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Ausgabe 006/2026
Aktuelle Ausgabe

(Take-Off) Die dunkle Seite des Mondes
Reid Wiseman, Victor Glover, Christina Koch und Jeremy Hansen umrundeten den Mond zehn Tage lang und dokumentierten dabei Tausende Fotos der Mondrückseite. Die Orion‑Kapsel näherte sich dem Mond bis auf 6550 Kilometer und erlebte während der Passage einen geplanten 40‑minütigen Funkloch‑Abschnitt. Die Astronauten testeten Lebenserhaltung, Avionik und manuelle Steuerverfahren, die für spätere Mondmissionen nötig sind. Jeremy Hansen und seine Crew setzten mit der Mission einen Rekord für die größte Entfernung von der Erde.

(Zivilluftfahrt) Russlands neue Airliner
Die Iljuschin Il-114-300 durchlief Mitte April die Flugerprobung und soll regional den Hinterlandverkehr stärken. Die Jakowlew MS-21-310 wird in einer „russifizierten“ Fassung gebaut, benötigt aber weiter Optimierungen, etwa bei Reichweite und Gewicht. Aeroflot bereitet sich laut Unternehmensangaben auf erste Auslieferungen bis Ende 2026 vor. Dass russische Zulieferketten umfangreich neu aufgebaut werden mussten, verlangsamt die Serienproduktion weiterhin.

In der aktuellen Ausgabe von Flug Revue

Ausgabe 005/2026

Fluglotsen
Der Artikel beschreibt umfassend den Beruf des Fluglotsen in Deutschland, Schwerpunkt DFS, und erklärt die verschiedenen Aufgaben von Tower- und Centerlotsen. Er geht auf die formalen Voraussetzungen, das intensive Auswahlverfahren und die Ausbildungswege (inklusive Flugsicherungsakademie und dualem Studium) ein. Außerdem thematisiert der Beitrag Arbeitsbedingungen, Gehaltsentwicklung und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie neue Technologien wie Remote-Tower und erste Ansätze von KI-Unterstützung. Für Interessenten ist der Artikel wichtig, weil er realistische Erwartungen, Aufwands- und Karriereperspektiven klar darlegt.

Der Weg zur Luftrettung (Pilotenausbildung bei ADAC und DRF Akademie)
Der Beitrag beschreibt die Ausbildungswege zum Pilot in der Luftrettung bei ADAC und DRF und vergleicht Konzepte, Kosten und Voraussetzungen. Die ADAC Luftrettung kooperiert mit der Hillsboro Aero Academy in den USA und bietet eine kombinierte FAA-/EASA-Ausbildung mit hohen Kosten, aber praxisnahen Ausbildungsmöglichkeiten. Die DRF Akademie bildet komplett in Deutschland aus, verlangt ähnliche Anforderungen und erhebliche Ausbildungsinvestitionen. Abschließend werden Jobchancen, mögliche Arbeitswege nach der Ausbildung sowie die Bedeutung von Flugstunden und Praxiserfahrung für den Einstieg in die Luftrettung thematisiert. Für angehende Piloten ist der Artikel eine realistische Einschätzung von Aufwand, Finanzierung und Perspektiven.

In Ausgabe 005/2026 von Flug Revue

Ausgabe 004/2026

Verkehrsflugzeuge im Angebot
Moderne Twins in allen Größen beherrschen den aktuellen Flugmarkt und verkaufen sich in ungeahnter Stückzahlt.

Black Lion Air Show 2026
Äthiopien feiert den 90. Geburtstag seiner Luftwaffe mit einem Flugtag, der bisher unbekannte Einblicke ermöglichte.

In Ausgabe 004/2026 von Flug Revue

Ausgabe 003/2026

Traumjob bei der Lufthansa
Die Ausbildung innerhalb der Lufthansa-Gruppe ist anspruchsvoll. Wer sie meistert, dem stehen alle Türen offen.

Operation „Absolute Resolve“ – US-Einsatz in Venezuela
Nachtsprint der US-Streitkräfte zur Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten.

