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Ausgabe 002/2026
Aktuelle Ausgabe

Hör auf deine Haut
Das Mikrobiom auf Haut und Darm bestimmt maßgeblich Entzündungsprozesse und beeinflusst Heilung und Krankheitsneigung. Prof. Michaela Axt-Gadermann erklärt, dass Ernährung, übermäßige Reinigung, UV-Strahlung, Medikamente und Stress die Zusammensetzung der Hautkeime verändern. Forschungsteams zeigen, dass eine vielfältige Bakterienflora und ein saurer pH-Wert die Hautbarriere stärken und Beschwerden wie Neurodermitis oder Akne lindern können. Moderne Therapien reichen von probiotischen Bädern und gezielter Hautpflege bis zu individualisierten Impf- und Immuntherapien bei Hauttumoren.

Wieder besser sehen
Die Alterssichtigkeit entsteht durch eine zunehmende Versteifung der Augenlinse und zeigt sich ab etwa 40 bis 50 Jahren beim Nahsehen. Prof. Thomas Kohnen erläutert, dass die einfachste Korrektur eine Lesebrille oder bei Bedarf eine Gleitsichtbrille oder Kontaktlinsen sein kann. Operative Optionen wie der Linsenaustausch mit Multifokal- oder EDoF‑Kunstlinsen bieten für viele Betroffene eine dauerhafte Lösung, oft kombiniert mit Katarakt‑Operationen. Früherkennung und regelmäßige Augenuntersuchungen sind wichtig, um Erkrankungen wie Glaukom oder Makuladegeneration rechtzeitig zu behandeln.

In der aktuellen Ausgabe von HörZu Gesundheit

Ausgabe 001/2026

Quälgeist Schmerz
Die Titelgeschichte beleuchtet die Problematik chronischer Schmerzen in Deutschland und weltweit und zeigt, wie vielschichtig die Ursachen sein können – von Rheuma über Arthrose bis zu Nervenschäden und Organerkrankungen. Experten erläutern, warum eine frühe Diagnose wichtig ist, und beschreiben moderne Therapien, darunter Biologika, multimodale Schmerztherapie und neue technische Hilfsmittel wie Schmerzschrittmacher. Der Beitrag geht außerdem auf psycho-somatische Aspekte ein, erklärt, wie Schmerzverarbeitung im Nervensystem beeinflusst werden kann, und gibt praktische Empfehlungen für Bewegung, Ernährung und Selbstmanagement. Für Leser ist die Story relevant, weil sie Hoffnung auf Linderung vermittelt und konkrete Wege aus dem Leid aufzeigt.

Endlich wieder ganz Ohr!
Der Artikel beschreibt die Verbreitung von Schwerhörigkeit und die Folgen für soziale Teilhabe und kognitive Gesundheit. Er erklärt Ursachen wie Altersschwerhörigkeit, Lärmexposition, Medikamentennebenwirkungen und kindliche Probleme wie Paukenerguss oder genetische Defekte. Moderne Hörhilfen, von HdO- und IdO-Geräten über Hörbrillen bis hin zu Cochlea-Implantaten, werden vorgestellt, ebenso neue Entwicklungen wie implantierbare Prozessoren. Der Beitrag betont die Bedeutung frühzeitiger Diagnostik und regelmäßiger Kontrolle sowie die positiven Effekte, die Hörhilfen auf Lebensqualität und Demenzrisiko haben können.

In Ausgabe 001/2026 von HörZu Gesundheit

Ausgabe 004/2025

Unsere Atemwege – Gesundheit und Krankheit
Die Bedeutung der Lunge für Lebensqualität, Herausforderungen wie COPD, Tinnitus und neue Therapien im Fokus.

Freund oder Feind? Bedeutung von Fett im Körper
Fett ist lebenswichtig – Qualität und Mengen entscheiden über Gesundheit und Risiken.

