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Ausgabe 009/2026
Aktuelle Ausgabe


Ausgabe 008/2026

Psychoanalyse und künstliche Intelligenz
Eine Literaturübersicht untersucht 44 Arbeiten von 1964 bis 2025 zu psychoanalytischen Perspektiven auf künstliche Intelligenz. Die Analyse identifiziert sechs Themenfelder und zeigt, wie psychoanalytische Ansätze menschliche Projektionen, Beziehungen und psychische Dynamiken im Umgang mit KI als Partner, Modell oder Störfaktor erklären.

Den Schmerz vermeiden
Traumatische Überflutung kann sowohl durch äußere oder innere Belastungen entstehen als auch durch eine aktive Selbstherbeiführung intensiver Zustände, um gefürchteten Schmerz abzuwehren. Anhand theoretischer Grundlagen und eines klinischen Beispiels wird die paradoxe Dynamik der Selbsttraumatisierung als Abwehrmechanismus untersucht und ihre Bedeutung für verschiedene psychische Störungsbilder aufgezeigt.

Ausgabe 007/2026

Neutralität – das Wesen der psychoanalytischen Kur
Neutralität in der Psychoanalyse ist eine nicht wertende, offen zuhörende Haltung von Analytiker:innen, keine emotionale Kälte. Sie ermöglicht Patient:innen angstfreie Äußerung ohne moralische Bewertung. Zusammen mit Abstinenz – Übertragungswünsche werden analysiert statt befriedigt – ist sie konstitutiv für psychoanalytische Behandlung und unterstützt den Weg zu größerer Freiheit und Selbstbestimmung.

Psychoanalytiker und Patient im Angesicht der ökologischen Krise: Was Neutralität bedeuten kann
Die Klima- und Umweltkrise beeinflusst die psychotherapeutische Beziehung und die Neutralität von Therapeut:innen, deren Zuhören von zeittypischen Werten, Ängsten, Hoffnungen und Schuldgefühlen geprägt ist. Diese Resonanz mit Patient:innen bestimmt Verständnis und Interventionen trotz angestrebter Gleichschwebung. Auf klinischer und institutioneller Ebene stellt sich die Frage, wie Psychoanalyse mit ihrem sich wandelnden soziopolitischen Kontext interagiert.

Ausgabe 006/2026

Je früher, desto …!?
Frühe Traumatisierungen – pränatal, perinatal und postnatal – spielen eine zentrale Rolle bei der Entstehung schwerer psychischer Störungen. Je früher negative Umwelteinflüsse wirken, desto schädlicher sind sie. Ob frühe Traumata in der Analyse punktgenau freigelegt werden können, ist umstritten: Das Konzept der »Nachträglichkeit« betont, dass analytische Prozesse stets Neuschöpfungen im Hier und Jetzt der Übertragungsbeziehung darstellen.

Die Psychoanalyse der Spekulation
Spekulation wird als Methode verstanden, sich mit dem Nicht-Vorhandenen auseinanderzusetzen. Gestützt auf Hegel, Whitehead sowie psychoanalytische Konzepte wie konjekturale Vernunft und Extimität entfaltet sich Spekulation auf drei Ebenen: metapsychologisch als konzeptuelle Spannungshaftigkeit, klinisch als spekulativer Weg zur Deutung und als Zusammenspiel von Innen- und Begegnungsperspektive, gesellschaftsbezogen als Gegenwärtigkeit von Gefühlen angesichts einer unverfügbaren Zukunft.

Ausgabe 005/2026

Pathologisches Anspruchsdenken und forcierte Wiedergutmachungsforderungen als »Fallstrick« oder »Hebel« in der psycho­analytischen Behandlung
Exzessives Anspruchsdenken und forciertes Wiedergutmachungsverlangen bei Patient:innen mit Borderline-Strukturniveau führen zu schwierigen Behandlungsverläufen bis hin zu Abbrüchen. Untersucht werden eine pathologische Haltung mit Groll, Wut, Neid, Scham, sadomasochistischem Agieren, zugrunde liegende Objektbeziehungsphantasien und dysfunktionale Muster sowie psychodynamische Merkmale von Übertragung und Gegenübertragung, um einen fruchtbaren Deutungsprozess zu ermöglichen.

