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Ausgabe 006/2026
Aktuelle Ausgabe

Ducati 900 SS vs Yamaha TRX 850
Der Vergleichstest stellt die Ducati 900 SS und die Yamaha TRX 850 einander gegenüber und beleuchtet, wie unterschiedlich italienische und japanische Sport‑Tourer der 90er konstruiert sind. Die Ducati präsentiert sich als messerscharfer Kurvenräuber mit trocken gesteuerter Desmo‑Kupplung und präzisem Fahrwerk, während die TRX mit aufrechterer Sitzposition, laufruhigem Reihen‑Twin und alltagstauglichem Komfort punktet. Wesentliche Erkenntnis ist, dass Zustand und Wartung das Fahrerlebnis stark prägen: die gut gewartete Ducati überzeugt durch Homogenität, die gealterte Yamaha zeigt typische Schrullen, etwa in der Bremsdosierung und Vergaserabstimmung. Für Leser ist der Artikel relevant, weil er praxisnahe Fahr‑ und Pflegeerfahrungen liefert, die bei Kaufentscheidungen oder Restaurationsprojekten helfen können.

Troy-Corser-Suzuki GSX-R 1000 K5
Der Beitrag analysiert den Weg von Suzuki und dem Alstare-Corona-Team zum World-Superbike-Titel 2005 mit Troy Corser. Er beschreibt die Herausforderungen vor Saisonbeginn, die enge Entwicklungsarbeit zwischen Team und Werk sowie die technische Basis der K5 (Motorcharakteristik, Chassis-Design, Elektronik und Leistungsentwicklung). Der Autor schildert Eindrücke vom Testen des Motorrads, seine Handling-Vorteile und die Leistungsentfaltung des Vierzylinders. Abschließend erklärt der Text, warum die Kombination aus Ingenieursarbeit, Teamstrategie und Fahrerpaarung zum Erfolg führte und welche Lehren sich für Technikinteressierte und Rennsportfans ziehen lassen.

In der aktuellen Ausgabe von Motorrad Classic

Ausgabe 005/2026

Hondas V-Twins: NTV 650 Revere, NT 650 Hawk GT, XRV 650 Africa Twin
Der ausführliche Vergleich beleuchtet die drei Honda‑Modelle, die auf dem 52‑Grad‑V2 basieren: NTV 650 Revere (Allrounder, Kardan), NT 650 Hawk GT (sportlicher, leichter, Kettenantrieb) und XRV 650 Africa Twin (abenteuerorientiert, lange Federwege, großer Tank). Technische Details, Fahrverhalten und historische Verkaufszahlen werden gegenübergestellt. Der Artikel geht auf Stärken wie Langlebigkeit und Zweckmäßigkeit ein sowie auf die unterschiedlichen Charaktere der Maschinen. Für Leser bietet die Story eine fundierte Kauf- und Interessenshilfe sowie eine historische Einordnung des V2‑Konzepts.

80 Jahre Vespa
Der Artikel beleuchtet die Entstehung und frühe Erfolgsgeschichte der Vespa, die nach dem Zweiten Weltkrieg von Piaggio entwickelt wurde. Konstrukteur Corradino D'Ascanio gestaltete ein wartungsfreundliches, geschütztes Rollerkonzept mit Direktantrieb, Einarmschwinge und komfortabler Sitzposition. Die Vespa wurde schnell zum Exportschlager, Lizenzfertigung begann in zahlreichen Ländern, und Modelle wie die 125/150er sowie die Ape trugen zur Verbreitung bei. Bis 1960 war die Vespa zum weltweit meistverkauften Roller geworden; der Beitrag erläutert technische und gesellschaftliche Gründe für diesen Erfolg.

In Ausgabe 005/2026 von Motorrad Classic

Ausgabe 004/2026

Jethelme im Test
Ein umfassender Test von 20 Jethelmen, darunter Klassiker und High-End-Modelle, mit Fokus auf Sicherheit, Komfort und Design.

Kradmelder-Motorräder der Bundeswehr
Historische Motorräder im Dienste der Bundeswehr, insbesondere die langjährigen Hercules K 125 und K 180 Modelle.

