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Ausgabe 010/2026
Aktuelle Ausgabe

(Motorflug) Im Cockpit der Junkers A60
Junkers Aircraft präsentiert auf dem Aeroporto Giovanni Nicelli die ultraleichte Junkers A60 und lädt Kunden zu Demoflügen über die Lagune von Venedig ein. Die A60 kombiniert historische Wellblechoptik mit modernen Elementen wie Side-by-Side-Cockpit, Dreibeinfahrwerk und einem 130‑PS‑Einspritzmotor von Edge Performance. Patrick Holland‑Moritz beschreibt den offenen Flug über die Lagune, den guten Windschutz und die narrensicheren Flugeigenschaften, die die A60 als schulungstauglich erscheinen lassen. Junkers positioniert die A60 als Cabrio‑UL für Genussflüge und Schulung und nennt einen Basispreis von rund 290.000 Euro.

(AirLeben) Fliegende Feuerwehr
Hubschrauber und Löschflugzeuge liefern Wasser direkt an Brandherde und ergänzen die bodengebundene Feuerwehr; Hubschrauber profitieren von hoher Manövrierfähigkeit, Flugzeuge von größeren Tankvolumina und höherer Geschwindigkeit. Die Bundespolizei, Luftwaffe und private Anbieter nutzen Muster wie Super Puma, CH‑53, PZL Dromader und Air Tractor, während EU‑Programme und nationale Entscheidungen die Verfügbarkeit beeinflussen. Die Effizienz luftgestützter Einsätze hängt entscheidend von Umlaufzeiten, Tanklogistik, geeigneten Wasserentnahmestellen und enger Abstimmung mit der Feuerwehr ab. Forschungsprojekte wie Drohnenschwärme (PEELIKAN) und modulare Löschkits für Transporter könnten künftig zusätzliche Optionen eröffnen.

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(Motorflug) Pilot Report Risen SV 916 SuperVeloce
Die Risen SV 916 SuperVeloce kombiniert extreme Aerodynamik mit einem turbogeladenen Rotax 916 iS und erzielt damit außergewöhnliche Reisegeschwindigkeiten bei moderatem Verbrauch. Alberto Porto und die Porto Aviation Group fertigen die Risen als hoch effizienten Carbon-Monocoque-Tourer mit V-Leitwerk und elektrohydraulischem Constant-Speed-Propeller. Die Konstruktion verlangt präzises Geschwindigkeitsmanagement und Eingewöhnungszeit, liefert dafür aber Langstrecken-Performance und Effizienzvorteile. Der Test ergab hohe Reisegeschwindigkeiten bis in den Bereich um 190 KTAS bei vernünftigem Verbrauch und ein insgesamt präzises, sportliches Flugverhalten.

(Magazin) 100 Jahre BWLV
Der Baden-Württembergische Luftfahrtverband (BWLV) führt seine Wurzeln bis zur Gründung des Württembergischen Luftfahrtverbands im Juni 1926 zurück und entwickelte sich über verschiedene Namensphasen zum heutigen Verband. Die Segelflugschule Hornberg und später das Trainingszentrum Klippeneck spielten zentrale Rollen in Ausbildung und Technik. Die Motorflugschule auf der Hahnweide und der Technische Betrieb bildeten weitere tragende Säulen des Verbandslebens. Heute betreut der BWLV rund 20 000 Mitglieder und bietet Ausbildung, CAMO/CAO-Leistungen sowie zahlreiche Weiterbildungsangebote an.

In Ausgabe 006/2026 von Aerokurier

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Porträt von Aerokurier

Fliegen zu können ist wohl einer der ältesten Wünsche der Menschheit, wenn man sich nicht gerade den unseligen Ikarus zum Vorbild nimmt. Und wer schon einmal mit einem kleinen Sportflugzeug geflogen ist, der kennt dieses unmittelbare Gefühl, das nicht zu vergleichen ist mit den großen Linienflugzeugen, die täglich über unseren Köpfen verkehren. Jede kleinste Veränderung, jedes Luftloch wird zum Abenteuer ... das macht wohl die Faszination des Fliegens erst aus.

aerokurier informiert als Fachmagazin für aktive Piloten über die Themen der Allgemeinen- und Geschäftsluftfahrt, Motorflug, Luftsport und Luftfahrtechnik.