Die rätselhaften Botschaften des Textes
Anhand von Wolfgang Hilbigs »Alte Abdeckerei« wird eine literaturpsychoanalytische Rezeptionstheorie vertieft, indem Laplanches »rätselhafte Botschaften« auf einen durch Ambiguität geprägten Text angewendet werden. Auf Basis von Benjamin, Laplanche und Kristeva wird der Text als Quasi-Subjekt gefasst, dessen Sinn sich Leser:innen entzieht, im intersubjektiven Prozess gesucht und durch Vieldeutigkeit sowie das Abjekte produktiv angetrieben wird.

Ausgabe 004/2026


Ausgabe 003/2026


Ausgabe 002/2026


Ausgabe 001/2026


Ausgabe 011/2025


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Porträt von Psyche

Das aus dem Altgriechischen stammende Wort „Psyche“ wurde von den alten Griechen in einem sehr umfassend Sinn verstanden und kann übersetzt werden mit „Atem oder Hauch“. Es umschreibt dabei die ganze Person als Ort menschlichen Fühlens und Denkens. In der Medizin heute geht man von der Annahme aus, dass Körper und Geist nicht grundsätzlich voneinander abhängig sind, sich aber gegenseitig beeinflussen können. Insofern ist die Fachzeitschrift Psyche das Spiegelbild einer nicht nur auf die „Seele“ konzentrierten Wissenschaft, sie umspannt vielmehr alle Facetten des Menschseins.

Welche Inhalte bietet Psyche?

Die Fachzeitschrift bildet den aktuellen Stand der Psychoanalyse, der psychoanalytischen Forschung, Theoriebildung, Methodologie und Behandlungstechniken ab und diskutiert die unterschiedlichen Strömungen der heutigen Psychoanalyse. Darüber hinaus erscheinen zahlreiche kultur- und gesellschaftskritische Beiträge zu Kunst, Literatur, Film, Zeitgeschichte, Soziologie, Ethnologie und Frauenforschung. Jedes Heft erscheint mit einem umfangreichen Themenschwerpunkt, der Themen wie „Trauma & Gewalt – Kollektives Trauma, Krieg und Terror“, „Geschlechterbeziehungen und ihre Veränderung“ oder „Depression-Neue psychoanalytische Erkundungen einer Zeitkrankheit“ auf höchstem Niveau abhandelt.

Wer sollte Psyche lesen?

Die Zielgruppe dieser Fachzeitschrift sind Psychoanalytiker, Psychologen, Psychotherapeuten, Psychiater, Ärzte, Soziologen, Seelsorger, Juristen, Pädagogen und Sozialarbeiter, Professoren und Studenten der Humanwissenschaften im In- und Ausland.

Das Besondere an Psyche?

Diese Zeitschrift ist tatsächlich die einzige monatlich erscheinende deutschsprachige Fachzeitschrift für Psychoanalyse und ihre Anwendungen. Die Vielfalt der Themenschwerpunkte macht deutlich, wie komplex das Thema behandelt werden muss und ... wie wenig wir letztendlich über uns wissen. Die Zeitschrift erscheint monatlich mit einer Druckauflage von 4.700 Exemplaren, das Doppelheft mit 7.000 Exemplaren.

  • eine Fachzeitschrift, die für alle, die sich mit „Menschenkunde“ beruflich oder privat beschäftigen, unerlässlich ist
  • aufschlussreich, äußerst kompetent und mutig
  • eine Zeitschrift, die sich mit den großen Themen des Menschseins auseinandersetzt
  • Der Verlag hinter Psyche

    Im Verlag a Klett-Cotta erscheint ein Buch- und Zeitschriftenprogramm mit breitem Themenspektrum: von Literatur und Fantasy, über allgemeines Sachbuch, Geschichte, Politik und Philosophie bis hin zu Psychotherapie, Psychoanalyse, Psychologie und Erziehung. Cotta, gegründet 1659, der maßgebliche Verlag der deutschen Klassik, steht in einer ersten Traditionslinie für große Literatur und Philosophie. Die zweite Traditionslinie geht zurück auf den Verlag, den Ernst Klett zwischen 1936 und 1976 entwickelt hat. Das Programmspektrum greift weit aus: Von der literarischen Fantasy, über Psychoanalyse, Psychologie, Pädagogik und den Humanwissenschaften bis hin zu dem literarisch-intellektuellen Erbteil zugehörigen Essay. In jüngster Zeit wurde der Traditionsmarke Klett-Cotta mit dem Imprint Tropen ein Programm an die Seite gestellt, das mit junger, urbaner und progressiver Literatur sowie radikalen, popkulturell oder politisch geprägten Sachbüchern zusätzliche Leser erreicht. In der Arbeit des Verlages hat sich diese Mischung aus Tradition und Erneuerung als konsistent und zukunftsweisend erwiesen.

