, die hier zum ersten Mal von diesem Magazin lesen, sei es dringend empfohlen!

Das Besondere an Dummy

Die Zeitung Die Welt – nicht gerade berühmt für humorvolle Berichterstattung – bezeichnete Dummy als „das urbanste Produkt der deutschen Presselandschaft.“ Das spricht für die Welt! Denn Dummy gewann bisher 10 LeadAwards, den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland, den IF-Award und eine ADC Auszeichnung.

  • das Gesellschaftsmagazin für gesellschaftlich Interessierte
  • für junge und moderne Leser*innen, die sich aktuell und vertieft informieren wollen
  • Dummy erscheint vierteljährlich mit einer Ausgabe von 45.000 Exemplaren.

Der Verlag hinter Dummy

Das Kultur- und Gesellschaftsmagazin Dummy wurde 2003 gegründet und zunächst von Jochen Förster und Oliver Gehrs herausgegeben. Nachdem Gehrs ab 2010 kurzzeitig alleiniger Herausgeber war, erfüllt er diese Rolle nun gemeinsam mit Natascha Roshani. Verlagssitz ist Berlin. Mit der 40. Ausgabe vom Herbst 2013 feierte das Magazin das zehnjährige Jubiläum.

Alternativen zu Dummy

Dummy gehört in die Kategorie der Gesellschaftsmagazine. Wer sich für Politik und gesellschaftliche Entwicklungen interessiert, greift gerne zu Cicero oder wählt die Neue Gesellschaft Frankfurter Hefte. Der Merkur ist ein Magazin für politische und kulturelle Essayistik. Internationale Perspektiven findet die Kulturaustausch und die Zeitschrift für die intellektuelle Öffentlichkeit heißt Zeitschrift für Ideengeschichte.

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    Hunderttausende Menschen gelten in Syrien weiterhin als vermisst – ein Ergebnis von Krieg, Gewalt und staatlichem Zerfall. Familien leben bis heute in Ungewissheit über das Schicksal ihrer Angehörigen. Die Vermissten stehen stellvertretend für eine Gesellschaft, die durch den Konflikt tief zerrissen wurde.
  • Ein See, der es in sich hat
    In El Salvador sind Seen und Gewässer stark durch Plastikmüll belastet, der langfristig im Ökosystem verbleibt. Trotz der erheblichen Umweltprobleme versuchen lokale Fischer, ihre Lebensgrundlage zu sichern. Der Beitrag zeigt das Spannungsfeld zwischen Umweltverschmutzung, wirtschaftlicher Abhängigkeit und dem Alltag der betroffenen Bevölkerung.
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