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Ausgabe 023/2026
Aktuelle Ausgabe

Nicht alle Menschen wollen nur zufriedene Konsumenten sein: Francis Fukuyama
Francis Fukuyama warnt davor, dass Vertrauen in internationalen Beziehungen schwer wiederherzustellen ist und nennt das NATO-Beispiel im Kontext amerikanischer Unberechenbarkeit. Fukuyama kritisiert die erstarkenden populistischen Strömungen und sieht in Bildungsunterschieden, Technologie und Regierungsfähigkeit zentrale Ursachen für demokratische Krisen. Fukuyama betont, dass die liberale Demokratie trotz Rückschlägen weiterhin gegenüber Alternativen überlegen sei, gleichzeitig aber aktive Maßnahmen, etwa Regulierung von Künstlicher Intelligenz, nötig sind. Fukuyama erklärt die Bedeutung des „Thymos“ für politische Radikalisierung und fordert demokratische Führung, um komplexe Probleme wie den Klimawandel zu bewältigen.

Wenn Arbeitennur noch 415 Euro mehr bringt
Mehrere Fallrechnungen zeigen, dass erwerbstätige Familien in vielen Konstellationen nur noch wenig mehr als Empfänger von Sozialleistungen hätten. Hohe Wohnkosten, Alleinerziehenden-Zuschläge und Bildungskosten treiben den Bedarf und können die Erwerbseinkommen schnell auf ein ähnliches Niveau wie das Bürgergeld bringen. Ab 1. Juli 2026 soll das Bürgergeld in eine schärfere Grundsicherung übergehen, die Vermittlung und Sanktionen stärker betont. Die Autoren warnen, dass diese Nähe zwischen Erwerbseinkommen und Sozialleistungen Arbeitsanreize und Gerechtigkeitsempfinden untergräbt.

In der aktuellen Ausgabe von Die Welt (Mo-Fr)

Ausgabe 021/2026

Wie Drohnen aus Russland eine Regierung zu Fall bringen
In Lettland löste das wiederholte Eindringen und Abstürzen von Drohnen, mutmaßlich durch russische Störmaßnahmen verursacht, eine politische Krise aus, an deren Ende der Rücktritt der Ministerpräsidentin stand. Das lettische Militär hatte offenbar Defizite bei der Erkennung und Abwehr, und die Verzögerung beim Erwerb von Antidrohnensystemen untergrub das Vertrauen der Öffentlichkeit. Sicherheitsfachleute betonen, dass Resilienz gegen hybride Angriffe nicht nur technische, sondern auch politische und kommunikative Fähigkeiten der Führung erfordere. Der Fall zeigt, wie hybride Gefahrenlagen demokratische Institutionen destabilisieren können.

Die Planspiele der US-Migrationsforscher
Der Ökonom Daniel Di Martino hat einen interaktiven Migrationsrechner entwickelt, mit dem sich fiskalische Effekte verschiedener Einwanderungsszenarien auf Schulden, BIP und Bevölkerungsentwicklung simulieren lassen. Di Martino plädiert in seinen Szenarien für weniger, jüngere und besser qualifizierte Zuwanderung, hohe Gebühren für bestimmte Gruppen und konsequente Abschiebungen, womit er große Haushaltsentlastungen prognostiziert. Kritiker wie David J. Bier und Studien des Congressional Budget Office betonen hingegen, dass Migration langfristig oft fiskalisch positiv wirke, nicht zuletzt durch die Beiträge in den USA geborener Kinder von Einwanderern. Die Debatte zeigt, dass ökonomische Modellannahmen—etwa zur Berücksichtigung von Kindern oder zur Arbeitsteilung in Familien—entscheidend für die Bewertung politischer Migrationsoptionen sind.

In Ausgabe 021/2026 von Die Welt (Mo-Fr)

Ausgabe 020/2026

Wieso das „Correctiv“-Drama kein Ende nimmt
Das Landgericht Berlin II ordnete die Löschung bestimmter Formulierungen im Correctiv-Artikel an, während das Landgericht Hamburg zuvor andere Passagen für zulässig erklärt hatte. Die Zivilprozessordnung erlaubt bei im Internet abrufbaren Veröffentlichungen einen ‚fliegenden Gerichtsstand‘, sodass Betroffene in verschiedenen Gerichtsbezirken Klagen einreichen können. Felix W. Zimmermann kritisiert, dass dieses System Medien benachteiligt und regt eine Konzentration zuständiger Gerichte oder eine bundesweite Zuteilung nach Eingangsreihenfolge an. Der Bundesgerichtshof könnte bei anhaltend widersprüchlicher Rechtsprechung letztlich eine einheitliche Grundsatzentscheidung treffen, doch bis dahin laufen für Correctiv zahlreiche parallele Verfahren mit hohem Kostenrisiko.

