Anlegermagazine: 6 Richtige bei Geldfragen!

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Sparer haben eine schier endlose Auswahl an Möglichkeiten zur Geldanlage. Von Tagesgeld und Festgeld über Immobilien bis hin zu Aktien und ETFs. Wer eine anständige Rendite erzielen und dennoch auf Nummer Sicher gehen will, sollte auf dem Laufenden bleiben und regelmäßig einen Blick in Anlegermagazine werfen. Dort erhalten Sie regelmäßig wichtige Infos für Ihre individuelle Anlagestrategie. Und auch wir geben Ihnen hier 6 wertvolle Tipps, wie Sie mehr aus ihrem Geld machen können!

Beim Thema Geldanlage scheiden sich die Geister. Jeder Sparer, Anleger und Investor hat eine eigene Erfolgsstrategie, auf die er schwört. In Zeiten volatiler Märkte, hoher Staatsverschuldung und niedriger Zinsen stellen sich viele Anleger eine ebenso simple wie schwer zu beantwortende Frage: Wohin mit meinem Geld? Wie lege ich mein Erspartes sicher und dennoch gewinnbringend an? Das Geld einfach auf dem Konto zu parken ist heutzutage keine Option mehr. „Wer spart, zahlt drauf im neuen Zeitalter der Minuszinsen“, schrieb die FAZ bereits 2014. Daran hat sich bis heute nicht viel geändert: Die Zinsen sind derzeit immer noch extrem niedrig und die Inflationsrate lag 2017 bei durchschnittlich 1,8 Prozent. Wer also nichts mit seinem Geld unternimmt, schaut praktisch dabei zu, wie es weniger wird. Aber das muss natürlich nicht sein. Besonders in Anlegermagazinen finden Sparer viele Tipps und Anregungen, um ihr Geld mit einer anständigen Rendite unterzubringen.

Diversifizierung schafft Sicherheit

Studien zeigen, dass deutsche Sparer in etwa zehn Prozent ihres Einkommens zur Seite legen. Viele wollen zusätzlich Geld für die Rente, für ein Eigenheim oder teure Anschaffungen auf die Seite legen. Während das Geld nicht gebraucht wird, soll es für uns arbeiten. Wir müssen es also anlegen. Die wohl wichtigste Regel bei der Geldanlage lautet: „Lege deine Eier nicht alle in einen Korb!“

Was bedeutet das konkret? Anleger sollten ihr Geld geschickt nach der persönlichen Risikoneigung auf verschiedene Anlageklassen verteilen. Heutzutage haben Investoren die Möglichkeit, ihre Investitionen auf viele unterschiedliche Produkte zu streuen. Aktien, Fonds, Tagesgeld, Festgeld, Anleihen, Sachwerte und Gold sind bewährte und beliebte Möglichkeiten, um Geld anzulegen und Rendite zu sichern. Je nach Risikoneigung lassen sich die Anlageklassen beliebig mischen. Daneben gibt es noch deutlich risikoreichere Investitionsmöglichkeiten wie Optionsscheine, CFDs und Termingeschäfte, mit denen die Chance auf große Gewinne, aber auch auf herbe Verluste, deutlich steigt. Unbedarfte Kleinanleger sollten sich hier unbedingt von Profis beraten lassen und sich durch Fachliteratur und Anlegermagazine auf dem Laufenden halten.

Immer weniger beliebt ist auch das sogenannte „Stock Picking“, bei dem sich der Anleger einzelne Aktientitel heraussucht. Vielleicht kauft ein Sparer zum Beispiel Aktien von Daimler, weil ihm die Autos besonders gut gefallen und er deshalb an die Marke glaubt. Mittlerweile herrscht jedoch Konsens darüber, dass viele Anleger durch den Kauf von Einzeltiteln unterdurchschnittliche Performance erzeugen. Seit einigen Jahren sind dementgegen die sogenannten Indexfonds ausgesprochen beliebt, bei denen Investoren nicht einzelne Titel, sondern alle Aktien eines Index wie etwa dem DAX kaufen. Ein ETF ist somit eine der elegantesten Formen der Diversifizierung – und eine Verteilung ist in volatilen Zeiten definitiv Trumpf!

6 Tipps, wie Sie ihr Geld sinnvoll anlegen können

Nachfolgend haben wir einen einfachen Überblick, auf welche Anlageklassen sich Kleinsparer bei der Zusammenstellung ihres Portfolios konzentrieren können und verweisen gleichzeitig auf passende Anlegermagazine, in denen Sie viele andere Inspirationen zu weiteren Investitionsmöglichkeiten erhalten.

  1. Tagesgeld, Festgeld und Co.

Tagesgeld und Festgeld gehören zu den Klassikern der Geldanlage. Beim Tagesgeld ist das Guthaben täglich verfügbar. Der Zins ist entsprechend niedrig. Beim Festgeld wiederum leiht man der Bank das Geld für einen bestimmten Zeitraum – häufig für ein bis fünf Jahre. Dafür gibt es dann zumindest etwas mehr Zinsen. Der Vorteil: Die Sicherheit bei diesen Geldanlagen ist sehr hoch. Leider überwiegt hier aktuell der Nachteil: DiZinsen werden von der Inflation fast vollständig wettgemacht. Ein ausgezeichnetes Magazin für alle, die sich mit dieser besonders sicheren Form der Geldanlage näher beschäftigen wollen, ist die Zeitschrift „Rente & Co“ .

