Clausewitz Abo

Ausgabe 006/2026
Aktuelle Ausgabe

Napoleons Marsch in den Untergang – Scheitert die Kontinentalsperre kolossal?
Napoleon setzte die Kontinentalsperre als wirtschaftliches Druckmittel gegen Großbritannien ein, nachdem eine militärische Invasion unmöglich geworden war. Mit dem Berliner Dekret und späteren Mailänder Dekreten wurden britische Schiffe und Waren ausgesperrt und Konfiskationsregeln verschärft. Schmuggel, politische Widerstände und ökonomische Interessen, etwa Russlands, untergruben jedoch die Durchsetzung der Sperre. Die Kriege auf der Iberischen Halbinsel und gegen Russland sowie die ökonomischen Nebenwirkungen trugen schließlich zur Erosion von Napoleons Herrschaft bei.

Sturm auf Odessa – Heftige Belagerungsschlacht im Ostfront-Südabschnitt
Im Sommer 1941 geriet die Einnahme Odessas zum zentralen Schwerpunkt an der südlichen Ostfront, als rumänische und deutsche Verbände die Hafenstadt angriffen. Rumäniens 4. Armee trug die Hauptlast der Kämpfe, während deutsche Unterstützung anfänglich begrenzt blieb. Die sowjetische Schwarzmeerflotte und Luftwaffe sorgten für ständige Nachschub- und Feuerunterstützung, wodurch sich die Offensive in eine verlustreiche Belagerung verwandelte. Das Ringen um Odessa beeinflusste die weitere strategische Lage am Schwarzen Meer und die Pläne für die Krimoffensive.

In der aktuellen Ausgabe von Clausewitz

Ausgabe 005/2026

Schlug er den Stauffenberg-Putsch nieder?
Der Frontsoldat und Fanatiker Otto Ernst Renner galt als hochdekorierter Offizier und Verfechter des Nationalsozialismus. Welche Rolle spielte er am 20. Juli 1944?

Hartes Ringen um Hellas
Griechenland leistet 1941 zähen Widerstand gegen Hitlers Blitzkrieg, während Churchill dem Balkanstaat große strategische Bedeutung beimisst. Auch nach der offiziellen Kapitulation bleiben Festland, Kreta und die Ägäisinseln bis 1945 hart umkämpft. Mehr dazu in der neuen Clausewitz-Ausgabe, die zudem mit redaktionellen Neuerungen aufwartet.

In Ausgabe 005/2026 von Clausewitz

Ausgabe 004/2026

„Zitadelle im Süden“. Überraschender Gegenschlag am Mius 1943
Im Sommer 1943 entwickelte sich der Mius-Frontbogen zu einem wichtigen Schauplatz der Ostfront. Deutsche Truppen konnten dort mit einem überraschenden Gegenangriff sowjetische Offensivpläne zeitweise durchkreuzen. Die Kämpfe verdeutlichen die hohe Dynamik der militärischen Lage nach Kursk.

Der bessere Leopard?
Mit dem Kampfpanzer 70 verfolgten Deutschland und die USA eines der ambitioniertesten Rüstungsprojekte des Kalten Krieges. Zahlreiche technische Neuerungen sollten neue Maßstäbe im Panzerbau setzen. Trotz des Scheiterns des Programms wirkten viele Entwicklungen in späteren Fahrzeugen weiter.

In Ausgabe 004/2026 von Clausewitz

Ausgabe 003/2026

Durchbruch der Panzer – Kesselschlacht von Kowel 1944
Die Kesselschlacht von Kowel im Jahr 1944 wird aus der Perspektive der sowjetischen Ostfrontoffensiven dargestellt. Dabei zeigt sich, wie Panzerverbände gezielt zur Einkesselung deutscher Truppen eingesetzt wurden. Darüber hinaus werden die taktischen, operativen und logistischen Faktoren analysiert, die den Verlauf und Ausgang der Schlacht beeinflussten.

Das Nashorn – Panzerjäger der Wehrmacht
Der Panzerjäger „Nashorn“ entstand als Reaktion auf die zunehmende Bedrohung durch alliierte, schwer gepanzerte Fahrzeuge. Seine hohe Durchschlagskraft gegen feindliche Panzer wird ebenso erläutert wie seine technische Konzeption. Auch werden Schwächen, wie die geringe Panzerung und die eingeschränkte taktische Flexibilität, aufgezeigt.