So wollen Brüssel und Berlin die Sicherheitslücke schließen
Donald Trump kündigte überraschend einen Teilabzug von US-Soldaten aus Deutschland und die Nicht-Stationierung von Tomahawk-Raketen an, was in Europa Besorgnis auslöste. Die früher vereinbarte vorübergehende Stationierung konventioneller Präzisionswaffen zur Abschreckung Russlands geriet dadurch in Frage. Berlin und Brüssel arbeiten an Lösungen wie verstärkter Eigenproduktion, Joint Ventures mit US-Firmen und möglichen Käufen aus Drittstaaten, um die Abschreckungsfähigkeit zu erhalten. Diplomaten und Militärs erwägen außerdem stärkere europäische Führungsstrukturen und Koalitionen der Willigen zur konventionellen Verteidigung.

In Ausgabe 020/2026 von Die Welt (Mo-Fr)

Ausgabe 019/2026

„Roboter bluten nicht“: Wo die Ukraine jetzt neue Maßstäbe setzt
Die Ukraine hat seit 2022 eine rasche Militär- und Rüstungsentwicklung durchlaufen und ist in mehreren Bereichen technologisch führend geworden. Ukrainische Unternehmen stellen inzwischen viele Drohnen und andere unbemannte Systeme in großer Stückzahl her. Das Land exportiert Technologie und kooperiert mit Staaten vom Golf bis Europa bei Luftabwehr und Produktion. Militärische Akteure in Europa ziehen zunehmend Lehren aus ukrainischer Praxis, insbesondere im Drohnen- und Robotereinsatz.

Fünf Schritte, damit Integration gelingt
Marc Helbling und andere Forschende betonen, dass Sprachkenntnisse die zentrale Voraussetzung für Integration sind. Integrationsvereinbarungen und verbindliche Ziele könnten Zugewanderten klare Rechte und Pflichten geben. Frühzeitige Förderung von Kindern in Kitas und Schulen wird als entscheidend für Bildungserfolg und spätere Arbeitsmarktintegration genannt. Frauen und spezifische Förderprogramme sollen stärker in Integrationsstrategien einbezogen werden, um geschlechtsspezifische Defizite zu vermeiden.

In Ausgabe 019/2026 von Die Welt (Mo-Fr)

Ausgabe 018/2026

Bodybuilder gegen den lauchkörperartigen Wissenschaftler
Der Autor verbringt Stunden in Warteschlangen auf der Fibo in Köln und schildert eine Atmosphäre, in der Branding, Influencer und Community die Messe dominieren. Marken wie ESN und More prägen das Bild der Messe und ziehen teils fanatische Anhänger an, die das Event als Community‑Treffen verstehen. Die Fitnesskultur hat sich zur Mainstream‑Subkultur entwickelt, in der Körperoptimierung Sichtbarkeit, Status und Erzählung ersetzt. Der Autor sieht im Hype trotz Kommerzialisierung einen konstruktiven Kern: das Streben nach Selbstverbesserung.

Falsch abgebogen, teuer betreut, nicht gerettet
Ein gestrandeter Buckelwal an der Ostseeküste dient als Parabel für die deutsche Energiewende und ihre Problemen aus Fehlsteuerung, bürokratischen Rettungsversuchen und symbolpolitischen Maßnahmen. Aktivistische Inszenierungen und kurzfristige Korrekturwerkzeuge hätten den Wal nicht nachhaltig gerettet, so der Vergleich. Die Bundesregierung reagierte mit Förderinstrumenten und Marktinterventionen, die laut Kritikern die Grundarchitektur des Energiesystems nicht korrigierten. Der Bundesrechnungshof warnt vor steigenden Kosten und Risiken für die Versorgungssicherheit.

Ausgabe 017/2026


In Ausgabe 017/2026 von Die Welt (Mo-Fr)

Ausgabe 016/2026


In Ausgabe 016/2026 von Die Welt (Mo-Fr)

Ausgabe 014/2026


Ausgabe 013/2026


In Ausgabe 013/2026 von Die Welt (Mo-Fr)

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Ausgabe 052/2025


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Ausgabe 051/2025


Ausgabe 050/2025


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Porträt von Die Welt (Mo-Fr)

DIE WELT ist eine der bekanntesten deutschen überregionalen Tageszeitungen und bietet dem Leser wochentäglich umfassende Artikel über aktuelle Themen und Nachrichten aus der ganzen Welt. Von Artikeln über globales politisches Geschehen bis hin zu Inhalten wie Ausbildung oder Rente in Deutschland reicht das vielfältige Themenspektrum.

Welche Inhalte bietet DIE WELT?

Die Zeitung DIE WELT ist eine moderne Tageszeitung mit großen, sorgfältig recherchierten Themen und ausführlichen Kommentaren. Das renommierte Blatt ist in die Ressorts Politik, Wirtschaft, Finanzen und Feuilleton unterteilt und bietet seinen Leser*innen klar strukturierte Nachrichten, Analysen und Einschätzungen. DIE WELT ist eine der führenden Zeitungen Europas und wird dennoch als bodenständig und geradlinig beschrieben. Tagesaktuell relevante Nachrichten aus der ganzen Welt, ihre Verlässlichkeit und die Vielfältigkeit der Themen sind weitere Gründe für die Beliebtheit dieser klassischen Tageszeitung.

Wer sollte DIE WELT lesen?

Die Zeitung ist besonders interessant für alle Menschen, die täglich über aktuelle Entwicklungen in Politik und Wirtschaft in Europa informiert sein möchten.

