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Ausgabe 726/2026
Aktuelle Ausgabe

Kleinbusse statt Kampfpanzer
Der schwächelnden deutschen Automobilindustrie stehen sinkende VW-Gewinne, Kaufkrafteinbrüche, Unsicherheit, starke Konkurrenz aus China, US-Zölle und hohe Energiekosten gegenüber. Gleichzeitig fließen Rekordinvestitionen nicht in den öffentlichen Nahverkehr, sondern in die Rüstungsbranche. Das Zukunftswerk Osnabrück will verhindern, dass im dortigen VW-Werk künftig fürs Militär produziert wird und setzt auf zivile Alternativen wie Kleinbusse statt Kampfpanzer.

Die fossile Falle der Landwirtschaft
Synthetische Düngemittel sind aufgrund ihrer energieintensiven Herstellung eng an Erdgas und Öl gebunden. Die Straße von Hormus fungiert als zentrale Transitroute, über die rund ein Drittel der weltweiten Düngertransporte läuft. Kriegsbedingte Störungen von Transportwegen, Produktionsausfällen und steigenden Energiepreisen führen zu Unsicherheit, Übergewinnen für wenige Konzerne und der Sorge vor einer neuen globalen Agrarkrise. Während Agrarkonzerne Übergewinne machen, droht die nächste Welthungerkrise

Ausgabe 725/2026

Krieg ohne Sieger
Der Krieg verschärft die Repression in Iran massiv: Wirtschaftskollaps, Internetblockade, tausende Hinrichtungen und zunehmende Verarmung treffen vor allem Minderheiten wie Belutschinnen, Kurdinnen und Azeris. Teheran nutzt den von USA und Israel geführten Krieg zur Machtkonzentration der Revolutionsgarden und zum Ausbau einer militärisch-fundamentalistischen Diktatur – während westliche Staaten zugleich ihre eigene imperiale Militärpräsenz ausweiten.

AfD-Horroshow im Septemberr?
Das nützt nur der AfD.« Diese Aussage stimmt derzeit scheinbar für alles. Hohe Benzinpreise, steigende Inflation? Nützen der AfD. Kriege? Nützen der AfD. Rassistische Deutungsvorlagen aus der CDU? Nützen der AfD. Jede Krise wie auch die Versuche ihrer Bewältigung kommen der Partei zugute. Die bisherigen Strategien, die AfD politisch einzudämmen, greifen nicht, stattdessen wandern auch andere Parteien immer tiefer in den braunen Morast.

Ausgabe 724/2026

Ein Krieg greift um sich
Ein neuer Krieg gegen Iran eskaliert: Nach der Tötung Ali Chameneis bombardieren USA und Israel iranische Ziele, Iran beschießt Golfstaaten und US-Basen. Die Straße von Hormus ist geschlossen, Ölpreise steigen dramatisch. Israel führt parallel einen brutalen Luftkrieg im Libanon. Während Netanjahu einen Regime Change anstrebt, fehlt Trump ein klarer Plan. Die imperiale Aggression ignoriert das Völkerrecht völlig – nur Kriegsende könnte weitere Katastrophen für Zivilbevölkerung:innen verhindern.

Eine neue Linke?
Vor etwas mehr als einem Jahr landete Die Linke bei der Bundestagswahl bei fast neun Prozent. Bis wenige Wochen davor hatte sie eineinhalb Jahre lang in Umfragen deutlich unter der Fünf-Prozent-Hürde gelegen. Dann entwickelte sich ein regelrechter Hype um die Partei. Zehntausende sind ihr seitdem beigetreten, die Mitgliedschaft hat sich verdoppelt. Der Journalist Daniel Bax hat ein Buch über Die Linke geschrieben und spricht im Interview darüber, was zu ihrem erstaunlichen Erfolg beigetragen hat und welche Herausforderungen in diesem Jahr auf die Partei warten.

Ausgabe 723/2026

»Aber die Männer«
Rechte Vereine konstruieren erfolgreich die Figur des unterdrückten Vaters – während die Gewalt gegen Frauen in Partnerschaften weiter steigt

Warum sich die Erinnerungspolitik ändern muss
Susanne Siegert plädiert für einen Blick auf die Täter:innen, um den Nationalsozialismus aufzuarbeiten

Ausgabe 722/2026

Priorität »Stadtverträglichkeit«
Was die Säuberung des Hamburger Hauptbahnhofs über aktuelle Armutspolitik aussagt

Ein neuer Krieg um Öl?
Was Erdöl mit dem Angriff der USA auf Venezuela und dem Scheitern der lateinamerikanischen Linksregierungen zu tun hat

Ausgabe 721/2025


Ausgabe 720/2025


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Der schwächelnden deutschen Automobilindustrie stehen sinkende VW-Gewinne, Kaufkrafteinbrüche, Unsicherheit, starke Konkurrenz aus China, US-Zölle und hohe Energiekosten gegenüber. Gleichzeitig fließen Rekordinvestitionen nicht in den öffentlichen Nahverkehr, sondern in die Rüstungsbranche. Das Zukunftswerk Osnabrück will verhindern, dass im dortigen VW-Werk künftig fürs Militär produziert wird und setzt auf zivile Alternativen wie Kleinbusse statt Kampfpanzer.

