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INTROSKI UND RODEL GUTWINTER IM MAI.
Das Alpen-Masters fand dieses Jahr deutlich früher statt und traf auf ungewöhnlich schlechtes Wetter mit Neuschnee am Pordoi-Joch. Die Tester mussten Probefahrten unterbrechen, nutzten die Pause aber zur Bewertung der Motorräder. Das Finale konnte nach Wetterbesserung dennoch wie geplant stattfinden. Die Veranstalter führten die Prüfungen trotz Widrigkeiten zu Ende und verweisen auf die Fortsetzung in den folgenden Ausgaben.
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HORNET 1000/CBR 600 RR – Honda-Rückruf und Reparaturzentren
Honda ruft die Modelle Hornet 1000 und CBR 600 RR zurück, weil beide Baugruppen zu hohen Ölverbrauch zeigen, der Motorschäden verursachen kann. In Deutschland sind mehrere tausend Maschinen betroffen, bei der Hornet werden Kolben und Kolbenringe getauscht; bei der CBR 600 RR wird die Zylinderinnenrauheit geprüft und bei Bedarf der Motor gewechselt. Honda richtet für Europa spezielle Reparaturzentren ein und stellt betroffenen Kunden, soweit verfügbar, Ersatzfahrzeuge zur Verfügung. Betroffene Besitzer werden durch Honda angeschrieben und informiert.
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MV AGUSTA VERSTEIGERT
Eine Werksmaschine von MV Agusta aus 1965 erzielte bei einer Bonhams-Auktion rund 967 000 britische Pfund. Ein anonymer Bieter zahlte damit eines der höchsten Summen, die jemals für ein Motorrad bei einer Auktion gezahlt wurden. Experten verweisen auf die historische Rennvergangenheit der Maschine und die Prominenz früherer Piloten, die den Wert erhöhten. Die Auktion unterstreicht die hohe Nachfrage nach seltenen klassischen Rennmaschinen.
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Wettbewerbsenduros und der angebliche KTM-Skandal (Kommentar)
Mehrere Medien berichteten über angebliche Zulassungs- und Legalitätsprobleme bei KTM-Sportenduros, wobei insbesondere entdrosselte Wettbewerbsmaschinen thematisiert wurden. Die Untersuchung zeigt, dass viele der publizierten Schlussfolgerungen auf Fehlinterpretationen und ungenauer Unterscheidung von Modelltypen basieren. KTM liefert zulassungsfähige Maschinen an Händler; die Entdrosselung für den Wettbewerb erfolgt in Folge durch Kunden und führt zum Erlöschen der Straßenzulassung. Eine echte Praxis mit illegal auf der Straße betriebenen Wettbewerbsmaschinen mag vereinzelt existieren, rechtfertigt jedoch keinen Generalvorwurf gegen KTM.
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KURIOSER CRASH: SUZUKI GSX-R bleibt an Ampel hängen
In Delta (Kanada) kollidierte eine Suzuki GSX-R 750 mit einem links abbiegenden BMW und wurde dabei so heftig nach oben geschleudert, dass sie mit der Gabel an einer Ampel hängenblieb. Der Fahrer wurde schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt und überlebte den ungewöhnlichen Unfall. Videoaufnahmen zeigen, dass die Suzuki offenbar in hohem Tempo und in Stoppie‑Position in die Kreuzung fuhr, was die Flugbahn beeinflusst haben dürfte. Die örtlichen Ermittler rekonstruieren derzeit den genauen Unfallhergang.
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Spendenaufruf: Unterstützung für Felix Bähker
Der Nachwuchsfahrer Felix Bähker verletzte sich beim Hard-Enduro in Portugal schwer am Rücken und kämpft um die Rückkehr seiner Mobilität. Kollegen und die Szene organisierten eine Spendenaktion auf GoFundMe, nachdem keine Versicherung die Behandlung übernehmen wollte. Fachverbände wie die FIM und der Deutsche Motorsportbund haben Unterstützung zugesichert, die Versicherungsfrage bleibt aber offen. Bisher haben über 1500 Menschen Geld gespendet, um seine medizinische Versorgung zu sichern.
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VORSICHT, SPRITZGEFAHR – HARLEY‑RÜCKRUF
Harley‑Davidson ruft weltweit rund 88 039 Motorräder wegen einer möglichen Verstopfung der Entlüftungsöffnung in der Bodenplatte der Airbox zurück. Durch den Druckaufbau im Kurbelgehäuse kann beim Ölstandprüfen heißes Öl aus dem Einfüllstutzen spritzen und Verletzungen verursachen. Die betroffenen Modelle umfassen unter anderem Road Glide, Street Glide und Fat Boy aus verschiedenen Produktionszeiträumen. Besitzer sollen ihre Maschine prüfen lassen; bislang läuft der Rückruf vor allem in den USA.
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NEUHEITEN: BMW R 1350 GS – Langer Atem für die große GS
BMWs R 1300 GS brachte ein deutlich strafferes, fahraktiveres Konzept; die nächste Evolutionsstufe könnte dagegen wieder mehr Langstreckentauglichkeit anstreben. Eine moderate Hubraumerweiterung auf etwa 1350 cm³ könnte das Drehmoment insbesondere im unteren und mittleren Bereich verbessern und hohe Reisetempi entspannter machen. Verbesserungen beim Wind- und Wetterschutz sowie ergonomische Anpassungen sind denkbar, um den Reisekomfort zu steigern. Kamerabasierte Lichttechnik und variable Windflaps könnten zudem die Ausstattung modernisieren.
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FAHRBERICHT: Ducati DesertX (2026)
Ducati überarbeitete die DesertX grundlegend und ersetzt den bisherigen Testastretta-V-Twin durch einen kultivierteren 890‑cm³‑V2 aus Multistrada/Streetfighter-Programmen. Der neue Motor bietet mehr Laufkultur, frühes Drehmoment und eine geschmeidigere Gasannahme, während die Elektronik vielfältige Fahrmodi, Leistungsstufen und Feinsicherungen bereitstellt. Fahrwerk, Bremsen und Reifen treten ausgewogen auf: Die DesertX ist sowohl auf der Landstraße als auch im leichten Gelände überzeugend und vermittelt viel Vertrauen. Zudem senken verlängerte Serviceintervalle und günstigere Preise die Unterhaltskosten, wodurch das Gesamtpaket noch attraktiver wird.
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A2‑CHAMPS‑FESTIVAL – Vorentscheidung und Format
MOTORRAD veranstaltete das A2‑Champs‑Festival, um das beste A2‑Bike 2026 von 18‑ bis 20‑jährigen Fahrern bestimmen zu lassen. Sieben Gasttester fuhren zehn A2‑Modelle in mehreren Runden und wählten per Abwahlverfahren die Rangfolge. Die Auswahl der Testfahrer erfolgte per Los aus zahlreichen Bewerbern, die Hersteller durften selbst entscheiden, welches Modell sie einschicken. Das Format legt Wert auf Authentizität und Nachwuchsmeinungen statt redaktioneller Vorentscheidung.
