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Porträt von Strassenbahn Magazin

In Wien, Linz und Graz gerne „Bim“ genannt, in Hongkong umgangssprachlich „Ding Ding“, in Darmstadt hört sie auf den Namen „Ellebemel“, in Stuttgart ist ihre mundartliche Bezeichnung „Strambe“ und im Heilbronner Volksmund wird von der „Spatzenschaukel“ gesprochen. Gemeint ist die Straßenbahn, auch als Tram oder Trambahn bekannt, die in vielen Städten Teil des öffentlichen Nahverkehrs ist. Das Strassenbahn Magazin stellt die Trambahnen der Welt in den Mittelpunkt.

Welche Inhalte bietet die Strassenbahn Magazin?

Mit Schwerpunkt Deutschland, Österreich und der Schweiz, aber auch aus dem Rest der Welt berichtet das Strassenbahn Magazin über Straßen- und Stadtbahnbetriebe. Zu erfahren gibt es Geschichten rund um die Trambahnen, die Betriebe und natürlich die Fahrzeuge selbst. Berichtet wird in Text und Bild über die historischen Entwicklungen im Schienennahverkehr sowie über die Neuerungen in den Verkehrsbetrieben. Vorgestellt werden die verschiedensten Fahrzeugtypen – historische wie moderne – ihre Technik, die Betriebe, Strecken und Depots. Auch gibt das Magazin Tipps, wo die historischen Fahrzeuge in Natura zu bewundern sind, wirft ein Blick in die einschlägigen Museen. Und für alle, die sich eine „kleine“ Straßenbahn für das eigene Zuhause wünschen, ist das Magazin mit dem Themenkomplex Modellstraßenbahnen abgerundet.

Wer sollte die Strassenbahn Magazin lesen?

Sie beschäftigen sich beruflich mit dem Thema elektrischer Nahverkehr, sind Straßenbahn-Enthusiast oder wollen sich einfach eingehender mit dem Thema, seinen historischen wie aktuellen Aspekten befassen, dann ist das Strassenbahn Magazin die alternativlose Zeitschrift für Sie.

Das Besondere an der Strassenbahn Magazin

Die ganze Welt der Tram Monat für Monat neu erleben, das geht nur mit dem Strassenbahn Magazin. Die nach eigener Aussage größte Straßenbahn-Zeitschrift Europas verknüpft Historisches und Aktuelles aus der Welt des elektrischen Nahverkehrs und bietet neben umfänglichen Geschichten und Wissen zum Thema auch die nostalgischen Bilder der Trambahnen. In diesem Magazin gibt es für Straßenbahn-Liebhaber einfach immer etwas Neues zu entdecken.

  • erscheint seit 1970
  • 11 Ausgaben im Jahr, monatlich
  • Auflage von 8.000 Exemplaren (Verlagsangaben/2021)

Der Verlag hinter der Strassenbahn Magazin

Der GeraMond Verlag mit Sitz in München steht hinter dem Strassenbahn Magazin. Online zu finden unter www.verlagshaus.de, dem Internetauftritt des GeraNova Bruckmann Verlagshauses, dem Mutterkonzern des bekannten deutschsprachigen Special-Interest-Verlages. Verkehrsgeschichte- und Technik – vom Magazin Auto Classic bis Flugzeug Classic oder dem Lok Magazin – setzt das Medienhaus heutzutage seine Schwerpunkte.
Als Verlag rund um die Themen Technik und Sammeln 1989 gegründet und mit einem Eisenbahnmagazin gestartet, konnte GeraMond sein Know-how und Portfolio in den kommenden Jahrzehnten ausbauen. Stück für Stück erweitert, zunächst um Modell- und Straßenbahn-Titel, folgte im Jahr 2000 die Angebotserweiterung um Luftfahrt-Publikationen, die mit der späteren Ausweitung des Programms um Auto-, Motorrad- und Nutzfahrzeugtechnik-Medien abgerundet wurde.

Alternativen zur Strassenbahn Magazin

Als interessante Alternative erweitert das Strassenbahn Magazin die Kategorie der LKW & Traktor Zeitschriften. Vom Truckmagazin Fernfahrer, bis hin zum Kran Magazin, die Publikation der Branche, hält die Rubrik fesselnde Special-Interest-Magazine bereit, die entdeckt werden wollen. Ein inhaltlich vergleichbares Konzept wie das Strassenbahn Magazin bietet jedoch weiteres Magazin der Kategorie.