Welche Inhalte bietet aerokurier?

Neben aktuellen Nachrichten aus der Szene gehören exklusive Messeberichte, wichtige Praxistipps rund um das Thema Fliegen, technische Daten aller gängigen Fluggeräte und ein großer Gebrauchtflugzeugmarkt zum breiten Themenspektrum. Beeindruckende Fotostrecken und Reiseziele erwecken Sehnsüchte nach dem Abenteuer, Testberichte halten die Piloten auf dem Laufenden. Die Themen Luftrecht, Innovationen, Technik und Zubehör sowie ein ausführlicher Terminkalender machen aerokurier zu einem unabkömmlichen Fachmagazin. Mit dem gemeinsamen Portal der Special Interest Marken flugrevue.de, klassiker-der-luftfahrt.de, aero.de und paxex.de bietet die Motor Presse Stuttgart ein breit aufgestelltes Informationsspektrum.

Wer sollte aerokurier lesen?

aerokurier ist das Magazin für alle Leser, die sich für das gesamte Spektrum der Zivilluftfahrt interessieren. Wer selbst fliegt, weiß die Vorteile dieses höchst informativen Special Interest Magazins zu schätzen!

Das Besondere an aerokurier

Das Magazin erweckt alte Sehnsüchte und bleibt dennoch auf dem Boden der Tatsachen: Information und Know-How sind unerlässlich für diese Sportart. Dieser Verantwortung ist sich aerokurier durchaus bewusst.

  • Ein Fachmagazin, das seinem Anspruch gerecht wird
  • Ein breites Angebot liefert alle relevanten Informationen zum Thema Fliegen
  • aerokurier erscheint monatlich mit einer verkauften Auflage von ca. 14.000 Exemplaren

Der Verlag hinter aerokurier

Die Motor Presse Stuttgart verlegt Spezialzeitschriften aus dem Automobil- und Freizeitsektor. Die Zeitschriften erscheinen als eigenständige Ausgaben in den Landessprachen in eigenen Beteiligungsgesellschaften oder per Lizenzvergabe in 23 Ländern. Das Unternehmen beschäftigt über 1.000 Mitarbeiter mit über 200 Mio. Umsatz. Der Verlag gehört zu 60% Gruner + Jahr, also Bertelsmann. 25% sind in Besitz der Gründerfamilie Pietsch, 15% der Gründerfamilie Troeltsch. Das Unternehmen wurde 1946 von Paul Pietsch und Josef Hummel in Freiburg gegründet. Unter dem Namen Motorsport GmbH sollte die Firma den Rennsport der Gründer finanzieren. Die erste Zeitschrift in diesem Verlag war „Das Auto“. Fast alle Zeitschriften der Motor Presse Stuttgart sind durch Zukäufe in den Verlag gekommen.

Alternativen zu aerokurier

aerokurier fällt in die Kategorie der Flugzeitschriften. Für Privatpiloten interessant erscheint das Flieger Magazin. In der Klassiker der Luftfahrt wird Luftfahrtgeschichte lebendig und in diesem Zusammenhang bietet sich auch die Flugzeug Classic an.

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Hubschrauber und Löschflugzeuge liefern Wasser direkt an Brandherde und ergänzen die bodengebundene Feuerwehr; Hubschrauber profitieren von hoher Manövrierfähigkeit, Flugzeuge von größeren Tankvolumina und höherer Geschwindigkeit. Die Bundespolizei, Luftwaffe und private Anbieter nutzen Muster wie Super Puma, CH‑53, PZL Dromader und Air Tractor, während EU‑Programme und nationale Entscheidungen die Verfügbarkeit beeinflussen. Die Effizienz luftgestützter Einsätze hängt entscheidend von Umlaufzeiten, Tanklogistik, geeigneten Wasserentnahmestellen und enger Abstimmung mit der Feuerwehr ab. Forschungsprojekte wie Drohnenschwärme (PEELIKAN) und modulare Löschkits für Transporter könnten künftig zusätzliche Optionen eröffnen.