In Ausgabe 004/2025 von HörZu Gesundheit

Ausgabe 003/2025

Nur das Beste für Ihr Herz
Dass es unermüdlich schlägt, nehmen wir oft als selbstverständlich hin, aber unser Herz verdient in jedem Alter Aufmerksamkeit: Seine Warnsignale sollte man kennen, bevor Probleme auftauchen. Die Dinge, die ihm guttun, auch. Höchste Zeit für einen kleinen Check-up!

Diagnose schlaflos
Nächtliche Ruhestörungen? Vorsicht, auf Dauer leidet dabei die Gesundheit. Hier sind die häufigsten Schlafprobleme – und Tipps, die wirklich Abhilfe schaffen

In Ausgabe 003/2025 von HörZu Gesundheit

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Porträt von HörZu Gesundheit

Fitness bis ins hohe Alter, ein gesunder Körper und eine ausgeglichene Work-Life-Balance sind ein zentrales Anliegen der meisten Menschen. Ob klassische Medizin, Homöopathie, Akkupunktur oder ganzheitliche Medizin: Es bedarf eines individuellen Leitfadens, der medizinisches Wissen voraussetzt. Dieses Wissen vermittelt HörZu Gesundheit mit vier Ausgaben im Jahr, die jeweils unterschiedliche Schwerpunkte setzen.

Welche Inhalte bietet HörZu Gesundheit?

HörZu Gesundheit präsentiert in aufwendigen Reportagen Patientengeschichten, Interviews und Berichte über neue Trends in Vorsorge, Therapie und Nachsorge. Im Dossier-Teil bündelt die Redaktion Schwerpunktthemen und stellt medizinisch relevante Fakten und Daten zur Verfügung. Kompetent und verständlich findet man Tipps von Ärzten, Kliniklisten erleichtern den Überblick. Renommierte Autoren und Experten eröffnen und bewerten die von einer anspruchsvollen Leserschaft so dringend benötigten Informationskanäle und Angebote. Die Redakteur*innen der HörZu Gesundheit erarbeiten mit führenden Ärzten, Wissenschaftlern und Beratern ein kompetentes und weiterführendes Magazin. Auch dank opulenter Optik und zahlreichen erklärenden Grafiken präsentiert sich HörZu Gesundheit als ein Magazin, das seiner Leserschaft das bietet, was sie bei medizinischen Themen dringend sucht – echte, seriöse Hilfe.

Wer sollte HörZu Gesundheit lesen?

Menschen, die über sich und ihren Körper Bescheid wissen wollen, finden in diesem Magazin kompetente Unterstützung. Klassische Medizin und Naturheilverfahren schließen sich nicht aus. Dazwischen gibt es ein ganzes Spektrum von Möglichkeiten, das beide Richtungen miteinander verbindet. Diese Vielfalt kennenzulernen lohnt sich. HörZu Gesundheit leistet dafür einen hochwertigen Beitrag.

Das Besondere an HörZu Gesundheit

HörZu Gesundheit bündelt die langjährige journalistische Medizin-Kompetenz der Dachmarke HörZu in Sonderausgaben mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Damit ist das Magazin eine hochwertige Informationsquelle für alle, die Wert auf seriöse und fundierte medizinische Berichterstattung legen und sich echten Nutzwert für ein besseres und gesünderes Leben versprechen. Das Magazin erscheint mit einer Druckauflage von 80.000 Exemplaren viermal jährlich.

  • ein Heft für interessierte Menschen, die im Körper ablaufende Zusammenhänge kennenlernen wollen.
  • ein Heft, das bei wichtigen Entscheidungen an Ihrer Seite steht.
  • ein Heft, das praktisch, verständlich und kompetent berät.
  • Der Verlag hinter HörZu Gesundheit

    Die FUNKE MEDIEN GRUPPE ist ein Konzern mit Tageszeitungen in vielen Regionen und Sitz in Essen, der in letzter Zeit Regionalzeitungen, wie z.B. das Hamburger Abendblatt und die Programmzeitschriften des Axel Springer Verlags dazu gekauft hat. Der Konzern ist europaweit tätig und wurde vor allem mit der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung bekannt. Die Publikumszeitschriften des Konzerns sind im Gong-Verlag und in der Funke Women Group organisiert, die beide in München-Ismaning angesiedelt sind. Die Gesamtauflage aller Titel beträgt an die fünf Millionen wöchentlich. Die Erfolgsgeschichte dieses Verlags begründeten die Brüder Erich und Jakob Funke.