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In Wien, Linz und Graz gerne „Bim“ genannt, in Hongkong umgangssprachlich „Ding Ding“, in Darmstadt hört sie auf den Namen „Ellebemel“, in Stuttgart ist ihre mundartliche Bezeichnung „Strambe“ und im Heilbronner Volksmund wird von der „Spatzenschaukel“ gesprochen. Gemeint ist die Straßenbahn, auch als Tram oder Trambahn bekannt, die in vielen Städten Teil des öffentlichen Nahverkehrs ist. Das Strassenbahn Magazin stellt die Trambahnen der Welt in den Mittelpunkt.

Welche Inhalte bietet die Strassenbahn Magazin?

Mit Schwerpunkt Deutschland, Österreich und der Schweiz, aber auch aus dem Rest der Welt berichtet das Strassenbahn Magazin über Straßen- und Stadtbahnbetriebe. Zu erfahren gibt es Geschichten rund um die Trambahnen, die Betriebe und natürlich die Fahrzeuge selbst. Berichtet wird in Text und Bild über die historischen Entwicklungen im Schienennahverkehr sowie über die Neuerungen in den Verkehrsbetrieben. Vorgestellt werden die verschiedensten Fahrzeugtypen – historische wie moderne – ihre Technik, die Betriebe, Strecken und Depots. Auch gibt das Magazin Tipps, wo die historischen Fahrzeuge in Natura zu bewundern sind, wirft ein Blick in die einschlägigen Museen. Und für alle, die sich eine „kleine“ Straßenbahn für das eigene Zuhause wünschen, ist das Magazin mit dem Themenkomplex Modellstraßenbahnen abgerundet.

Wer sollte die Strassenbahn Magazin lesen?

Sie beschäftigen sich beruflich mit dem Thema elektrischer Nahverkehr, sind Straßenbahn-Enthusiast oder wollen sich einfach eingehender mit dem Thema, seinen historischen wie aktuellen Aspekten befassen, dann ist das Strassenbahn Magazin die alternativlose Zeitschrift für Sie.

Das Besondere an der Strassenbahn Magazin

Die ganze Welt der Tram Monat für Monat neu erleben, das geht nur mit dem Strassenbahn Magazin. Die nach eigener Aussage größte Straßenbahn-Zeitschrift Europas verknüpft Historisches und Aktuelles aus der Welt des elektrischen Nahverkehrs und bietet neben umfänglichen Geschichten und Wissen zum Thema auch die nostalgischen Bilder der Trambahnen. In diesem Magazin gibt es für Straßenbahn-Liebhaber einfach immer etwas Neues zu entdecken.

  • erscheint seit 1970
  • 11 Ausgaben im Jahr, monatlich
  • Auflage von 8.000 Exemplaren (Verlagsangaben/2021)

Der Verlag hinter der Strassenbahn Magazin

Der GeraMond Verlag mit Sitz in München steht hinter dem Strassenbahn Magazin. Online zu finden unter www.verlagshaus.de, dem Internetauftritt des GeraNova Bruckmann Verlagshauses, dem Mutterkonzern des bekannten deutschsprachigen Special-Interest-Verlages. Verkehrsgeschichte- und Technik – vom Magazin Auto Classic bis Flugzeug Classic oder dem Lok Magazin – setzt das Medienhaus heutzutage seine Schwerpunkte.
Als Verlag rund um die Themen Technik und Sammeln 1989 gegründet und mit einem Eisenbahnmagazin gestartet, konnte GeraMond sein Know-how und Portfolio in den kommenden Jahrzehnten ausbauen. Stück für Stück erweitert, zunächst um Modell- und Straßenbahn-Titel, folgte im Jahr 2000 die Angebotserweiterung um Luftfahrt-Publikationen, die mit der späteren Ausweitung des Programms um Auto-, Motorrad- und Nutzfahrzeugtechnik-Medien abgerundet wurde.

Alternativen zur Strassenbahn Magazin

Als interessante Alternative erweitert das Strassenbahn Magazin die Kategorie der LKW & Traktor Zeitschriften. Vom Truckmagazin Fernfahrer, bis hin zum Kran Magazin, die Publikation der Branche, hält die Rubrik fesselnde Special-Interest-Magazine bereit, die entdeckt werden wollen. Ein inhaltlich vergleichbares Konzept wie das Strassenbahn Magazin bietet jedoch weiteres Magazin der Kategorie.

