Datenschutzberater Abo

Ausgabe 004/2026
Aktuelle Ausgabe

KI-Agenten im E-Commerce: Ein früher Blick auf datenschutzrechtliche Herausforderungen
Onlineshops könnten sich schon bald für KI-gestützte Agenten öffnen, die eigenständig Produkte suchen, Preise vergleichen und Bestellungen abschließen sollen. Nicht mehr der Mensch navigiert den Shop, sondern eine Softwareroutine in seinem Auftrag. Das Versprechen ist groß: Beide Seiten sollen profitieren. Käufer:innn werden Bequemlichkeit und Preistransparenz versprochen, Anbieter von Shopsystemen testen bereits entsprechende Schnittstellen und Shopbetreiber erhoffen sich Reichweite, neue Kund:innen. Die datenschutzrechtlichen Folgen preist bislang keine Seite ein. Dieser Beitrag skizziert sie.

HmbBfDI: Einsatz von Microsoft 365 ist bei nichtsensiblen Daten vertretbar
Im Frühjahr ist Hochsaison für Tätigkeitsberichte der Aufsichtsbehörden. Damit werden auch Informationen zu Prüfungen bei konkreten Produkten – wie denen von Microsoft – veröffentlicht. Der Bericht des BayLDA gab einzelne Hinweise zu Outlook und Exchange. Der Bericht aus Sachsen enthielt keine konkreten Punkte zu Microsoft 365 (M365). Der Tätigkeitsbericht aus Hamburg enthält hingegen eine ausführliche Beschreibung einer Projektprüfung und der individuellen Vereinbarungen mit Microsoft.

Ausgabe 003/2026

Quo vadis UK? Aktuelle Entwicklungen im britischen Datenschutzrecht
Jüngste Entwicklungen prägen das britische Datenschutzrecht im Verhältnis zur EU. Der neue Data (Use and Access) Act 2025 (DUAA) bringt Änderungen beim Datenschutz, dem Datenzugang und bei Aufsichtskompetenzen. Parallel dazu schafft die kürzliche Verlängerung des EU-Angemessenheitsbeschlusses für das Vereinigte Königreich weiterhin Rechtssicherheit für Datenübermittlungen von Unternehmen.

Microsoft Education 365 in Österreich erneut im Fokus der Aufsichtsbehörde: DSB stoppt Verarbeitung
In einem noch nicht rechtskräftigen Bescheid hat die österreichische Datenschutzbehörde (DSB) der Microsoft Corporation den Einsatz technisch nicht notwendiger Tracking-Cookies bei Microsoft 365 Education untersagt. Die Behörde beanstandete, dass diese ohne die erforderliche vorherige Einwilligung der Nutzer:innen verwendet wurden.

Ausgabe 002/2026

Frankreich: Bußgeld gegen Deezer-Dienstleister
Die französische Datenschutzbehörde (CNIL) hat am 19. Dezember 2025 bekannt gegeben, dass sie gegen Mobius Solutions Ltd. ein Bußgeld in Höhe von 1 Mio. Euro verhängt hat. Grund dafür waren Verstöße gegen die DSGVO im Zusammenhang mit der Zusammenarbeit mit Deezer. Im Jahr 2022 kam es bei dem Unternehmen zu einer Datenpanne,42 infolge derer Daten von rund 45 Mio. Deezer-Nutzer:innen im Darknet zum Verkauf angeboten wurden. …

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser: der Nutzen und Vorteil von Privacy-Dashboards
In einer Welt rasanter, komplexer Datenverarbeitung werden Autonomie und Informiertheit zu seltenen Gütern. Das vom BVerfG entwickelte Recht auf informationelle Selbstbestimmung garantiert die Kontrolle über eigene personenbezogene Daten. Doch wie lässt sich dieses Prinzip im App- und Plattformalltag sichern? Der Beitrag erklärt Privacy-Dashboards und zeigt, wie sie Transparenz, Kontrolle und Rechtssicherheit für Nutzer:innen und Verantwortliche stärken.