    Alternativen zu HörZu Gesundheit

    HörZu Gesundheit fällt in die Kategorie der Medizin-Magazine. Um die Vielseitigkeit im Umgang mit dem eigenen Körper zu verdeutlichen, sind folgende Zeitschriften nennenswert: Naturheilpraxis, CO.med, Homöopathie Zeitschrift und Paracelsus.

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Die Alterssichtigkeit entsteht durch eine zunehmende Versteifung der Augenlinse und zeigt sich ab etwa 40 bis 50 Jahren beim Nahsehen. Prof. Thomas Kohnen erläutert, dass die einfachste Korrektur eine Lesebrille oder bei Bedarf eine Gleitsichtbrille oder Kontaktlinsen sein kann. Operative Optionen wie der Linsenaustausch mit Multifokal- oder EDoF‑Kunstlinsen bieten für viele Betroffene eine dauerhafte Lösung, oft kombiniert mit Katarakt‑Operationen. Früherkennung und regelmäßige Augenuntersuchungen sind wichtig, um Erkrankungen wie Glaukom oder Makuladegeneration rechtzeitig zu behandeln.

Inhaltsverzeichnis
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Quälgeist Schmerz
Die Titelgeschichte beleuchtet die Problematik chronischer Schmerzen in Deutschland und weltweit und zeigt, wie vielschichtig die Ursachen sein können – von Rheuma über Arthrose bis zu Nervenschäden und Organerkrankungen. Experten erläutern, warum eine frühe Diagnose wichtig ist, und beschreiben moderne Therapien, darunter Biologika, multimodale Schmerztherapie und neue technische Hilfsmittel wie Schmerzschrittmacher. Der Beitrag geht außerdem auf psycho-somatische Aspekte ein, erklärt, wie Schmerzverarbeitung im Nervensystem beeinflusst werden kann, und gibt praktische Empfehlungen für Bewegung, Ernährung und Selbstmanagement. Für Leser ist die Story relevant, weil sie Hoffnung auf Linderung vermittelt und konkrete Wege aus dem Leid aufzeigt.

Endlich wieder ganz Ohr!
Der Artikel beschreibt die Verbreitung von Schwerhörigkeit und die Folgen für soziale Teilhabe und kognitive Gesundheit. Er erklärt Ursachen wie Altersschwerhörigkeit, Lärmexposition, Medikamentennebenwirkungen und kindliche Probleme wie Paukenerguss oder genetische Defekte. Moderne Hörhilfen, von HdO- und IdO-Geräten über Hörbrillen bis hin zu Cochlea-Implantaten, werden vorgestellt, ebenso neue Entwicklungen wie implantierbare Prozessoren. Der Beitrag betont die Bedeutung frühzeitiger Diagnostik und regelmäßiger Kontrolle sowie die positiven Effekte, die Hörhilfen auf Lebensqualität und Demenzrisiko haben können.

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Fitness bis ins hohe Alter, ein gesunder Körper und eine ausgeglichene Work-Life-Balance sind ein zentrales Anliegen der meisten Menschen. Ob klassische Medizin, Homöopathie, Akkupunktur oder ganzheitliche Medizin: Es bedarf eines individuellen Leitfadens, der medizinisches Wissen voraussetzt. Dieses Wissen vermittelt HörZu Gesundheit mit vier Ausgaben im Jahr, die jeweils unterschiedliche Schwerpunkte setzen.

Welche Inhalte bietet HörZu Gesundheit?