In Ausgabe 004/2026 von Motorrad Classic

Ausgabe 003/2026

BMW R 75/5 Sixdays – Original und Replika
Die Geschichte und der Nachbau der legendären Sixdays-BMW von Herbert Schek als Original und als 1:1-Replika von Vater und Sohn Gletter im Allgäu.

Test Kunststoffpflegemittel
Labor- und Praxistest von Kunststoff-Pflegemitteln für Motorräder mit Bewertung der Materialverträglichkeit, Farbauffrischung, Wasserabweisung und Schmutzhaftung.

In Ausgabe 003/2026 von Motorrad Classic

Ausgabe 002/2026


In Ausgabe 002/2026 von Motorrad Classic

Ausgabe 012/2025


In Ausgabe 012/2025 von Motorrad Classic

Ausgabe 011/2025


In Ausgabe 011/2025 von Motorrad Classic

Ausgabe 010/2025


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Ausgabe 009/2025


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MOTORRAD Classic im Abo: Die Zeitschrift für klassische Bikes

MOTORRAD CLASSIC ist eine monatlich erscheinende Motorradzeitschrift, die den Fokus auf klassische Motorräder legt. Firmen-, Modell-und Markengeschichten werden genauso präsentiert wie praktische Hilfestellungen für eigene Reparaturen oder auch Restaurierungen. Neben historischen Daten wird über technische Entwicklungen berichtet und Erfahrungsberichte präsentiert. Ausführliche berichte über den historischen Rennsport sowie umfangreiche Fotostrecken runden das Magazin ab.
Bestandteil des Abos ist das jährliche Sonderheft.

Das Abonnement MOTORRAD Classic für Fans echter Motorrad-Klassiker

Leser und Leserinnen sind Bewunderer klassischer Motorräder. Meist besitzen sie selbst eins der begehrten Modelle und sind monatlich auf der Suche nach praktischen Hilfestellungen in Bezug auf Reparaturen und Restaurierungen.

Die Abo Angebote für MOTORRAD Classic nach Ihrer Wahl

Sie finden für MOTORRAD das Jahresabo ohne Mindestbezugszeitraum und ein automatisch endendes Jahres-Geschenkabo, um dessen Kündigung Sie sich also nicht mehr kümmern müssen. Oft gibt es ein Probeabo mit einem Gratismonat. Fehlt Ihnen ein Angebot für einen kürzeren oder anderen Zeitraum, so sagen Sie es uns gern. Auch beim Rechnungszeitraum können wir Ihnen entgegenkommen.

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Der Vergleichstest stellt die Ducati 900 SS und die Yamaha TRX 850 einander gegenüber und beleuchtet, wie unterschiedlich italienische und japanische Sport‑Tourer der 90er konstruiert sind. Die Ducati präsentiert sich als messerscharfer Kurvenräuber mit trocken gesteuerter Desmo‑Kupplung und präzisem Fahrwerk, während die TRX mit aufrechterer Sitzposition, laufruhigem Reihen‑Twin und alltagstauglichem Komfort punktet. Wesentliche Erkenntnis ist, dass Zustand und Wartung das Fahrerlebnis stark prägen: die gut gewartete Ducati überzeugt durch Homogenität, die gealterte Yamaha zeigt typische Schrullen, etwa in der Bremsdosierung und Vergaserabstimmung. Für Leser ist der Artikel relevant, weil er praxisnahe Fahr‑ und Pflegeerfahrungen liefert, die bei Kaufentscheidungen oder Restaurationsprojekten helfen können.

Troy-Corser-Suzuki GSX-R 1000 K5
Der Beitrag analysiert den Weg von Suzuki und dem Alstare-Corona-Team zum World-Superbike-Titel 2005 mit Troy Corser. Er beschreibt die Herausforderungen vor Saisonbeginn, die enge Entwicklungsarbeit zwischen Team und Werk sowie die technische Basis der K5 (Motorcharakteristik, Chassis-Design, Elektronik und Leistungsentwicklung). Der Autor schildert Eindrücke vom Testen des Motorrads, seine Handling-Vorteile und die Leistungsentfaltung des Vierzylinders. Abschließend erklärt der Text, warum die Kombination aus Ingenieursarbeit, Teamstrategie und Fahrerpaarung zum Erfolg führte und welche Lehren sich für Technikinteressierte und Rennsportfans ziehen lassen.

