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Ausgabe 004/2026
Aktuelle Ausgabe


Ausgabe 003/2026

Pillen für ein längeres Leben
Sabine Buchmeier ergänzt ihre Ernährung mit Supplements wie Vitamin D, Spermidin und DHEA in der Hoffnung, fitter und gesünder zu bleiben. Das Bundesinstitut für Risikobewertung fand, dass über drei Viertel der Bundesbürger zumindest gelegentlich Nahrungsergänzungen nutzen, wobei etablierte Nährstoffe wie Vitamin D, B12 und Magnesium am verbreitetsten sind. Die Forscher Frank Madeo und Tobias Eisenberg zeigten in Modellsystemen, dass Spermidin Autophagie anregt und Lebensspanne verlängern kann; beim Menschen bleiben jedoch belastbare Langzeiteffekte unklar. Der Experte Michael Ristow betont, dass Lebensstil etwa 80 Prozent des gesunden Alterns ausmacht und Supplements maximal ergänzenden Nutzen liefern können.

Ein Comeback wie die Profis
Die Rehaklinik Lautergrund integriert Trainingskonzepte aus dem Spitzensport wie Neuroathletik, Functional Training und Faszientraining, um orthopädische Patientinnen und Patienten individuell zu stärken. Das Neuroathletiktraining setzt Augen‑ und Gleichgewichtsübungen ein, um Koordination, Haltung und Schmerzverarbeitung zu verbessern. Patientinnen wie Tanja Holler steigern unter Anleitung ihre Ausdauer und Muskelkraft und gewinnen so Alltagsmobilität und Selbstvertrauen zurück. Der leitende Physiotherapeut Holger Stummer sieht Neuroathletik und ähnliche Methoden als künftigen Standard in der Reha.

In Ausgabe 003/2026 von Focus Gesundheit

Ausgabe 002/2026


In Ausgabe 002/2026 von Focus Gesundheit

Ausgabe 001/2026

Digitaler Helfer: Künstliche Intelligenz im Praxisalltag
Das Stück schildert, wie eine Hausarztpraxis KI einsetzt, um Dokumentation, Telefonmanagement, Terminvergabe und Ersttriage zu automatisieren, und berichtet von messbarer Entlastung im Alltag. KI kann Anamnesen transkribieren, Arztbriefe erstellen und Symptome vorselektieren, wodurch Ärzte wieder mehr Zeit für empathische Gespräche gewinnen. Forschung und Pilotprojekte zeigen weitere Potenziale wie Frühwarnsysteme für Sepsis oder automatisierte Übergaben in Kliniken. Herausforderungen bleiben: Vertrauen der Patienten, Datenschutz, technische Robustheit und die Notwendigkeit, menschliche Entscheidungen nicht an die KI zu delegieren. Fazit: KI kann Medizin effizienter und menschlicher machen, wenn Transparenz, Fortbildung und sinnvolle Implementierung sichergestellt sind.

Ein Beutel Freiheit
Die Peritonealdialyse nutzt das Bauchfell als natürliches Filterorgan und ermöglicht Dialysebehandlungen zu Hause, oft mit mehreren täglichen Beutelwechseln. Im Vergleich zur Hämodialyse ist sie schonender für Kreislauf und Alltagsplanung, erhält oft länger die Restnierenfunktion und erlaubt Patienten mehr Trinkfreiheit und Flexibilität. Trotz dieser Vorteile nutzen in Deutschland nur wenige Patienten die Heimdialyse; Gründe sind fehlende Sensibilisierung, Ausbildungsdefizite, organisatorische Hürden beim Kathetereinbringen sowie Unsicherheit in Praxen und Kliniken. Skalierung der Heimdialyse könnte Kosten und Personalbelastung im Gesundheitssystem reduzieren und die Lebensqualität vieler Menschen verbessern. Patienten sollten sich informieren und mit ihrem Nephrologen über Eignung und Optionen sprechen.