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Die Risen SV 916 SuperVeloce kombiniert extreme Aerodynamik mit einem turbogeladenen Rotax 916 iS und erzielt damit außergewöhnliche Reisegeschwindigkeiten bei moderatem Verbrauch. Alberto Porto und die Porto Aviation Group fertigen die Risen als hoch effizienten Carbon-Monocoque-Tourer mit V-Leitwerk und elektrohydraulischem Constant-Speed-Propeller. Die Konstruktion verlangt präzises Geschwindigkeitsmanagement und Eingewöhnungszeit, liefert dafür aber Langstrecken-Performance und Effizienzvorteile. Der Test ergab hohe Reisegeschwindigkeiten bis in den Bereich um 190 KTAS bei vernünftigem Verbrauch und ein insgesamt präzises, sportliches Flugverhalten.

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Der Baden-Württembergische Luftfahrtverband (BWLV) führt seine Wurzeln bis zur Gründung des Württembergischen Luftfahrtverbands im Juni 1926 zurück und entwickelte sich über verschiedene Namensphasen zum heutigen Verband. Die Segelflugschule Hornberg und später das Trainingszentrum Klippeneck spielten zentrale Rollen in Ausbildung und Technik. Die Motorflugschule auf der Hahnweide und der Technische Betrieb bildeten weitere tragende Säulen des Verbandslebens. Heute betreut der BWLV rund 20 000 Mitglieder und bietet Ausbildung, CAMO/CAO-Leistungen sowie zahlreiche Weiterbildungsangebote an.