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Hondas V-Twins: NTV 650 Revere, NT 650 Hawk GT, XRV 650 Africa Twin
Der ausführliche Vergleich beleuchtet die drei Honda‑Modelle, die auf dem 52‑Grad‑V2 basieren: NTV 650 Revere (Allrounder, Kardan), NT 650 Hawk GT (sportlicher, leichter, Kettenantrieb) und XRV 650 Africa Twin (abenteuerorientiert, lange Federwege, großer Tank). Technische Details, Fahrverhalten und historische Verkaufszahlen werden gegenübergestellt. Der Artikel geht auf Stärken wie Langlebigkeit und Zweckmäßigkeit ein sowie auf die unterschiedlichen Charaktere der Maschinen. Für Leser bietet die Story eine fundierte Kauf- und Interessenshilfe sowie eine historische Einordnung des V2‑Konzepts.

80 Jahre Vespa
Der Artikel beleuchtet die Entstehung und frühe Erfolgsgeschichte der Vespa, die nach dem Zweiten Weltkrieg von Piaggio entwickelt wurde. Konstrukteur Corradino D'Ascanio gestaltete ein wartungsfreundliches, geschütztes Rollerkonzept mit Direktantrieb, Einarmschwinge und komfortabler Sitzposition. Die Vespa wurde schnell zum Exportschlager, Lizenzfertigung begann in zahlreichen Ländern, und Modelle wie die 125/150er sowie die Ape trugen zur Verbreitung bei. Bis 1960 war die Vespa zum weltweit meistverkauften Roller geworden; der Beitrag erläutert technische und gesellschaftliche Gründe für diesen Erfolg.

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Jethelme im Test
Ein umfassender Test von 20 Jethelmen, darunter Klassiker und High-End-Modelle, mit Fokus auf Sicherheit, Komfort und Design.

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Historische Motorräder im Dienste der Bundeswehr, insbesondere die langjährigen Hercules K 125 und K 180 Modelle.

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Die Geschichte und der Nachbau der legendären Sixdays-BMW von Herbert Schek als Original und als 1:1-Replika von Vater und Sohn Gletter im Allgäu.

Test Kunststoffpflegemittel
Labor- und Praxistest von Kunststoff-Pflegemitteln für Motorräder mit Bewertung der Materialverträglichkeit, Farbauffrischung, Wasserabweisung und Schmutzhaftung.

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MOTORRAD CLASSIC ist eine monatlich erscheinende Motorradzeitschrift, die den Fokus auf klassische Motorräder legt. Firmen-, Modell-und Markengeschichten werden genauso präsentiert wie praktische Hilfestellungen für eigene Reparaturen oder auch Restaurierungen. Neben historischen Daten wird über technische Entwicklungen berichtet und Erfahrungsberichte präsentiert. Ausführliche berichte über den historischen Rennsport sowie umfangreiche Fotostrecken runden das Magazin ab.
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Gute Berichte über altes Eisen, herrlich beschrieben und bebildert. Jedem der Freude an mittelalten und ganz alten Bikes hat sehr zu Empfehlen

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In der aktuellen Ausgabe von Motorrad Classic