In Ausgabe 003/2026 von Clausewitz

Ausgabe 002/2026

Panzer IV (lang) versus M4 Sherman 1943–1945
Der Vergleich zeigt zwei gegensätzliche Panzerphilosophien: deutsche Feuerkraft und Technik gegen amerikanische Massenproduktion und Logistik. Analysiert werden Einsätze in Italien, taktische Stärken, Schwächen und die Frage, warum der Krieg nicht allein durch bessere Waffen entschieden wurde.

Nagato: Japans letztes Schlachtschiff
Die Nagato war Symbol imperialer Seemacht und technischer Größe. Der Artikel verfolgt ihren Weg vom Stolz der Flotte bis zum spektakulären Ende bei Atomtests und erklärt, warum das Schiff militärisch kaum noch eine Rolle spielte, aber historisch hoch aufgeladen blieb.

In Ausgabe 002/2026 von Clausewitz

Ausgabe 001/2026


In Ausgabe 001/2026 von Clausewitz

Mehr anzeigen

Porträt von Clausewitz

Das Magazin für Militärgeschichte

CLAUSEWITZ ist das moderne deutschsprachige Magazin für Militärgeschichte und Militärtechnik. Die Beiträge der Zeitschrift sind populärwissenschaftlich, lebendig geschrieben und spiegeln inhaltlich den anerkannten Stand der Geschichtswissenschaft wider. Umfangreiche Bildstrecken mit seltenen zeitgenössischen Fotos, oft im doppelseitigen Großformat, steigern den Informationswert. Sämtliche Textbeiträge stammen von Fachleuten und umfassen Themen und Aspekte zur Militär- und Zeitgeschichte. Der Schwerpunkt liegt dabei im 19. und 20. Jahrhundert.

Die Abo-Angebote für Clausewitz nach Ihrer Wahl

Sie finden für Clausewitz das Jahresabo ohne Mindestbezugszeitraum und ein automatisch endendes Jahres-Geschenkabo, um dessen Kündigung Sie sich also nicht mehr kümmern müssen.
Fehlt Ihnen ein Angebot für einen kürzeren oder anderen Zeitraum, so sagen Sie es uns gern. Auch beim Rechnungszeitraum können wir Ihnen entgegenkommen.
Weniger anzeigen

Clausewitz Abo

Abonnement
Einzelhefte

Wählen Sie Ihr Abo

Wann soll geliefert werden?

Wohin soll geliefert werden?
Sie möchten ein einzelnes Heft bestellen?
Wohin soll geliefert werden?
Wählen Sie Ihre
gedruckte Ausgabe
Wählen Sie Ihre
digitale Ausgabe
Sie möchten ein Abo abschließen?
Ausgabe
006/2026
Aktuelle Ausgabe

Napoleons Marsch in den Untergang – Scheitert die Kontinentalsperre kolossal?
Napoleon setzte die Kontinentalsperre als wirtschaftliches Druckmittel gegen Großbritannien ein, nachdem eine militärische Invasion unmöglich geworden war. Mit dem Berliner Dekret und späteren Mailänder Dekreten wurden britische Schiffe und Waren ausgesperrt und Konfiskationsregeln verschärft. Schmuggel, politische Widerstände und ökonomische Interessen, etwa Russlands, untergruben jedoch die Durchsetzung der Sperre. Die Kriege auf der Iberischen Halbinsel und gegen Russland sowie die ökonomischen Nebenwirkungen trugen schließlich zur Erosion von Napoleons Herrschaft bei.

Sturm auf Odessa – Heftige Belagerungsschlacht im Ostfront-Südabschnitt
Im Sommer 1941 geriet die Einnahme Odessas zum zentralen Schwerpunkt an der südlichen Ostfront, als rumänische und deutsche Verbände die Hafenstadt angriffen. Rumäniens 4. Armee trug die Hauptlast der Kämpfe, während deutsche Unterstützung anfänglich begrenzt blieb. Die sowjetische Schwarzmeerflotte und Luftwaffe sorgten für ständige Nachschub- und Feuerunterstützung, wodurch sich die Offensive in eine verlustreiche Belagerung verwandelte. Das Ringen um Odessa beeinflusste die weitere strategische Lage am Schwarzen Meer und die Pläne für die Krimoffensive.

