Durchregieren war gestern
Das vom ehemaligen Bundeskanzler Olaf Scholz geprägte Wort der „Zeitenwende“ ist inzwischen so zerfleddert worden, dass man den Begriff nur noch vorsichtig verwenden sollte. Doch wenn man auf das Wahljahr 2026 blickt, steht die Vokabel wieder mitten im Raum. Und in Sachsen-Anhalt könnte sogar eine absolute AfD-Mehrheit drohen, so die Analyse des Journalisten Claus Christian Malzahn.
Der unsterbliche Leib
Das Büro der letzten Dinge hat wieder geöffnet. Ist die Theologie darauf vorbereitet? Klaas Huizing antwortet auf Jürgen Habermas und entfaltet mit Hermann Schmitz eine provozierende Idee: Nicht die Seele, sondern der spürende Leib könnte unsterblich sein – als Hoffnung auf rettende Gerechtigkeit.
Zeitenwende statt Entfeindung
Die EKD orientiert sich in ihrer neuen Friedensdenkschrift stark an der militärischen Logik der Zeitenwende. Der Theologe und Psychologe Stefan Seidel kritisiert, dass sie Aufrüstung, Abschreckung und Kriegsbereitschaft in den Vordergrund rücke. Damit verliere das biblische Friedenszeugnis an normativer Kraft.
„Freude ohne Pflicht“
Gespräch mit der Gerontopsychologin Eva-Marie Kessler über Großeltern heute, den Wandel von Familienbeziehungen und warum die Boomer nicht nur an sich selbst denken sollten
Was ist gut?
Was macht einen guten Pfarrer, eine gute Pfarrerin aus? Allerorten sind in Zeiten der Knappheit neue Qualitätsdiskussionen über die kirchliche Arbeit entbrannt, insbesondere über pastorales Handeln. Die beiden Münchner Theologen Christian Albrecht und Reiner Anselm versuchen sowohl aus der Perspektive der Praktischen wie der Systematischen Theologie darauf eine prinzipielle Antwort.
„Nicht umhauen lassen“
Ein Gespräch mit der Frankfurter Rabbinerin Elisa Klapheck über Judenhass und die Notwendigkeit eines neuen jüdisch-christlichen Dialogs.
Flechten statt zerschlagen
Die Spruchsammlung in der Hebräischen Bibel muss als Knotenwissen verstanden werden, meint Yannik Ehmer, eine Form der Weisheit, die lange unterschätzt wurde.
„Lieblicher und schrecklicher Ort“
Ein Gespräch mit der Soziologin Claudia Neu über Erfahrungen gefühlter Verluste und tatsächliche Schrumpfungsprozesse auf dem Land
Glaube, Gemeinschaft, Gesinnung: Die Evangelikalen
In den vergangenen Jahrzehnten durchlebten die Evangelikalen in Deutschland eine wechselvolle Geschichte. Die Bewegung ist bis heute voller Dynamik und weist in verschiedene Richtungen. Ein Schwerpunkt über eine spezifische Ausprägung des Protestantismus, die sich bewusst gegen den so genannten kirchlichen Mainstream stellt und deren politische Ausrichtung verstärkt in den Blick gerät.
Weiblicher Golem
Der „Golem“ ist ein aus Lehm geformten künstlichen Wesen, geschaffen von einem Menschen. In der hebräischen Mythologie wurde er vor allem als Mann gesehen. In letzter Zeit aber finden sich in Literatur und Film zunehmend weibliche „Golem“-Figuren. Woher kommt das?
Zeitzeichen mit dem Untertitel evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft, wird als Print-Ausgabe und auch online veröffentlicht. Der ehemalige Bundespräsident war lange Jahre Mitherausgeber des Magazins. Zeitzeichen beschäftigt sich intensiv mit den aktuellen Problemen und Ereignissen der Gesellschaft. Sie behandelt diese Themen aus der Sicht der evangelischen Kirche.