In Ausgabe 003/2026 von Flug Revue

Ausgabe 002/2026


In Ausgabe 002/2026 von Flug Revue

Ausgabe 001/2026


In Ausgabe 001/2026 von Flug Revue

Ausgabe 012/2025


In Ausgabe 012/2025 von Flug Revue

Ausgabe 011/2025


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Ausgabe 010/2025


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Ausgabe 009/2025


In Ausgabe 009/2025 von Flug Revue

Ausgabe 008/2025


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(Take-Off) Die dunkle Seite des Mondes
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Fluglotsen
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Der Weg zur Luftrettung (Pilotenausbildung bei ADAC und DRF Akademie)
Der Beitrag beschreibt die Ausbildungswege zum Pilot in der Luftrettung bei ADAC und DRF und vergleicht Konzepte, Kosten und Voraussetzungen. Die ADAC Luftrettung kooperiert mit der Hillsboro Aero Academy in den USA und bietet eine kombinierte FAA-/EASA-Ausbildung mit hohen Kosten, aber praxisnahen Ausbildungsmöglichkeiten. Die DRF Akademie bildet komplett in Deutschland aus, verlangt ähnliche Anforderungen und erhebliche Ausbildungsinvestitionen. Abschließend werden Jobchancen, mögliche Arbeitswege nach der Ausbildung sowie die Bedeutung von Flugstunden und Praxiserfahrung für den Einstieg in die Luftrettung thematisiert. Für angehende Piloten ist der Artikel eine realistische Einschätzung von Aufwand, Finanzierung und Perspektiven.

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Äthiopien feiert den 90. Geburtstag seiner Luftwaffe mit einem Flugtag, der bisher unbekannte Einblicke ermöglichte.

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Operation „Absolute Resolve“ – US-Einsatz in Venezuela
Nachtsprint der US-Streitkräfte zur Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten.

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In der aktuellen Ausgabe von Flug Revue