Inhaltsverzeichnis
Ausgabe
005/2026

Schlug er den Stauffenberg-Putsch nieder?
Der Frontsoldat und Fanatiker Otto Ernst Renner galt als hochdekorierter Offizier und Verfechter des Nationalsozialismus. Welche Rolle spielte er am 20. Juli 1944?

Hartes Ringen um Hellas
Griechenland leistet 1941 zähen Widerstand gegen Hitlers Blitzkrieg, während Churchill dem Balkanstaat große strategische Bedeutung beimisst. Auch nach der offiziellen Kapitulation bleiben Festland, Kreta und die Ägäisinseln bis 1945 hart umkämpft. Mehr dazu in der neuen Clausewitz-Ausgabe, die zudem mit redaktionellen Neuerungen aufwartet.

Inhaltsverzeichnis
Ausgabe
004/2026

„Zitadelle im Süden“. Überraschender Gegenschlag am Mius 1943
Im Sommer 1943 entwickelte sich der Mius-Frontbogen zu einem wichtigen Schauplatz der Ostfront. Deutsche Truppen konnten dort mit einem überraschenden Gegenangriff sowjetische Offensivpläne zeitweise durchkreuzen. Die Kämpfe verdeutlichen die hohe Dynamik der militärischen Lage nach Kursk.

Der bessere Leopard?
Mit dem Kampfpanzer 70 verfolgten Deutschland und die USA eines der ambitioniertesten Rüstungsprojekte des Kalten Krieges. Zahlreiche technische Neuerungen sollten neue Maßstäbe im Panzerbau setzen. Trotz des Scheiterns des Programms wirkten viele Entwicklungen in späteren Fahrzeugen weiter.

Inhaltsverzeichnis
Ausgabe
003/2026

Durchbruch der Panzer – Kesselschlacht von Kowel 1944
Die Kesselschlacht von Kowel im Jahr 1944 wird aus der Perspektive der sowjetischen Ostfrontoffensiven dargestellt. Dabei zeigt sich, wie Panzerverbände gezielt zur Einkesselung deutscher Truppen eingesetzt wurden. Darüber hinaus werden die taktischen, operativen und logistischen Faktoren analysiert, die den Verlauf und Ausgang der Schlacht beeinflussten.

Das Nashorn – Panzerjäger der Wehrmacht
Der Panzerjäger „Nashorn“ entstand als Reaktion auf die zunehmende Bedrohung durch alliierte, schwer gepanzerte Fahrzeuge. Seine hohe Durchschlagskraft gegen feindliche Panzer wird ebenso erläutert wie seine technische Konzeption. Auch werden Schwächen, wie die geringe Panzerung und die eingeschränkte taktische Flexibilität, aufgezeigt.

Inhaltsverzeichnis
Ausgabe
002/2026

Panzer IV (lang) versus M4 Sherman 1943–1945
Der Vergleich zeigt zwei gegensätzliche Panzerphilosophien: deutsche Feuerkraft und Technik gegen amerikanische Massenproduktion und Logistik. Analysiert werden Einsätze in Italien, taktische Stärken, Schwächen und die Frage, warum der Krieg nicht allein durch bessere Waffen entschieden wurde.

Nagato: Japans letztes Schlachtschiff
Die Nagato war Symbol imperialer Seemacht und technischer Größe. Der Artikel verfolgt ihren Weg vom Stolz der Flotte bis zum spektakulären Ende bei Atomtests und erklärt, warum das Schiff militärisch kaum noch eine Rolle spielte, aber historisch hoch aufgeladen blieb.

Inhaltsverzeichnis
Ausgabe
001/2026


Inhaltsverzeichnis
Mehr anzeigen

Porträt von Clausewitz

Das Magazin für Militärgeschichte

CLAUSEWITZ ist das moderne deutschsprachige Magazin für Militärgeschichte und Militärtechnik. Die Beiträge der Zeitschrift sind populärwissenschaftlich, lebendig geschrieben und spiegeln inhaltlich den anerkannten Stand der Geschichtswissenschaft wider. Umfangreiche Bildstrecken mit seltenen zeitgenössischen Fotos, oft im doppelseitigen Großformat, steigern den Informationswert. Sämtliche Textbeiträge stammen von Fachleuten und umfassen Themen und Aspekte zur Militär- und Zeitgeschichte. Der Schwerpunkt liegt dabei im 19. und 20. Jahrhundert.