HörZu Gesundheit präsentiert in aufwendigen Reportagen Patientengeschichten, Interviews und Berichte über neue Trends in Vorsorge, Therapie und Nachsorge. Im Dossier-Teil bündelt die Redaktion Schwerpunktthemen und stellt medizinisch relevante Fakten und Daten zur Verfügung. Kompetent und verständlich findet man Tipps von Ärzten, Kliniklisten erleichtern den Überblick. Renommierte Autoren und Experten eröffnen und bewerten die von einer anspruchsvollen Leserschaft so dringend benötigten Informationskanäle und Angebote. Die Redakteur*innen der HörZu Gesundheit erarbeiten mit führenden Ärzten, Wissenschaftlern und Beratern ein kompetentes und weiterführendes Magazin. Auch dank opulenter Optik und zahlreichen erklärenden Grafiken präsentiert sich HörZu Gesundheit als ein Magazin, das seiner Leserschaft das bietet, was sie bei medizinischen Themen dringend sucht – echte, seriöse Hilfe.

Wer sollte HörZu Gesundheit lesen?

Menschen, die über sich und ihren Körper Bescheid wissen wollen, finden in diesem Magazin kompetente Unterstützung. Klassische Medizin und Naturheilverfahren schließen sich nicht aus. Dazwischen gibt es ein ganzes Spektrum von Möglichkeiten, das beide Richtungen miteinander verbindet. Diese Vielfalt kennenzulernen lohnt sich. HörZu Gesundheit leistet dafür einen hochwertigen Beitrag.

Das Besondere an HörZu Gesundheit

HörZu Gesundheit bündelt die langjährige journalistische Medizin-Kompetenz der Dachmarke HörZu in Sonderausgaben mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Damit ist das Magazin eine hochwertige Informationsquelle für alle, die Wert auf seriöse und fundierte medizinische Berichterstattung legen und sich echten Nutzwert für ein besseres und gesünderes Leben versprechen. Das Magazin erscheint mit einer Druckauflage von 80.000 Exemplaren viermal jährlich.

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    Die FUNKE MEDIEN GRUPPE ist ein Konzern mit Tageszeitungen in vielen Regionen und Sitz in Essen, der in letzter Zeit Regionalzeitungen, wie z.B. das Hamburger Abendblatt und die Programmzeitschriften des Axel Springer Verlags dazu gekauft hat. Der Konzern ist europaweit tätig und wurde vor allem mit der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung bekannt. Die Publikumszeitschriften des Konzerns sind im Gong-Verlag und in der Funke Women Group organisiert, die beide in München-Ismaning angesiedelt sind. Die Gesamtauflage aller Titel beträgt an die fünf Millionen wöchentlich. Die Erfolgsgeschichte dieses Verlags begründeten die Brüder Erich und Jakob Funke.

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In der aktuellen Ausgabe von HörZu Gesundheit