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  • (Motorflug) Im Cockpit der Junkers A60
    Junkers Aircraft präsentiert auf dem Aeroporto Giovanni Nicelli die ultraleichte Junkers A60 und lädt Kunden zu Demoflügen über die Lagune von Venedig ein. Die A60 kombiniert historische Wellblechoptik mit modernen Elementen wie Side-by-Side-Cockpit, Dreibeinfahrwerk und einem 130‑PS‑Einspritzmotor von Edge Performance. Patrick Holland‑Moritz beschreibt den offenen Flug über die Lagune, den guten Windschutz und die narrensicheren Flugeigenschaften, die die A60 als schulungstauglich erscheinen lassen. Junkers positioniert die A60 als Cabrio‑UL für Genussflüge und Schulung und nennt einen Basispreis von rund 290.000 Euro.
  • (News) News aus der Branche
    ANAC, FAA und EASA erteilten die Zulassung für die Embraer Phenom 300EV; die Auslieferungen des Modells sind für 2028 geplant. Textron Aviation hat mit Brian Rohloff einen neuen CEO, nachdem Ron Draper in den Ruhestand getreten ist. Pilatus eröffnete das Composite‑Kompetenzzentrum ‚Schwarzhorn‘ im Kanton Nidwalden und schafft dort rund 300 Arbeitsplätze. Britten‑Norman startete die Produktion der BN‑2 Islander in Großbritannien neu, um die Liefersicherheit für Betreiber wie den Government Air Service der Falklandinseln zu erhöhen.
  • (Motorflug) Tipps für Trips: Venedig
    Der Aeroporto Nicelli auf dem Lido di Venezia verbindet historische Architektur mit direkter Nähe zur Lagunenstadt und eignet sich als Ziel für Sportpiloten. Investoren und Betreiber haben den Flugplatz revitalisiert, nutzen ihn als Event‑Location und stellen inzwischen auch eine A50 Junior für Demoflüge bereit. Piloten müssen die speziellen VFR‑Punkte, die Platzrunde im Süden und die Beschränkungen des Delta‑Luftraums beachten. Fährverbindungen und der kurze Fußweg vom Terminal zum Vaporetto machen den Lido zu einer praktischen und attraktiven Basis für Besuche in Venedig.
  • (Serie) Pilatus P-2
    Die Pilatus P‑2 trat als markante Nebendarstellerin in ‚Indiana Jones und der letzte Kreuzzug‘ auf und erreichte durch die restaurierte F‑AZCC Bekanntheit in der Luftfahrt‑ und Filmwelt. Pilatus entwickelte die P‑2 in den 1940er Jahren als zweisitzigen Militärtrainer mit Metallrumpf, Sperrholztragflächen und dem Argus‑V12‑Motor. Die Konstruktion integriert Eigenschaften, die an die Messerschmitt Bf 109 erinnern, etwa Flaperons und ein robustes Fahrwerk, und ermöglichte anspruchsvolle Trainings‑ und Kunstflugmanöver. AéroRétro pflegt eine vollständig restaurierte Maschine, die heute bei Flugvorführungen und historischen Darstellungen eingesetzt wird.
  • (Praxis) Herstellung, Wartung, Flughäfen – CO2-Quellen, die man nicht sieht
    Die Herstellung von Flugzeugen verursacht erhebliche CO2‑Emissionen, wobei die Aluminiumproduktion den größten Anteil der Materialbilanz darstellt. Malte Höltken rechnet vor, wie Material‑, Prozess‑ und End‑of‑Life‑Emissionen auf die Lebensdauer und die spezifischen Emissionen pro Flugstunde verteilt werden. Flugplatzinfrastruktur, Wartung und Motorüberholungen erhöhen die kumulierte Bilanz zusätzlich, wobei sich die Anteile je nach Platzgröße stark unterscheiden. Der Referenzfall ergibt einen kumulierten Faktor von rund 3,57 kg CO2e pro Liter Avgas, also knapp 60 Prozent über den reinen Verbrennungswerten.
  • (Praxis) Unfallanalyse: Kontrollierter Flug ins Gelände – Piper PA-34-220T Seneca V