Das Besondere an der DIE WELT

Die DIE WELT ist eine bürgerlich-konservative Tageszeitung, die wirtschaftspolitisch als „deutlich marktliberal eingestellt“ gesehen wird. Als eine der führenden Zeitungen Europas wird das im Jahr 1946 gegründete Blatt inzwischen in 130 Ländern verkauft und erscheint im Nordischen Format.

  • erscheint seit April 1946
  • 255 Ausgaben pro Jahr, täglich Montag – Freitag
  • eine der führenden Zeitungen Europas

Der Verlag hinter der DIE WELT

Die Zeitung DIE WELT erscheint im Axel Springer Verlag, einem von Europas größten Verlagen mit Sitz in Berlin und Hamburg. Das einst klassische Verlagshaus Axel Springer ist im Laufe der Zeit zu einem weltweit erfolgreichen Medienkonzern geworden. In der britischen Besatzungszone in Hamburg gegründet, erschien DIE WELT erstmals am 2. April 1946 und wurde 1953 vom Verleger Axel Springer übernommen. Das bekannteste Printobjekt von Axel Springer ist neben DIE WELT und WELT am Sonntag vor allem die Familie der Zeitschriften rund um die BILD, der auflagenstärksten Tageszeitung in Deutschland. Sie möchten mehr aus der aufregenden Welt des Medienkonzerns erfahren? Viel Wissenswertes zum Verlag und zu seinen bei uns erhältlichen Magazinen finden Sie in unserem Blog zu den großen Verlagen unter Axel Springer Verlag.

Alternativen zur DIE WELT

DIE WELT ist bei uns der Kategorie Zeitungen zugeordnet. Eine weitere, empfehlenswerte Politik-Zeitung ist DIE ZEIT, welche über Themen aus Politik und Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft, Technik und Medizin, Gesellschaft und Bildung, Reisen, Lifestyle und Sport berichtet. Die International New York Times ist eine englischsprachige Tageszeitung für Europa, die unter anderem über Politik und Wirtschaft aus Europa und den USA berichtet.

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Nicht alle Menschen wollen nur zufriedene Konsumenten sein: Francis Fukuyama
Francis Fukuyama warnt davor, dass Vertrauen in internationalen Beziehungen schwer wiederherzustellen ist und nennt das NATO-Beispiel im Kontext amerikanischer Unberechenbarkeit. Fukuyama kritisiert die erstarkenden populistischen Strömungen und sieht in Bildungsunterschieden, Technologie und Regierungsfähigkeit zentrale Ursachen für demokratische Krisen. Fukuyama betont, dass die liberale Demokratie trotz Rückschlägen weiterhin gegenüber Alternativen überlegen sei, gleichzeitig aber aktive Maßnahmen, etwa Regulierung von Künstlicher Intelligenz, nötig sind. Fukuyama erklärt die Bedeutung des „Thymos“ für politische Radikalisierung und fordert demokratische Führung, um komplexe Probleme wie den Klimawandel zu bewältigen.

Wenn Arbeitennur noch 415 Euro mehr bringt
Mehrere Fallrechnungen zeigen, dass erwerbstätige Familien in vielen Konstellationen nur noch wenig mehr als Empfänger von Sozialleistungen hätten. Hohe Wohnkosten, Alleinerziehenden-Zuschläge und Bildungskosten treiben den Bedarf und können die Erwerbseinkommen schnell auf ein ähnliches Niveau wie das Bürgergeld bringen. Ab 1. Juli 2026 soll das Bürgergeld in eine schärfere Grundsicherung übergehen, die Vermittlung und Sanktionen stärker betont. Die Autoren warnen, dass diese Nähe zwischen Erwerbseinkommen und Sozialleistungen Arbeitsanreize und Gerechtigkeitsempfinden untergräbt.

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Wie Drohnen aus Russland eine Regierung zu Fall bringen
In Lettland löste das wiederholte Eindringen und Abstürzen von Drohnen, mutmaßlich durch russische Störmaßnahmen verursacht, eine politische Krise aus, an deren Ende der Rücktritt der Ministerpräsidentin stand. Das lettische Militär hatte offenbar Defizite bei der Erkennung und Abwehr, und die Verzögerung beim Erwerb von Antidrohnensystemen untergrub das Vertrauen der Öffentlichkeit. Sicherheitsfachleute betonen, dass Resilienz gegen hybride Angriffe nicht nur technische, sondern auch politische und kommunikative Fähigkeiten der Führung erfordere. Der Fall zeigt, wie hybride Gefahrenlagen demokratische Institutionen destabilisieren können.

Die Planspiele der US-Migrationsforscher
Der Ökonom Daniel Di Martino hat einen interaktiven Migrationsrechner entwickelt, mit dem sich fiskalische Effekte verschiedener Einwanderungsszenarien auf Schulden, BIP und Bevölkerungsentwicklung simulieren lassen. Di Martino plädiert in seinen Szenarien für weniger, jüngere und besser qualifizierte Zuwanderung, hohe Gebühren für bestimmte Gruppen und konsequente Abschiebungen, womit er große Haushaltsentlastungen prognostiziert. Kritiker wie David J. Bier und Studien des Congressional Budget Office betonen hingegen, dass Migration langfristig oft fiskalisch positiv wirke, nicht zuletzt durch die Beiträge in den USA geborener Kinder von Einwanderern. Die Debatte zeigt, dass ökonomische Modellannahmen—etwa zur Berücksichtigung von Kindern oder zur Arbeitsteilung in Familien—entscheidend für die Bewertung politischer Migrationsoptionen sind.

