Zesar - Zeitschrift für europäisches Sozial- und Arbeitsrecht Abo

Ausgabe 010/2026
Aktuelle Ausgabe

Harmonisierung und Koordinierung im Internationalen Sozialrecht
Die auf einem Kongressvortrag beruhende Abhandlung geht den begrifflichen Verbindungen und Unterschieden zwischen Harmonisierung und Koordinierung nach. Beide Begriffe erfüllen eine zentrale Funktion für das Internationale Sozialrecht, weil sie dessen beide zentrale Regelungsaufgaben umschreiben.

Internationale Rahmenabkommen als Instrument der unternehmerischen Sorgfaltspflicht
Vorliegend wird analysiert, inwieweit Internationale Rahmenvereinbarungen, die zwischen globalen Gewerkschaftsverbänden (GUFs) und transnationalen Unternehmen (oder Konzernen) geschlossen werden, dazu geeignet sind, die Erfüllung der oben beschriebenen unternehmerischen Sorgfaltspflichten zu unterstützen.

Ausgabe 009/2026

Konsequenzen aus dem Urteil zur Teilnichtigkeit der Mindestlohnrichtlinie
Mit Urteil vom 11.11.2025 hat der EuGH der Nichtigkeitsklage des Königreichs Dänemark teilweise stattgegeben und einzelne Vorschriften der Mindestlohnrichtlinie wegen eines Verstoßes gegen Art. 153 Abs. 5 AEUV für nichtig erklärt. Eine vollständige Aufhebung der Richtlinie, wie sie Dänemark beantragt hatte, lehnte das Gericht jedoch ab. Die Entscheidung konkretisiert den Regelungsgehalt des Art. 153 AEUV und beleuchtet zentrale Bestimmungen der Mindestlohnrichtlinie. Zugleich ermöglicht sie Rückschlüsse auf weiterhin bestehende Umsetzungsdefizite in Deutschland.

Austausch zwischen dem Obersten Gerichtshof der Republik Lettland und dem Bundessozialgericht
Dr. Christiane Padé, Richterin am Bundessozialgericht, und Anita Kovalevska, Präsidentin der Abteilung für Verwaltungssachen am Obersten Gerichtshof der Republik Lettland (Augstākā tiesa), haben den fachlichen Austausch zwischen beiden Gerichten initiiert. Im März 2025 besuchte zunächst eine Delegation des lettischen Obersten Gerichtshofs Kassel. Im April 2026 reiste die deutsche Delegation zu einem vertiefenden Austausch nach Riga. Die Autorinnen begleiteten beide Begegnungen. Der Aufsatz stellt das Programm der Austauschwochen vor und vertieft die Themen, die sie besonders beeindruckt und zum Nachdenken angeregt haben.

Ausgabe 008/2026

Soziale Sicherheit in den jüngsten EU-Freihandelsabkommen
Mit dem Ausbau ihrer Freihandelsbeziehungen verfolgt die EU das Ziel, wirtschaftliche Zusammenarbeit und Wachstum zu fördern. Gleichzeitig stehen diese Abkommen wegen möglicher Auswirkungen auf soziale und ökologische Standards in der Kritik. In diesem Beitrag beleuchtet, welche Bedeutung Sozialklauseln haben und wie wirksam sie als Instrument des sozialen Schutzes sind.

Neue EU-Standards für Gleichbehandlungsstellen (Teil II)
Mit der Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes gehen neue Anforderungen an den institutionellen Diskriminierungsschutz in Deutschland einher. Besonders die geplante Schlichtungsstelle wirft Fragen nach der Vereinbarkeit mit unionsrechtlichen Vorgaben sowie nach ihrer Funktion und Effizienz in der Praxis auf.

Ausgabe 007/2026

Neue EU-Standards für Gleichbehandlungsstellen (Teil I)
Die im Mai 2024 erlassenen EU-Richtlinien zu Standards für Gleichbehandlungsstellen stärken Gleichbehandlung und Nichtdiskriminierung. Nach der Darstellung der europarechtlichen Vorgaben werden der deutsche Gesetzentwurf zur Umsetzung sowie zentrale Fragen und mögliche Ansätze der nationalen Umsetzung betrachtet.

Sanktionscharakter nationaler Normen im Kontext unionsrechtlicher Determination
Ausgehend von zwei Vorlagen des BAG an den EuGH werden die unions- und nationalrechtlichen Grundlagen der Sanktionierung von Verstößen gegen Richtlinienvorgaben untersucht. Im Mittelpunkt stehen die Anforderungen des Unionsrechts sowie deren Umsetzung durch Gesetzgebung, Auslegung und Rechtsfortbildung.

Ausgabe 005/2026

Vorläufige Leistungen im koordinierenden EU-Sozialrecht (Teil I)
Vorläufige Leistungen im koordinierenden EU-Sozialrecht dienen dem Schutz Betroffener vor Nachteilen durch lange Verfahren. Teil I klärt zentrale Begriffe, erläutert die allgemeinen unionsrechtlichen Regelungen und ordnet aktuelle Rechtsprechung systematisch ein. Im Mittelpunkt stehen Funktion, Voraussetzungen und Bedeutung vorläufiger Leistungen im europäischen Sozialrecht.

