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Ausgabe 010/2026
Aktuelle Ausgabe

Endzeit als faschistisches Programm
Der weltweite Aufstieg der extremen Rechten erinnert viele an den historischen Faschismus. Aber trotz vieler Parallelen handelt es sich um eine grundlegend neue politische Bewegung, einen Endzeitfaschismus. Von Naomi Klein und Astra Taylor

Führungsfetisch statt Bürgernähe
Der rasende Autoritäts- und Machtverlust, den die Union und der Bundeskanzler binnen nicht einmal zwei Jahren an der Regierung erlitten haben, erklärt sich nicht zuletzt durch Friedrich Merz’ Führungsstil. Merz setzt ganz auf cäsaristische Anweisung von oben. Von Markus Linden

Ausgabe 009/2026

25 Jahre Nine Eleven: Vom Antiterrorkrieg zur neuen imperialen Sicherheitskultur
Fast 3000 Tote am 11. September 2001, dann »War on Terror«: Zwei Jahrzehnte später haben sich dschihadistische Gruppen ausgebreitet, während »Enthauptungsschläge«, Drohnenkrieg und Rechtsverstöße unter Trump, Hegseth und Vance eskalieren – vom Chamenei-Attentat bis zur Karibik. Kaldor spricht von einer »Autoritären Internationale«. Gefordert wird Rückkehr zum Völkerrecht statt Straflosigkeit und Eskalation.

BND und BfV: Eine notwendige Reform – aber ohne Maß
Am 12. August hat das Bundeskabinett eine grundlegende Reform der deutschen Nachrichtendienste beschlossen. Angesichts wachsender Bedrohungen – Extremist:innen, sprengstoffbeladene Drohnen, digitale Angriffe, russische Aggression – brauchen die Dienste dringend ein modernes, verfassungskonformes Grundgerüst, das dem Bundesnachrichtendienst angemessene Befugnisse und internationale Augenhöhe verschafft. Von Konstantin von Notz

Ausgabe 008/2026

Angriff auf den Frauenschutz
Nicole Opitz nimmt das 15-jährige Bestehen der Istanbul-Konvention zum Anlass, die Fortschritte und Defizite beim Schutz von Frauen und Mädchen vor Gewalt zu bewerten. Die Betrachtung richtet den Fokus auf die Umsetzung der Konvention, Prävention und notwendige strukturelle Verbesserungen.

Lehrjahre der Unmenschlichkeit
Robert Misik beschreibt Faschismus als einen sozialen Prozess der Verrohung, bei dem gesellschaftliche Normen schrittweise verschoben und Formen der Entmenschlichung begünstigt werden. Dabei werden Mechanismen untersucht, durch die autoritäre Ideologien entstehen, gesellschaftliche Akzeptanz gewinnen und demokratische Strukturen gefährden.

Ausgabe 007/2026

AfD-Labor Sachsen-Anhalt
Kurz vor der Wahl dominiert in Sachsen-Anhalt die AfD die Marktplätze und führt in den Umfragen. Mit einem Sieg würde in Magdeburg eine Regierung unter Führung der Rechtsradikalen möglich, was die Demokratie über das Bundesland hinaus schädigen würde. Von Jan Niklas Reiche

Christliche Kultur im wehrhaften Staat
Der neue Staatsminister für Kultur hat durch manches für Aufsehen gesorgt. Wer sich mit seinen essayistischen Elaboraten beschäftigt, stellt fest, worum es Wolfram Weimer im Kern geht: um deutsche Kunst im Dienste eines dezidiert antiliberalen Christentums. Von Thomas Assheuer

Ausgabe 006/2026

Putins Kriegswirtschaft: Propaganda und Realität
Russlands Wirtschaft leidet sehr wohl unter westlichen Sanktionen – doch die waren von Anfang an inkonsequent und zögerlich umgesetzt, ähnlich wie die Waffenlieferungen an die Ukraine. Die Behauptung des Kremls, Sanktionen hätten kaum Wirkung, ist Propaganda. Der Preis für dieses westliche Zögern wurde von ukrainischen Soldat:innen und Zivilist:innen mit ihrem Leben bezahlt.

Der Genozid-Vorwurf gegen Israel und die deutsche Verantwortung
Von den zahlreichen Kriegs- und Krisenbrennpunkten der Gegenwart, von der Ukraine über Iran bis zum Sudan, erregt wohl keiner so sehr die Gemüter wie der Israel-Palästina-Konflikt. Und fast immer taucht dabei der Vorwurf des »Genozids« gegenüber Israel auf.

In Ausgabe 006/2026 von Blätter für deutsche und internationale Politik

Ausgabe 005/2026


Ausgabe 004/2026


Ausgabe 003/2026


In Ausgabe 003/2026 von Blätter für deutsche und internationale Politik

Ausgabe 002/2026


Ausgabe 001/2026


Ausgabe 012/2025


Ausgabe 011/2025


In Ausgabe 011/2025 von Blätter für deutsche und internationale Politik

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Porträt von Blätter für deutsche und internationale Politik

Forum für aktuelle wissenschaftliche und politische Diskussionen. Mit den Herausgebern Jürgen Habermas, Norman Birnbaum, Rudolf Hickel und Peter Bofinger. Monatlich erscheinendes Magazin im Zeitschriftenformat.
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Der weltweite Aufstieg der extremen Rechten erinnert viele an den historischen Faschismus. Aber trotz vieler Parallelen handelt es sich um eine grundlegend neue politische Bewegung, einen Endzeitfaschismus. Von Naomi Klein und Astra Taylor