Ausgabe 001/2026


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Porträt von Datenschutzberater

Wer sich professionell mit Datenschutz und Datensicherheit beschäftigt, braucht aktuelle und verlässliche Informationen aus Gesetzgebung, Rechtsprechung und Politik sowie Neuigkeiten von den Aufsichtsbehörden.

Der DATENSCHUTZ-BERATER ist Ihr verlässlicher Ratgeber für Datenschutz und Datensicherheit. Er unterstützt Sie mit Praxistipps, Arbeitshilfen und Handlungsempfehlungen. Er liefert Ihnen die wichtigsten Neuigkeiten und informiert über Risiken und die aktuelle Rechtsprechung.

Der DATENSCHUTZ-BERATER richtet sich insbesondere an (interne und externe) betriebliche und behördliche Datenschutzbeauftragte, IT-Sicherheitsbeauftragte, Compliance-Beauftragte, Rechtsanwälte, Berater und Geschäftsführer sowie an Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Marketing, Personal und Recht.

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KI-Agenten im E-Commerce: Ein früher Blick auf datenschutzrechtliche Herausforderungen
Onlineshops könnten sich schon bald für KI-gestützte Agenten öffnen, die eigenständig Produkte suchen, Preise vergleichen und Bestellungen abschließen sollen. Nicht mehr der Mensch navigiert den Shop, sondern eine Softwareroutine in seinem Auftrag. Das Versprechen ist groß: Beide Seiten sollen profitieren. Käufer:innn werden Bequemlichkeit und Preistransparenz versprochen, Anbieter von Shopsystemen testen bereits entsprechende Schnittstellen und Shopbetreiber erhoffen sich Reichweite, neue Kund:innen. Die datenschutzrechtlichen Folgen preist bislang keine Seite ein. Dieser Beitrag skizziert sie.

HmbBfDI: Einsatz von Microsoft 365 ist bei nichtsensiblen Daten vertretbar
Im Frühjahr ist Hochsaison für Tätigkeitsberichte der Aufsichtsbehörden. Damit werden auch Informationen zu Prüfungen bei konkreten Produkten – wie denen von Microsoft – veröffentlicht. Der Bericht des BayLDA gab einzelne Hinweise zu Outlook und Exchange. Der Bericht aus Sachsen enthielt keine konkreten Punkte zu Microsoft 365 (M365). Der Tätigkeitsbericht aus Hamburg enthält hingegen eine ausführliche Beschreibung einer Projektprüfung und der individuellen Vereinbarungen mit Microsoft.

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003/2026

Quo vadis UK? Aktuelle Entwicklungen im britischen Datenschutzrecht
Jüngste Entwicklungen prägen das britische Datenschutzrecht im Verhältnis zur EU. Der neue Data (Use and Access) Act 2025 (DUAA) bringt Änderungen beim Datenschutz, dem Datenzugang und bei Aufsichtskompetenzen. Parallel dazu schafft die kürzliche Verlängerung des EU-Angemessenheitsbeschlusses für das Vereinigte Königreich weiterhin Rechtssicherheit für Datenübermittlungen von Unternehmen.

Microsoft Education 365 in Österreich erneut im Fokus der Aufsichtsbehörde: DSB stoppt Verarbeitung
In einem noch nicht rechtskräftigen Bescheid hat die österreichische Datenschutzbehörde (DSB) der Microsoft Corporation den Einsatz technisch nicht notwendiger Tracking-Cookies bei Microsoft 365 Education untersagt. Die Behörde beanstandete, dass diese ohne die erforderliche vorherige Einwilligung der Nutzer:innen verwendet wurden.