Demografischer Wandel und soziale Sicherungssysteme
Demografische Entwicklungen in Deutschland werden in einen europäischen und globalen Kontext eingeordnet und hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf soziale Sicherungssysteme untersucht. Im Fokus stehen die Herausforderungen und Chancen des demografischen Wandels sowie das Zusammenspiel nationaler Gestaltungsspielräume und europäischer Koordinierung im Bereich sozialer Sicherung.

Ausgabe 004/2026


Ausgabe 003/2026


Ausgabe 002/2026


Ausgabe 001/2026


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Porträt von Zesar - Zeitschrift für europäisches Sozial- und Arbeitsrecht

Die Zeitschrift für europäisches Sozial- und Arbeitsrecht vereint, was in Praxis und Wissenschaft zusammen gehört: das Sozial- und Arbeitsrecht einerseits sowie nationales und europäisches Recht andererseits.

Das europäische Sozial- und Arbeitsrecht gewinnt Jahr für Jahr an Komplexität. Auch die Fälle mit Auslandsbezug nehmen stetig zu. Das bringt in Ihrer täglichen Praxis viele Fragen mit sich, z.B. welche Rechtsprechung ist zu berücksichtigen, oder ann genau verdrängt EU-Recht nationales Recht.

In der Zeitschrift für europäisches Sozial- und Arbeitsrecht, kurz ZESAR, finden Sie ohne aufwändige Recherche zentral alle einschlägigen Informationen. Sie bietet Ihnen detaillierte und zeitnahe Antworten. Monat für Monat erhalten Sie durch ZESAR u.a.

  • Informationen über den aktuellen Kenntnisstand und die künftigen Entwicklungen im europäischen Bereich,
  • Fachaufsätze namhafter Autoren,
  • fundierte Besprechungen aktueller Entscheidungen des EuGH oder der obersten Bundesgerichte,
  • kritische Rezensionen, informative Tagungsberichte und Veranstaltungshinweise.

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Harmonisierung und Koordinierung im Internationalen Sozialrecht
Die auf einem Kongressvortrag beruhende Abhandlung geht den begrifflichen Verbindungen und Unterschieden zwischen Harmonisierung und Koordinierung nach. Beide Begriffe erfüllen eine zentrale Funktion für das Internationale Sozialrecht, weil sie dessen beide zentrale Regelungsaufgaben umschreiben.

Internationale Rahmenabkommen als Instrument der unternehmerischen Sorgfaltspflicht
Vorliegend wird analysiert, inwieweit Internationale Rahmenvereinbarungen, die zwischen globalen Gewerkschaftsverbänden (GUFs) und transnationalen Unternehmen (oder Konzernen) geschlossen werden, dazu geeignet sind, die Erfüllung der oben beschriebenen unternehmerischen Sorgfaltspflichten zu unterstützen.

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009/2026

Konsequenzen aus dem Urteil zur Teilnichtigkeit der Mindestlohnrichtlinie
Mit Urteil vom 11.11.2025 hat der EuGH der Nichtigkeitsklage des Königreichs Dänemark teilweise stattgegeben und einzelne Vorschriften der Mindestlohnrichtlinie wegen eines Verstoßes gegen Art. 153 Abs. 5 AEUV für nichtig erklärt. Eine vollständige Aufhebung der Richtlinie, wie sie Dänemark beantragt hatte, lehnte das Gericht jedoch ab. Die Entscheidung konkretisiert den Regelungsgehalt des Art. 153 AEUV und beleuchtet zentrale Bestimmungen der Mindestlohnrichtlinie. Zugleich ermöglicht sie Rückschlüsse auf weiterhin bestehende Umsetzungsdefizite in Deutschland.

Austausch zwischen dem Obersten Gerichtshof der Republik Lettland und dem Bundessozialgericht
Dr. Christiane Padé, Richterin am Bundessozialgericht, und Anita Kovalevska, Präsidentin der Abteilung für Verwaltungssachen am Obersten Gerichtshof der Republik Lettland (Augstākā tiesa), haben den fachlichen Austausch zwischen beiden Gerichten initiiert. Im März 2025 besuchte zunächst eine Delegation des lettischen Obersten Gerichtshofs Kassel. Im April 2026 reiste die deutsche Delegation zu einem vertiefenden Austausch nach Riga. Die Autorinnen begleiteten beide Begegnungen. Der Aufsatz stellt das Programm der Austauschwochen vor und vertieft die Themen, die sie besonders beeindruckt und zum Nachdenken angeregt haben.

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Soziale Sicherheit in den jüngsten EU-Freihandelsabkommen
Mit dem Ausbau ihrer Freihandelsbeziehungen verfolgt die EU das Ziel, wirtschaftliche Zusammenarbeit und Wachstum zu fördern. Gleichzeitig stehen diese Abkommen wegen möglicher Auswirkungen auf soziale und ökologische Standards in der Kritik. In diesem Beitrag beleuchtet, welche Bedeutung Sozialklauseln haben und wie wirksam sie als Instrument des sozialen Schutzes sind.