Die Zeitschrift beinhaltet die Ressorts Kirche, Gesellschaft, Kultur, Theologie, Politik, Religion und Meinung. Jede Ausgabe von Zeitzeichen hat einen Schwerpunkt. Diskussionen und kontroverse Themen wie Feminismus, Asyl, politische Parteien, sexuelle Gewalt in der Kirche und in der Familie, Sucht u.v.m. werden nicht gescheut. Komplizierte Inhalte werden verständlich und umfangreich präsentiert und bewertet. Die Zeitschrift hilft den Leser*innen, in einer Zeit der Informationsflut und dem Zeitalter des „Post-Truth“ sich zu orientieren, eine eigene Meinung zu bilden, und einen festen Standpunkt zu wichtigen Angelegenheiten in Deutschland und auf der Welt zu erlangen. Das Magazin traut sich auch andere Religionen ins Blickfeld zu nehmen, sie vorzustellen und zu diskutieren.
Zeitzeichen ist für Frauen und Männer, Jugendliche und Ältere geeignet, die einen hohen Anspruch an eine christliche Zeitschrift stellen und vom Tagesgeschehen auf der ganzen Welt erfahren wollen und dabei den evangelischen Aspekt mit einbeziehen möchten.
Hochwertige Fotos, Artikel, Essays, Interviews, Rezensionen aus Büchern und Musik machen das Magazin Zeitzeichen zu einer besonders interessanten Lektüre für jedes Alter.
Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik gGmbH mit Sitz in Frankfurt am Main ist der Verlag hinter der Zeitschrift Zeitzeichen. Sie wird gemeinsam von allen evangelischen Landeskirchen und der EKD getragen.
Zeitzeichen ist bei uns der Kategorie Religionszeitschriften zugeordnet. Ein weiteres, empfehlenswertes Kulturmagazin ist Publik Forum, eine kritische, christliche, unabhängige Zeitschrift mit Berichten über kirchliche, gesellschaftspolitische und wirtschaftliche Themen, aus der Sicht des christlichen Engagements.
Durchregieren war gestern
Das vom ehemaligen Bundeskanzler Olaf Scholz geprägte Wort der „Zeitenwende“ ist inzwischen so zerfleddert worden, dass man den Begriff nur noch vorsichtig verwenden sollte. Doch wenn man auf das Wahljahr 2026 blickt, steht die Vokabel wieder mitten im Raum. Und in Sachsen-Anhalt könnte sogar eine absolute AfD-Mehrheit drohen, so die Analyse des Journalisten Claus Christian Malzahn.
Der unsterbliche Leib
Das Büro der letzten Dinge hat wieder geöffnet. Ist die Theologie darauf vorbereitet? Klaas Huizing antwortet auf Jürgen Habermas und entfaltet mit Hermann Schmitz eine provozierende Idee: Nicht die Seele, sondern der spürende Leib könnte unsterblich sein – als Hoffnung auf rettende Gerechtigkeit.
Zeitenwende statt Entfeindung
Die EKD orientiert sich in ihrer neuen Friedensdenkschrift stark an der militärischen Logik der Zeitenwende. Der Theologe und Psychologe Stefan Seidel kritisiert, dass sie Aufrüstung, Abschreckung und Kriegsbereitschaft in den Vordergrund rücke. Damit verliere das biblische Friedenszeugnis an normativer Kraft.
„Freude ohne Pflicht“
Gespräch mit der Gerontopsychologin Eva-Marie Kessler über Großeltern heute, den Wandel von Familienbeziehungen und warum die Boomer nicht nur an sich selbst denken sollten
Was ist gut?
Was macht einen guten Pfarrer, eine gute Pfarrerin aus? Allerorten sind in Zeiten der Knappheit neue Qualitätsdiskussionen über die kirchliche Arbeit entbrannt, insbesondere über pastorales Handeln. Die beiden Münchner Theologen Christian Albrecht und Reiner Anselm versuchen sowohl aus der Perspektive der Praktischen wie der Systematischen Theologie darauf eine prinzipielle Antwort.