Die Abo-Angebote für Clausewitz nach Ihrer Wahl

Sie finden für Clausewitz das Jahresabo ohne Mindestbezugszeitraum und ein automatisch endendes Jahres-Geschenkabo, um dessen Kündigung Sie sich also nicht mehr kümmern müssen.
Fehlt Ihnen ein Angebot für einen kürzeren oder anderen Zeitraum, so sagen Sie es uns gern. Auch beim Rechnungszeitraum können wir Ihnen entgegenkommen.
Weniger anzeigen
Leserbewertungen
Icon Stern aktiv Icon Stern aktiv Icon Stern aktiv Icon Stern aktiv Icon Stern aktiv

Spannend konzipiertes militärgeschichtliches Magazin, welches immer wieder zum Kauf verführt.

1 Jahr Freude schenken!
Bei einer Auswahl von über 1.800 Magazinen finden Sie das richtige Geschenk für jeden.
Newsletter abonnieren
Jede Woche Informationen zu Magazinen, Trends, Gutscheinen, Aktionen und Angeboten von Presseplus. Alles direkt in Ihrem Posteingang.
Newsletter Bild

In der aktuellen Ausgabe von Clausewitz

  • Populäres Panzertreffen – Alljährliches „Panzerweekend“ im schweizerischen Full
    Das Schweizerische Militärmuseum Full veranstaltete am 5./6. September 2026 ein Panzerweekend mit zahlreichen fahrbereiten historischen Militärfahrzeugen. Das Sturmgeschütz III war als angekündigter Höhepunkt vorgesehen, fiel am zweiten Tag aber wegen Motorproblemen aus. Das Programm bot Mitfahrten in Panzern wie dem Panzer 68 und dem Schützenpanzer 63 sowie Einblicke in Restaurierungsarbeiten am Königstiger. Das Veranstaltungsangebot zog Besucher aus Süddeutschland, Frankreich und der Schweiz an.
  • Die Machenschaften von Vizekonsul Mayer – Österreichs „Superagent“ in Italien
    Rudolf Mayer leitete als österreichisch-ungarischer Marineoffizier eine Sabotageorganisation, die Anschläge auf italienische Kriegsschiffe und Infrastruktur verübte. Der italienische Geheimdienst enttarnte Teile seines Netzwerks, woraufhin Beweismittel durch einen Einbruch in das österreichische Konsulat gesichert wurden. Der Einbruch führte zur Erbeutung des österreichischen Funkschlüssels und zerschlug Mayers Agentennetz in Italien. Mayer verließ daraufhin Italien und arbeitete später in der Schweiz für deutsche Dienste.
  • Todesangst und Hoffnung – Wenn Soldaten in Kriegsgefangenschaft geraten
    Militärpsychologen beobachten, dass Gefangennahme bei Soldaten häufig einen akuten Schock und übermächtige Todesangst auslöst. Viele Gefangene beruhigen sich nach ein bis zwei Tagen und entwickeln eine Mischung aus Hoffnung und anhaltender Angst vor dem Tod. Körperliche Symptome wie Kopfschmerzen und Verdauungsbeschwerden treten oft in den ersten Tagen der Gefangenschaft auf. Soldaten mit starkem Überlebenswillen treffen früh Entscheidungen, alles für das Überleben zu tun, was ihre Chancen erhöht.
  • U-Boot-Überführung – Technologischer Meilenstein auf Reisen
    Die INS Drakon verließ Anfang September 2026 den Hafen von Kiel und wurde nach Israel überführt. Das bei TKMS gebaute Boot gehört zur Dolphin-II-Klasse und ist das dritte und letzte Exemplar des zweiten Bauloses. Die INS Drakon zeichnet sich durch einen vergrößerten Turm, einen verlängerten Rumpf und mehrere als ‚Sondersysteme‘ bezeichnete Ausstattungen aus. Das U-Boot verfügt über zehn Torpedorohre und enthält zahlreiche bislang geheim gehaltene Technologien.
  • Mittendrin statt nur dabei: Kriegsberichterstatter