  • Hör auf deine Haut
    Das Mikrobiom auf Haut und Darm bestimmt maßgeblich Entzündungsprozesse und beeinflusst Heilung und Krankheitsneigung. Prof. Michaela Axt-Gadermann erklärt, dass Ernährung, übermäßige Reinigung, UV-Strahlung, Medikamente und Stress die Zusammensetzung der Hautkeime verändern. Forschungsteams zeigen, dass eine vielfältige Bakterienflora und ein saurer pH-Wert die Hautbarriere stärken und Beschwerden wie Neurodermitis oder Akne lindern können. Moderne Therapien reichen von probiotischen Bädern und gezielter Hautpflege bis zu individualisierten Impf- und Immuntherapien bei Hauttumoren.
  • Die innere Armee
    Das Immunsystem besteht aus Milliarden spezialisierter Zellen, Proteinen und Botenstoffen, die im Blut, in Lymphknoten, Schleimhäuten, Haut und Darm patrouillieren. Forscher nutzen die immunologische Überwachung, indem sie Antikörper, Checkpoint-Inhibitoren und CAR-T-Zell-Therapien entwickeln, um Krebszellen gezielt anzugreifen. James Allison und Tasuku Honjo erhielten 2018 den Nobelpreis für die Entdeckung von Checkpoint-Inhibitoren, die bei manchen Tumoren zu langanhaltenden Remissionen führten. Patienten mit Autoimmunerkrankungen wie Lupus profitieren zunehmend von gezielten Ansätzen, bei denen fehlgeleitete Immunzellen entfernt oder das Immunsystem zurückgesetzt wird.
  • Mit Viren gegen Krebs
    Das Immun-Onkologische Zentrum Köln (IOZK) setzt patientenspezifische Impfstoffe in Kombination mit einem onkolytischen Virus ein, damit das Immunsystem Tumorzellen erkennt und bekämpft. Das Newcastle-Disease-Virus infiziert bevorzugt Krebszellen und macht sie dem Immunsystem sichtbar, während gesunde Zellen das Virus abwehren. Die Therapie soll nebenwirkungsarm sein und kann als Sekundärprophylaxe Metastasen nach Operationen verhindern. Viele Privatversicherungen übernehmen die Kosten, gesetzliche Kassen prüfen Einzelfälle.
  • Achtung, Attacke
    Lärm wirkt als unsichtbarer Stressfaktor und löst schon nach einer einzigen gestörten Nacht messbare Erhöhungen von Stresshormonen aus. Prof. Thomas Münzel weist darauf hin, dass chronische Lärmbelastung Arterien versteifen und das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Rhythmusstörungen steigern kann. Forschende fanden bei anhaltender Fluglärmbelastung ungünstige Veränderungen des linken Herzmuskels und ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen. Städtebau, Tempo-30-Zonen, Flüsterasphalt, Nachtflugbeschränkungen und persönlicher Schallschutz wie Schallschutzfenster und Ohrstöpsel können die Gesundheitsbelastung merklich reduzieren.
  • Die Wahrheit über unser täglich Brot
    ARD-Reporter und Recherchenteams fanden erhebliche Preis- und Qualitätsunterschiede zwischen Supermarktware, Bäckereiketten und Handwerksbetrieben. Jo Hiller berichtet, dass viele Bäckereien aus Zeit- und Kostengründen auf Fertigmischungen und Backhilfsmittel zurückgreifen, während echtes Handwerksbrot deutlich länger in der Herstellung ist. Lebensmitteltechniker betonen, dass Zusatzstoffe wie Enzyme, Emulgatoren und Stabilisatoren deklariert werden müssen, aber optisch oft kaum sichtbar sind. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten die Zutatenliste prüfen: Kurz gehaltene Listen mit Mehl, Wasser, Salz, Sauerteig und ggf. Körnern deuten meist auf traditionelle Herstellung hin.
  • Vom Verlust zum radikalen Neustart
    Die Amputation kann nach versagenden Gefäßoperationen oder bei schwerer Durchblutungsstörung oft die einzige verbleibende Option sein, um Schmerzen zu beenden und Leben zu retten. Prof. Bernhard Greitemann betont, dass sorgfältige operative Technik und stumpfreformende Maßnahmen die spätere Prothesenversorgung erleichtern. Die frühe Reha mit Stumpfpflege, Mobilitätstraining und psychologischer Begleitung verbessert die Selbstständigkeit und Lebensqualität deutlich. Moderne Hightech-Prothesen mit Mikroprozessoren oder elektrischer Steuerung ermöglichen heute wieder Alltagstätigkeiten und sportliche Leistungen.