Ausgabe
002/2026

Frankreich: Bußgeld gegen Deezer-Dienstleister
Die französische Datenschutzbehörde (CNIL) hat am 19. Dezember 2025 bekannt gegeben, dass sie gegen Mobius Solutions Ltd. ein Bußgeld in Höhe von 1 Mio. Euro verhängt hat. Grund dafür waren Verstöße gegen die DSGVO im Zusammenhang mit der Zusammenarbeit mit Deezer. Im Jahr 2022 kam es bei dem Unternehmen zu einer Datenpanne,42 infolge derer Daten von rund 45 Mio. Deezer-Nutzer:innen im Darknet zum Verkauf angeboten wurden. …

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser: der Nutzen und Vorteil von Privacy-Dashboards
In einer Welt rasanter, komplexer Datenverarbeitung werden Autonomie und Informiertheit zu seltenen Gütern. Das vom BVerfG entwickelte Recht auf informationelle Selbstbestimmung garantiert die Kontrolle über eigene personenbezogene Daten. Doch wie lässt sich dieses Prinzip im App- und Plattformalltag sichern? Der Beitrag erklärt Privacy-Dashboards und zeigt, wie sie Transparenz, Kontrolle und Rechtssicherheit für Nutzer:innen und Verantwortliche stärken.

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Wer sich professionell mit Datenschutz und Datensicherheit beschäftigt, braucht aktuelle und verlässliche Informationen aus Gesetzgebung, Rechtsprechung und Politik sowie Neuigkeiten von den Aufsichtsbehörden.

Der DATENSCHUTZ-BERATER ist Ihr verlässlicher Ratgeber für Datenschutz und Datensicherheit. Er unterstützt Sie mit Praxistipps, Arbeitshilfen und Handlungsempfehlungen. Er liefert Ihnen die wichtigsten Neuigkeiten und informiert über Risiken und die aktuelle Rechtsprechung.

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In der aktuellen Ausgabe von Datenschutzberater

  • KI-Agenten im E-Commerce: Ein früher Blick auf datenschutzrechtliche Herausforderungen
    Onlineshops könnten sich schon bald für KI-gestützte Agenten öffnen, die eigenständig Produkte suchen, Preise vergleichen und Bestellungen abschließen sollen. Nicht mehr der Mensch navigiert den Shop, sondern eine Softwareroutine in seinem Auftrag. Das Versprechen ist groß: Beide Seiten sollen profitieren. Käufer:innn werden Bequemlichkeit und Preistransparenz versprochen, Anbieter von Shopsystemen testen bereits entsprechende Schnittstellen und Shopbetreiber erhoffen sich Reichweite, neue Kund:innen. Die datenschutzrechtlichen Folgen preist bislang keine Seite ein. Dieser Beitrag skizziert sie.
  • HmbBfDI: Einsatz von Microsoft 365 ist bei nichtsensiblen Daten vertretbar
    Im Frühjahr ist Hochsaison für Tätigkeitsberichte der Aufsichtsbehörden. Damit werden auch Informationen zu Prüfungen bei konkreten Produkten – wie denen von Microsoft – veröffentlicht. Der Bericht des BayLDA gab einzelne Hinweise zu Outlook und Exchange. Der Bericht aus Sachsen enthielt keine konkreten Punkte zu Microsoft 365 (M365). Der Tätigkeitsbericht aus Hamburg enthält hingegen eine ausführliche Beschreibung einer Projektprüfung und der individuellen Vereinbarungen mit Microsoft.
  • Gastzugang reloaded: EDSA Empfehlungen zur Einrichtung von Nutzerkonten
    Im Dezember 2025 hat der EDSA Empfehlungen verabschiedet, wonach E-Commerce-Anbieter den Besuch oder Einkauf auf ihrer Website nur in denkbar engen Grenzen von der Einrichtung eines Nutzerkontos abhängig machen dürfen. Gegenüber den bisherigen Hinweisen der DSK sind die Ausführungen des EDSA zwar deutlich fundierter und machen nachvollziehbar, wie und warum das Gremium zu seinen Ergebnissen kommt. Die Begründung hat dennoch Schwächen, weil sie an einigen Stellen zu spürbar von hehren Zielen geleitet ist und relevante Aspekte verschiedener Online-Geschäftsmodelle unbeachtet lässt. Es bleibt abzuwarten, wie die Empfehlungen nach dem Konsultationsverfahren noch angepasst werden.
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