Führungsfetisch statt Bürgernähe
Der rasende Autoritäts- und Machtverlust, den die Union und der Bundeskanzler binnen nicht einmal zwei Jahren an der Regierung erlitten haben, erklärt sich nicht zuletzt durch Friedrich Merz’ Führungsstil. Merz setzt ganz auf cäsaristische Anweisung von oben. Von Markus Linden

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009/2026

25 Jahre Nine Eleven: Vom Antiterrorkrieg zur neuen imperialen Sicherheitskultur
Fast 3000 Tote am 11. September 2001, dann »War on Terror«: Zwei Jahrzehnte später haben sich dschihadistische Gruppen ausgebreitet, während »Enthauptungsschläge«, Drohnenkrieg und Rechtsverstöße unter Trump, Hegseth und Vance eskalieren – vom Chamenei-Attentat bis zur Karibik. Kaldor spricht von einer »Autoritären Internationale«. Gefordert wird Rückkehr zum Völkerrecht statt Straflosigkeit und Eskalation.

BND und BfV: Eine notwendige Reform – aber ohne Maß
Am 12. August hat das Bundeskabinett eine grundlegende Reform der deutschen Nachrichtendienste beschlossen. Angesichts wachsender Bedrohungen – Extremist:innen, sprengstoffbeladene Drohnen, digitale Angriffe, russische Aggression – brauchen die Dienste dringend ein modernes, verfassungskonformes Grundgerüst, das dem Bundesnachrichtendienst angemessene Befugnisse und internationale Augenhöhe verschafft. Von Konstantin von Notz

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008/2026

Angriff auf den Frauenschutz
Nicole Opitz nimmt das 15-jährige Bestehen der Istanbul-Konvention zum Anlass, die Fortschritte und Defizite beim Schutz von Frauen und Mädchen vor Gewalt zu bewerten. Die Betrachtung richtet den Fokus auf die Umsetzung der Konvention, Prävention und notwendige strukturelle Verbesserungen.

Lehrjahre der Unmenschlichkeit
Robert Misik beschreibt Faschismus als einen sozialen Prozess der Verrohung, bei dem gesellschaftliche Normen schrittweise verschoben und Formen der Entmenschlichung begünstigt werden. Dabei werden Mechanismen untersucht, durch die autoritäre Ideologien entstehen, gesellschaftliche Akzeptanz gewinnen und demokratische Strukturen gefährden.

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007/2026

AfD-Labor Sachsen-Anhalt
Kurz vor der Wahl dominiert in Sachsen-Anhalt die AfD die Marktplätze und führt in den Umfragen. Mit einem Sieg würde in Magdeburg eine Regierung unter Führung der Rechtsradikalen möglich, was die Demokratie über das Bundesland hinaus schädigen würde. Von Jan Niklas Reiche

Christliche Kultur im wehrhaften Staat
Der neue Staatsminister für Kultur hat durch manches für Aufsehen gesorgt. Wer sich mit seinen essayistischen Elaboraten beschäftigt, stellt fest, worum es Wolfram Weimer im Kern geht: um deutsche Kunst im Dienste eines dezidiert antiliberalen Christentums. Von Thomas Assheuer

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006/2026

Putins Kriegswirtschaft: Propaganda und Realität
Russlands Wirtschaft leidet sehr wohl unter westlichen Sanktionen – doch die waren von Anfang an inkonsequent und zögerlich umgesetzt, ähnlich wie die Waffenlieferungen an die Ukraine. Die Behauptung des Kremls, Sanktionen hätten kaum Wirkung, ist Propaganda. Der Preis für dieses westliche Zögern wurde von ukrainischen Soldat:innen und Zivilist:innen mit ihrem Leben bezahlt.

Der Genozid-Vorwurf gegen Israel und die deutsche Verantwortung
Von den zahlreichen Kriegs- und Krisenbrennpunkten der Gegenwart, von der Ukraine über Iran bis zum Sudan, erregt wohl keiner so sehr die Gemüter wie der Israel-Palästina-Konflikt. Und fast immer taucht dabei der Vorwurf des »Genozids« gegenüber Israel auf.

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  • Endzeit als faschistisches Programm
    Der weltweite Aufstieg der extremen Rechten erinnert viele an den historischen Faschismus. Aber trotz vieler Parallelen handelt es sich um eine grundlegend neue politische Bewegung, einen Endzeitfaschismus. Von Naomi Klein und Astra Taylor
  • Führungsfetisch statt Bürgernähe
    Der rasende Autoritäts- und Machtverlust, den die Union und der Bundeskanzler binnen nicht einmal zwei Jahren an der Regierung erlitten haben, erklärt sich nicht zuletzt durch Friedrich Merz’ Führungsstil. Merz setzt ganz auf cäsaristische Anweisung von oben. Von Markus Linden
  • Schutz der Artenvielfalt: Ein ungleicher Kampf
    Zwischen Drohnenkriegen und Tankerbombardements, erstarkenden Faschisten, zerfallenden Großmächten und dystopischen KI-Szenarien wirken Nachrichten von der Haubenlerche nicht besonders überwältigend. Aber so ist es nicht. Von Heike Holdinghausen
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