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Wieso das „Correctiv“-Drama kein Ende nimmt
Das Landgericht Berlin II ordnete die Löschung bestimmter Formulierungen im Correctiv-Artikel an, während das Landgericht Hamburg zuvor andere Passagen für zulässig erklärt hatte. Die Zivilprozessordnung erlaubt bei im Internet abrufbaren Veröffentlichungen einen ‚fliegenden Gerichtsstand‘, sodass Betroffene in verschiedenen Gerichtsbezirken Klagen einreichen können. Felix W. Zimmermann kritisiert, dass dieses System Medien benachteiligt und regt eine Konzentration zuständiger Gerichte oder eine bundesweite Zuteilung nach Eingangsreihenfolge an. Der Bundesgerichtshof könnte bei anhaltend widersprüchlicher Rechtsprechung letztlich eine einheitliche Grundsatzentscheidung treffen, doch bis dahin laufen für Correctiv zahlreiche parallele Verfahren mit hohem Kostenrisiko.

So wollen Brüssel und Berlin die Sicherheitslücke schließen
Donald Trump kündigte überraschend einen Teilabzug von US-Soldaten aus Deutschland und die Nicht-Stationierung von Tomahawk-Raketen an, was in Europa Besorgnis auslöste. Die früher vereinbarte vorübergehende Stationierung konventioneller Präzisionswaffen zur Abschreckung Russlands geriet dadurch in Frage. Berlin und Brüssel arbeiten an Lösungen wie verstärkter Eigenproduktion, Joint Ventures mit US-Firmen und möglichen Käufen aus Drittstaaten, um die Abschreckungsfähigkeit zu erhalten. Diplomaten und Militärs erwägen außerdem stärkere europäische Führungsstrukturen und Koalitionen der Willigen zur konventionellen Verteidigung.

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„Roboter bluten nicht“: Wo die Ukraine jetzt neue Maßstäbe setzt
Die Ukraine hat seit 2022 eine rasche Militär- und Rüstungsentwicklung durchlaufen und ist in mehreren Bereichen technologisch führend geworden. Ukrainische Unternehmen stellen inzwischen viele Drohnen und andere unbemannte Systeme in großer Stückzahl her. Das Land exportiert Technologie und kooperiert mit Staaten vom Golf bis Europa bei Luftabwehr und Produktion. Militärische Akteure in Europa ziehen zunehmend Lehren aus ukrainischer Praxis, insbesondere im Drohnen- und Robotereinsatz.

Fünf Schritte, damit Integration gelingt
Marc Helbling und andere Forschende betonen, dass Sprachkenntnisse die zentrale Voraussetzung für Integration sind. Integrationsvereinbarungen und verbindliche Ziele könnten Zugewanderten klare Rechte und Pflichten geben. Frühzeitige Förderung von Kindern in Kitas und Schulen wird als entscheidend für Bildungserfolg und spätere Arbeitsmarktintegration genannt. Frauen und spezifische Förderprogramme sollen stärker in Integrationsstrategien einbezogen werden, um geschlechtsspezifische Defizite zu vermeiden.

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Bodybuilder gegen den lauchkörperartigen Wissenschaftler
Der Autor verbringt Stunden in Warteschlangen auf der Fibo in Köln und schildert eine Atmosphäre, in der Branding, Influencer und Community die Messe dominieren. Marken wie ESN und More prägen das Bild der Messe und ziehen teils fanatische Anhänger an, die das Event als Community‑Treffen verstehen. Die Fitnesskultur hat sich zur Mainstream‑Subkultur entwickelt, in der Körperoptimierung Sichtbarkeit, Status und Erzählung ersetzt. Der Autor sieht im Hype trotz Kommerzialisierung einen konstruktiven Kern: das Streben nach Selbstverbesserung.

Falsch abgebogen, teuer betreut, nicht gerettet
Ein gestrandeter Buckelwal an der Ostseeküste dient als Parabel für die deutsche Energiewende und ihre Problemen aus Fehlsteuerung, bürokratischen Rettungsversuchen und symbolpolitischen Maßnahmen. Aktivistische Inszenierungen und kurzfristige Korrekturwerkzeuge hätten den Wal nicht nachhaltig gerettet, so der Vergleich. Die Bundesregierung reagierte mit Förderinstrumenten und Marktinterventionen, die laut Kritikern die Grundarchitektur des Energiesystems nicht korrigierten. Der Bundesrechnungshof warnt vor steigenden Kosten und Risiken für die Versorgungssicherheit.

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DIE WELT ist eine der bekanntesten deutschen überregionalen Tageszeitungen und bietet dem Leser wochentäglich umfassende Artikel über aktuelle Themen und Nachrichten aus der ganzen Welt. Von Artikeln über globales politisches Geschehen bis hin zu Inhalten wie Ausbildung oder Rente in Deutschland reicht das vielfältige Themenspektrum.