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10. Platz: Kawasaki Ninja 650 (A2‑Champs)
Die Kawasaki Ninja 650 wirkte im Test wie ein sportlich gestylter, aber eher komfortabel abgestimmter Allrounder mit niedriger Sitzhöhe und aufrechter Ergonomie. Gasttester lobten das angenehme Fahrverhalten und den Sitzkomfort, bemängelten aber die fehlende Kraftentfaltung im Vergleich zur Konkurrenz. Das Fahrwerk spricht gut an, und die Maschine bleibt in Kurven neutral und präzise. Insgesamt reichte es für den zehnten Platz, weil die Ninja das sportliche Versprechen nur teilweise einlöst.
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9. Platz: Benda Dark Flag 500 (A2‑Champs)
Benda zeigt mit der Dark Flag 500 ein ungewöhnliches Konzept: V4‑Motor in Cruiser‑Form und luftunterstütztes Heck. Gasttester lobten den charakterstarken V4‑Sound und die Agilität, bemängelten aber die geringe Schräglagenfreiheit und die limitierte Bremsleistung angesichts des Gewichts. Das Luftfederbein bietet variable Höhen, führt jedoch zu sehr hartem Ansprechen in hohen Stufen. Insgesamt punktet die Dark Flag durch ihr mechanisches Temperament, aber technische Kompromisse verhinderten ein besseres Ranking.
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8. Platz: Aprilia Tuono 457 (A2‑Champs)
Die Aprilia Tuono 457 bietet einen lebendigen 457‑cm³‑Reihenmotor, der mit guter Durchzugskraft und niedrigem Gewicht viel Fahrspaß bringt. Gasttester lobten die ausgezeichnete Agilität, Beschleunigung und die wendige Typik der Tuono, kritisierten aber die teils raue Motorcharakteristik und die kompakte Ergonomie für sehr große Fahrer. Die Kombination aus geringem Gewicht und starker Performance verhalf der Tuono zu hohen Einstiegspunkten, doch der etwas schroffe Charakter kostete sie eine noch bessere Platzierung. Insgesamt bleibt die Tuono ein deutliches A2‑Highlight.
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7. Platz: CFMOTO 450 MT (A2‑Champs)
Die CFMOTO 450 MT präsentiert sich als großes, offroad‑orientiertes Adventure im A2‑Feld mit langen Federwegen und grober Bereifung. Gasttester empfanden das Fahrwerk als erstaunlich agil für die Dimensionen, kritisierten jedoch die kurze Übersetzung und die etwas stumpfe Bremsdosierung. Der Motor verlangt Drehzahl für zügigen Vortrieb, schöpft aber nicht das komplette A2‑Leistungspotenzial aus. Insgesamt überzeugt die 450 MT mit Offroad‑Ambitionen, bleibt aber in einigen Alltagspunkten hinter den Erwartungen.
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6. Platz: Honda CB 650 R E‑Clutch (A2‑Champs)
Die Honda CB 650 R kombiniert einen kultivierten Reihen‑Vierzylinder mit der E‑Clutch, die Kupplungsarbeit teilautomatisch übernimmt und besonders im Stadtverkehr entlastet. Gasttester lobten das Handling, die neutrale Balance und die geschmeidige Bremswirkung, bemängelten aber das höhere Gewicht im Stand. Motorisch zeigt die Honda eine sanfte Gasannahme, verliert in der Spitze aber gegenüber mancher Konkurrenz. Die E‑Clutch gilt als überzeugendes Feature, das Alltagstauglichkeit steigert und bei der Wertung half.
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5. Platz: Suzuki GSX‑8R (A2‑Champs)
Die Suzuki GSX‑8R überzeugt mit entspannter Ergonomie, guter Tourentauglichkeit und starkem Drehmoment aus dem Reihen‑Zweizylinder. Gasttester lobten die neutrale Kurvenlage, die stabile Schräglagenperformance und die gelungene Schnellschaltung mit Blipper. Leichte Kritik galt dem hinteren Federbein, das etwas hart reagieren kann, und einer etwas indirekteren Rückmeldung an der Front bei manchen Fahrern. Insgesamt bietet die GSX‑8R ein ausgewogenes Paket aus Komfort und Kurvenfreude.
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4. Platz: Yamaha MT‑07 (A2‑Champs)
Die Yamaha MT‑07 verteidigt ihren Ruf als leichtes, wendiges Einsteigerbike mit dem beliebten CP2‑Motor, der kräftig unten heraus zieht und auch hoch tourenfreudig ist. Gasttester lobten das reduzierte, stimmige Design und die ausgewogene Fahrwerksabstimmung, die zu frechem Kurvenspaß einlädt. Umfangreiches Tuning und Zubehör am Testbike erhöhten zwar den Preis, unterstreichen aber die Vielfalt an Individualisierungsmöglichkeiten. Insgesamt bietet die MT‑07 ein stimmiges Gesamtpaket für Einsteiger und Puristen.
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Zwischenfazit: A2‑Champs‑Festival – Finale in Sicht
Die Jury der 18‑ bis 20‑jährigen Gasttester kürte für das Finale die Ducati Streetfighter V2, KTM 390 SMC R und Triumph Trident 660, die aus sehr unterschiedlichen Konzepten stammten. Mehrere Kandidaten hinterließen starke Eindrücke, etwa die Kawasaki Ninja mit unkompliziertem Wesen oder die Benda mit ihrem markanten V4. Die Endrunde verspricht ein spannendes Duell zwischen Italien, Österreich und England um den Titel. Das finale Resultat wird in einer kommenden Ausgabe präsentiert.
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ZÜNDFUNKEN: Zukunft des Motorradfahrens und KI (Kolumne)
Rolf Henniges diskutiert die möglichen Auswirkungen von Vernetzung und KI auf das Motorradfahren, etwa V2X‑Kommunikation und assistierte Eingriffe wie automatisches Bremsen. Er führt aus, dass solche Systeme zwar Unfälle verhindern können, andererseits aber die spielerische und therapeutische Seite des Motorradfahrens reduzieren könnten. Zudem befürchtet er, dass strikte elektronische Regelbefolgung das Erlebnis entpersonalisiert und das Glücksgefühl beim Fahren mindert. Henniges plädiert dafür, die Balance zwischen Sicherheit und dem Erhalt der emotionalen Fahrqualität zu bewahren.
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IMPRESSION: Bimota Tesi H2 Tera
Bimota hat die Tesi weiterentwickelt und präsentiert mit der Tera eine schwerere, tourentauglichere Variante, die nun einen aufgeladenen Kawasaki‑Vierzylinder mit 200 PS trägt. Die innovative Achsschenkellenkung und die seitlichen Abstützungen führen zu einem sehr direkt übersetzten Lenkgefühl, das in schnellen Schräglagen ungewohnte Rückmeldungen erzeugen kann. Fahrwerks- und Federcharakteristik sind sportlich und hart, was auf der Straße hohe Präzision liefert, auf rauer Strecke aber rumpeliger wirkt. Die Tera bleibt ein anspruchsvolles, handwerklich hochwertiges High-End‑Bike mit markanter Präsenz und besonderen Fahreigenschaften.