    Kriegsberichterstatter stehen vor der Herausforderung, zwischen journalistischer Wahrheit und Propaganda zu entscheiden. William Russell, Winston Churchill und Ernest Hemingway gehörten zu den prägenden Stimmen der frühen modernen Kriegsberichterstattung. Ernie Pyle gewann durch seine Perspektive des einfachen Soldaten große Popularität, während Walter Cronkites Vietnam-Berichterstattung politischen Einfluss zeigte. Frontreportage bleibt daher eine Gratwanderung zwischen Information, Darstellung und politischen Effekten.
  • Schlaglichter – Historische Ereignisse aus allen Epochen
    Die Seeschlacht von Svold bleibt in vielen Details unklar, darunter der genaue Ort in der Ostsee. Eine dänisch-schwedische Flotte unter Sven Gabelbart und Olof Skötkonung traf offenbar auf die Schiffe des norwegischen Königs Olav Tryggvason. Verrat durch Jarl Sigvaldi von Jomsburg soll den Norwegern die Niederlage bereitet haben, deren Folgen die politischen Verhältnisse in Skandinavien veränderten. Weitere historische Schlaglichter reichen von Wevelinghoven bis zum Tod Bessières' und beleuchten einzelne Wendepunkte der europäischen Geschichte.
  • Sturm auf Odessa – Heftige Belagerungsschlacht im Ostfront-Südabschnitt
    Im Sommer 1941 geriet die Einnahme Odessas zum zentralen Schwerpunkt an der südlichen Ostfront, als rumänische und deutsche Verbände die Hafenstadt angriffen. Rumäniens 4. Armee trug die Hauptlast der Kämpfe, während deutsche Unterstützung anfänglich begrenzt blieb. Die sowjetische Schwarzmeerflotte und Luftwaffe sorgten für ständige Nachschub- und Feuerunterstützung, wodurch sich die Offensive in eine verlustreiche Belagerung verwandelte. Das Ringen um Odessa beeinflusste die weitere strategische Lage am Schwarzen Meer und die Pläne für die Krimoffensive.
  • Apokalyptischer Albtraum – Leid und Elend von Soldaten und Zivilisten
    Ion Antonescu trieb die rumänischen Angriffe auf Odessa mit der Erwartung voran, durch einen schnellen Sieg innen- und außenpolitisch zu profitieren. Rumänische Soldaten führten wiederholt schlecht vorbereitete Angriffe aus und erlitten schwere Verluste sowie traumatische Erlebnisse. Sowjetische Luft- und Marineunterstützung sowie Partisanenaktionen verschärften die Kämpfe und führten zu Massakern an Zivilisten. Die Belagerung hinterließ langanhaltende humanitäre und moralische Schäden auf beiden Seiten.
  • Schwachpunkte aus Stahl – Rumänische und sowjetische Panzer (Auswahl)
    Die rumänischen R‑1-Panzer waren leicht, nur schwach gepanzert und primär für Aufklärungsaufgaben gedacht, wodurch sie im Feuerkampf gegen sowjetische Panzer kaum bestehen konnten. Die Sowjetunion improvisierte mit umgebauten Kettenschleppern („Na Ispug") und setzte T‑26‑Modelle ein, die zwar eine brauchbare 45‑mm‑Kanone hatten, aber ebenfalls technische und Zuverlässigkeitsprobleme zeigten. Beide Seiten litten unter logistischen Engpässen und eingeschränkter Panzerunterstützung, was die Effektivität gepanzerter Formationen minderte. Die Gefechte in und um Odessa offenbarten damit die taktischen Grenzen vieler eingesetzter Kettenfahrzeuge.
  • Kriegsverbrechen auf Kreta, 1941
    Deutsche Fallschirmjäger und Gebirgsjäger erobern zwischen dem 20. Mai und dem 1. Juni 1941 die Insel Kreta trotz heftigen Widerstands britischer, australischer, neuseeländischer und griechischer Truppen. Kretische Zivilisten greifen in dem chaotischen Luftlandegefecht wiederholt bewaffnet an, was zu getöteten und schwer misshandelten deutschen Soldaten führt. Die Wehrmacht-Untersuchungsstelle führt nach den Kämpfen zahlreiche Leichenuntersuchungen und Zeugenbefragungen durch und dokumentiert systematische Verstümmelungen an gefallenen Soldaten. Britische Organisationen wie die SOE haben nachweislich Aktivitäten zur Förderung irregulären Widerstands unterstützt, wodurch sich die Gewaltspirale zwischen Kampfhandlungen und Vergeltungsmaßnahmen weiter zuspitzt.