  • (Auf Achse) Kreidler Florett RS vs. Zündapp KS 50 Watercooled
    Ralf Schneider und Imre Paulovits vergleichen die Kreidler Florett RS und die Zündapp KS 50 Watercooled und schildern ihre persönlichen Jugendverbindungen zu den Maschinen. Die Kreidler Florett RS erweist sich als wildere, leichtere und hochdrehende 50er mit klauengeschaltetem Getriebe und hoher Agilität. Die Zündapp KS 50 Watercooled zeigt sich als ausgereiftere, schwerere Maschine mit wassergekühltem Motor, vorderer Scheibenbremse und ruhigerer Leistungsabgabe. Die Autoren berichten zudem von Restaurierungen, typischen Schwachstellen (Ansaugtrakt, Kurbelwellenlager, Vergaser) und praxisnahen Tipps für Käufer und Schrauber.
  • (Meinung) Imre Paulovits: Zündapp KS 50 Watercooled TT
    Imre Paulovits bezeichnet die Zündapp KS 50 Watercooled TT in ihrem vorletzten Jahrgang als die schönste und reifste aller deutschen Kleinkrafträder. Der wassergekühlte Motor mit Mikuni-Vergaser sorge für eine bisher nicht gekannte Laufruhe und hohe Verarbeitungsqualität. In Portugal dienten viele 50er der Arbeit auf dem Feld, weshalb dort besonders originale Maschinen bis in die 2010er-Jahre erhalten blieben. Paulovits weist außerdem auf die heute hohen Preise in Deutschland hin.
  • (Im Studio) Ducati NCR Endurance 947
    Stefan Gratz infizierte sich während des Medizinstudiums in Bologna mit dem Ducati-Virus und begann, historische Maschinen zu sammeln. Die Ducati NCR Endurance 947 von 1979 entstand als speziell vorbereitete Langstreckenmaschine für das 24-Stunden-Rennen von Montjuïc mit Magnesium-Teilen und überarbeiteten Motoren. Mike Hailwood erzielte 1978 große Erfolge für Ducati, 1979 jedoch lief vieles nicht optimal, sodass Ducati die Montjuïc-Rennen als Ausgleichsstrategie nutzte. Die vorge-stellte Maschine mit der Startnummer 20 überdauerte Jahrzehnte in Sammlungen, wurde aufwendig restauriert und gilt als authentisch erhaltenes Exemplar der Werksmaschinen.
  • (Werkstattservice) Gegen den Gammel
    Dr. Marcel Schoch erläutert, dass die Kombination Stahlachse/Aluminiumgehäuse aufgrund elektrolytischer Korrosion typischerweise zu einer festgewachsenen Verbindung führt. Dr. Schoch empfiehlt wiederholtes Einwirken von kriechfähigem Penetrieröl, moderates Erwärmen des Aluminiumgehäuses und kontrolliertes Abkühlen der Achse, ergänzt durch leichtes Arbeiten an der Achse. Dr. Schoch nennt mechanische Methoden wie definierten Druck mittels Abziehvorrichtung und als letzte Option das schrittweise Ausbohren der Achse sowie präventive Maßnahmen wie geeignete Montagepasten, O‑Ringe oder Fettkragen. Bei der Prävention rät er zudem zu regelmäßiger Bewegung der Verbindung und gezielter Abdichtung gegen Spritzwasser.
  • (Unter der Lupe) Die Kreidler-RS-50-Kleinkrafträder
    Marcel Schoch und Fachleute beschreiben Technik, Typengeschichte und typische Schwachstellen der Kreidler Florett RS und geben Praxistipps für Käufer und Restauratoren. Der liegende Zweitaktmotor wurde in mehreren Ausführungen (B15/6, B15/7, B15/20) gebaut, teils mit Nikasilbeschichtung, und erfordert je nach Baujahr unterschiedliche Vergaser- und Wartungsmaßnahmen. Die Autoren warnen vor häufigen Mängeln wie verrosteten Ansaugkammern, eingerissenen Vergasern, ausgeschlagenen Kurbelwellenlagern, korrodierten Tanks, Trommelbremsproblemen und Rahmenrost. Ergänzt werden die Hinweise durch reparaturtechnische Einschätzungen, Teilemöglichkeiten, Restaurierungsaufwand und eine Marktwert-Einschätzung.
  • (Szene) Kreidler Van Veen MC Junior/MC Profi/GS 50