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VERGLEICHSTEST: Kawasaki KLE 500 SE vs KTM 390 Adventure R
Die Kompakt‑Adventure‑Klasse wächst, und Kawasaki sowie KTM liefern unterschiedliche Antworten: die KLE 500 SE als nostalgisch‑zugängliche, twingetriebene Reiseenduro und die KTM 390 Adventure R als leichtes, geländefokussiertes Rallye‑Werkzeug. Die Kawasaki punktet mit Komfort, Zugänglichkeit und einem kultivierten Twin, stößt aber mit weicher, nicht einstellbarer Gabel und zu geringer Bodenfreiheit in grobem Gelände an Grenzen. Die KTM brilliert mit geringem Gewicht, langen Federwegen, einstellbarem Fahrwerk und klarer Offroad‑Identität, zeigt jedoch rauen Single‑Motorlauf und sportlichere, fordernde Straßenhandhabung. Im Testergebnis setzte sich die KTM knapp durch, weil sie im Gelände wie im Alltag das stimmigere Gesamtpaket bot.
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Liebesbrief an (m)ein Motorrad: Triumph Scrambler 1200 XE
Markus Biebricher beschreibt seine leidenschaftliche Begehrlichkeit für die Triumph Scrambler 1200 XE als sinnliche, beinahe erotische Erfahrung, ausgelöst durch Design, Verarbeitung und Motorcharakter. Der kraftvolle Zweizylinder liefert beeindruckendes Drehmoment im unteren Bereich und sorgt für ein souveränes Fahrgefühl auf Straße und im leichten Gelände. Das voll einstellbare Fahrwerk und 21‑Zoll‑Vorderrad ermöglichen überraschend gute Offroad‑Performance, während Verarbeitung und Haptik die emotionale Bindung verstärken. Trotz moderner Elektronik bleibt das Bike ein haptischer Klassiker, der starke Gefühle weckt.
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SPORT: Interview mit Crew Chief Frankie Carchedi
Frankie Carchedi erklärt die Rolle des Crew Chiefs als strategischen und technischen Organisator, der Reifenwahl, Setup und Rennstrategie minutiös plant. Er betont die zentrale Bedeutung des Reifenmanagements, der Vorplanung der Stints und der Vorbereitung reservierter Reifensätze mit Heizdecken für Notfälle. Carchedi sucht ein universelles Grundsetup, das auf vielen Strecken funktioniert, weil es Zeit für feinere Abstimmungen schafft und die Performance stabilisiert. Neben technischem Können ist die Fähigkeit zur klaren Kommunikation mit dem Fahrer entscheidend, um Fehlinterpretationen zu vermeiden und das Maximum herauszuholen.
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Mit dem Motorrad in den Urlaub – Touring ohne Tourer (Ratgeber)
Der Ratgeber zeigt, wie sich auch Sportler und Naked Bikes mit durchdachtem Zubehör und Planung für längere Touren fit machen lassen. Empfohlen werden Kompromisse wie Windschutzscheiben, Komfortsitzbänke, Lenkererhöhungen, verstellbare Fußrasten und gut montierbare Gepäcklösungen. Camping‑ und Ausrüstungs‑Tipps sowie eine kompakte Packliste helfen, Gewicht und Platz effektiv zu nutzen und flexibel zwischen Zelten und Hotels zu bleiben. Praktische Hinweise zur Reiseapotheke, Beherbergungswahl und sinnvollen Tools runden die Vorbereitung für entspannte Motorradurlaube ab.
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(IMPRESSION) Schwalben einst und jetzt – VOGELKUNDE
Die 1986er Simson Schwalbe fährt mit einem 50‑Kubik‑Zweitakter, vier Gängen und rund 3,7 PS und verbreitet nostalgisches Fahrgefühl mit hörbarem Zweitaktknattern. Die Govecs eSchwalbe bringt per Elektromotor bis zu 11,6 PS Spitzenleistung, drei Fahrmodi, TFT‑Cockpit und deutliches Mehrgewicht bei spürbar anderem Drehmomentverlauf. Stefan, Fotograf Tyson und weitere Protagonisten erleben auf Strecken rund um Besigheim die unterschiedlichen Fahrphilosophien, das Handling bergauf und bergab sowie die emotionalen Momente bei Ankunft und Austausch. Govecs meldete Insolvenz Ende 2025, während Firmen wie Emco Pläne verfolgen, die eSchwalbe künftig wieder in Suhl fertigen zu lassen.
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STARKES BINDEGLIED – Elektro‑Umrüstkit für Simson & Co.
Second Ride vertreibt mit dem MID50 ein Mid‑Drive‑Umrüstkit, das klassische 50er‑Mopeds elektrisch antreibt und optisch historische Merkmale bewahren soll. Sabine Sonntag testet eine umgebaute Schwalbe und lobt die spontan verfügbare Leistung sowie die deutlich höhere Beschleunigung gegenüber dem Serienzweitakter. Sebastian Marten erläutert, dass das rund zehn Kilogramm schwere Antriebsmodul mit Adapterteilen an viele Marken passt und optische Attrappen wie Fake‑Zylinder erlaubt. Second Ride liefert das Kit mit 4 kW Dauerleistung, TÜV‑Teilegutachten und reversibler Montage, die Reichweite beträgt bis zu 55 km mit einem Akku.
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LESER‑EXPERIENCE Ducati Monster – MONSTER‑FUN
Ducati stellte vier Leserinnen und Lesern jeweils für einen Monat eine neue Monster inklusive Fotoshooting und 200 Euro Spritgeld zur Verfügung. Fabian Dresler hebt den 890‑cm³‑V2 für sein feines Ansprechverhalten, die bauchige Leistungsentfaltung und das intuitive Handling hervor. Bastian, Laura, Philipp und Vanessa nutzten die Monster für Pendel‑ und Langstrecken, Vergleichsfahrten und sportliche Touren und berichten von Alltagstauglichkeit sowie hohem Fahrspaß auf Landstraßen. Drei Tester loben das drehmomentfreudige Triebwerk, das präzise Quickshifter‑System und die Pirelli‑Bereifung; Vanessa betont zusätzlich die Langstreckentauglichkeit und Ergonomie im Soziusbetrieb.
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ZWISCHEN KAMIKAZE UND KAFFEE – Traffic‑Tour durch Vietnam
Peter Neureuther und seine Frau Annette mieten in Vietnam eine Kawasaki Versys 300 und fahren entlang der Zentralküste bis Ho‑Chi‑Minh‑Stadt, wobei sie sich mit dem dichten Roller‑ und Mopedverkehr arrangieren müssen. Vietnam zählt rund 50 Millionen motorisierte Zweiräder, wodurch Hupen, Überholen und überladene Fahrzeuge Alltag sind und das Fahren oft anstrengend wirkt. Die Reisenden erleben zugleich beeindruckende Küstenblicke, abgelegene Strände, Kaffeeplantagen und freundliche Hilfsbereitschaft bei Pannen, etwa dem schnellen Reifenflicken zu kleinem Preis. Peter und Annette zahlen am Ende die hohe Fahrzeugkaution in bar und nehmen Abschied von einer Reise, die chaotische Verkehrsszenen mit vielen schönen Begegnungen verbindet.