  • Ungarns letzte Hinds
    Mil Mi-24P Nr. 334 stammt aus DDR‑Beständen und flog nach wechselvoller Geschichte zuletzt bei der ungarischen Luftwaffe. Die Besatzungen nutzen die Hind vor allem zur Luftnahunterstützung, bewaffneten Aufklärung und zur Evakuierung Verwundeter. Die ungarische Einheit in Szolnok modernisierte und reformierte die Maschinen, doch Anfang 2026 endete der Dienstbetrieb endgültig. Die Piloten erinnern sich an die besondere Leistungsfähigkeit und den rauen Charme des sowjetischen Kampfhubschraubers.
  • Spirit macht den Abflug
    Spirit Airlines stellte im Mai den Flugbetrieb nach massiven finanziellen Problemen und einer gescheiterten Fusion ein. Die Airline litt unter einer Schuldenlast in Milliardenhöhe und stark gestiegenen Treibstoffkosten nach geopolitischen Krisen. Investoren zogen sich zurück, geplante Rettungspakete scheiterten und Tickets vieler Passagiere wurden hinfällig. Die Marktlage im US‑Low‑Cost‑Segment dürfte infolge einstiger Spirit‑Verbindungen und erwarteter Konsolidierungen weiter in Bewegung bleiben.
  • Großstadt‑Anflüge: Flughafen Santos Dumont in Rio
    Santos Dumont liegt direkt am Ufer der Guanabara‑Bucht und bietet spektakuläre Anflüge mit Blick auf Zuckerhut und Christusstatue. Der Flughafen entstand durch umfangreiche Landgewinnung und entwickelte sich zum zentralen Inlandsdrehkreuz zwischen Rio und São Paulo. Die kurze Pistenlänge und dichte Bebauung erzwingen strenge Musterzulassungen und spezielle Pilotenqualifikationen. Die betriebliche Begrenzung und die politische Steuerung halten das jährliche Passagieraufkommen unter den theoretischen Kapazitätsgrenzen.
  • Messebericht AERO 2026: So geht das! Business Aviation in Friedrichshafen
    Die AERO 2026 stärkte ihren Status als Europas zentrale Business‑Aviation‑Plattform mit erweiterten Messeflächen und zahlreichen Premieren. Textron, Daher, Bombardier und andere Hersteller präsentierten neue Jets, Turboprops und Utility‑Plattformen sowie moderne Cockpit‑ und Komfortlösungen. Die Messe zeigte zudem Trends wie Hybrid‑Antriebe, additive Fertigung und verstärkte Service‑ und Pre‑owned‑Angebote. Friedrichshafen gewinnt dadurch an Bedeutung, während die EBACE‑Konkurrenz an Relevanz verlor.
  • Manöver Anatolian Phoenix
    Die Übung Anatolian Phoenix simuliert Combat Search and Rescue sowie komplexe Multi‑Domain‑Szenarien in Anatolien nahe Konya. Die türkische Luftwaffe stellte F‑16, E‑7T, T‑70 und zahlreiche Hubschrauber, unterstützt von Drohnen und elektronischen Bedrohungssimulatoren. Internationale Partner schickten JTAC‑Teams, Su‑25 und Spezialkräfte, um Taktiken, Zielzuweisung und Rettungsabläufe zu erproben. Die Übung umfasste Tag‑ und Nachtoperationen, elektronische Kriegführung sowie echte Feuerkraft gegen simulierte Luftabwehrstellungen.
  • Was kommt nach der T‑45? US Navy sucht neuen Trainer
    Die US Navy schrieb das Undergraduate Jet Training System zur Ablösung der T‑45 aus und plant Prototypen‑ und LRIP‑Phasen. Textron/Leonardo, Boeing (T‑7A‑Basis) und weitere Anbieter liefern konkurrierende Angebote, die bereits existierende Trainingsmuster adaptieren. Die Marinestrategie verzichtet nun auf volle Trägerlandungsfähigkeiten im Trainer, wodurch Fahrwerksanforderungen reduziert und die Markteinführung beschleunigt werden sollen. Die Navy peilt Produktionsraten und Stationierungspläne an, erwartet aber weiterhin umfassende Tests vor endgültiger Vergabe.
  • Die spanischen Spezialisten: Northrop SF‑5M in Talavera
    Die Ala 23 in Talavera betreibt als eine der letzten Einheiten die modernisierte SF‑5M zur taktischen Ausbildung von Kampfpiloten. Die Maschinen erhielten Avionik‑Upgrades, digitale Displays, HUD und ein modernes Missionsrechnerpaket, um auf Hornet und Eurofighter vorzubereiten. Die Einheit absolviert Ausbildungsjahre inklusive Simulatortraining, Formations‑ und Luftkampfübungen, bevor die Piloten auf die modernen Einsatzmuster umgeschult werden. Turkish Hürjet‑Lieferungen sollen die SF‑5M in den nächsten Jahren ersetzen, doch Ersatzteile und Fahrwerkverschleiß machen die laufende Nutzung zunehmend anspruchsvoll.
  • Fliegende Zapfsäulen: Wie Luftbetankung funktioniert