  1. Immobilien

Die eigenen vier Wände und Immobilien zum Vermieten zählen noch immer zu den liebsten Anlagen der Deutschen. Das sogenannte „Betongold“ gilt als Krisensicher und verspricht solide Renditen über viele Jahrzehnte. Der Nachteil liegt auf der Hand: Die meisten Sparer müssen große Kredite aufnehmen, um ins Eigenheim und in Immobilien zu investieren. Für alle, die nur kleine Summen in Gebäude stecken wollen, gibt es eine schier riesige Auswahl an Immobilienfonds, an denen sich Anleger beteiligen können. Zur vertiefenden Lektüre empfehlen wir das Magazin „Finanztest“ von der Stiftung Warentest. Es legt einen großen Schwerpunkt auf alle Themen rund um Immobilien.

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Finanztest von der Stiftung Warentest

  1. Aktien

Mit Aktien können Sparer sich direkt an Unternehmen beteiligen. Denn jede Aktie eines Unternehmens entspricht einem gleichen Anteil am Grundkapital der Gesellschaft. Geld verdienen lässt hier durch Kursgewinne und den anschließenden Verkauf sowie durch Dividendenzahlungen, bei dem Gewinne ausgeschüttet werden. Risikofaktoren können fallende Kurse und Unternehmenspleiten sein. Wer sich näher mit Aktien beschäftigen will, findet viele essentielle Infos in der Börse Online , in der Wirtschaftswoche oder im Manager Magazin, welche wichtige Anlegermagazine sind.

  1. Aktienfonds und ETFs

Im Gegensatz zu Einzelaktien beteiligen sich Investoren in Aktienfonds an einer besonders vielversprechenden Zusammenstellung von Aktien mehrerer Unternehmen. Damit soll das Risiko breiter gestreut und Gewinne abgesichert werden. Aktive Fonds steuern bei Kursverlusten gegen, um die Verluste für die Anleger zu minimieren. Passive Fonds wie beispielsweise ETF-Indexfonds hingegen bilden einfach ihre Indizes wie etwa den DAX oder Dow Jones nach. Sie steigen und fallen in etwa parallel zu den Vergleichsindizes. Potentielle Fondsanleger können sich sehr gut im Anlegermagazin „Focus Money“  informieren, das viele wertvolle Tipps gibt.

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  1. Anleihen

Anleihen gehören zu den häufigsten, an der Börse gehandelten Wertpapieren. Dabei handelt es sich um Schuldverschreibungen oder Forderungswertpapiere, die von Staaten oder Unternehmen ausgegeben werden, um sich mit frischem Geld einzudecken. Die Zinsen, die Anleger hier erhalten, richten sich nach dem Risiko der jeweiligen Anlage, sowie der Laufzeit.

  1. Sachwerte und Gold

Eine der ältesten und substantiellsten Anlagen ist Gold. Sparer können das schwere und rare Edelmetall zum Beispiel als Barren und Münzen erwerben und in einem Bankschließfach oder Zuhause lagern. Alternativ dazu können sie auch auf Finanzprodukte setzen, die auf steigende oder fallende Goldkurse spekulieren. Zu den Sachwerten zählen neben allen anderen Edelmetallen wie Silber auch Kunstwerke, Oldtimer, Musikinstrumente und alle Gegenstände, die langfristig im Wert steigen.

Die individuelle Anlagestrategie macht den Unterschied

Neben den 6 Tipps für Ihre Geldanlage gibt es natürlich noch viele weitere Möglichkeiten, sein Geld gewinnbringend anzulegen. Sichere und relativ ertragsarme Anlagen sind das Bausparen und Lebensversicherungen. Zu den eher unsicheren Anlagen zählen hingegen Derivate, Zertifikate und die Investition in Kryptowährungen wie Bitcoins. Natürlich können Anleger auf Plattformen im Internet auch Crowdinvesting betreiben. Die Möglichkeiten sind in Zeiten der Digitalisierung schier unendlich. Umso wichtiger ist es für Sparer und Kleinanleger, die erfolgreich Renditen erzielen wollen, sich regelmäßig in Fachliteratur und Anlegermagazinen zu informieren und ihr Wissen immer auf dem neusten Stand zu halten. Denn die Finanzmärkte schlafen praktisch nie.

*Die Informationen stellen keine Anlageberatung, keine sonstige Empfehlung und kein Angebot zum Kauf von Wertpapieren oder zur Vornahme bestimmter Investitionen dar. Dies gilt auch dann, wenn einzelne Emittenten oder Wertpapiere erwähnt werden. Eine auf die individuellen Verhältnisse des Anlegers abgestellte, anleger- und objektorientierte Beratung kann hierdurch nicht ersetzt werden.

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