Welche Inhalte bietet DIE WELT?

Die Zeitung DIE WELT ist eine moderne Tageszeitung mit großen, sorgfältig recherchierten Themen und ausführlichen Kommentaren. Das renommierte Blatt ist in die Ressorts Politik, Wirtschaft, Finanzen und Feuilleton unterteilt und bietet seinen Leser*innen klar strukturierte Nachrichten, Analysen und Einschätzungen. DIE WELT ist eine der führenden Zeitungen Europas und wird dennoch als bodenständig und geradlinig beschrieben. Tagesaktuell relevante Nachrichten aus der ganzen Welt, ihre Verlässlichkeit und die Vielfältigkeit der Themen sind weitere Gründe für die Beliebtheit dieser klassischen Tageszeitung.

Wer sollte DIE WELT lesen?

Die Zeitung ist besonders interessant für alle Menschen, die täglich über aktuelle Entwicklungen in Politik und Wirtschaft in Europa informiert sein möchten.

Das Besondere an der DIE WELT

Die DIE WELT ist eine bürgerlich-konservative Tageszeitung, die wirtschaftspolitisch als „deutlich marktliberal eingestellt“ gesehen wird. Als eine der führenden Zeitungen Europas wird das im Jahr 1946 gegründete Blatt inzwischen in 130 Ländern verkauft und erscheint im Nordischen Format.

  • erscheint seit April 1946
  • 255 Ausgaben pro Jahr, täglich Montag – Freitag
  • eine der führenden Zeitungen Europas

Der Verlag hinter der DIE WELT

Die Zeitung DIE WELT erscheint im Axel Springer Verlag, einem von Europas größten Verlagen mit Sitz in Berlin und Hamburg. Das einst klassische Verlagshaus Axel Springer ist im Laufe der Zeit zu einem weltweit erfolgreichen Medienkonzern geworden. In der britischen Besatzungszone in Hamburg gegründet, erschien DIE WELT erstmals am 2. April 1946 und wurde 1953 vom Verleger Axel Springer übernommen. Das bekannteste Printobjekt von Axel Springer ist neben DIE WELT und WELT am Sonntag vor allem die Familie der Zeitschriften rund um die BILD, der auflagenstärksten Tageszeitung in Deutschland. Sie möchten mehr aus der aufregenden Welt des Medienkonzerns erfahren? Viel Wissenswertes zum Verlag und zu seinen bei uns erhältlichen Magazinen finden Sie in unserem Blog zu den großen Verlagen unter Axel Springer Verlag.

Alternativen zur DIE WELT

DIE WELT ist bei uns der Kategorie Zeitungen zugeordnet. Eine weitere, empfehlenswerte Politik-Zeitung ist DIE ZEIT, welche über Themen aus Politik und Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft, Technik und Medizin, Gesellschaft und Bildung, Reisen, Lifestyle und Sport berichtet. Die International New York Times ist eine englischsprachige Tageszeitung für Europa, die unter anderem über Politik und Wirtschaft aus Europa und den USA berichtet.

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da hat wohl oben ein linker, naiver, verblendeter mensch geschrieben. die welt ist ein hervorragendes blatt - würde mir hier in AT so ein medium wünschen - vorallem keine propaganda-maschine der regierung

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In der aktuellen Ausgabe von Die Welt (Mo-Fr)