  • Heinrichs Helden – Bei Azincourt 1415
    König Heinrich V. setzte 1415 eine englische Armee mit einer großen Zahl Bogenschützen erfolgreich gegen ein zahlenmäßig überlegenes französisches Heer ein. Englische Langbogenschützen und strategisch platzierte Pfähle verhinderten Kavallerieangriffe und dezimierten die französischen Ritter in der Schlacht. Das taktische Zusammenspiel aus Fernwaffen und Terrain führte zum englischen Sieg und schwächte Frankreichs militärische Stellung nachhaltig. Azincourt demonstrierte die Bedeutung der Bogenschützen und veränderte die Kriegführung des Spätmittelalters mit langfristiger Wirkung.
  • Verlustreiche Schlacht um Belgien – Husarenstück mit Hindernissen (Mai 1940)
    Im Mai 1940 begann die Wehrmacht ihren Westfeldzug mit zügigen Luftangriffen und waghalsigen Luftlandeoperationen wie der Aktion gegen Eben‑Emael. Deutsche Fallschirmjäger und Panzer spalteten die gegnerischen Linien und sicherten wichtige Brücken, was den Vormarsch in Belgien beschleunigte. Die Alliierten versuchten, an der Dyle‑Linie Stand zu halten, doch der Durchbruch bei Sedan und die deutsche Umgehung führten zur Einkesselung großer Verbände. Die Kämpfe in Belgien endeten mit dem schnellen Zusammenbruch der alliier-ten Positionen und der Kapitulation Belgiens Ende Mai 1940.
  • Sieg dank neuer Taktik – Die Schlacht bei Burkersdorf 1762
    Friedrich II. vergrößerte und reformierte 1762 seine Armee, insbesondere die schlesischen Verbände, um sich für den Feldzug gegen Österreich zu rüsten. Feldmarschall Leopold von Daun sammelte seine Kräfte defensiv um Schweidnitz, plante aber auch Verstärkungen für seine rechte Flanke. Friedrich setzte dann innovative Manöver ein, darunter die Umgehung von Dauns Stellungen und die koordinierte Nutzung von Artillerie und leichter Infanterie, die schließlich zur Entscheidungsschlacht bei Burkersdorf führten. Durch den Sieg wurde die Belagerung und später die Einnahme von Schweidnitz möglich.
  • „Blitzkrieger“ aus Braunschweig – Das Sd.Kfz. 250
    Das Sd.Kfz. 250 war ein leichtes halbkettengeführtes Schützenfahrzeug, das als Begleiter der Panzerformationen entwickelt wurde, um Infanterie mobil mitzuführen. Die zahlreichen Varianten reichten von Funk‑ und Befehlswagen über Beobachtungs‑ und Munitionsfahrzeuge bis zu Kanonen‑ und Aufklärungsversionen. 1943 vereinfachte man die aufwendige Karosserie, um die Produktion zu steigern, dennoch blieb das Fahrzeug bei den Truppen wegen seiner Vielseitigkeit geschätzt. Insgesamt liefen etwa 7.500 Fahrzeuge aller Varianten bis 1945 vom Band.
  • US-Halbkettenfahrzeug M3 – Zusammenklang von Kette und Rad
    Das amerikanische Halbkettenfahrzeug M3 diente als robuster Truppentransporter und Zugmaschine und wurde in sehr großen Stückzahlen produziert. Zahlreiche Varianten entstanden, die als Grundlage für Artillerie‑, Flak‑ und Sonderaufbauten dienten. Durch das Lend‑Lease‑Programm gelangten Tausende M3 auch in alliierte Armeen, darunter die Sowjetunion, die eigene Versionen baute. Die Vielseitigkeit und Masse der Produktion sicherten dem M3 lange Nutzungszeiten bis in die Nachkriegszeit hinein.