    Alternativen zu Psyche

    Diese Fachzeitschrift fällt in die Kategorie der Psychologie-Magazine. Nicht ganz so wissenschaftlich präsentiert sich Psychologie heute sowie das Themenheft Psychologie Heute Compact. Interessant erscheint auch die Spektrum Psychologie.

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Eine Literaturübersicht untersucht 44 Arbeiten von 1964 bis 2025 zu psychoanalytischen Perspektiven auf künstliche Intelligenz. Die Analyse identifiziert sechs Themenfelder und zeigt, wie psychoanalytische Ansätze menschliche Projektionen, Beziehungen und psychische Dynamiken im Umgang mit KI als Partner, Modell oder Störfaktor erklären.

Den Schmerz vermeiden
Traumatische Überflutung kann sowohl durch äußere oder innere Belastungen entstehen als auch durch eine aktive Selbstherbeiführung intensiver Zustände, um gefürchteten Schmerz abzuwehren. Anhand theoretischer Grundlagen und eines klinischen Beispiels wird die paradoxe Dynamik der Selbsttraumatisierung als Abwehrmechanismus untersucht und ihre Bedeutung für verschiedene psychische Störungsbilder aufgezeigt.

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Neutralität – das Wesen der psychoanalytischen Kur
Neutralität in der Psychoanalyse ist eine nicht wertende, offen zuhörende Haltung von Analytiker:innen, keine emotionale Kälte. Sie ermöglicht Patient:innen angstfreie Äußerung ohne moralische Bewertung. Zusammen mit Abstinenz – Übertragungswünsche werden analysiert statt befriedigt – ist sie konstitutiv für psychoanalytische Behandlung und unterstützt den Weg zu größerer Freiheit und Selbstbestimmung.

Psychoanalytiker und Patient im Angesicht der ökologischen Krise: Was Neutralität bedeuten kann
Die Klima- und Umweltkrise beeinflusst die psychotherapeutische Beziehung und die Neutralität von Therapeut:innen, deren Zuhören von zeittypischen Werten, Ängsten, Hoffnungen und Schuldgefühlen geprägt ist. Diese Resonanz mit Patient:innen bestimmt Verständnis und Interventionen trotz angestrebter Gleichschwebung. Auf klinischer und institutioneller Ebene stellt sich die Frage, wie Psychoanalyse mit ihrem sich wandelnden soziopolitischen Kontext interagiert.

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Frühe Traumatisierungen – pränatal, perinatal und postnatal – spielen eine zentrale Rolle bei der Entstehung schwerer psychischer Störungen. Je früher negative Umwelteinflüsse wirken, desto schädlicher sind sie. Ob frühe Traumata in der Analyse punktgenau freigelegt werden können, ist umstritten: Das Konzept der »Nachträglichkeit« betont, dass analytische Prozesse stets Neuschöpfungen im Hier und Jetzt der Übertragungsbeziehung darstellen.

Die Psychoanalyse der Spekulation
Spekulation wird als Methode verstanden, sich mit dem Nicht-Vorhandenen auseinanderzusetzen. Gestützt auf Hegel, Whitehead sowie psychoanalytische Konzepte wie konjekturale Vernunft und Extimität entfaltet sich Spekulation auf drei Ebenen: metapsychologisch als konzeptuelle Spannungshaftigkeit, klinisch als spekulativer Weg zur Deutung und als Zusammenspiel von Innen- und Begegnungsperspektive, gesellschaftsbezogen als Gegenwärtigkeit von Gefühlen angesichts einer unverfügbaren Zukunft.

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Pathologisches Anspruchsdenken und forcierte Wiedergutmachungsforderungen als »Fallstrick« oder »Hebel« in der psycho­analytischen Behandlung
Exzessives Anspruchsdenken und forciertes Wiedergutmachungsverlangen bei Patient:innen mit Borderline-Strukturniveau führen zu schwierigen Behandlungsverläufen bis hin zu Abbrüchen. Untersucht werden eine pathologische Haltung mit Groll, Wut, Neid, Scham, sadomasochistischem Agieren, zugrunde liegende Objektbeziehungsphantasien und dysfunktionale Muster sowie psychodynamische Merkmale von Übertragung und Gegenübertragung, um einen fruchtbaren Deutungsprozess zu ermöglichen.