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In der aktuellen Ausgabe von Strassenbahn Magazin

  • (Aktuell) Aktuell
    Dresden hat mit der Generalsanierung der Königsbrücker Straße begonnen und plant barrierefreie Haltestellen sowie neue Aufenthaltsqualitäten. Die DVB stellen Sperrphasen und Umleitungen in mehreren Bauabschnitten in Aussicht, um den Gesamtbereich bis 2030 zu erneuern. Bochum hat die U-Bahn-Haltestelle Deutsches Bergbau-Museum denkmalrechtlich schützen lassen und würdigt damit technische Bauten der jüngeren Stadtgeschichte. Diverse Betriebe berichten über Neufahrzeuglieferungen, verspätete Inbetriebnahmen und Umbaumaßnahmen, darunter Škoda-Auslieferungen, Stadler‑TINA‑Tests und Bauarbeiten in Duisburg und Essen.
  • Zwischen badischer Tradition und Moderne – 125 Jahre Straßenbahn Freiburg
    Freiburg feiert 125 Jahre elektrische Straßenbahn und verweist auf eine kontinuierliche Netzentwicklung seit 1901. Die Stadt verknüpft historische Innenstadtstrecken mit modernen, stadtbahnartigen Trassen im Westen und setzte früh auf eigene Gleiskörper zur Beschleunigung. Die VAG betreibt einen heterogenen Wagenpark von historischen Zweiachsern über GT‑Generationen bis zu neuen CAF Urbos‑Niederflurwagen. Die Planung sieht weitere Neubaustrecken und Ersatzbeschaffungen vor, um Kapazität und Barrierefreiheit zu verbessern.
  • Durch den Prater zum Stadion – Österreich: Wiener Linie 18 verlängert
    Wien hat die Linie 18 um rund drei Kilometer durch den Prater bis zur neuen Endstelle Stadion U/Handelskai verlängert. Die Stadionallee wurde dabei neu gestaltet, Fahrspuren für Autos reduziert und eine Zwischenschleife für Veranstaltungen am Ernst‑Happel‑Stadion eingerichtet. Die Wiener Linien betreiben die Strecke überwiegend auf eigenem Bahnkörper und hoffen auf eine Entlastung des ÖPNV‑Netzes, besonders während Sperren der S‑Bahn‑Stammstrecke. Die Baukosten einschließlich vier neuer Fahrzeuge betrugen rund 88 Millionen Euro.
  • Mit der Stadtbahn zum Flughafen – Düsseldorf: U80 und U81 eröffnet
    Düsseldorf hat eine neue Stadtbahnstrecke zum Flughafen fertiggestellt, die über eine markante Brücke den Autobahnknoten Nordstern überspannt. Die unterirdische Endstation liegt in Flughafenähe, die fahrplanmäßige Verbindung wird überwiegend durch die U80 bedient. Die Bauarbeiten zogen sich wegen Planungsproblemen und Umplanungen, etwa bei der Brücken‑oder‑Tunnel‑Debatte, deutlich länger hin und kosteten deutlich mehr als zunächst geplant. Weitere Ausbauabschnitte sind in Planung, darunter eine Rheinquerung und Verlängerungen ins Linksrheinische bis Lörick und darüber hinaus.
  • Tramquartett im Baltikum – Teil 2: Daugavpils/Rīga: Modernisierung der Straßenbahnen
    Rīga führt seine Straßenbahntradition seit den 1880er‑Jahren fort und modernisiert seit der Unabhängigkeit sukzessive Infrastruktur und Wagenpark. Die Stadt integrierte Pantografen‑fähige Niederflurwagen des Typs Škoda 15T und baut derzeit Depots um, um die Wartung der modernen Fahrzeuge zu ermöglichen. Daugavpils startete den Straßenbahnbetrieb erst nach 1946, modernisierte in den letzten Jahren Gleise und Oberleitungen und baute neue Strecken zur besseren Erschließung. Beide Städte nutzen die Tram als sichtbares Element urbaner Entwicklung und setzen parallel auf O‑Busse bzw. Hybridlösungen im regionalen Verkehr.
  • Nächster Halt: Sültenfuß