  • Dieser Auftritt schadet der FDP
    Experten erklären den Aufstieg des Populismus häufig als Ausdruck von Überforderung und Wut. Marie-Agnes Strack-Zimmermann wird als Exempel für autoritäre Arroganz beschrieben, die Bürger mundtot machen wolle. Wolfgang Kubicki setzt auf einen schärferen Kurs, um Wähler zurückzugewinnen, doch innerparteiliche Konflikte bleiben groß. Die Kampfkandidatur Strack-Zimmermanns hat in der FDP tiefe Debatten über Ausrichtung und Strategie ausgelöst.
  • Neues Milliardenloch bei der Bundesagentur für Arbeit
    Die Bundesagentur für Arbeit (BA) droht zum Jahresende ein deutlich höheres Defizit von mehr als fünf Milliarden Euro. Die Bundesregierung rechnet mit steigender Arbeitslosigkeit, was die Beitragslage und die bisherigen Finanzplanungen belastet. Als Reaktionen werden Einsparungen bei der BA, Steuerzuschüsse oder Leistungskürzungen wie eine Verkürzung der Bezugsdauer für Arbeitslosengeld diskutiert. Die Situation könnte die Haushaltsplanung der Bundesregierung weiter verkomplizieren.
  • Personalnot in der Justiz
    Der Deutsche Richterbund meldet einen bundesweiten Mangel von rund 2000 Staatsanwälten, der die Strafverfolgung stark belastet. Nordrhein-Westfalen fehlen nach offiziellen Schlüsseln allein mehr als 500 Strafverfolger. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig plant Maßnahmen im Rahmen des „Pakts für den Rechtsstaat“ mit Mitteln für Personal und Digitalisierung. Mehrere Fraktionen äußern unterschiedliche Vorschläge, von Personaloffensiven bis zur Entkriminalisierung von Bagatellen.
  • Liebevolle Eltern sollten über das Internat nachdenken
    Alan Posener schildert persönliche Internatserfahrungen und betont, dass Internate nicht nur Elitenförderer sein können, sondern auch Kindern aus schwierigen Verhältnissen Chancen bieten. Er nennt Reforminternate und kooperative Schulmodelle, die Sprachförderung, Handwerk und Selbstverwaltung verbinden. Posener schlägt Pilotprojekte in Großstädten vor und warnt vor Vorurteilen gegenüber Internaten ohne Eliteanspruch.
  • Neustart mit Tücken: Auf dem Parteitag wird klar, wie gespalten die FDP ist
    Wolfgang Kubicki gewann die Wahl zum FDP-Vorsitz mit knapp 60 Prozent. Marie-Agnes Strack-Zimmermann erreichte fast 40 Prozent und demonstrierte damit erheblichen innerparteilichen Rückhalt für eine alternative Ausrichtung. Parteifreunde versuchen, die Lager zu befrieden, während die neue Führung die Partei zurück in die Parlamente führen will. Ob Kubicki die Strömungen hinter seinem Kurs vereinen und bei anstehenden Landtagswahlen Erfolg haben kann, bleibt ungewiss.
  • Wenn Arbeitennur noch 415 Euro mehr bringt
    Mehrere Fallrechnungen zeigen, dass erwerbstätige Familien in vielen Konstellationen nur noch wenig mehr als Empfänger von Sozialleistungen hätten. Hohe Wohnkosten, Alleinerziehenden-Zuschläge und Bildungskosten treiben den Bedarf und können die Erwerbseinkommen schnell auf ein ähnliches Niveau wie das Bürgergeld bringen. Ab 1. Juli 2026 soll das Bürgergeld in eine schärfere Grundsicherung übergehen, die Vermittlung und Sanktionen stärker betont. Die Autoren warnen, dass diese Nähe zwischen Erwerbseinkommen und Sozialleistungen Arbeitsanreize und Gerechtigkeitsempfinden untergräbt.
  • Der „Sonderzug“ durfte nicht fahren
    Udo Lindenberg durfte 1983 im Palast der Republik auftreten, musste aber bestimmte Lieder auslassen. Die SED und die Stasi hofften, den Auftritt politisch zu nutzen, doch Lindenbergs Ansagen und das Verhalten seines Publikums führten zu unvorhergesehenen Spannungen. Eine geplante DDR-Tournee wurde später abgesagt, weil Behörden das Risiko unkontrollierbarer Reaktionen und politischer Komplikationen für zu hoch einschätzten.
  • Eine Bundespräsidentin? Jetzt geht es um diese Namen
    Die Diskussion um mögliche Nachfolger für Frank-Walter Steinmeier hat begonnen, wobei zunehmend auch Frauen als Kandidatinnen gehandelt werden. Ilse Aigner, Karin Prien, Julia Klöckner, Annegret Kramp-Karrenbauer und Monika Grütters werden als mögliche Namen genannt, wobei jede Kandidatin spezifische Stärken und politische Fragwürdigkeiten mitbringt. Parteipolitische Mehrheiten und die Ergebnisse kommender Landtagswahlen dürften die Entscheidung stark beeinflussen. Außenseiterinnen aus Kunst und Wirtschaft werden als mögliche Kompromisslösungen ebenfalls in Erwägung gezogen.
  • „Das können wir auch“ Bewusste „Zumutungen“ für die eigene Klientel
    Felix Banaszak und Franziska Brantner organisierten den 'Im/Puls'-Kongress, um die Grünen für neue Wählerschichten zu öffnen und interne Bürokratie zu umgehen. Vertreter unterschiedlichster Milieus diskutierten über Freiheit, Heimat, die AfD und Strategien, um Handwerker, Pflegekräfte und Lkw-Fahrer anzusprechen. Applaus erhielten Appelle zu Selbstkritik und Praxisorientierung, doch innerparteiliche Kontroversen und Widerstände bleiben deutlich.