  • Auf der Suche nach Liebe
    Viele Alleinstehende, besonders ab 50, suchen verstärkt online nach neuen Partnern und profitieren dabei von speziellen Plattformen für ihre Altersgruppe. Eine Studie des Digitalverbands Bitkom zeigt, dass ein steigender Anteil der 50‑ bis 59‑Jährigen Dating‑Plattformen nutzt, während bei über 60‑Jährigen bereits jeder Fünfte Erfahrung mit Online‑Partnervermittlungen hat. Expertinnen raten zu authentischen Profilen, klaren Vorstellungen vom Wunschpartner und vorsichtigem Umgang mit persönlichen Daten. Bei Treffen empfiehlt sich Vorsicht: öffentliche Orte, vorherige Anleitung einer vertrauten Person und Videocalls zur Absicherung.
  • So krank macht uns die Arbeit
    Viele Beschäftigte erleben durch Überstunden, Zeitdruck und ständige Erreichbarkeit körperliche und psychische Erschöpfung bis hin zum Burn-out. Studien zeigen, dass Überlastung zu Schlafstörungen, erhöhtem Herzfrequenz- und Blutdruck sowie psychosomatischen Beschwerden führen kann. Arbeitspsychologinnen und Betriebsmedizinerinnen betonen, dass frühe Signale wie Reizbarkeit oder anhaltende Erschöpfung ernst genommen und Ressourcen gestärkt werden sollten. Arbeitgeber sind verpflichtet, psychische Gefährdungsbeurteilungen durchzuführen, und spezialisierte Hilfe in Krisenlagen verbessert die Genesungschancen.
  • Wieder besser sehen
    Die Alterssichtigkeit entsteht durch eine zunehmende Versteifung der Augenlinse und zeigt sich ab etwa 40 bis 50 Jahren beim Nahsehen. Prof. Thomas Kohnen erläutert, dass die einfachste Korrektur eine Lesebrille oder bei Bedarf eine Gleitsichtbrille oder Kontaktlinsen sein kann. Operative Optionen wie der Linsenaustausch mit Multifokal- oder EDoF‑Kunstlinsen bieten für viele Betroffene eine dauerhafte Lösung, oft kombiniert mit Katarakt‑Operationen. Früherkennung und regelmäßige Augenuntersuchungen sind wichtig, um Erkrankungen wie Glaukom oder Makuladegeneration rechtzeitig zu behandeln.
  • Süße Verführer
    Zucker steckt heute in vielen Lebensmitteln, oft auch unbemerkt, und wird in Deutschland im Schnitt in deutlich zu hohen Mengen konsumiert. Eckart von Hirschhausen betont, dass dauerhafter hoher Zuckerkonsum Entzündungen fördert, die Leber belastet und das Risiko für Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht. Künstliche Süßstoffe lösen oft kein echtes Sättigungsgefühl aus und können die Darmflora sowie Belohnungsmechanismen im Gehirn stören. Länder mit Zuckersteuern und strengeren Werbebeschränkungen verzeichnen Rückgänge im Zuckergehalt von Produkten; Hersteller und Verbraucher sind daher gleichermaßen gefordert.
  • Aufstand im Kopf
    Kopfschmerzen treten in vielen Formen auf, am häufigsten als Spannungskopfschmerz, Migräne oder Clusterkopfschmerz. Prof. Hartmut Göbel erklärt, dass Migräne oft genetisch bedingt ist und ein hoher Energiebedarf der Nervenzellen sowie der Botenstoff CGRP zentrale Rollen spielen. Triptane, neue Wirkstoffe wie Lasmiditan oder CGRP-Antikörper bieten akute Linderung und effektive Prophylaxe, je nach Schweregrad der Erkrankung. Multimodale Schmerztherapie, Verhaltensänderungen und digitale Dokumentationstools helfen, Attacken zu reduzieren und die Lebensqualität zu verbessern.
  • Magische Mitte