    Ein 77‑jähriger Pilot überquerte die Alpen und begann den Sinkflug nach Donaueschingen, obwohl nördlich des Bodensees eine tief liegende Wolkenschicht lag. Der Pilot nahm offenbar keine Flugwetterberatung in Anspruch und flog in die aufliegenden Wolken, woraufhin die Piper in einem Bergwald zerschellte. Die BFU stellte fest, dass gegen den Piloten früher ein Schweizer Flugverbot wegen wiederholter Defizite verhängt worden war, was Zweifel an Eignung und Zuverlässigkeit nährt. Die Untersuchung führt das Unfallgeschehen auf Unterschreitung der Mindestflughöhen, Fehleinschätzung lokaler Wetterbedingungen und mangelndes Risikobewusstsein zurück.
  • (Segelflug) Junioren‑WM: Die jungen Wilden auf der Alb
    Die Junioren‑Weltmeisterschaft in Aalen‑Elchingen versammelte rund 80 Piloten aus 22 Nationen und bot über zehn Wertungstage herausfordernde Wettbewerbsbedingungen. Max Maslak verteidigte seinen Titel in der Standardklasse und sicherte sich mit konstanten Leistungen Gold. Max Scutchings gewann die Clubklasse, und die deutsche Mannschaft errang den Team‑Weltmeistertitel. Der Luftsportring Aalen glänzte organisatorisch trotz Hitze und sicherte sich breite mediale Präsenz.
  • (Segelflug) Pilot Report ISF Mistral‑C
    Der Mistral‑C geht auf den Eigenbauprototyp Strauber Mistral zurück und wurde ab 1976 in Serienform als ISF‑Entwicklung gebaut. Mistral‑C‑Flugzeuge sind robust und vergleichsweise günstig in der Anschaffung, wodurch sie in Vereinen häufig als Einsitzer für Schulung und Genussflüge Verwendung finden. Das Cockpit bietet sehr gute Sicht, während ergonomische Kompromisse wie fehlende verstellbare Rückenlehne und weit hinten platzierte Gurte typisch sind. Gebrauchtpreise liegen deutlich unter denen vergleichbarer Muster, was den Mistral‑C attraktiv für preisbewusste Piloten macht.
  • (Magazin) Die Oskar‑Ursinus‑Vereinigung – träumen, bauen, fliegen
    Carl‑Friedrich Schmidt nennt als neuer Präsident der Oskar‑Ursinus‑Vereinigung Schwerpunkte wie Jugendarbeit, Unterstützung von Oldtimer‑Nachbauten und die Förderung zukunftsweisender Projekte in Antriebstechnik, Leichtbau und Avionik. Die OUV bietet Gutachten, technische Unterstützung, eine eigene CAO und Lärmpegelmessstellen, um Selbstbauern bei Zulassung, Erprobung und Jahresnachprüfungen zu helfen. Die neuen OUV/LBA‑AMC‑Bauvorschriften vereinfachen Zulassung und Erprobung und erlauben unter bestimmten Bedingungen nun auch nichtgewerbliche PPL‑Schulung in geprüften Selbstbauten. Die Vereinstätigkeit umfasst Treffen, Fly‑ins, Ausbildungsprojekte für Jugendliche und enge Zusammenarbeit mit dem LBA.
  • (Magazin) Ehrfurcht
    José, ein chilenischer Fluglehrer, führt den Autor hangfliegend in die Anden und setzt Sauerstoffmasken ein, während sie an einer Inversion arbeiten. Der Schwarm Geier taucht auf und löst beim Autor ein tiefes Gefühl der Ehrfurcht und Demut aus, weil die Vögel die Luft beherrschen und Menschen als Fremde in ihrer Welt erscheinen. Die Begegnung in den Anden bleibt als prägendes Fliegerlebnis im Gedächtnis des Erzählers und symbolisiert den spirituellen Kern mancher Flugmomente.
  • (AirLeben) Fliegende Feuerwehr
    Hubschrauber und Löschflugzeuge liefern Wasser direkt an Brandherde und ergänzen die bodengebundene Feuerwehr; Hubschrauber profitieren von hoher Manövrierfähigkeit, Flugzeuge von größeren Tankvolumina und höherer Geschwindigkeit. Die Bundespolizei, Luftwaffe und private Anbieter nutzen Muster wie Super Puma, CH‑53, PZL Dromader und Air Tractor, während EU‑Programme und nationale Entscheidungen die Verfügbarkeit beeinflussen. Die Effizienz luftgestützter Einsätze hängt entscheidend von Umlaufzeiten, Tanklogistik, geeigneten Wasserentnahmestellen und enger Abstimmung mit der Feuerwehr ab. Forschungsprojekte wie Drohnenschwärme (PEELIKAN) und modulare Löschkits für Transporter könnten künftig zusätzliche Optionen eröffnen.