  • Mileis Wette auf Öl und Gas
    Argentinien verfügt über große Reserven in Vaca Muerta und plant, ab 2027 als bedeutender Energieexporteur aufzutreten. Präsident Javier Milei setzt auf Öl- und LNG-Exporte, die dem hoch verschuldeten Staat erhebliche Einnahmen bringen könnten. Umweltorganisationen warnen vor langfristigen ökologischen Schäden, während Befürworter die Rolle Argentiniens als Stabilitätsfaktor für die Energiemärkte hervorheben. Internationale Garantien und Finanzhilfen sind umstritten und könnten politische Debatten auslösen.
  • Suche nach Auswegen aus der Hormus-Falle
    Die Blockade und Störungen rund um die Straße von Hormus haben zu einem Stau von Tankschiffen und vollen Speichern geführt. Die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabien bauen Pipelines oder planen alternative Exportrouten, um die Abhängigkeit von Hormus zu reduzieren. Der Irak und andere Länder prüfen ebenfalls Pipelineprojekte, doch politische Spannungen, Infrastrukturdefizite und lange Bauzeiten begrenzen kurzfristige Ausweichmöglichkeiten. Experten sehen in der Krise einen Anstoß zur langfristigen Diversifizierung der Exportlogistik der Golfstaaten.
  • Wie die Ukraine westlichen Rüstungsfirmen hilft
    Die Ukraine bietet mit dem Programm ‚Test in Ukraine‘ Herstellern die Möglichkeit, Drohnen, Robotik und KI-Systeme unter realen Einsatzbedingungen zu erproben. Die Plattform Brave1 vermittelt Tests auf Übungsgeländen und organisiert Feedback von Frontsoldaten, das zu schnellen Produktanpassungen führt. Viele westliche Firmen haben jedoch längere Entwicklungszyklen und kämpfen mit dem Tempo der Frontanforderungen, weshalb dauerhafte Präsenz in der Ukraine und engere Kooperationen empfohlen werden.
  • Die unerträgliche Sprache der Politik
    Ulf Poschardt kritisiert die heutige politische Rhetorik als leer und reformunfähig, was das Vertrauen vieler Bürger untergrabe. Er vergleicht historische, kraftvolle Reden mit dem gegenwärtigen ‚Schönreden‘ von Problemen und sieht darin eine kulturelle Selbstaufgabe. Poschardt argumentiert, dass moralisierende Diskurse, eine erschöpfte Mitte und die Verbreitung intellektuell dünner Sprechpuppen zum Erstarken populistischer Ränder beigetragen haben.
  • Schon die Veröffentlichung der Wohnungs-bauzahlen von 2025 selbst zeigt, was schiefläuft in Deutschlands Bauwesen
    Langsame Datenerhebung und langwierige Genehmigungsverfahren offenbaren ein dysfunktionales System im deutschen Wohnungsbau. Umweltverbände, protestierende Bürger, komplexe Behördenprozesse und fragmentierte Branchenstrukturen tragen zu Verzögerungen und hohen Kosten bei. Michael Fabricius plädiert für weniger Regeln, einen bundesweit einheitlichen Baustandard und mehr technologische Modernisierung statt bloßer Zuschüsse.
  • Wir brauchen mehr deutsche Stimmen im Radio
    Sven Schulze und Mario Voigt fordern eine stärkere Sichtbarkeit deutschsprachiger Musik im Rundfunk, weil Musik Identität und kulturelle Kontinuität stifte. Die Autoren plädieren für neue Formate, gezielte Förderung und Kooperationen zwischen Rundfunk, Musikbranche und Festivals statt staatlicher Zwangsquoten. Eine transparente Offenlegung der Programmplanung und konkrete Zielgrößen sollen die Entwicklung messbar machen und heimische Stimmen stärken.
  • Drogendealer sollen Minderjährige zum Sex genötigt haben
    Die Polizei in Nürnberg ermittelt gegen eine Gruppe von Männern, die minderjährige Mädchen durch Drogenabhängigkeit in sexuelle Ausbeutung gedrängt haben sollen. Ermittlungen richten sich gegen mehr als ein Dutzend Tatverdächtige mit mutmaßlich migrantischem Hintergrund; mehrere Festnahmen wurden bereits vollzogen und drei Personen sitzen in Untersuchungshaft. Sozialarbeiter und Drogenhilfen beklagen lückenhafte Prävention und mangelhafte Jugendhilfe, die die Verletzlichkeit junger Menschen erhöhen.
  • Lachen auf dem Gipfeltreffen der Depressiven
    Der Patientenkongress Depression 2026 in der Alten Oper versammelt Betroffene, Fachleute und prominente Gäste wie Harald Schmidt, um das Thema zu enttabuisieren. Redner wie Karl-Theodor zu Guttenberg und Jan Ullrich berichten offen von ihren Erfahrungen mit Depression und Therapie und unterstreichen die Bedeutung von Behandlung und Offenheit. Experten kritisieren lange Wartezeiten auf Therapieplätze, fordern bessere Medikamentenzulassungen und mehr Forschung zu neuen therapeutischen Ansätzen.
  • Deutschlands größte Molkerei wird dänisch
    Das Deutsche Milchkontor (DMK) fusioniert mit Arla Foods und wird künftig als Tochtergesellschaft des dänischen Konzerns geführt. Arla und DMK schaffen nach Angaben der Unternehmen die größte Molkerei Europas mit einem Milchpool von rund 19 Milliarden Kilogramm und mehr als 20 Milliarden Euro Umsatz. Ingo Müller betont, dass die Fusion aus Wachstums- und Stabilitätsgründen komme und nicht aus wirtschaftlicher Not, und verweist auf eine starke Eigenkapitalquote sowie ein gutes Geschäftsjahr 2025. Kritische Verbände warnen vor zu großer Konzentration und fordern Auflagen und mehr Transparenz für die Preisbildung zugunsten der Bauern.