    Die Haltestelle Sültenfuß liegt an der Linie 112 im Mülheimer Stadtteil Styrum und wurde 2016 als Mittelbahnsteig barrierefrei umgebaut. Der Name der Haltestelle geht auf eine einst nahe gelegene Gaststätte gleichen Namens zurück, deren Besitzer Heinrich Sültenfuß hieß. Sprachforscher sehen zwei mögliche Herleitungen des Namens: eine volkskundliche Bedeutung („schlammiger Fuß“/„Sülze“) oder einen Spitznamen mit Bezug auf eine Speisezubereitung. Die Haltestelle ist heute mit Standardmobiliar und dynamischen Anzeigen ausgestattet und erfüllt die üblichen Anforderungen des ÖPNV.
  • 100 Jahre Niederflur in Leipzig – Die Geschichte des ersten Modells von damals bis heute
    Leipzig entwickelte Mitte der 1920er‑Jahre frühe Mitteleinstiegs‑Niederflurwagen, um den Ein- und Ausstieg komfortabler zu gestalten. Die Stadt bestellte Prototypen bei Görlitz und Niesky, die 1926 erstmals im Linienbetrieb gezeigt wurden und technische Neuerungen wie abgeschlossene Fahrerkaninen und halbhohe Schiebetüren einführten. In der Folge entstand eine Serie von Niederflurbeiwagen ab 1927/28, die nach Kriegszerstörungen in den Nachkriegsjahren wieder instand gesetzt wurden. Einige dieser historischen Wagen konnten erhalten werden und bilden heute Bestandteile des Leipziger Straßenbahnmuseums.
  • Mit Türen links – Diversität bei Straßenbahnwagen (Teil 5)
    Duisburg und mehrere weitere Betriebe rüsteten historische Einrichtungswagen mit zusätzlichen linksseitigen Türen aus, um bei Bedarf alternativen Betrieb zu ermöglichen oder einseitige Bahnsteigsituationen zu bedienen. Die linksseitigen Türen blieben in der Praxis oft ungenutzt, dienten jedoch als Sicherheits- und Notfalloption, und wurden teils später wieder entfernt. Würzburg, Essen, Mülheim und andere Städte kennen ähnliche Umbauten, die jeweils aus örtlichen Betriebsanforderungen oder Tunnelprojekten resultierten. Einige dieser Wagen blieben als Museums- oder Exportfahrzeuge erhalten, andere dienten später als Teile für Umbaulösungen im In‑ und Ausland.
  • Einst & Jetzt: Belgrad
    Belgrad zeigt in der Platzgestaltung vor dem alten Hauptbahnhof den Wandel von einem dicht bebauten Umsteigepunkt zu einer großzügigen Grünanlage, während die Straßenbahnen weiterhin am Rand verkehren. Die historischen Tatra‑, Düwag‑ und SWP/BBC‑Fahrzeuge ergänzen neuere CAF Urbos‑3 und seit 2025 gelieferte Bozankaya‑Modelle im Bestand. Die frühere innerstädtische Betriebsituation wurde durch neue Stadtgestaltungen verändert, die Gleise und das Umsteigebenefiz wurden räumlich verlagert. Die Mischung aus historischen Wagen und modernen Fahrzeugen prägt weiterhin das Bild des Belgrader Netzes.
  • Die Anfangsjahre der DVG – Duisburg in den 1940er- und 1950er-Jahren
    Die DVG entstand 1940 durch die Fusion mehrerer lokaler Verkehrsbetriebe und musste kurze Zeit später die schwerwiegenden Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs bewältigen. Duisburg erlebte 1944 heftige Bombardierungen mit massiven Verlusten an Fahrzeugen, Hallen und Infrastruktur, worauf umfangreiche Wiederaufbauarbeiten folgten. In den 1950er‑Jahren setzte die DVG auf Fahrzeugneubeschaffungen, gebrauchte Ankäufe und umfangreiche Umspurungsprojekte, die Meter‑ auf Regelspur überführten und das Liniennetz grundlegend veränderten. Parallel wurden erste Einrichtungs- und Großraumwagen erprobt, um Kapazität und Wirtschaftlichkeit zu erhöhen.
  • Tor auf für Ed! – Hamburg: Der Betriebshof Eduardstraße
    Eimsbüttels Betriebshof Eduardstraße entstand im 19. Jahrhundert als Depot für die Pferdebahnen zur Versorgung der wachsenden Vorstadt. Die SEG übernahm das Gelände 1881 und baute Stallungen, Wagenhallen und Verwaltungsgebäude aus; die Anlage entwickelte sich mit der Elektrifizierung weiter. Die Hochbahn modernisierte den Hof um 1900, errichtete zusätzliche Wagenhallen und passte Kapazitäten an die wachsende Nachfrage an. Der Betriebshof prägte die lokale Verkehrsentwicklung und steht exemplarisch für den Übergang von Pferdebahn zu elektrischem Straßenbahnnetz in Hamburg.