    Der Magen zerkleinert Nahrung, produziert täglich Liter starken Magensaft und schützt so vor vielen Krankheitserregern. Prof. Jost Langhorst betont, dass Stress, Ernährung, Medikamente und das Nervensystem die Magenfunktion stark beeinflussen können. Helicobacter pylori schafft sich in der Schleimhaut Schutznischen und erhöht das Risiko für Magengeschwüre und Magenkrebs, wird aber oft ohne Symptome getragen. Behandlungskonzepte kombinieren Lebensstilmaßnahmen, pflanzliche Präparate, Säureblocker und bei Bedarf antibiotische Eradikation des Keims.
  • Wenn der Darm leidet
    Der Darm kann auf zahlreiche Ursachen mit Schmerzen, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung reagieren und verlangt oft gezielte Diagnostik wie Ultraschall, CT/MRT und Darmspiegelung. Prof. Christian von Tirpitz erklärt, dass die Koloskopie sowohl Diagnoseinstrument als auch effektive Prävention gegen Darmkrebs ist, da Polypen direkt entfernt werden können. Bei funktionellen Störungen wie Reizdarm sind Ernährung, FODMAP-Reduktion, Ballaststoffe und medikamentöse Maßnahmen oft hilfreich, während chronisch-entzündliche Erkrankungen individuell mit modernen Immuntherapien behandelt werden. Früherkennung, familiäre Risikoeinschätzung und personalisierte Behandlungsstrategien verbessern Prognose und Lebensqualität.
  • (DOSSIER) Pflanzenwirkstoffe und Bakterien können sanft die Verdauung fördern
    Simethicon löst eingeschlossene Gase im Darm und reduziert so Blähungen. Medizinische Kohle bindet Darmgase und hilft beim Ausscheiden. Colitis ulcerosa und Morbus Crohn führen zu wiederkehrenden Entzündungsschüben mit Symptomen wie Durchfall, Bauchschmerzen und Gewichtsverlust. Zielgerichtete Therapien wie Biologika oder Small Molecules können schwere Verläufe kontrollieren und Operationen seltener machen.
  • (DOSSIER) Was steckt hinter einer Zöliakie?
    Bauchschmerzen, Blähungen und zum Teil fettiger Durchfall treten oft Stunden bis Tage nach dem Verzehr von glutenhaltigen Lebensmitteln auf. Das Klebereiweiß Gluten kommt in vielen Getreidesorten vor und löst bei Zöliakie eine Autoimmunreaktion aus, die zu einem Rückgang der Dünndarmzotten führt. Etwa ein Prozent der Bevölkerung ist betroffen und eine erbliche Veranlagung erhöht das Risiko. Die einzige wirksame Therapie ist eine lebenslange, strikte glutenfreie Ernährung.
  • (DOSSIER) Das verkannte GENIE – Die Bauchspeicheldrüse im Blick
    Prof. Christoph Michalski operiert an der Bauchspeicheldrüse und betont die technisch anspruchsvolle Lage des Organs im Bauchraum. Die Bauchspeicheldrüse produziert sowohl Verdauungsenzyme als auch Hormone wie Insulin und ist damit doppelt entscheidend für Verdauung und Zuckerregulation. Akute und chronische Pankreatitis können zu schwerwiegenden Gewebeveränderungen, Pseudozysten und Nekrosen führen. Das Pankreaskarzinom bleibt oft lange symptomlos und hat daher eine schlechte Prognose; Forschende arbeiten an mRNA-basierten Tumorimpfungen und Nervensperrungen als neue Therapieansätze.
  • (DOSSIER) Inneres Wissen – Intuition ist kein geheimnisvolles Flüstern, sondern Ausdruck unserer Lerngeschichte
    Gerd Gigerenzer beschreibt Intuition als "gefühltes Wissen", das auf jahrelanger Erfahrung basiert und schnelle Entscheidungen ermöglicht. Das enterische Nervensystem und körperliche Signale tragen dazu bei, dass sich Entscheidungen als Bauchgefühl äußern. Carina Remmers zeigt in Studien, dass intuitive Entscheidungen die Zufriedenheit erhöhen und sich besser umsetzen lassen, die Verlässlichkeit der Intuition aber von Stimmung und Stress abhängt. Gigerenzer und Remmers betonen, dass Intuition und Verstand zusammenarbeiten müssen, um tragfähige Entscheidungen zu treffen.
  • (DOSSIER) Für Magen & Darm – Wenn der Verdauungsapparat rebelliert, können bewährte Kräuter die Beschwerden sanft lindern