Neue EU-Standards für Gleichbehandlungsstellen (Teil II)
Mit der Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes gehen neue Anforderungen an den institutionellen Diskriminierungsschutz in Deutschland einher. Besonders die geplante Schlichtungsstelle wirft Fragen nach der Vereinbarkeit mit unionsrechtlichen Vorgaben sowie nach ihrer Funktion und Effizienz in der Praxis auf.

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Neue EU-Standards für Gleichbehandlungsstellen (Teil I)
Die im Mai 2024 erlassenen EU-Richtlinien zu Standards für Gleichbehandlungsstellen stärken Gleichbehandlung und Nichtdiskriminierung. Nach der Darstellung der europarechtlichen Vorgaben werden der deutsche Gesetzentwurf zur Umsetzung sowie zentrale Fragen und mögliche Ansätze der nationalen Umsetzung betrachtet.

Sanktionscharakter nationaler Normen im Kontext unionsrechtlicher Determination
Ausgehend von zwei Vorlagen des BAG an den EuGH werden die unions- und nationalrechtlichen Grundlagen der Sanktionierung von Verstößen gegen Richtlinienvorgaben untersucht. Im Mittelpunkt stehen die Anforderungen des Unionsrechts sowie deren Umsetzung durch Gesetzgebung, Auslegung und Rechtsfortbildung.

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005/2026

Vorläufige Leistungen im koordinierenden EU-Sozialrecht (Teil I)
Vorläufige Leistungen im koordinierenden EU-Sozialrecht dienen dem Schutz Betroffener vor Nachteilen durch lange Verfahren. Teil I klärt zentrale Begriffe, erläutert die allgemeinen unionsrechtlichen Regelungen und ordnet aktuelle Rechtsprechung systematisch ein. Im Mittelpunkt stehen Funktion, Voraussetzungen und Bedeutung vorläufiger Leistungen im europäischen Sozialrecht.

Demografischer Wandel und soziale Sicherungssysteme
Demografische Entwicklungen in Deutschland werden in einen europäischen und globalen Kontext eingeordnet und hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf soziale Sicherungssysteme untersucht. Im Fokus stehen die Herausforderungen und Chancen des demografischen Wandels sowie das Zusammenspiel nationaler Gestaltungsspielräume und europäischer Koordinierung im Bereich sozialer Sicherung.

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Die Zeitschrift für europäisches Sozial- und Arbeitsrecht vereint, was in Praxis und Wissenschaft zusammen gehört: das Sozial- und Arbeitsrecht einerseits sowie nationales und europäisches Recht andererseits.

Das europäische Sozial- und Arbeitsrecht gewinnt Jahr für Jahr an Komplexität. Auch die Fälle mit Auslandsbezug nehmen stetig zu. Das bringt in Ihrer täglichen Praxis viele Fragen mit sich, z.B. welche Rechtsprechung ist zu berücksichtigen, oder ann genau verdrängt EU-Recht nationales Recht.

In der Zeitschrift für europäisches Sozial- und Arbeitsrecht, kurz ZESAR, finden Sie ohne aufwändige Recherche zentral alle einschlägigen Informationen. Sie bietet Ihnen detaillierte und zeitnahe Antworten. Monat für Monat erhalten Sie durch ZESAR u.a.

  • Informationen über den aktuellen Kenntnisstand und die künftigen Entwicklungen im europäischen Bereich,
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  • Harmonisierung und Koordinierung im Internationalen Sozialrecht
    Die auf einem Kongressvortrag beruhende Abhandlung geht den begrifflichen Verbindungen und Unterschieden zwischen Harmonisierung und Koordinierung nach. Beide Begriffe erfüllen eine zentrale Funktion für das Internationale Sozialrecht, weil sie dessen beide zentrale Regelungsaufgaben umschreiben.
  • Internationale Rahmenabkommen als Instrument der unternehmerischen Sorgfaltspflicht
    Vorliegend wird analysiert, inwieweit Internationale Rahmenvereinbarungen, die zwischen globalen Gewerkschaftsverbänden (GUFs) und transnationalen Unternehmen (oder Konzernen) geschlossen werden, dazu geeignet sind, die Erfüllung der oben beschriebenen unternehmerischen Sorgfaltspflichten zu unterstützen.
  • Beschäftigte der freiwilligen Feuerwehr im französischen Arbeits- und Sozialrecht
    Die in der freiwilligen Feuerwehr Aktiven haben im französischen Arbeits- und Sozialrecht eine rechtlich umstrittene Stellung inne. Der Beitrag schildert die rechtliche Problematik der Beschäftigung freiwilliger Feuerwehrleute vor dem Hintergrund der französischen Gesetzgebung und würdigt sie unter den Anforderungen des EU-Rechts.
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