    Die MMU fliegt A330 MRTT als Multinational Tanker und demonstriert Betankungen nach dem Hose‑and‑Drogue‑Verfahren gegenüber Saab Gripen‑Einsätzen. Die Luftbetankung nutzt zwei dominante Konzepte: Schlauch/Sonde mit Drogue sowie das boomgelenkte Auslegerverfahren mit höherer Transferrate. Die Operation erfordert präzise Formationsflugverfahren, spezialisierte ARO‑Operatoren und abgestimmte Randbedingungen für Rendezvous und Tankungsprozeduren. Zukünftige Entwicklungen reichen von automatischer Andockhilfe über KI‑gestützte Steuerungen bis hin zu Drohnen‑Tanker‑Konzepten.
  • Ohne Klappen soll es klappen: Formveränderliche Flügel beim DLR
    Das DLR forscht mit dem Projekt morphAIR an formveränderlichen Flügelhinterkanten, um Widerstand und Lärm zu reduzieren. Das Versuchsflugzeug PROTEUS wurde mit hyperelastisch verklebten, morphenden Hinterkanten ausgestattet und bereits in Cochstedt geflogen. Das System nutzt verteilte Antriebe und eine KI‑gestützte Flugregelung, die Actuator‑Sets bei Schäden oder Abweichungen adaptiv koordiniert. Die Technologie verspricht Effizienzgewinne und Fehler‑Toleranz, muss aber noch in größeren Flugzeugen skaliert geprüft werden.
  • Atomkraft im All: Reaktoren und Radionuklidsysteme für Mond und Orbit
    Die USA, Russland und weitere Akteure planen nukleare Energiequellen für Orbitalstationen und Mondbasen, weil Solarenergie und Batterien dort begrenzt sind. Historisch nutzten die USA SNAP‑Reaktoren und die Sowjetunion BES‑5‑Reaktoren sowie RTGs für Langzeitenergie, etwa bei Voyager und früheren RORSAT‑Satelliten. Aktuelle US‑Initiativen sehen schnelle Demonstratoren mit bis zu 500 kW auf dem Mond bis 2030 vor, Russland plant ebenfalls Mondreaktoren; beide Programme stehen unter erheblichem Termin- und Finanzdruck. Radionuklidbatterien (RTG) bleiben für Fernmissionen und langlebige Sonden weiter zentrale Lösungen.
  • Erstflug der Sojus‑5: Russlands neue mittelschwere Rakete hebt ab
    Die neue Sojus‑5 absolvierte ihren Erststart vom umgebauten Startplatz in Baikonur mit einer realitätsgetreuen Testnutzlast. Die zweistufige Trägerrakete nutzt das leistungsstarke RD‑171MV‑Triebwerk der ersten Stufe, das als eines der stärksten Sauerstoff‑Kerosin‑Antriebe der Welt gilt. Der Flug endete erwartungsgemäß mit erfolgreichem Abwurf der Nutzlast auf suborbitale Bahn, doch das System muss weitere Testflüge durchlaufen, bevor der Regelbetrieb beginnt. Politische, vertragliche und infrastrukturelle Verzögerungen hatten den Start zuvor mehrfach verschoben.
  • Kamow Ka‑22: Der sowjetische Schraubflügler und sein unrühmliches Ende
    Die Kamow Ka‑22 verband Rotoren und Tragflächen in einem Schraubflügler‑Konzept, um Senkrechtstart mit Flugzeuggeschwindigkeit zu koppeln. Die Maschine erreichte in Tests beachtliche Nutzlastrekorde, litt jedoch unter komplexer Steuerung und strukturellen Problemen. Zwei tödliche Unfälle mit Bruch von Steuerkomponenten führten zur Einstellung des Programms und zum Abbruch geplanter Serienfertigung. Die Ka‑22 blieb ein technisches Lehrstück, das die Grenzen kombinierter Rotor‑/Flugzeugkonzepte aufzeigte.
  • Neue Muster für die Bundeswehr
    Die Luftwaffe übernimmt ab 2026 die F-35A und plant die Ausbildung von Piloten und Technikpersonal zunächst in den USA und später in Deutschland. Die Bundeswehr beschafft CH-47F Chinook-Transporthubschrauber, die ab Herbst 2027 sukzessive die CH-53 ersetzen und luftbetankt werden können. Die Marine ersetzt die Sea Lynx durch den NH90 Sea Tiger; das erste Exemplar wurde Mitte Dezember 2025 übernommen. Die H145M-Bestellung steigt auf 82 Hubschrauber, und acht P-8A Poseidon-Seeaufklärer sind geordert, von denen bereits drei ausgeliefert wurden.
  • Europas neuer Kampfhubschrauber
    Leonardo hat vier AW249 Fenice-Prototypen erprobt und strebt die Indienststellung bei der italienischen Armee im kommenden Jahr an. Die AW249 erreicht höhere Geschwindigkeit, längere Flugzeiten und eine starke Steigrate dank zweier GE CT7-8E6-Turbinen sowie ein maßgeschneidertes Beobachtungs- und Zielsystem im Bug. Italien hat einen Bedarf für 48 Maschinen angemeldet und bislang 19 Einheiten fest bestellt; Leonardo wirbt zudem intensiv für Exporte in Nahost, Asien, Kanada, Lateinamerika und Europa. Leonardo stattet die Fenice mit offener Systemarchitektur, großen Cockpit-Touchscreens, einem Battlefield Management System und KI-Unterstützung aus.
  • Airbus A350-Frachtertests in Bremen