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(REISE) Vercors/Frankreich – URLAUB AUF BALKONIEN
Andreas und der Autor befahren mit einer Triumph Tiger 800 XCA die sogenannten French Balcony Roads im Vercors und genießen kurvenreiche, in den Fels gesprengte Straßen mit spektakulären Ausblicken. Die Routen wie Route de Presles, Route de Combe Laval und Gorges de la Bourne zeichnen sich durch enge Tunnel, ausgesetzte Galerien und teils einspurige Passagen aus, die Respekt und Konzentration erfordern. Das Vercors überrascht mit wechselhaften Witterungsbedingungen, fahrbahntechnischen Überraschungen und reizvollen Pausenorten wie Pont‑en‑Royans oder der Auberge de Léoncel. Viele Strecken sind auch bei Radfahrern beliebt, und geführte Motorradreisen durch Rhône‑Provence bieten organisierte Etappen und Unterkunftsoptionen.
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VOR 60 JAHREN – Hockenheim 1966
Volker Rauch schildert den Großen Preis von Deutschland 1966, der erstmals im neuen Hockenheim‑Motodrom stattfand. Hans‑Georg Anscheidt gewann den Lauf bis 50 cm³ vor 100 000 Zuschauern, Luigi Taveri siegte in der 125‑cm³‑Klasse und Mike Hailwood dominierte die 250‑ und 350‑cm³‑Klassen. Jim Redman entschied die 500‑cm³‑Klasse vor Giacomo Agostini für sich, und das Duo Scheidegger/Robinson gewann das Seitenwagenrennen. Die Siegerehrung erzeugte Kritik, weil sie ausschließlich auf Deutsch durchgeführt wurde und damit ausländische Fahrer verärgerte.
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NEUHEITEN BMW R 1350 GS
BMW setzt mit der R 1300 GS bereits auf mehr Fahrdynamik und Kompaktheit als zuvor. BMW könnte die nächste Evolutionsstufe der großen GS mit etwas mehr Hubraum (etwa 1350 cm³) versehen, um Drehmoment und Laufkultur bei langen Autobahnetappen zu verbessern. BMW plant wahrscheinlich Verbesserungen beim Wetterschutz und eine entspanntere Ergonomie, um die Langstreckentauglichkeit zu stärken. BMW nutzt die große GS traditionell als Plattform für neue Technik wie kamerabasierte Lichtsysteme und adaptive Windflaps.
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Fahrbericht Ducati DesertX
Ducati stattet die 2026er DesertX mit einem neuen, laufruhigeren 890-ccm-V2 aus, der deutlich mehr Drehmoment bereits bei niedrigen Drehzahlen liefert. Ducati kombiniert die neue Motorcharakteristik mit einer überarbeiteten Elektronik, variablen Fahrmodi und einer fein dosierbaren Schalt- und Blipper-Kombination. Ducati setzt auf ein einstellbares, voll ansprechendes Fahrwerk und die Pirelli-Scorpion-Rally-Reifen, die das Motorrad sowohl auf der Straße als auch im Schotter ausgewogen machen. Ducati senkt Wartungskosten und Grundpreis und verbessert damit die Alltagstauglichkeit der DesertX.
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A2-Champs-Festival: Vorentscheidung
MOTORRAD startet das A2-Champs-Festival 2026 mit sieben Gasttestern im Alter von 18 bis 20 Jahren, die über die Siegerfahrzeuge entscheiden. MOTORRAD lädt zehn fabrikneue A2-konforme Motorräder zu einem zweitägigen Vergleich auf kurvigen Strecken und in Knock-out-Abstimmungen ein. MOTORRAD setzt auf ein demokratisches Bewertungsverfahren, bei dem die Gastgeber in geheimen Abstimmungen Modelle nach und nach abwählen. MOTORRAD will das Format dauerhaft fortführen und sucht dabei eine klare Siegeridee in der A2-Klasse.
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10. Platz: Kawasaki Ninja 650
Die Kawasaki Ninja 650 kombiniert ein sportliches Äußeres mit einer vergleichsweise bequemen, aufrechten Sitzposition. Die Kawasaki liefert in Kurven agile, neutrale Fahreigenschaften und ein komfortables Fahrwerk, das Unebenheiten gut glättet. Die Kawasaki überzeugt mit einer komfortablen Sitzbank und guter Langstreckentauglichkeit, wirkt jedoch motorisch etwas weniger impulshaft als einige Konkurrenten. Die Kawasaki braucht ein technisches Update, um in einem stark umkämpften A2-Feld weiter vorn zu landen.
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9. Platz: Benda Dark Flag 500
Benda setzt mit der Dark Flag 500 auf ein ungewöhnliches Konzept: einen kleinen Cruiser mit V4-Motor und Luftfederbeinen hinten. Benda kombiniert dabei einen grollenden, hochdrehenden V4 mit einem Design, das fahrdynamisch wegen niedriger Schräglagenfreiheit Grenzen setzt. Benda zeigt Mut in Detailausführung und Klang, leidet jedoch unter zu harter Heckabstimmung in höheren Luftfeder-Stufen und einer unterdimensionierten Bremsanlage. Benda hinterlässt als Kuriosum Eindruck, bringt es im A2-Feld aber nur auf Platz neun.
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8. Platz: Aprilia Tuono 457
Aprilia schließt mit der Tuono 457 die Lücke zwischen 660er-Mittelklasse und kleineren Sportlern und stattet das Bike mit einem 457-cm³-Reihenzweizylinder aus. Aprilia liefert ein leichtes, sehr handliches Naked Bike mit starkem Durchzug und bester Beschleunigungsleistung im Testfeld. Aprilia zeigt ein kraftvolles, agiles Fahrverhalten, das vor allem in engen Radien gefällt, während die etwas rauere Motorcharakteristik und kompakte Ergonomie nicht jedem Piloten zusagen. Aprilia überzeugt mit Fahrspaß, verliert aber mit ihrem etwas ruppigen Charakter ein paar Punkte im A2-Voting.
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7. Platz: CFMOTO 450 MT
CFMoto positioniert die 450 MT als ernsthafte Kompakt-Adventure mit üppigen Federwegen und großem Radstand. CFMoto kombiniert damit eine überraschend agile Fahrdynamik mit einem robusten Offroad-Ansatz, fordert aber in Fahrweise höhere Drehzahlen wegen kurzer Übersetzung. CFMoto zeigt ein voll einstellbares Fahrwerk und solide Alltagstauglichkeit, verliert jedoch Punkte wegen der etwas stumpfen Bremsdosierung. CFMoto bleibt eine gute Wahl für Fahrer, die Offroad-Optionen in kleinem Format wünschen.