Die fossile Falle der Landwirtschaft
Synthetische Düngemittel sind aufgrund ihrer energieintensiven Herstellung eng an Erdgas und Öl gebunden. Die Straße von Hormus fungiert als zentrale Transitroute, über die rund ein Drittel der weltweiten Düngertransporte läuft. Kriegsbedingte Störungen von Transportwegen, Produktionsausfällen und steigenden Energiepreisen führen zu Unsicherheit, Übergewinnen für wenige Konzerne und der Sorge vor einer neuen globalen Agrarkrise. Während Agrarkonzerne Übergewinne machen, droht die nächste Welthungerkrise

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725/2026

Krieg ohne Sieger
Der Krieg verschärft die Repression in Iran massiv: Wirtschaftskollaps, Internetblockade, tausende Hinrichtungen und zunehmende Verarmung treffen vor allem Minderheiten wie Belutschinnen, Kurdinnen und Azeris. Teheran nutzt den von USA und Israel geführten Krieg zur Machtkonzentration der Revolutionsgarden und zum Ausbau einer militärisch-fundamentalistischen Diktatur – während westliche Staaten zugleich ihre eigene imperiale Militärpräsenz ausweiten.

AfD-Horroshow im Septemberr?
Das nützt nur der AfD.« Diese Aussage stimmt derzeit scheinbar für alles. Hohe Benzinpreise, steigende Inflation? Nützen der AfD. Kriege? Nützen der AfD. Rassistische Deutungsvorlagen aus der CDU? Nützen der AfD. Jede Krise wie auch die Versuche ihrer Bewältigung kommen der Partei zugute. Die bisherigen Strategien, die AfD politisch einzudämmen, greifen nicht, stattdessen wandern auch andere Parteien immer tiefer in den braunen Morast.

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724/2026

Ein Krieg greift um sich
Ein neuer Krieg gegen Iran eskaliert: Nach der Tötung Ali Chameneis bombardieren USA und Israel iranische Ziele, Iran beschießt Golfstaaten und US-Basen. Die Straße von Hormus ist geschlossen, Ölpreise steigen dramatisch. Israel führt parallel einen brutalen Luftkrieg im Libanon. Während Netanjahu einen Regime Change anstrebt, fehlt Trump ein klarer Plan. Die imperiale Aggression ignoriert das Völkerrecht völlig – nur Kriegsende könnte weitere Katastrophen für Zivilbevölkerung:innen verhindern.

Eine neue Linke?
Vor etwas mehr als einem Jahr landete Die Linke bei der Bundestagswahl bei fast neun Prozent. Bis wenige Wochen davor hatte sie eineinhalb Jahre lang in Umfragen deutlich unter der Fünf-Prozent-Hürde gelegen. Dann entwickelte sich ein regelrechter Hype um die Partei. Zehntausende sind ihr seitdem beigetreten, die Mitgliedschaft hat sich verdoppelt. Der Journalist Daniel Bax hat ein Buch über Die Linke geschrieben und spricht im Interview darüber, was zu ihrem erstaunlichen Erfolg beigetragen hat und welche Herausforderungen in diesem Jahr auf die Partei warten.

Ausgabe
723/2026

»Aber die Männer«
Rechte Vereine konstruieren erfolgreich die Figur des unterdrückten Vaters – während die Gewalt gegen Frauen in Partnerschaften weiter steigt

Warum sich die Erinnerungspolitik ändern muss
Susanne Siegert plädiert für einen Blick auf die Täter:innen, um den Nationalsozialismus aufzuarbeiten

Ausgabe
722/2026

Priorität »Stadtverträglichkeit«
Was die Säuberung des Hamburger Hauptbahnhofs über aktuelle Armutspolitik aussagt

Ein neuer Krieg um Öl?
Was Erdöl mit dem Angriff der USA auf Venezuela und dem Scheitern der lateinamerikanischen Linksregierungen zu tun hat

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  • Kleinbusse statt Kampfpanzer
    Der schwächelnden deutschen Automobilindustrie stehen sinkende VW-Gewinne, Kaufkrafteinbrüche, Unsicherheit, starke Konkurrenz aus China, US-Zölle und hohe Energiekosten gegenüber. Gleichzeitig fließen Rekordinvestitionen nicht in den öffentlichen Nahverkehr, sondern in die Rüstungsbranche. Das Zukunftswerk Osnabrück will verhindern, dass im dortigen VW-Werk künftig fürs Militär produziert wird und setzt auf zivile Alternativen wie Kleinbusse statt Kampfpanzer.
  • Die fossile Falle der Landwirtschaft
    Synthetische Düngemittel sind aufgrund ihrer energieintensiven Herstellung eng an Erdgas und Öl gebunden. Die Straße von Hormus fungiert als zentrale Transitroute, über die rund ein Drittel der weltweiten Düngertransporte läuft. Kriegsbedingte Störungen von Transportwegen, Produktionsausfällen und steigenden Energiepreisen führen zu Unsicherheit, Übergewinnen für wenige Konzerne und der Sorge vor einer neuen globalen Agrarkrise. Während Agrarkonzerne Übergewinne machen, droht die nächste Welthungerkrise
  • »Die Crew wird sich selbst überlassen«
    Seit Beginn des Irankriegs Ende Februar stecken etwa 2.000 Schiffe in der Straße von Hormus fest – samt ihrer Besatzungen. Sören Wichmann erzählt im Interview, was das für die betroffenen Seeleute bedeutet, warum sich viele Reedereien einfach aus der Verantwortung ziehen können und warum die Internationale Transportarbeiter-Föderation (ITF) schon lange mit solchen Fällen zu tun hat.
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