  • Napoleons Marsch in den Untergang – Scheitert die Kontinentalsperre kolossal?
    Napoleon setzte die Kontinentalsperre als wirtschaftliches Druckmittel gegen Großbritannien ein, nachdem eine militärische Invasion unmöglich geworden war. Mit dem Berliner Dekret und späteren Mailänder Dekreten wurden britische Schiffe und Waren ausgesperrt und Konfiskationsregeln verschärft. Schmuggel, politische Widerstände und ökonomische Interessen, etwa Russlands, untergruben jedoch die Durchsetzung der Sperre. Die Kriege auf der Iberischen Halbinsel und gegen Russland sowie die ökonomischen Nebenwirkungen trugen schließlich zur Erosion von Napoleons Herrschaft bei.
  • Hochfliegende Pläne – Futuristisches Silbervogel-Projekt
    Das NS‑Regime förderte Eugen Sängers Silbervogel als visionären Entwurf für einen raketengetriebenen Raumgleiter, mit dem interkontinentale Angriffe auf die USA möglich werden sollten. Sänger entwarf ein Konzept mit Raketenschlittenstart, einem leistungsstarken Raketentriebwerk und einem Skip‑Glide‑Gleitflug, der das Fluggerät wiederholt in der oberen Atmosphäre abprallen lassen sollte. Materialmangel, Kapazitätsengpässe und die sich zuspitzende Kriegslage verhinderten die Realisierung und führten zur Einstellung des Gesamtprojekts. Nach dem Krieg beeinflussten Sängers Ideen jedoch die spätere Raumfahrtentwicklung.
  • Jagdpanther versus M18 Hellcat
    Der Jagdpanther basiert auf dem Fahrgestell des Panzerkampfwagen V Panther und führt in einer festen Kasematte die 8,8-cm-PaK-43-L/71 mit hoher Durchschlagskraft. Die M18 Hellcat verfügt über einen drehbaren, nach oben offenen Turm mit einer 76-mm-Kanone und punktet vor allem durch überlegene Geschwindigkeit und Beweglichkeit. Beide Fahrzeuge zeigen typische Schwächen: der Jagdpanther durch eingeschränkte Richtbarkeit und wartungsintensive Technik, die Hellcat durch geringen Panzerschutz und begrenzte Durchschlagsleistung gegen schwere Ziele. Die Gegenüberstellung analysiert Entwicklung, Einsatzpraxis und die taktischen Vor- und Nachteile beider Panzerjäger und zieht daraus ein eindeutiges Fazit zur Einsatztauglichkeit unter verschiedenen Bedingungen.
  • (Akteure) Die Schnaft-Affäre
    Ulrich Schnaft meldet sich 1941 als Freiwilliger zur Waffen-SS, gerät in Kriegsgefangenschaft und konstruiert nach 1947 eine neue Identität als jüdischer Flüchtling unter dem Namen Gavriel Zusman. Zusman gelingt die illegale Einreise nach Palästina, er dient in der Hagana und tritt 1949 den Israelischen Verteidigungsstreitkräften bei, bis Sicherheitsprüfungen seine fragwürdige Herkunft offenbaren. Schnaft bietet später in Europa Informationen an ägyptische Stellen an und wird in Kairo als bezahlter Informant angeworben; die Ägypter planen, ihn nach Israel einzuschleusen. Der Mossad setzt den Agenten Shmuel Moriah als falschen „Adnan“ ein, lockt Schnaft nach Israel, wo dieser gefasst, angeklagt und verurteilt wird; nach vorzeitiger Entlassung 1961 wird Schnafts weiterer Lebensweg unklar.
  • (Akteure) Regierung Dönitz – "Sonderbereich Mürwik"
    Adolf Hitler setzt in seinem politischen Testament Karl Dönitz am 30. April 1945 als Nachfolger als Reichspräsident und Obersten Befehlshaber der Wehrmacht ein. Karl Dönitz übernimmt daraufhin Anfang Mai 1945 die Regierungsgewalt und verlegt die Geschäftsführende Reichsregierung nach Flensburg-Mürwik, um gestaffelte Kapitulationen mit den Westalliierten anzustreben. Albert Speer, Lutz Graf Schwerin von Krosigk und weitere Minister wirken in der von den Alliierten vorübergehend geduldeten Regierung mit. Die Alliierten akzeptieren kurzfristig einen Ansprechpartner, verhaften die Regierung Mitte Mai 1945 aber schließlich, führen Prozesse und verhängen Haftstrafen oder in Einzelfällen Todesurteile gegen führende Verantwortliche.