    Airbus testet in Bremen ein verkürztes Rumpfmodell der A350F, um das neue Rollensystem und das übergroße Frachttor vor der Indienststellung zu prüfen. Die Testanlage erlaubt das Handling schwerer Paletten und Container, das Drehen auf der Stelle und ein sanftes Einparken durch eine automatische Abbremsfunktion. Airbus untersucht außerdem die strukturellen Anforderungen des riesigen Türbereichs und prüft ein metallisches Testtor mit Piano-Hinge-Aufhängung in einem modularen Stahlrahmen. Die Prototypen MSN700 und MSN701 sollen in Toulouse endmontiert werden und ab dem zweiten Halbjahr 2026 beziehungsweise 2027 Zulassungstests absolvieren.
  • Airliner-Rodeo
    Yann Beaufils bereitet Flugvorführungen im Simulator vor, trainiert kritische Störungen und probt das Programm an abgelegenen Flughäfen, bevor er zur Messe fliegt. Die A350-1000 fliegt Vorführungen manuell unter Fly-by-Wire im Normal Law, wodurch die Steuerlogik vor Überlastungen und Extremen schützt. Airbus nutzt Flugvorführungen sowohl zur Demonstration der Handhabbarkeit großer Verkehrsflugzeuge als auch für PR, VIP-Termine und Datenerhebung durch Ingenieure an Bord. Beaufils hat eine lange militärische und testpilotreiche Karriere hinter sich und arbeitet als Experimental Test Flight Pilot im Toulouse Flight and Integration Test Center.
  • Boeing in Deutschland
    Dr. Michael Haidinger erklärt, dass Boeing sein Engagement in Deutschland in den letzten Jahren verstärkt hat und verschiedene zivile und militärische Programme mit deutschen Partnern umsetzt. Boeing betreibt Logistikzentren wie das neue Ersatzteilzentrum in Dormagen und unterhält Entwicklungs- und Produktionsaktivitäten in München, Hamburg, Kaiserslautern, Neu-Isenburg und Köln. Deutsche Zulieferer beliefern zahlreiche Boeing-Programme und tragen rund 23 000 Arbeitsplätze bei, wobei Haidinger insbesondere mittelständische ‚Hidden Champions‘ lobt. Haidinger betont zudem, dass Klimaschutz für Boeing zentral bleibt und das Unternehmen kontinuierlich emissionsärmere Produkte entwickelt.
  • Synthetisches Kerosin
    BeSAF plant in Schwedt eine Power-to-Liquid-Anlage mit 37 000 Tonnen Jahreskapazität, darunter 30 000 Tonnen e-Kerosin, und erhält eine Förderung von 350 Millionen Euro von Bund und Land. Die Anlage soll grünen Wasserstoff per Elektrolyse und CO2 von der Papierfabrik LEIPA nutzen sowie die Fischer-Tropsch-Synthese und Hydroprocessing einsetzen, um ASTM-zertifiziertes Drop-in-e-Kerosin herzustellen. Projektpartner sehen die größte Herausforderung in wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der Notwendigkeit langfristiger Abnahmeverträge; staatliche Fördermechanismen wie Zuschüsse und Auktionen sollen den Markthochlauf unterstützen. Das Projekt soll 2028 mit dem Bau beginnen und Ende 2030 oder Anfang 2031 in Betrieb gehen; der jährliche Strombedarf wird mit rund 500 GWh aus regionaler PV und Onshore-Wind angegeben.
  • Raketen made in Germany
    Isar Aerospace entwickelt die zweistufige Spectrum mit Aquila-Triebwerken und setzte 2025 einen Teststart ab, der nach 30 Sekunden mit einer Explosion endete; das Unternehmen plant dennoch viele Starts bis 2028. Rocket Factory Augsburg baut die dreistufige RFA One mit Helix-Triebwerken, plant eine wiederverwendbare erste Stufe, erlitt jedoch einen Brand während eines Triebwerkstests und verschob den Erstflug. HyImpulse verfolgt mit der SL1 einen Hybridantriebsansatz, testete erfolgreich HyPLOX-Triebwerke und peilt den Erstflug 2027 an. Branchenexperten erwarten, dass sich in Europa nur vier bis fünf Microlauncher langfristig durchsetzen werden, sodass die Konkurrenz für die Start-ups groß ist.
  • Was, wann, wo
    Die ILA 2026 findet vom 10. bis 14. Juni auf dem Messegelände am BER statt; die ersten drei Tage sind Fachbesuchern vorbehalten, das Wochenende der breiten Öffentlichkeit. Der BDLI und die Messe Berlin rechnen mit mehr als 650 Ausstellern, rund 100 000 Besuchern und über 100 Fluggeräten, ergänzt durch Hallenstages mit mehr als 350 Vorträgen und Diskussionen. Besucher können Flugvorführungen, Static Displays und einen Talent Hub für Berufseinsteiger, Studierende und Quereinsteiger erwarten. Die Veranstalter empfehlen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln und weisen darauf hin, dass Tickets nur im Vorverkauf online erhältlich sind.
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