In Ausgabe 001/2026 von Focus Gesundheit

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Porträt von Focus Gesundheit

Jede Ausgabe widmet sich einem Spezialgebiet, einem Krankheitsbild, das dann ausführlicht durchgearbeiter wird: Ursachen der Krankheit, ,Therapiemöglichkeiten und Prävention.
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Sabine Buchmeier ergänzt ihre Ernährung mit Supplements wie Vitamin D, Spermidin und DHEA in der Hoffnung, fitter und gesünder zu bleiben. Das Bundesinstitut für Risikobewertung fand, dass über drei Viertel der Bundesbürger zumindest gelegentlich Nahrungsergänzungen nutzen, wobei etablierte Nährstoffe wie Vitamin D, B12 und Magnesium am verbreitetsten sind. Die Forscher Frank Madeo und Tobias Eisenberg zeigten in Modellsystemen, dass Spermidin Autophagie anregt und Lebensspanne verlängern kann; beim Menschen bleiben jedoch belastbare Langzeiteffekte unklar. Der Experte Michael Ristow betont, dass Lebensstil etwa 80 Prozent des gesunden Alterns ausmacht und Supplements maximal ergänzenden Nutzen liefern können.

Ein Comeback wie die Profis
Die Rehaklinik Lautergrund integriert Trainingskonzepte aus dem Spitzensport wie Neuroathletik, Functional Training und Faszientraining, um orthopädische Patientinnen und Patienten individuell zu stärken. Das Neuroathletiktraining setzt Augen‑ und Gleichgewichtsübungen ein, um Koordination, Haltung und Schmerzverarbeitung zu verbessern. Patientinnen wie Tanja Holler steigern unter Anleitung ihre Ausdauer und Muskelkraft und gewinnen so Alltagsmobilität und Selbstvertrauen zurück. Der leitende Physiotherapeut Holger Stummer sieht Neuroathletik und ähnliche Methoden als künftigen Standard in der Reha.

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Das Stück schildert, wie eine Hausarztpraxis KI einsetzt, um Dokumentation, Telefonmanagement, Terminvergabe und Ersttriage zu automatisieren, und berichtet von messbarer Entlastung im Alltag. KI kann Anamnesen transkribieren, Arztbriefe erstellen und Symptome vorselektieren, wodurch Ärzte wieder mehr Zeit für empathische Gespräche gewinnen. Forschung und Pilotprojekte zeigen weitere Potenziale wie Frühwarnsysteme für Sepsis oder automatisierte Übergaben in Kliniken. Herausforderungen bleiben: Vertrauen der Patienten, Datenschutz, technische Robustheit und die Notwendigkeit, menschliche Entscheidungen nicht an die KI zu delegieren. Fazit: KI kann Medizin effizienter und menschlicher machen, wenn Transparenz, Fortbildung und sinnvolle Implementierung sichergestellt sind.

Ein Beutel Freiheit
Die Peritonealdialyse nutzt das Bauchfell als natürliches Filterorgan und ermöglicht Dialysebehandlungen zu Hause, oft mit mehreren täglichen Beutelwechseln. Im Vergleich zur Hämodialyse ist sie schonender für Kreislauf und Alltagsplanung, erhält oft länger die Restnierenfunktion und erlaubt Patienten mehr Trinkfreiheit und Flexibilität. Trotz dieser Vorteile nutzen in Deutschland nur wenige Patienten die Heimdialyse; Gründe sind fehlende Sensibilisierung, Ausbildungsdefizite, organisatorische Hürden beim Kathetereinbringen sowie Unsicherheit in Praxen und Kliniken. Skalierung der Heimdialyse könnte Kosten und Personalbelastung im Gesundheitssystem reduzieren und die Lebensqualität vieler Menschen verbessern. Patienten sollten sich informieren und mit ihrem Nephrologen über Eignung und Optionen sprechen.

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