    Hendrik Van Veen begann 1968 als Kreidler-Importeur in den Niederlanden und übernahm bald die Entwicklung der Rennmaschinen für die 50-cm³-Klasse. Van Veen ließ in Duderstadt straßenzugelassene und reinen Motocross-Varianten entwickeln, darunter die MC Junior, MC Profi sowie die GS 50, die mit leistungsstarken Kreidler-Einzylindern bis zu 12 PS lief. Die GS unterschied sich durch größere Beleuchtung, stabileres Rahmenheck und eine andere Auspuffführung von den reinen Motocross-Modellen. Thomas Mayer berichtet von einer restaurierten GS, die nach Tüv-Abnahme mit sportlicher Abstimmung Freude macht.
  • (Szene) Leser restaurieren selbst: Next Generation
    Roy Thyroff und der 15-jährige Jonas entdeckten eine seit 25 Jahren in einer Scheune stehende Kreidler Florett K54 und beschlossen, sie gemeinsam zu restaurieren. Die Familie unterstützte das Projekt organisatorisch und handwerklich, sodass auch Bruder Lucas und Opa Werner mitwirkten. Der Motor wurde komplett überholt, Räder neu eingespeicht, der Tank entrostet und der Originallack weitgehend erhalten, wodurch die Maschine wieder fahrbereit wurde. Jonas nutzte die Kreidler intensiv, legte Tausende Kilometer zurück und gab sie später an seinen Bruder Lucas weiter.
  • (Sport) BMW R 90 S Superbike
    Butler & Smith setzte 1976 drei stark modifizierte BMW R 90 S in der ersten US-Superbike-Saison ein und erreichte damit einen Dreifachsieg. Udo Gietl erweiterte Hubraum und Verdichtung, verbaute größere Ventile, Doppelzündung und überarbeitete Vergaser sowie innere Auspuffmodifikationen, um Leistung und Haltbarkeit zu steigern. Gietl veränderte außerdem die Motor-Getriebe-Position, verbesserte Fahrwerkskomponenten und testete unterschiedliche Federungsvarianten inklusive Zentralfederbein für bessere Stabilität. Die Folge war ein leistungsfähiger, hochdrehender Boxer mit deutlicher Rennstrecken-Performance.
  • (PORTRÄT) Udo Gietl
    Udo Gietl nutzte seine Elektronikkenntnisse bereits im Apollo-Programm und arbeitete später für Butler & Smith als Techniker und Rennmotorenbauer. Udo Gietl baute ab 1970 Rennmaschinen auf Basis der BMW-Boxer und entwickelte die R 90 S Superbikes für den AMA-Superbike-Einsatz. Udo Gietl wechselte nach Kalifornien zu Honda USA und betreute dort Werksteams, bevor er 1996 in den Ruhestand ging und später wieder für BMW tätig war. Udo Gietl betreut bis heute Besitzer alter Boxer in seiner Werkstatt und viele seiner technischen Lösungen setzte BMW später in Serie ein.
  • (SZENE) Ardie BZ 350
    Ardie BZ 350 erschien Mitte der 1950er Jahre als konstruktiv ungewöhnlicher Zweizylinder-Zweitakter mit Quellstromspülung und vielen durchdachten Detaillösungen. Paul Noack und Fritz Gosslau entwarfen eine wartungsfreundliche Kurbelwellenkupplung, eine vierfach gelagerte Kurbelwelle und innovative Gehäuseaufteilungen. Ardie BZ 350 zeigte in frühen Tests gute Fahr- und Geländeeigenschaften, litt aber unter Kolbenklemmern, die mit engen Zylinderabständen und versprödeten Bakelit-Ansaugstutzen in Verbindung gebracht wurden. Ardie IG führt noch einen Bestand von erhaltenen Exemplaren und heutige Ersatzteile sowie Öle entschärfen die einstigen Schwachstellen.
  • (SZENE) Youngtimer Cagiva Mito 125
    Cagiva Mito debütierte 1990 als membraneingesteuerter Zweitakter mit Siebenganggetriebe und gewann schnell Anhänger durch Präzision und Agilität. Cagiva Mito Evoluzione von 1994 erhielt eine Verkleidung im Stil der Ducati 916 und etablierte so das markante Erscheinungsbild, das die Modellreihe prägte. Aprilia RS 125 bot oft mehr Durchzug und Komfort, während die Mito als kompromisslose Rennfeile für präzise Linien und hohe Kurvengeschwindigkeiten galt. Cagiva Mito blieb in verschiedenen Varianten bis 2011 beliebt und diente auch als Basis für Nachwuchsrennmodelle wie die SP 525.