  • (Pilot Report) Pilatus PC‑12 PRO
    Pilatus hat die PC‑12 PRO mit der Garmin G3000 PRIME‑Avionik ausgestattet und bringt somit ein modernes, touchbasiertes Cockpit in die Single‑Turboprop‑Klasse. Die PC‑12 PRO bleibt eine vielseitige Maschine mit großer Kabine, breiter Frachtluke, FIKI‑Freigabe und dem PT6E‑Triebwerk; sie bietet Jet‑ähnliche Innenausstattung und gute Nutzbarkeit für Geschäftsflüge. Ein Testflug in den Schweizer Alpen demonstrierte kräftigen Startschub, die Unterstützung durch TAWS/Synthetic Vision und Verbrauchswerte zwischen etwa 210 und 275 Litern Jet‑Fuel pro Stunde. Pilatus ergänzt das Paket mit Bedienhilfen wie ‚Safe Taxi‘, Handstabilisierung der Touchscreens und displaygestützten Presets für einen benutzerfreundlichen Betrieb.
  • Business Aviation News
    Pilatus bietet die PC-24 künftig mit dem Satellitensystem Gogo Galileo an, das über das OneWeb-Netzwerk hohe Bandbreiten und geringe Latenzen bereitstellt. OneWeb bildet die technische Grundlage, und die Zulassungen durch EASA und FAA liegen bereits vor. Gulfstream meldet einen neuen City-Pair-Rekord von Los Angeles nach Farnborough mit der G700 und unterbietet damit frühere Zeiten. Cessna begann die Flugerprobung der CJ3 Gen3, und Daher hat eine Jubiläums-Kodiak an einen kanadischen Kunden ausgeliefert.
  • EU ETS und ReFuelEU Aviation: gut gemeint, schlecht gemacht – mit fatalen Folgen
    Die EU-Kommission will das EU ETS und verwandte Regelungen verschärfen, was laut GBAA mehr Betreiber in den Emissionshandel zieht und Kosten sowie Bürokratie erhöht. Zahlreiche kleinere Betreiber würden durch die Senkung der Schwelle auf 1000 Tonnen erstmals betroffen sein. Die geplante Ausweitung ab 2029 soll Flüge in Drittstaaten erfassen und trifft den Bedarfsluftverkehr härter als die Linienflieger. Die GBAA fordert differenzierte Regelungen, Zugang zur SAF-Förderung und praxistaugliche Ausnahmen zur Wahrung der Flugsicherheit.
  • Fliegen mit Herz
    Ambulanzflüge und Organtransporte retten jährlich Tausende Menschen und machen in Europa rund fünf Prozent der Business-Aviation-Bewegungen aus. WINGX-Daten zeigen hohe Einsatzzahlen, darunter knapp 3.100 Einsätze an deutschen Flughäfen in sechs Monaten. Anbieter wie ADAC, DRF, FAI, Unicair und weitere Spezialisten betreiben intensivmedizinisch ausgestattete Flotten und arbeiten nach Akkreditierungen wie EURAMI und CAMTS. Organtransporte erfordern extrem schnelle, präzise Abläufe, gut ausgestattete Flugzeuge und oft ein medizinisches Team an Bord.
  • (Firmenporträt) Avinex
    Maik Freitag gründete Avinex aus jahrzehntelanger Luftfahrterfahrung und positioniert das Unternehmen als Zeitversorger für Vielnutzer der Business Aviation. Avinex setzt in Europa vor allem auf die Pilatus PC-24 und bietet darüber hinaus Zugang zu Gulfstream-Gütern für Langstreckenprofile. Das Geschäftsmodell umfasst Einzelflüge, Charterkarten, Fractional Ownership und Aircraft Management als abgestufte Angebote für unterschiedliche Nutzungsgrade. Die operative Strategie basiert auf Open Base-Betrieb, festangestellten Crews und Fokus auf Effizienz statt Leerflügen.
  • (Interview) Wir bieten Flexibilität und kurze Wege
    Maximilian Hartwig erläutert, dass Augsburg luftrechtlich stets als Verkehrslandeplatz klassifiziert war und nie ein Flughafen im luftrechtlichen Sinn. Der Flugplatz setzt auf kurze Wege, persönliche Ansprechpartner und alternative Sicherheitsmaßnahmen statt klassischer Passagierkontrollen. Die Betreiber sehen Wachstumspotenzial im Geschäfts- und Werksverkehr sowie bei regionalen Bedarfsverkehren und Ausbildungsangeboten. Hartwig nennt Elektrifizierung, Photovoltaik-Ausbau und Hangar-Expansion als zentrale Investitionsfelder für die kommenden Jahre.