  • (Technik) Neubaufahrzeug (Nb.Fz.) der Reichswehr und Wehrmacht
    Das Neubaufahrzeug entstand Anfang der 1930er-Jahre als deutscher Versuchspanzer nach dem Mehrturmkonzept, der 3,7-cm- und 7,5-cm-Waffen kombinieren sollte, um sowohl panzerbrechende als auch Sprenggranatenaufgaben abzudecken. Rheinmetall und Krupp lieferten konkurrierende Prototypen mit unterschiedlichen Turmlösungen; der Krupp-Turm erwies sich in Tests als vorteilhaft, sodass weitere Muster mit dieser Kombination gebaut wurden. Die technische Komplexität, das hohe Besatzungsbedürfnis und Schwingungsprobleme beim Schießen zeigten die Grenzen des Konzepts, wenngleich die Fahrzeuge wertvolle Erkenntnisse für spätere Panzerdesigns lieferten. Drei Exemplare wurden 1940 nach Norwegen verlegt und erlebten dort zumindest vereinzelten Fronteinsatz, konnten das Mehrturmkonzept aber nicht nachhaltig bestätigen.
  • (Akteure) MACARTHUR – DER PATTON DES PAZIFIKS
    Douglas MacArthur wird 1880 geboren, absolviert West Point als Jahrgangsbester und macht früh Karriere mit Stationen auf den Philippinen. MacArthur kommandiert im Pazifikraum die alliierten Operationen im Zweiten Weltkrieg, orchestriert die Rückeroberung großer Inseln und empfängt 1945 die Kapitulation Japans auf der USS Missouri. MacArthur pflegt ein bewusst inszeniertes öffentliches Image und nutzt Medienarbeit zur Stilisierung als nationaler Held. Im Korea-Krieg verfolgt er eine expansive Strategie bis an den Yalu, provoziert damit Chinas Intervention und gerät in tiefe Konflikte mit Präsident Truman, der ihn 1951 abberuft.
  • (Schauplätze) Hanstholm – Feuerkraft am Skagerrak
    Die Festungsanlage Hanstholm entsteht ab 1940 unter deutscher Besatzung als wichtiger Baustein des Atlantikwalls zur Kontrolle des Skagerraks und zur Sperrung der Einfahrt zur Ostsee. Die Marineartillerie stationiert dort schwere Batterien, darunter 38-cm-Schiffsgeschütze in massiven Betonbunkern, die Reichweiten bis zu 55 Kilometern erlauben. Die Anlage erlebt in den direkten Ereignissen der alliierten Invasion keine entscheidende Feuertaufe, wird nach Kriegsende teilweise demontiert und dennoch größtenteils erhalten. Das heute am Ort betriebene Bunkermuseum Hanstholm rekonstruiert und präsentiert die Bunkerlandschaft, technische Anlagen und ein großes 38-cm-Geschütz als Anschauungsobjekte für Besucher.
  • (Akteure) Der „grobe Gottlieb“ – Gottlieb von Haeseler
    Gottlieb von Haeseler (1836–1919) dient lange Jahre als Kommandierender General des XVI. Armeekorps in Metz und wird später zum Generalfeldmarschall ernannt. Haeseler fordert eine kriegsmäßige, harte Ausbildung und legt großen Wert auf Marschdisziplin und Auftragstaktik, weshalb Teile der Truppe ihn als ‚Teufel von Metz‘ bezeichnen. Haeseler zeigt zugleich Fürsorge für seine Soldaten, setzt sich gegen Ausbeutung durch Offiziere ein und gründet Genesungseinrichtungen. Haeseler begleitet zudem als ‚Schlachtenbummler‘ das Geschehen im Ersten Weltkrieg, erkennt früh die Aussichtslosigkeit eines Sieges nach der Marne und stirbt 1919 auf seinem Gut Harnekop.
Newsletter
Kontakt