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6. Platz: Honda CB 650 R E-Clutch
Honda kombiniert in der CB 650 R einen geschmeidigen Reihen-Vierzylinder mit der E-Clutch, die Anfahren bis zum Stillstand ohne Kupplungsbetätigung erlaubt. Honda liefert damit vor allem im Stadtverkehr eine spürbare Entlastung und behält zugleich die Möglichkeit manueller Kupplungsarbeit bei. Honda ergänzt das Konzept mit ausgewogenem Fahrwerk und guter Bremstechnik, sodass das höhere Gewicht bei der Fahrt schnell in den Hintergrund rückt. Honda bietet eine gelungene Mischung aus Komfort, Technik und Alltagstauglichkeit, die den Wagen auf Platz sechs bringt.
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5. Platz: Suzuki GSX-8R
Suzuki gestaltet die GSX-8R mit entspannter Ergonomie, die auch längere Touren angenehm macht. Suzuki kombiniert den 776-cm³-Reihen-zweizylinder mit kräftigem Drehmoment im unteren Bereich und einer gut funktionierenden Schalt- und Blipper-Kombination. Suzuki bietet in Kurven eine stabile, neutrale Linienführung, leidet aber an leicht unterdurchschnittlicher Sensitivität bei Front-Feedback. Suzuki erreicht eine sehr gelungene Balance aus Alltag und Sportlichkeit und sichert sich damit einen starken Platz im Mittelfeld.
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4. Platz: Yamaha MT-07
Yamaha hält mit der MT-07 das Erfolgsrezept aus Leichtigkeit, Wendigkeit und einem mitreißenden CP2-Motor. Yamaha kombiniert den Motor mit einem stabilen Fahrwerk, das sich vom früher weich abgestimmten Kurvensucher zu einem strafferen Kurven-Maschine entwickelt hat. Yamaha bietet mit reduziertem Look und sinnvollen Zubehöroptionen einen sehr attraktiven Auftritt, der vor allem junge Fahrer anspricht. Yamaha bleibt wegen Preis-Leistungs-Verhältnis und Stil eine der beliebtesten Wahl für Einsteiger und A2-Fahrer.
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Zwischenfazit A2-Champs-Festival
Die Gasttester haben Ducati Streetfighter V2, KTM 390 SMC R und Triumph Trident 660 ins Finale gewählt. Die Kawasaki Ninja, Benda, Aprilia, CFMoto, Honda, Suzuki und Yamaha hinterließen alle positive Eindrücke, reichten aber nicht ganz für das Endspiel. Die Abstimmung wurde in Knock-out-Runden entschieden, bei denen die jungen Testfahrer intensive Diskussionen führten und mehrfach geheim abstimmten. Die nächste Ausgabe wird das große Finale des Wettbewerbs zeigen und den A2-Champ 2026 küren.
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Zündfunken: Zukunft des Motorradfahrens
Rolf Henniges hinterfragt die Vorstellung einer vollständig elektronisch gesteuerten Motorrad-Zukunft, in der Warnsysteme und Eingriffe den Fahrspaß stark reduzieren. Rolf beschreibt, wie Vehicle-to-Everything-Kommunikation und Assistenten zwar Unfälle vermeiden könnten, aber gleichzeitig die emotionale Dimension des Fahrens schwächen würden. Rolf merkt an, dass elektronische Balancehilfen und Assistenten Einfahrten in extreme Fahrbereiche erlauben, die das Gefühl von Kompetenz und Kontrolle mindern können. Rolf plädiert für eine Balance zwischen Sicherheitstechnik und dem Erhalt der intrinsischen Motorrad-Erfahrung.
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IMPRESSION Bimota Tesi H2 Tera
Bimota transformiert die Tesi zum su-pertourerhaften Tera mit radnaben- bzw. Achsschenkellenkung und massivem Aluteile-Finish. Bimota verleiht dem Modell einen 998-ccm-Kompressor-Vierzylinder mit rund 200 PS, der hohe Geschwindigkeit souverän trägt. Bimota kombiniert die spezielle Vordergabelkonstruktion mit fein einstellbaren Federbeinen, die in schnellen Schräglagen sehr präzise wirken, aber eine etwas harte Radaufstandscharakteristik zeigen. Bimota zeigt in Verarbeitung, Materialien und Fahrverhalten ein technisch ambitioniertes Gesamtpaket mit klarer Identität.
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Vergleichstest Kawasaki KLE 500 SE gegen KTM 390 Adventure R
Kawasaki greift mit der neu aufgelegten KLE 500 SE das klassische Konzept kompakter Reiseenduros wieder auf und setzt auf einen kultivierten 451-cm³-Twin. KTM bringt mit der 390 Adventure R ein leichtes, kompromisslos offroad-orientiertes Paket mit Einzylinder und umfangreichen Elektronik-Features. KTM punktet im Gelände dank geringem Gewicht, langen Federwegen und einstellbarem Fahrwerk, während Kawasaki auf der Straße mit komfortabler Ergonomie und linearer Motorcharakteristik überzeugt. KTM gewinnt das Duell knapp dank klarer Identität, besserer Ausstattung und größerer Offroad-Qualitäten.
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Liebesbrief an (m)ein Motorrad: Triumph Scrambler 1200 XE
Markus Biebricher beschreibt seine sinnliche Verliebtheit in die Triumph Scrambler 1200 XE und den puristischen Reiz echter Metallverarbeitung. Markus erlebt den 1200er-Bonneville-Zweizylinder als drehmomentstarken, kultivierten Antrieb, der auf Straße und leichterem Gelände gleichermaßen souverän wirkt. Markus lobt die Geländequalitäten dank 21-Zoll-Vorderrad und voll einstellbarem Fahrwerk sowie die hohe Verarbeitungsqualität und den klassischen Stil. Markus bemängelt die moderne Instrumentierung und die dünne Sitzbank, bleibt aber von der Gesamtwirkung der Maschine emotional nachhaltig ergriffen.
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Sport: Interview mit Crew Chief Frankie Carchedi
Frankie Carchedi erklärt die zentrale Rolle eines Crew Chiefs in der MotoGP, von Reifenplanung bis Grundsetup-Findung. Carchedi betont, dass Reifenstrategie, Reifenwärmung und Schonung des Kontingents den Wochenendverlauf entscheidend prägen. Carchedi sucht ein belastbares Grundsetup, das nur minimale Anpassungen an neuen Strecken benötigt, weil dies Zeit für Feintuning und Fahrer-Coaching schafft. Carchedi beschreibt außerdem die notwendige Mischung aus technischem Know-how und sozialer Intelligenz, um Fahrer zu verstehen und das Maximum herauszuholen.
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Ratgeber: Mit dem Motorrad in den Urlaub
Viele moderne Motorräder lassen sich mit passendem Zubehör und gezielter Vorbereitung problemlos in reisefähige Begleiter verwandeln. Kleine Windschilder, Komfortsitze, Lenkererhöhungen und verstellbare Fußrasten erhöhen den Langstreckenkomfort auch bei Sportlern oder Naked Bikes. Camping- und Gepäckkonzepte sollten Gewicht und Packmaß minimieren; eine durchdachte Bordapotheke und Werkzeug ergänzen die Sicherheit. Reisetechnik, richtige Buchung von Unterkünften und passende Routenwahl erhöhen die Flexibilität unterwegs.