„Nicht umhauen lassen“
Ein Gespräch mit der Frankfurter Rabbinerin Elisa Klapheck über Judenhass und die Notwendigkeit eines neuen jüdisch-christlichen Dialogs.
Flechten statt zerschlagen
Die Spruchsammlung in der Hebräischen Bibel muss als Knotenwissen verstanden werden, meint Yannik Ehmer, eine Form der Weisheit, die lange unterschätzt wurde.
„Lieblicher und schrecklicher Ort“
Ein Gespräch mit der Soziologin Claudia Neu über Erfahrungen gefühlter Verluste und tatsächliche Schrumpfungsprozesse auf dem Land
Glaube, Gemeinschaft, Gesinnung: Die Evangelikalen
In den vergangenen Jahrzehnten durchlebten die Evangelikalen in Deutschland eine wechselvolle Geschichte. Die Bewegung ist bis heute voller Dynamik und weist in verschiedene Richtungen. Ein Schwerpunkt über eine spezifische Ausprägung des Protestantismus, die sich bewusst gegen den so genannten kirchlichen Mainstream stellt und deren politische Ausrichtung verstärkt in den Blick gerät.
Weiblicher Golem
Der „Golem“ ist ein aus Lehm geformten künstlichen Wesen, geschaffen von einem Menschen. In der hebräischen Mythologie wurde er vor allem als Mann gesehen. In letzter Zeit aber finden sich in Literatur und Film zunehmend weibliche „Golem“-Figuren. Woher kommt das?
Zeitzeichen mit dem Untertitel evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft, wird als Print-Ausgabe und auch online veröffentlicht. Der ehemalige Bundespräsident war lange Jahre Mitherausgeber des Magazins. Zeitzeichen beschäftigt sich intensiv mit den aktuellen Problemen und Ereignissen der Gesellschaft. Sie behandelt diese Themen aus der Sicht der evangelischen Kirche.
Die Zeitschrift beinhaltet die Ressorts Kirche, Gesellschaft, Kultur, Theologie, Politik, Religion und Meinung. Jede Ausgabe von Zeitzeichen hat einen Schwerpunkt. Diskussionen und kontroverse Themen wie Feminismus, Asyl, politische Parteien, sexuelle Gewalt in der Kirche und in der Familie, Sucht u.v.m. werden nicht gescheut. Komplizierte Inhalte werden verständlich und umfangreich präsentiert und bewertet. Die Zeitschrift hilft den Leser*innen, in einer Zeit der Informationsflut und dem Zeitalter des „Post-Truth“ sich zu orientieren, eine eigene Meinung zu bilden, und einen festen Standpunkt zu wichtigen Angelegenheiten in Deutschland und auf der Welt zu erlangen. Das Magazin traut sich auch andere Religionen ins Blickfeld zu nehmen, sie vorzustellen und zu diskutieren.
Zeitzeichen ist für Frauen und Männer, Jugendliche und Ältere geeignet, die einen hohen Anspruch an eine christliche Zeitschrift stellen und vom Tagesgeschehen auf der ganzen Welt erfahren wollen und dabei den evangelischen Aspekt mit einbeziehen möchten.
Hochwertige Fotos, Artikel, Essays, Interviews, Rezensionen aus Büchern und Musik machen das Magazin Zeitzeichen zu einer besonders interessanten Lektüre für jedes Alter.
Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik gGmbH mit Sitz in Frankfurt am Main ist der Verlag hinter der Zeitschrift Zeitzeichen. Sie wird gemeinsam von allen evangelischen Landeskirchen und der EKD getragen.
Zeitzeichen ist bei uns der Kategorie Religionszeitschriften zugeordnet. Ein weiteres, empfehlenswertes Kulturmagazin ist Publik Forum, eine kritische, christliche, unabhängige Zeitschrift mit Berichten über kirchliche, gesellschaftspolitische und wirtschaftliche Themen, aus der Sicht des christlichen Engagements.