  • Tram auf Gran Canaria
    Las Palmas de Gran Canaria hat heute rund 380.000 Einwohner und verfügt aktuell über keinen schienengebundenen Nahverkehr. Die Stadt nahm am 1. Oktober 1890 eine sechs Kilometer lange, meterspurige Dampfbahnlinie zwischen Hafen und Vegueta in Betrieb, die später bis La Luz verlängert wurde. Die Bahn setzte anfangs Lokomotiven von Krauss und Falcon ein und war stark nachgefragt, ehe der Betrieb 1937 eingestellt wurde. Fahrleitungsrosetten in der Calle Mayor de Triana und 2006 gefundene Schienenreste erinnern noch heute an das ehemalige Netz.
  • Etwas Mitteleuropa
    Yiannis Hazapis betreibt in Nea Peramos einen Modellbahnladen und holte eine jahrelang im Schaufenster stehende Tram-Anlage nach Hause, um sie für eine Ausstellung zu überholen. Die Elektrik der Anlage wurde neu verkabelt, auf zwei Stromkreise verteilt und mit einem Zimo-Transformator sowie zwei schweren Netzteilen versorgt. Die Weichen erhielten MTB-Antriebe, die Oberleitung wurde durch 0,3‑mm‑Kupferdraht ersetzt und die Beleuchtung auf Brawa‑LEDs umgerüstet. Probleme bereitete während der Ausstellung vor allem Staub auf den Schienen, trotz Reinigungszug und digitalisierten Fahrzeugen.
  • Palmas Tram in H0
    Palma de Mallorca betrieb ab 1891 maultiergezogene Zweiachser auf 914‑mm‑Spur, ehe ab 1916 elektrische Straßenbahnen in Dienst gestellt wurden. Die elektrische Tram wuchs bis zur Blütezeit zwischen 1935 und 1941 auf rund 52 Kilometer mit bis zu elf Linien und beförderte bereits 1921 über fünf Millionen Fahrgäste. Nach dem Spanischen Bürgerkrieg und aufgrund von Ersatzteilproblemen sowie dem aufkommenden Schienenersatzverkehr durch Busse setzte ab 1946 sukzessive Umstellung ein, sodass 1959 der Stadtbetrieb endete. Ein Modellbauer hat Triebwagen und Sommerbeiwagen als H0‑Modelle und 3‑D‑Druckteile rekonstruiert und zeigt so das historische Vorbild im Modell.
  • Straßenbahnen in den siebziger Jahren – 70 Jahre Verband Deutscher Verkehrs-Amateure (VDVA) 1956 – 2026
    Axel Reuther hat einen Band zur Geschichte des VDVA zusammengestellt, der die Jahrestagungen und Reisen der Siebziger Jahre anhand zahlreicher Fotografien dokumentiert. Zahlreiche Bilder stammen aus seiner Sammlung sowie aus Nachlässen verstorbener Straßenbahnfreunde und aus dem VDVA‑Bildarchiv. Viele Aufnahmen zeigen den abwechslungsreichen Alltag der Verkehrsbetriebe in West und Ost sowie eingestellte Netze wie Aachen, Esslingen oder Hamburg. Farbige Motive veranschaulichen die Vielfalt der Fahrzeugtypen und Lackierungen jener Zeit.
  • (Pilgern per Tram) Die Straßenbahn von Lourdes
    Marie‑Bernade Soubirous soll 1858 wiederholt Marienerscheinungen an der Grotte von Massabielle empfunden haben, wodurch Lourdes als bedeutender Wallfahrtsort entstand. Die Compagnie des chemins de fer du Midi baute in den 1860er Jahren Bahnverbindungen nach Lourdes, und 1899 eröffnete die Compagnie des Tramways de Lourdes ein meterspuriges Straßenbahnnetz, das Bahnhof, Hotels, Krankenhäuser und die Wallfahrtskirche verband. Die Straßenbahn betrieb vier Linien mit einem Depot an der Avenue Saint Joseph und einer eigenen Energieversorgung, später ergänzt durch ein hydroelektrisches Kraftwerk in Peyrouse. Die Tram verkehrte im Sommer mit hohem Takt, wurde durch den Ersten Weltkrieg unterbrochen und nach steigendem Defizit sowie dem Aufkommen von Omnibussen 1932 eingestellt.
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