    Kamille, Pfefferminze, Kümmel, Anis und Leinsamen gehören zu den traditionellen Heilpflanzen, die bei Völlegefühl, Krämpfen und Reizdarm helfen. Die richtige Zubereitung als Tee, Tinktur oder in der Küche beeinflusst die Wirkung der Pflanzen sehr stark. Löwenzahn, Wermut und Schafgarbe unterstützen Appetit, Gallenfluss und die Verdauung durch Bitterstoffe. Kräuter können eine schonende Ergänzung zur modernen Medizin sein, sollten aber situationsgerecht und in der richtigen Dosierung eingesetzt werden.
  • Stilles Örtchen
    Viele Menschen schweigen aus Scham über Darmbeschwerden und verschieben deshalb Arztbesuche. Antike und traditionelle Kulturen kannten dagegen offene Umgangsformen mit Ausscheidungen und nutzten diese Informationen medizinisch. Abwasseranalysen liefern heute wichtige Hinweise auf Infektionstrends in einer Region und können Epidemien früh anzeigen. Dokumentarfilme und Sachbücher fordern, Fäkalien als Ressource und Diagnosetool neu zu bewerten.
  • (VORBEUGEN & STÄRKEN) Starkmacher – Muskeltraining mit Prof. Ingo Froböse
    Prof. Ingo Froböse betont, dass Krafttraining die Grundlage für langfristige Gesundheit und Mobilität ist. Das 5x5-Prinzip empfiehlt zwei- bis dreimal pro Woche fünf Übungen in fünf Serien à zehn bis 15 Wiederholungen. Routinen, feste Trainingsfenster und kleine Ziele erhöhen die Motivation und ermöglichen nachhaltigen Muskelaufbau. Froböse gibt praktische Übungen und Steigerungspläne, um Muskeln bis ins höhere Alter zu erhalten und Gebrechlichkeit vorzubeugen.
  • (VORBEUGEN & STÄRKEN) Dieses schützt: Wissen für Frauen – Vorsorge, Tests und Wechseljahre
    Kylie Minogues Diagnose 2005 motivierte viele Frauen, Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen. Die Frauenärztin Dr. Elke Philipp empfiehlt regelmäßige Tastuntersuchungen, Pap- und HPV-Tests sowie bei Bedarf vaginale Ultraschalluntersuchungen. Die HPV-Impfung wird für Kinder und Jugendliche empfohlen und wird von den Krankenkassen übernommen. In den Wechseljahren helfen lokale Östrogene, Beckenbodentraining und gegebenenfalls Hormontherapie gegen Beschwerden und zum Schutz der Knochen.
  • Was Farben verraten
    Prof. Axel Buether erklärt, dass Menschen Farben überwiegend unbewusst wahrnehmen und Farben stark auf Stimmung und Verhalten wirken. Die Natur nutzt Farbe als Warnung, Signal und Partnerwahlmittel, kulturelle Unterschiede ändern jedoch die Bedeutungen einzelner Töne. Buethers Experimente zeigen, dass Farbpaletten in Kleiderschränken Hinweise auf Persönlichkeitszüge geben. Praktische Anwendungen reichen von Kleidung und Innenraumgestaltung bis zu Therapie und Markenkommunikation.
  • Schlau essen, gesund altern
    Dr. Matthias Riedl erklärt, dass Proteine, Fette und Kohlenhydrate die zentralen Bausteine einer altersgerechten Ernährung sind. Proteine liefern Aminosäuren für Muskeln, Hormone und das Immunsystem und müssen regelmäßig zugeführt werden, weil der Körper sie kaum speichern kann. Omega‑3‑Fettsäuren und ein Austausch tierischer gegen pflanzliche Fette schützen Herz und Gehirn. Ballaststoffreiche, komplexe Kohlenhydrate stabilisieren den Blutzucker und fördern ein gesundes Mikrobiom.
  • Unsere schönsten Seen
    Sobald die Sonne wärmt, zieht es Menschen an Seen wie den Schweriner oder Starnberger See zum Baden, Bootfahren und Wandern. Der Schweriner See bietet Schlossblick, Inseln und Linienfahrten, während der Starnberger See alpine Kulisse und historische Badeanstalten bereithält. Der Edersee beeindruckt mit einem langen Stausee und UNESCO‑geschütztem Buchenwald, und Alpenseen wie der Fuschlsee locken mit klarer Bergkulisse. Viele Seen bieten Rundwege, Aussichtspunkte und organisierte Führungen, sodass Naturerlebnis und Aktivitäten kombiniert werden können.
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