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(IMPRESSION) Schwalben einst und jetzt – VOGELKUNDE
Die Simson Schwalbe aus Suhl liefert nostalgische Fahrfreude mit ihrem luftgekühlten Zweitakt-Einzylindermotor, vier Gängen und dem typischen Knattern vergangener DDR-Tage. Die moderne eSchwalbe von Govecs bietet deutlich mehr Leistung, Reichweitenbegrenzungen durch Akkukapazität und eine Reihe digitaler Features wie TFT, App-Anbindung und Rekuperation. Stefan und der Fotograf erleben auf gemeinsamen Touren die unterschiedlichen Fahrphilosophien: die leichte Handlichkeit und das vibrierende Charakter-Erlebnis der alten Schwalbe versus das kräftige, vibrationsarme Vorankommen des E-Rollers. Govecs’ Insolvenz Ende 2025 und mögliche Pläne von Emco für eine Neuauflage in Suhl werfen Fragen zur Zukunft der eSchwalbe und zur Verbindung von Tradition und Elektromobilität auf.
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(VORSTELLUNG) STARKES BINDEGLIED – Elektro-Umrüstkit für Simson & Co.
Second Ride bietet mit dem MID50 ein universelles Mid-Drive-Umrüstmodul, das klassische 50er-Mopeds elektrisch antreibt und optisch den Originalcharme bewahrt. Sabine Sonntag testet den Umbau begeistert und erlebt spürbar mehr Drehmoment und Performance ohne Kupplung oder Getriebe. Das System ist modular konstruiert, erlaubt einen reversiblen Einbau, zulassungsfähige Drosselung auf 60 km/h und wird mit Teilegutachten sowie TÜV-Prozess angeboten. Second Ride kombiniert leicht tauschbare Akkuzellen, Videoanleitungen für DIY-Einbau und Werkstattpartner, wodurch der MID50 eine praktikable Brücke zwischen Restaurierung und moderner E-Mobilität schlagen soll.
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(LESER-EXPERIENCE) Ducati Monster – MONSTER-FUN
Vier ausgewählte Leserinnen und Leser erhielten jeweils eine neue Ducati Monster für einen Monat und sammelten Alltags- und Tourenerfahrung in ganz Deutschland. Ducati stellte die Motorräder in Neuburg an der Donau bereit und organisierte eine gemeinsame Einführungsfahrt mit Fotoshooting. Bastian, Laura, Philipp und Vanessa nutzten die Monster für Pendeln, kurvenreiche Landstraßen und längere Touren und lobten das drehfreudige V2-Aggregat, das agile Handling sowie die Kombination aus Alltagstauglichkeit und Sportlichkeit. Mehrfach nannten die Tester das präzise Quickshiftsystem, die Brembo-Bremsanlage und die Pirelli Diablo Rosso IV als Komponenten, die das Paket abrunden, während Verschleiß an Reifen und kleine Überraschungen die Praxis prägten.
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(LESERSTORY) Zwischen Kamikaze und Kaffee – Traffic-Tour durch Vietnam
Peter Neureuther und seine Frau Annette mieten in Vietnam eine Kawasaki Versys 300 und fahren die Zentralküste in Richtung Ho-Chi-Minh-Stadt, wobei sie den dichten, hupenden Verkehr erleben. Eine Taxifahrt vom Flughafen erzeugt erste Zweifel, weil zahlreiche Roller mit überladener Ladung und riskantem Fahrstil den Verkehr dominieren. Die Tour bietet wechselnde Straßenverhältnisse, beeindruckende Küstenblicke, Besuche von Kaffeeplantagen inklusive „Katzenkaffee“ sowie zahlreiche hilfsbereite Einheimische bei Pannen. Eine Kautionsübergabe in Ho-Chi-Minh-Stadt rundet die Reise ab und hinterlässt eindrückliche Erfahrungen zwischen Chaos, Schönheit und gastfreundlicher Unterstützung vor Ort.
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(REISE) Vercors/Frankreich – URLAUB AUF BALKONIEN
Die French Balcony Roads im Vercors sind schmale, in den Fels geschlagene Bergstraßen mit spektakulären Ausblicken, Galerien und Tunneln, die anspruchsvolle Kurvenfahrten bieten. Andreas und der Autor erkunden bekannte Routen wie Combe Laval, Route de la Bérarde, Presles und die Gorges de la Bourne und schildern die Mischung aus Nervenkitzel, Naturerlebnis und regionaler Kulinarik. Zahlreiche Passagen verlangen Respekt vor Abgründen, engen Gegenverkehrsstellen und wechselhaftem Belag, während pittoreske Dörfer, Auberges und lokale Spezialitäten Pausen lohnend machen. Die Reportage empfiehlt Strecken, Unterkünfte und Karten sowie praktische Hinweise zur Anreise und Streckensperrungen für Motorradreisende.
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(Neuheiten) BMW R 1350 GS
BMW verlagert Gewicht, strafft die Ergonomie und erhöhte beim R‑1300‑GS‑Nachfolger den motorischen Nachdruck, wodurch das Motorrad präziser und fahraktiver wirkt. Ein moderater Hubraumzuwachs auf etwa 1350 cm³ könnte dem Boxer mehr Drehmoment im unteren und mittleren Drehzahlbereich liefern und die Laufkultur bei hohen Reisetempi verbessern. Designer Kar Lee skizziert mögliche Änderungen wie Wind‑Flaps, am Windschutz orientierte Ergonomie und adaptive kamerabasierte Lichttechnik. Die Ergonomie soll sich minimal entspannen, etwa durch einen leicht ruhiger positionierten Lenker und eine etwas komfortablere Sitzbank, um die GS noch langstreckentauglicher zu machen.
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(Fahrbericht) Ducati DesertX
Ducati integrierte in der 2026er DesertX den neuen 890‑V2 aus Multistrada und Panigale und verzichtet auf Desmodromik zugunsten variabler Einlasssteuerzeiten. Der neue V‑Motor liefert bereits bei 3000/min rund 70 Prozent des maximalen Drehmoments, was für sämige Mittenband‑Performance und entspanntes Fahren im Reisebetrieb sorgt. Das Fahrwerk mit 21/18‑Rädern, langen Federwegen und voll einstellbarer Dämpfung bietet sowohl auf Asphalt als auch im Gelände viel Reserven. Die umfangreiche Elektronik mit fünf Fahrmodi, variabler Leistungswahl, Traktions‑ und Wheeliekontrolle macht das Motorrad vielseitig und anpassbar.
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(Festival) A2‑Champs‑Festival: Vorentscheidung
MOTORRAD setzte beim A2‑Champs‑Festival 2026 junge A2‑Fahrer als Gasttester ein, um das beste A2‑Bike zu ermitteln. Sieben Gasttester zwischen 18 und 20 Jahren fuhren zehn aktuelle Modelle über kurviges Terrain in der Schwäbischen Alb und bestimmten ihre Favoriten in Knock‑out‑Runden. Die Hersteller durften frei entscheiden, mit welchen A2‑Modellen sie antreten, und die Redaktion wählte die Testcrew per Losverfahren aus den Bewerbungen. Das Format kombiniert Praxistests, geheime Abstimmungen und ein Eliminationssystem, das bis zum Finale die Rangfolge klärt.