Die rätselhaften Botschaften des Textes
Anhand von Wolfgang Hilbigs »Alte Abdeckerei« wird eine literaturpsychoanalytische Rezeptionstheorie vertieft, indem Laplanches »rätselhafte Botschaften« auf einen durch Ambiguität geprägten Text angewendet werden. Auf Basis von Benjamin, Laplanche und Kristeva wird der Text als Quasi-Subjekt gefasst, dessen Sinn sich Leser:innen entzieht, im intersubjektiven Prozess gesucht und durch Vieldeutigkeit sowie das Abjekte produktiv angetrieben wird.

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Das aus dem Altgriechischen stammende Wort „Psyche“ wurde von den alten Griechen in einem sehr umfassend Sinn verstanden und kann übersetzt werden mit „Atem oder Hauch“. Es umschreibt dabei die ganze Person als Ort menschlichen Fühlens und Denkens. In der Medizin heute geht man von der Annahme aus, dass Körper und Geist nicht grundsätzlich voneinander abhängig sind, sich aber gegenseitig beeinflussen können. Insofern ist die Fachzeitschrift Psyche das Spiegelbild einer nicht nur auf die „Seele“ konzentrierten Wissenschaft, sie umspannt vielmehr alle Facetten des Menschseins.

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Die Fachzeitschrift bildet den aktuellen Stand der Psychoanalyse, der psychoanalytischen Forschung, Theoriebildung, Methodologie und Behandlungstechniken ab und diskutiert die unterschiedlichen Strömungen der heutigen Psychoanalyse. Darüber hinaus erscheinen zahlreiche kultur- und gesellschaftskritische Beiträge zu Kunst, Literatur, Film, Zeitgeschichte, Soziologie, Ethnologie und Frauenforschung. Jedes Heft erscheint mit einem umfangreichen Themenschwerpunkt, der Themen wie „Trauma & Gewalt – Kollektives Trauma, Krieg und Terror“, „Geschlechterbeziehungen und ihre Veränderung“ oder „Depression-Neue psychoanalytische Erkundungen einer Zeitkrankheit“ auf höchstem Niveau abhandelt.

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Die Zielgruppe dieser Fachzeitschrift sind Psychoanalytiker, Psychologen, Psychotherapeuten, Psychiater, Ärzte, Soziologen, Seelsorger, Juristen, Pädagogen und Sozialarbeiter, Professoren und Studenten der Humanwissenschaften im In- und Ausland.

Das Besondere an Psyche?

Diese Zeitschrift ist tatsächlich die einzige monatlich erscheinende deutschsprachige Fachzeitschrift für Psychoanalyse und ihre Anwendungen. Die Vielfalt der Themenschwerpunkte macht deutlich, wie komplex das Thema behandelt werden muss und ... wie wenig wir letztendlich über uns wissen. Die Zeitschrift erscheint monatlich mit einer Druckauflage von 4.700 Exemplaren, das Doppelheft mit 7.000 Exemplaren.

  • eine Fachzeitschrift, die für alle, die sich mit „Menschenkunde“ beruflich oder privat beschäftigen, unerlässlich ist
  • aufschlussreich, äußerst kompetent und mutig
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    Im Verlag a Klett-Cotta erscheint ein Buch- und Zeitschriftenprogramm mit breitem Themenspektrum: von Literatur und Fantasy, über allgemeines Sachbuch, Geschichte, Politik und Philosophie bis hin zu Psychotherapie, Psychoanalyse, Psychologie und Erziehung. Cotta, gegründet 1659, der maßgebliche Verlag der deutschen Klassik, steht in einer ersten Traditionslinie für große Literatur und Philosophie. Die zweite Traditionslinie geht zurück auf den Verlag, den Ernst Klett zwischen 1936 und 1976 entwickelt hat. Das Programmspektrum greift weit aus: Von der literarischen Fantasy, über Psychoanalyse, Psychologie, Pädagogik und den Humanwissenschaften bis hin zu dem literarisch-intellektuellen Erbteil zugehörigen Essay. In jüngster Zeit wurde der Traditionsmarke Klett-Cotta mit dem Imprint Tropen ein Programm an die Seite gestellt, das mit junger, urbaner und progressiver Literatur sowie radikalen, popkulturell oder politisch geprägten Sachbüchern zusätzliche Leser erreicht. In der Arbeit des Verlages hat sich diese Mischung aus Tradition und Erneuerung als konsistent und zukunftsweisend erwiesen.

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