250 Jahre USA
"Neue Welt" nannten europäische Siedler:inenn den Kontinent, als sie im 17. Jahrhundert nach Nordamerika kamen. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten hieß es bald, der amerikanische Traum lockte. Freiheit war das große Versprechen. Viele Menschen mussten sie erst erringen.
Wilder Westen
Erst die Besiedlung des Westens habe aus Europäer:innen echte Amerikaner:innen gemacht, so die These des Historikers Frederick Jackson Turner. Sie begründete den Glauben der US-Amerikaner:innen an die ihre Einzigartigkeit. Doch die Realität sah anders aus.
Frauenrechte
Der Artikel erinnert daran, dass Demokratie ohne den Mut von Frauen nicht denkbar wäre. Am Beispiel von Olympe de Gouges zeigt er, wie Forderungen nach Gleichberechtigung brutal unterdrückt wurden – und wie Frauenrechte bis heute erkämpft, verteidigt und politisch immer wieder infrage gestellt werden.
Zivilgesellschaft: Ein Dorf gegen die AfD
Ein Dorf organisiert Widerstand gegen den Einfluss der Alternative für Deutschland. Der Text schildert, wie bürgerschaftliches Engagement, Zusammenhalt und lokale Initiativen demokratische Werte verteidigen – jenseits großer Bühnen, aber mit konkreter Wirkung im Alltag.
Liebeswirren in der Romantik
Die Romantiker:innen erhoben die Liebe zur Religion – Friedrich Schlegel war ihr glühender Apostel. Er schrieb einen Skandalroman, wohnte mit Gleichgesinnten in einer Kommune und wetterte gegen die Zweckehe. Das Establishment tobte.
Die Geschichte eines Gefühls
Die Liebe verbindet Menschen wohl seit Anbeginn der Zeit. Hier eine Auswahl zentraler Daten – vom antiken Mesopotamien bis heute.
Die Spuren der Römer in Deutschland
Wir befinden uns im Jahre 170 n. Chr. Ganz Germanien ist von den Römer:innen besetzt… Ganz Germanien? Nein! Aber immerhin etwa ein Viertel des heutigen Deutschlands ist damals tatsächlich unter direkter römischer Kontrolle.
»Wir sind gleichsam Zwerge, die auf den Schultern von Riesen sitzen«
soll der mittelalterliche Philosoph Bernhard von Chartres gesagt haben. Er meinte: Was wir erreicht haben, verdanken wir denen vor uns. Die Riesen Europas waren Römer:innen.
Wahnsinn!
Diese Ausgabe zeichnet nach, wie stark sich der Umgang mit mentalen Problemen seit der Antike verändert hat, wie es dazu kam und das für Betroffene heute verändert.
Mittelalter
Wer zuckte, schrie und um sich schlug, den hielt man lange für besessen von Dämonen – aus heutiger Sicht waren diese Menschen wohl oft psychisch krank. Drastische Mittel sollten den Teufel vertreiben. Die Prozedur gibt es bis heute. Wie pyschisch Kranke in die Fange von Teufelsaustreibern gerieten
250 Jahre USA
"Neue Welt" nannten europäische Siedler:inenn den Kontinent, als sie im 17. Jahrhundert nach Nordamerika kamen. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten hieß es bald, der amerikanische Traum lockte. Freiheit war das große Versprechen. Viele Menschen mussten sie erst erringen.
Wilder Westen
Erst die Besiedlung des Westens habe aus Europäer:innen echte Amerikaner:innen gemacht, so die These des Historikers Frederick Jackson Turner. Sie begründete den Glauben der US-Amerikaner:innen an die ihre Einzigartigkeit. Doch die Realität sah anders aus.
Frauenrechte
Der Artikel erinnert daran, dass Demokratie ohne den Mut von Frauen nicht denkbar wäre. Am Beispiel von Olympe de Gouges zeigt er, wie Forderungen nach Gleichberechtigung brutal unterdrückt wurden – und wie Frauenrechte bis heute erkämpft, verteidigt und politisch immer wieder infrage gestellt werden.
Zivilgesellschaft: Ein Dorf gegen die AfD
Ein Dorf organisiert Widerstand gegen den Einfluss der Alternative für Deutschland. Der Text schildert, wie bürgerschaftliches Engagement, Zusammenhalt und lokale Initiativen demokratische Werte verteidigen – jenseits großer Bühnen, aber mit konkreter Wirkung im Alltag.
Liebeswirren in der Romantik
Die Romantiker:innen erhoben die Liebe zur Religion – Friedrich Schlegel war ihr glühender Apostel. Er schrieb einen Skandalroman, wohnte mit Gleichgesinnten in einer Kommune und wetterte gegen die Zweckehe. Das Establishment tobte.
Die Geschichte eines Gefühls
Die Liebe verbindet Menschen wohl seit Anbeginn der Zeit. Hier eine Auswahl zentraler Daten – vom antiken Mesopotamien bis heute.
Die Spuren der Römer in Deutschland
Wir befinden uns im Jahre 170 n. Chr. Ganz Germanien ist von den Römer:innen besetzt… Ganz Germanien? Nein! Aber immerhin etwa ein Viertel des heutigen Deutschlands ist damals tatsächlich unter direkter römischer Kontrolle.
»Wir sind gleichsam Zwerge, die auf den Schultern von Riesen sitzen«
soll der mittelalterliche Philosoph Bernhard von Chartres gesagt haben. Er meinte: Was wir erreicht haben, verdanken wir denen vor uns. Die Riesen Europas waren Römer:innen.
Wahnsinn!
Diese Ausgabe zeichnet nach, wie stark sich der Umgang mit mentalen Problemen seit der Antike verändert hat, wie es dazu kam und das für Betroffene heute verändert.
Mittelalter
Wer zuckte, schrie und um sich schlug, den hielt man lange für besessen von Dämonen – aus heutiger Sicht waren diese Menschen wohl oft psychisch krank. Drastische Mittel sollten den Teufel vertreiben. Die Prozedur gibt es bis heute. Wie pyschisch Kranke in die Fange von Teufelsaustreibern gerieten
Für alle jene die detaillierte Informationen über die jeweilige Epoche erhalten möchten, durchaus empfehlenswert; für alle anderen, kommt darauf an, wie interessiert man daran ist
4,75 / 5
Den Spiegel Geschichte lese ich immer wieder gern. Das heißt jedoch nicht unkritisch. Zur guten Recherche gehört auch adäquates Bildmaterial. Im Spiegel/Geschichte/ Der grosse Graben/ Seite 89 wird ein Bild "Fabrikhalle Engels" gezeigt. Die Familie Engels war aber nicht in der Metallverarbeitung engagiert. Dort sieht man im Vordergrund Bandeisenrollen, dahinter vermutlich Stanz- und Biegemaschinen, die elektromotorisch angetrieben wurden. Zeitlich könnte man das Bild in Anfang 20. Jahrhundert einordnen. Auf Seite 94 sieht man keine Weberei, sondern eine Spinnerei.
Sehr gut und aufschlußreich
Für alle jene die detaillierte Informationen über die jeweilige Epoche erhalten möchten, durchaus empfehlenswert; für alle anderen, kommt darauf an, wie interessiert man daran ist
Ich finde das Heft sehr gut und informativ.