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10. PLATZ: Kawasaki Ninja 650
Die Kawasaki Ninja 650 bietet eine ungewöhnlich aufrechte, tourerähnliche Sitzposition trotz sportlicher Optik. Ihr 48‑PS‑Motor wirkt im Testfeld weniger kraftvoll im Mitteldrehzahlbereich als einige Konkurrenten, wodurch emotionaler Nachdruck fehlt. Das Fahrwerk spricht angenehm an und die komfortable Sitzbank macht lange Landstraßenetappen entspannt möglich. Die Kombination aus Komfort und verhaltener Motorcharakteristik kostete der Ninja in der Bewertung Plätze.
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9. PLATZ: Benda Dark Flag 500
Benda setzt mit der Dark Flag 500 auf ein ungewöhnliches Designkonzept, einen charaktervollen V4‑Antrieb und Cruiser‑Proportionen. Das Luftfederbein im Heck erlaubt verschiedene Höhenprofile, führt aber in höheren Einstellungen zu sehr harter Ansprache und Unruhe. Die Frontgabel und die einzelne Scheibenbremse wirken für das Gewicht des Motorrads unterdimensioniert, was die Bremswirkung und Dosierbarkeit einschränkt. Der V4‑Sound begeistert, doch beim Fahrkomfort und der Alltagstauglichkeit bleiben deutliche Abstriche.
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8. PLATZ: Aprilia Tuono 457
Aprilia schließt mit der Tuono 457 die Lücke zwischen 660er‑Mittelklasse und kleineren A2‑Sportlern und nutzt dafür einen 457‑cm³‑Reihenzweizylinder. Das niedrige Gewicht und die kompakte Bauweise sorgen für exzellente Beschleunigungswerte und agiles Handling auf kurvigen Strecken. Viele Tester loben die Handlichkeit und den Durchzug des Motors, kritisieren aber die stellenweise raue Laufkultur und die etwas ruppige Gasannahme. Insgesamt überzeugt die Tuono als leichtes, freches Naked Bike mit sportlichem Charakter.
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7. PLATZ: CFMOTO 450 MT
CFMoto tritt mit der 450 MT als größeres, ernsthafteres Adventuremodell an und beeindruckt durch lange Federwege und robusten Auftritt. Das Fahrwerk bietet viel Reserven und sorgt im Gelände für Vertrauen, doch die kurz übersetzte Primärübersetzung verlangt häufiger Drehzahlen für zügigen Vortrieb. Die Bremsanlage wirkt in ihrer Dosierung etwas stumpf und beeinträchtigt die Feinfühligkeit beim Verzögern. Trotz guter Offroad‑Qualitäten bleibt die Dynamik auf der Landstraße durch Gewicht und Übersetzung limitiert.
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6. PLATZ: Honda CB 650 R E‑Clutch
Honda kombiniert in der CB 650 R einen geschmeidigen Reihenvierzylinder mit einer elektronischen E‑Clutch, die das Anfahren und Anhalten ohne manuelle Kupplungsbetätigung erlaubt. Die E‑Clutch entlastet besonders im Stadtverkehr und lässt sich weiterhin bei Bedarf manuell übersteuern. Das Fahrwerk vermittelt trotz des höheren Gewichts ein neutrales, vertrauenswürdiges Handling; die Bremsanlage arbeitet fein dosierbar. Motorisch reicht die CB 650 R im direkten A2‑Vergleich nicht an die Spitzenwerte mancher Konkurrenten heran, punktet aber mit Komfort und Bedienqualität.
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5. PLATZ: Suzuki GSX‑8R
Suzuki bietet mit der GSX‑8R ein Sportbike mit sehr angenehmer Ergonomie, das auch längere Touren erlaubt. Der gedrosselte Reihen‑Zweizylinder liefert viel Drehmoment tief im Band und sorgt für kräftigen Durchzug aus Kurven heraus. Das Fahrwerk bleibt in Schräglagen stabil und vermittelt viel Vertrauen, lediglich die Rückmeldung der Front wird von vereinzelten Testern als weniger direkt beschrieben. Funktionalität, Bedienbarkeit und Stabilität heben die GSX‑8R im Test hervor, während ihr noch etwas Emotionalität für die Spitze fehlt.
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4. PLATZ: Yamaha MT‑07
Yamaha setzt bei der MT‑07 auf geringes Gewicht, agiles Handling und den populären CP2‑Twin, dessen Drehmoment und Charakter viel Fahrspaß bieten. Das Fahrwerk ist tendenziell straffer ausgelegt als bei früheren Versionen, was die Eckenwetzeigenschaften schärft, aber bei grobem Belag mehr Einsteckverhalten zeigt. Optik und Technik treffen bei vielen Testern den Geschmack, wobei aufgerüstete Teile den Preis schnell in die Höhe treiben können. Insgesamt bleibt die MT‑07 ein souveränes Einsteiger‑Naked‑Bike mit viel Charakter und Alltagstauglichkeit.
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(Zwischenfazit) A2‑Champs‑Festival: Zwischenfazit
Die Finalisten des A2‑Champs 2026 sind Ducati Streetfighter V2, KTM 390 SMC R und Triumph Trident 660, drei sehr unterschiedliche Konzepte. Viele ausgeschiedene Modelle hinterließen dennoch positive Eindrücke, beispielsweise die Ninja mit unkomplizierter Ergonomie, die Benda mit beeindruckendem V4‑Sound und die Honda mit ihrer E‑Clutch. Die Redaktion kündigt das große Finale in der nächsten Ausgabe an, in dem die drei Finalbikes gegeneinander antreten. Die jungen Gasttester bestätigten damit, dass in der A2‑Klasse vielfältige Ansätze Erfolg haben können.
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(Kolumne) Zündfunken
Rolf Henniges skizziert mögliche Entwicklungen wie Vehicle‑to‑Everything‑Kommunikation und verstärkte elektronische Eingriffe im Motorradbetrieb. Er warnt davor, dass mehr automatische Eingriffe zwar die Sicherheit erhöhen, aber zugleich das unmittelbare Gefühl, die Kontrolle und damit den Spaß am Fahren reduzieren könnten. Henniges betont, dass viele emotionale Aspekte des Motorradfahrens aus der physischen Herausforderung und dem Risiko entstehen, die durch Automatisierung verloren gingen. Der Kolumnist plädiert dafür, die Balance zwischen Sicherheit und dem Erhalt der Erlebnisqualität nicht aus den Augen zu verlieren.