  • (AUF ACHSE) Yamaha GTS 1000
    Yamaha GTS 1000 vereinte Anfang der 1990er Jahre zahlreiche Innovationen wie Achsschenkellenkung, Einspritzung, Katalysator und ABS in einem Sporttourer. Yamaha verfolgte mit der Achsschenkellenkung das Ziel, Bremsen und Lenken zu trennen, um stabiles Bremsverhalten und konstante Federwirkung zu ermöglichen. Yamaha GTS 1000 litt an Werksreifenwahl und Spurrillenempfindlichkeit, die sich durch Umrüstung auf schmalere Vorderreifen deutlich verbessern ließen. Yamaha GTS 1000 überzeugt mit Komfort, guter Langstreckentauglichkeit und solidem Motor, bleibt aber wegen Komplexität, Ersatzteilkosten und eingeschränkter Verbreitung eine Nischenlösung.
  • (SPORT) Excelsior 250 Mechanical Marvel
    Excelsior etablierte sich in den 1920er Jahren als erfolgreiche britische Marke und fokussierte sich unter der Familie Walker auf 250er-Rennmotoren. Harry J. "Ike" Hatch entwickelte für Excelsior einen avantgardistischen 246‑cm³‑Single mit vier radial angeordneten Ventilen, zwei Nockenwellen und einer komplexen Zylinderkopfsteuerung. Sid Gleave gewann 1933 die Lightweight TT auf dieser 'Mechanical Marvel' und machte das Motorrad berühmt, obwohl Zuverlässigkeitsprobleme und Wartungsaufwand den weiteren Erfolg bremsten. Excelsior konnte die komplexe Konstruktion nicht wirtschaftlich in Serie betreiben; nur wenige Exemplare überlebten und werden heute in Museen gezeigt.
  • (SPORT) DHM-Nachrichten
    Die Deutsche Historische Motorradmeisterschaft (DHM) eröffnete die Saison in Oschersleben bei wechselhaftem Wetter und teils kräftigem Regen, der den Sonntag prägte. Sören Peterson und Leon Jechne traten als sehr junge Teilnehmer an, während Bernd Albert als ältester Starter in den Gespannklassen fuhr. Die Motorsport-Arena Oschersleben bot den Zuschauern dichten Kontakt zum Renngeschehen, und neben der DHM starteten die IG Königsklasse und die IHRO als Gastgruppen nach Sprintregeln. Die Veranstalter dokumentieren Ergebnisse und Eindrücke auf ihren Kanälen und bitten Interessenten um Kontaktaufnahme über die üblichen DHM‑Plattformen.
  • (SZENE) Classic-Bike-Touren auf Mallorca
    Miguel Sánchez Molina schloss die elterliche Werkstatt, renovierte eine Finca in Puigpunyent und eröffnete das Gästehaus Sonurus mit eigener Classic-Bike‑Werkstatt. Miguel bietet geführte Halb- und Ganztagestouren auf restaurierten Vintage-Motorrädern durch das Tramuntana-Gebirge und entlang der Küstenstraße MA-10 an. Miguel stellt klassische Bikes wie BMW R100, Honda CB750 und Kawasaki Z1 bereit und passt Touren an das Fahrkönnen sowie die Wünsche der Gäste an. Miguel empfiehlt persönliche Absprachen statt anonymer Onlinebuchung, um die passenden Maschinen und Routen zu garantieren.
  • (SZENE) Honda CBX 666 „The Beast“
    Roland Skate baute seine Honda CBX zu einem post-classic Sechszylinder-Superbike namens 'The Beast' um und vergrößerte Hubraum, Ölkapazität und Leistung deutlich. Michael 'Mick' Dibb gewann mit 'The Beast' mehrere Podiumsplätze bei historischen Superbike-Rennen, darunter einen Dreifach‑Dritten bei Phillip Island. The Beast arbeitet mit 1147 cm³, sechs Keihin‑Vergasern, einer Megacycle‑6‑in‑2‑Auspuffanlage und leistet rund 132 PS am Hinterrad. The Beast zeigte auf engen, glatten Kursen überraschend gutes Handling und Bremsstabilität, blieb aber körperlich anspruchsvoll und im Vergleich zu leichteren Vierzylindern in der Beschleunigung limitiert.
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