  • Deutsches Team glänzt bei Junioren-Weltmeisterschaft in Aalen
    Max Maslak gewann die Junioren-Weltmeisterschaft in der Standardklasse und sicherte damit Gold, gefolgt von Patrick Benoist auf Silber. Nils Zitzelsberger erkämpfte in der Clubklasse die Bronzemedaille und weitere deutsche Piloten erreichten gute Platzierungen. Der LSR Aalen organisierte die Veranstaltung mit ungewöhnlich vielen Wertungstagen, sodass zehn Wertungstage pro Klasse stattfanden. Die deutsche Mannschaft gewann zudem erneut den Team-Cup und bestätigte damit ihre starke Nachwuchsarbeit im Segelflug.
  • Deutsche Freiflieger gewinnen „Challenge 2026“ in Nordmazedonien
    Die deutsche Seniorenmannschaft gewann bei der Freiflug-Europameisterschaft in Prilep die Teamwertung und sicherte sich damit die „Challenge 2026“. Einzelne Crewmitglieder wie Bernhard Schwendemann und André Seifert erreichten Podiumsplätze in ihren Klassen. Die Juniorenweltmeisterschaft lief parallel und brachte internationale Sieger aus Israel, Frankreich und Estland in den einzelnen Klassen hervor. Das deutsche Team zeigte dabei starke Teamleistungen und technische Vielseitigkeit.
  • Segelkunstflug-Wettbewerb in Hünsborn erfolgreich beendet
    Der LSV Hünsborn richtete die offenen Landesmeisterschaften im Segelkunstflug aus, bei denen 31 Piloten in den Klassen Sportsman, Advanced und Unlimited antraten. Die Wettbewerbe umfassten trainierte Pflichtprogramme sowie anspruchsvolle unbekannte Programme, die direkt in der Box geflogen werden mussten. In der Unlimited-Klasse errang Wolfgang Schieck den Titel, während Daniel Welling die Sportsman-Klasse gewann. Der Wettbewerb diente zugleich als Qualifikation und Punktelieferant für die DAeC-Rangliste.
  • Junioren-Weltmeisterschaft mit 120 Teilnehmenden
    Die Junioren-Weltmeisterschaft in Prilep versammelte 120 Teilnehmende aus 17 Ländern in den Klassen F1A, F1B, F1P und F1Q. Israel, Frankreich, die USA, China und Estland lieferten Podiumssieger in den verschiedenen Kategorien, darunter mehrere Mädchenwertungen. Die deutschen Junioren erreichten solide Platzierungen und schlossen in den Teamwertungen jeweils auf Rang sechs ab. Die Veranstaltung zeigte die internationale Breite des Modellflugnachwuchses und gute organisatorische Rahmenbedingungen.
  • Deutsches Team bei der WM in Toruń
    Die FAI-Weltmeisterschaft im Präzisionsflug in Toruń versammelte 45 Crews aus zehn Nationen für hochpräzise Navigations- und Landungsaufgaben. Polen dominierte die Spitze und stellte mit Michał Bartler den neuen Weltmeister sowie ein herausragendes Teamresultat. Marcus Ciesielski war bester Deutscher und zeigte besonders in der Zeitnavigation konkurrenzfähige Leistungen. Bundestrainer Henry Franzkowiak sah sinnvolle Erfahrungen für das deutsche Team, mahnte aber stärkere Wettbewerbspraxis an, die in Deutschland derzeit limitiert ist.
  • Familienfluglager in Nastätten – Erfahrungsbericht einer Teilnehmerin
    Das Familienfluglager in Nastätten brachte Familien mit kleinen Kindern in die Segelfluggemeinschaft und bot parallele Kinderbetreuung durch Erzieherinnen. Der Aero-Club Nastätten stellte Spielzelt, Hüpfburg und Angebote bereit, sodass Eltern entspannen und fliegen konnten. Das Programm ermöglichte zugleich Vereinsmitwirkung der Eltern im Schulungsbetrieb und gemeinsame Abendessen. Die Teilnehmerinnen lobten Organisation, Atmosphäre und die Möglichkeit, Familie und Fliegen zu verbinden.
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