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IMPRESSION Bimota Tesi H2 Tera
Bimota transformiert die Tesi‑Tradition mit der neuen Tera und setzt auf eine radikal andere Lenkgeometrie mit seitlicher Abstützung des Radträgers. Die Tera liefert durch die direkte Lenkübertragung eine außergewöhnlich präzise und spielerische Lenkdynamik, die besonders in schnellen Richtungswechseln beeindruckt. Das hart gefederte Vorderrad und die spezielle Raderhebungskurve können bei unruhigem Belag jedoch ruppig reagieren und verlangen nach feinfühliger Abstimmung. Bimota bleibt handwerklich auf höchstem Niveau und bietet ein faszinierendes, aber technisch anspruchsvolles Fahrerlebnis.
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(Vergleichstest) Kawasaki KLE 500 SE gegen KTM 390 Adventure R
Kawasaki interpretiert die Kompakt‑Adventureklasse nostalgisch mit der neuen KLE 500 SE, die auf Zugänglichkeit, kultivierten Twin‑Antrieb und Reisekomfort setzt. KTM kontert mit der 390 Adventure R als leichtem, rallyeorientiertem Einzylinder‑Konzept, das besonders im Gelände seine Stärken ausspielt. Das Gewicht, die Bodenfreiheit und die Abstimmung von Fahrwerk und Reifen definieren hier klar das Einsatzgebiet: KTM dominiert auf losen Untergründen, Kawasaki auf Asphalt und bei Langstreckenkomfort. Das Testduell zeigt, dass die junge Klasse noch viele Wege kennt und Hersteller unterschiedliche Antworten liefern können.
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Liebesbrief an (m)ein Motorrad: Triumph Scrambler 1200 XE
Die Triumph Scrambler 1200 XE beeindruckt mit einem kräftigen Bonneville‑V2, der reichlich Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen liefert. Der Autor erlebt auf Feldwegen und im Steinbruch eine überraschend touren‑ und geländetaugliche Performance dank 21‑Zoll‑Vorderrad und voll einstellbarem Fahrwerk. Die handwerkliche Verarbeitung, hochgelegte Doppelrohrauspuffanlage und klassische Linienführung verstärken die Begehrlichkeit des Motorrads. Das Bike verbindet kraftvolle Mechanik mit echtem Materialcharakter und löst beim Verfasser intensive Emotionen aus.
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(IMPRESSION) Schwalben einst und jetzt – VOGELKUNDE
Die Simson Schwalbe KR 51/2 von 1986 fährt mit einem fahrtwindgekühlten Einzylinder-Zweitaktmotor (49,9 cm³), vier Gängen und kommt in der Ebene locker auf rund 60 km/h. Die Govecs eSchwalbe bietet einen elektrischen Dreiphasen-Mittelmotor mit bis zu 11,6 PS Spitzenleistung, zwei herausnehmbaren Akkupacks und mehreren Fahrmodi für kräftige Zwischenbeschleunigungen. Stefan, Tyson und weitere Akteure erleben auf Strecken rund um Besigheim den Kontrast zwischen dem knatternden Nostalgie-Charme, der geringeren Masse und Reichweite der Simson sowie der kräftigen, leisen und rekuperierenden eSchwalbe. Govecs meldete Ende 2025 Insolvenz, während Hersteller wie Emco oder Umbau-Anbieter wie Second Ride Chancen und Konzepte für ein Weiterleben der Schwalbe in modernen oder elektrifizierten Varianten verfolgen.
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(VORSTELLUNG) Elektro-Umrüstkit für Simson & Co.
Second Ride bietet mit dem MID50 ein universelles Mid-Drive-Umrüstmodul an, das sich mit Adapterteilen an viele klassische Mittelmotormopeds wie Simson, Kreidler, Zündapp oder Honda anpassen lässt. Das MID50-Modul liefert etwa 4 kW Dauerleistung (7,5 kW Spitze), kommt mit einem 2-kWh-Akku (optional zweiter Akku) und ermöglicht gedrosselte, manipulationssichere 60-km/h-Konfigurationen. Der Umbau ist reversibel, wird mit einem Teilegutachten vom TÜV Nord begleitet und kann nach Änderungsabnahme eingetragen werden; optische Elemente wie Gehäusedeckel oder Fake-Zylinder bleiben zur Wahrung des Retro-Looks erhalten. Second Ride verkauft das Kit ab 2690 Euro inklusive Antriebsmodul und Basisladegerät, bietet Installationshilfe durch Partnerwerkstätten und gewährt zeitweise Rabattaktionen.
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(LESER-EXPERIENCE) Ducati Monster
Ducati stellte vier neue Monster für jeweils einen Monat zur Verfügung und MOTORRAD wählte die Teilnehmer aus 3.684 Bewerbungen aus. Die vier Tester (Bastian, Laura, Philipp, Vanessa) fuhren je mehrere hundert bis über 3.000 Kilometer und setzten die Monster im Alltag, auf kurvigen Landstraßen und bei mehrtägigen Touren ein. Bastian und Philipp lobten besonders das direkte Handling und die sportliche Landstraßen-Performance, während Laura die emotionale Verbindung und Vanessa die Vielseitigkeit und Langstreckentauglichkeit hervorhoben. Die Eindrücke betonen das drehmomentstarke Ansprechverhalten des neuen V2, das präzise Quickshifter-System und die insgesamt ausgewogene Ergonomie des Bikes.
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(LESERSTORY) ZWISCHEN KAMIKAZE UND KAFFEE – Traffic-Tour durch Vietnam
Peter Neureuther und seine Frau Annette fahren in Vietnam auf gemieteter Kawasaki Versys 300 entlang der Zentralküste von Phú Quôc über Hôi An bis nach Ho-Chi-Minh-Stadt. Der dichte, hupende Verkehr mit Millionen Motorrollern verlangt permanente Aufmerksamkeit, kreative Fahrmanöver und das Akzeptieren lokaler Verkehrsrituale. Die Reise bietet zugleich atemberaubende Ausblicke auf Buchten wie Vūng Rô, Strandmomente, Tempelbesuche sowie Begegnungen auf Kaffeeplantagen und Hilfsbereitschaft bei Pannen. Die Tour endet in Ho-Chi-Minh-Stadt, wo die Vermietung die hohe Kaution in bar zurückgibt und die Reisenden mit vielen Eindrücken wieder abreisen.
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(REISE) Vercors/Frankreich – URLAUB AUF BALKONIEN
Andreas und der Autor befahren im Vercors zahlreiche 'French Balcony Roads' wie die D 539, Route de la Bérarde, Combe Laval und Route de Presles und erleben enge, in den Fels gehauene Trassen mit spektakulären Ausblicken. Die Strecken führen durch Tunnel, Galerien und entlang steiler Abhänge und verlangen Respekt, besonders bei Nässe oder Gegenverkehr. Die Fahrer stoppen in Orten wie Pont-en-Royans, Villard-Notre-Dame und Saint-Jean-en-Royans, genießen regionale Küche etwa in der Auberge de Léoncel und erleben kulturelle Kleinigkeiten wie Jazz in der Auberge de Presles. Die Route empfiehlt sich für erfahrene Motorradfahrer und enthält praktische Hinweise zu Anreise, Unterkünften und Kartenmaterial.