  • Iran-Krieg stürzt deutsche Chemie in die nächste Krise
    Die deutsche Chemie- und Pharmaindustrie verzeichnet deutliche Produktions- und Umsatzeinbußen, die der VCI auf die Folgen des Iran-Kriegs und gestörte Lieferketten zurückführt. Wolfgang Große Entrup meldet sinkende Produktion, besonders schwere Einbrüche in der Pharmabranche, und warnt vor Engpässen bei Öl, Gas und chemischen Grundstoffen. Mehr als 80 Prozent der Unternehmen leiden laut VCI unter gestiegenen Transport- und Rohstoffkosten, die viele Firmen an ihre Kunden weitergeben. Die Branchenvertreter fordern von der Politik Maßnahmen zur Entlastung des Standorts, etwa bei Energiepreisen, Bürokratie und Regulierung.
  • Explosion wirft Nasa-Programm zurück
    Bei einem Triebwerkstest auf dem Kennedy Space Center in Cape Canaveral explodierte eine New-Glenn-Rakete von Blue Origin und zerstörte dabei die Startanlage. Blue Origin verlor damit nach Angaben von Branchenkennern die einzige Startinfrastruktur für diese Rakete, sodass Wiederaufbau Monate bis über ein Jahr dauern könnte. Die NASA-Pläne für Mondmissionen und das Blue-Origin-Mondlandeprojekt leiden unter dem Rückschlag, weil geplante Starts nun nicht mehr möglich sind. Jeff Bezos und Blue Origin kündigten Untersuchungen an, während die Raumfahrtbehörden die Auswirkungen auf laufende Missionen prüfen.
  • So legen Family-Offices weltweit das Geld an
    Die UBS-Studie zu Family Offices zeigt, dass 60 Prozent der befragten Elite-Verwalter 2026 eine strategische Neuausrichtung ihrer Asset-Allocation planen. Die Family Offices reduzieren tendenziell ihre Dollar-Exposure, setzen stärker auf regionale Diversifizierung und vermehrte Allokationen in Private Equity, Infrastruktur und Gold. Traditionelle Anlagen behalten weiterhin einen großen Anteil, während alternative Investments wie Private Equity, Immobilien und Hedgefonds rund 40 Prozent des Vermögens ausmachen. Finanzprodukte und Fintech-Angebote eröffnen Privatanlegern zunehmend Wege, Teile der Family-Office-Strategien nachzubilden, wobei Liquidität und Diversifikation weiterhin zentrale Leitprinzipien bleiben.
  • Wie die Künstliche Intelligenz bei Otto einzieht
    Otto hat einen KI-Assistenten eingeführt, der Kunden in App und Web dialogisch beim Einkauf unterstützen soll. Petra Scharner-Wolff erklärt, dass die Technologie von Google entwickelt wurde und Kundeninteraktionen verbessert sowie die Conversion steigern soll. Das Unternehmen plant, KI auch für Personalisierung, Warenkombinationen und für Agenten zu nutzen, die fehlende Produkte bei Drittanbietern einkaufen. Otto will in den kommenden drei Jahren rund 350 Millionen Euro in Technologie und KI investieren, um sich gegenüber Wettbewerbern zu behaupten.
  • Das ändert sich im Juni
    Im Juni treten in Deutschland zahlreiche gesetzliche und regulatorische Neuerungen in Kraft, die Verbraucher in vielen Lebensbereichen betreffen. Der Widerrufsbutton soll Online-Widerrufe vereinfachen und ab dem 19. Juni verpflichtend sein. Die befristete Tankrabattsenkung läuft Ende Juni aus, sodass die Kraftstoffpreise spürbar steigen werden. Weitere Änderungen betreffen Rentenerhöhungen, Herkunftskennzeichnung von Honig, neue Möglichkeiten für Solarstrom-Sharing sowie das Abschalten des MMS-Dienstes und teils höhere Preise bei Starlink.
  • (Interview) Warum haben wir in Deutschland ein Problem mit Ehrlichkeit?
    Claus-Dieter Wollitz kehrt als Trainer zu Energie Cottbus zurück und kündigt an, seiner direkten und ehrlichen Art treu zu bleiben. Wollitz betont, dass er sich nicht verstellen wolle und im Zweifel auch Fehler eingestehe sowie sich entschuldige. Der Trainer lobt die Führungsqualität von Spielern wie Tolga Ciğerci und setzt auf mutigen Offensivfußball sowie Teamzusammenhalt als Basis für gute Ergebnisse. Wollitz benennt persönliche Erfahrungen, etwa die Pflege eines schwerstbehinderten Kindes, als prägenden Faktor für Verantwortung und gibt Einblicke in seine Prioritäten neben dem Sport.
  • Adi Hütter zurück in Frankfurt
    Adi Hütter kehrt als Cheftrainer zu Eintracht Frankfurt zurück und unterschreibt einen Vertrag bis 30. Juni 2029. Hütter hatte den Klub bereits von 2018 bis 2021 betreut und dort Erfolge wie das Erreichen des Europa-League-Halbfinales gefeiert. Markus Krösche sieht in Hütter einen Vertreter für mutigen Offensivfußball, Klarheit und Disziplin, der die Strukturen bei Eintracht kennt. Hütter selbst beschreibt die Rückkehr als emotional und betont, dass er das Gefühl hatte, noch nicht fertig mit dem Klub zu sein.
  • Der Architekt des Champions-League-Triumphes
    Paris Saint-Germain verteidigte seinen Champions-League-Titel und besiegte Arsenal im Elfmeterschießen, womit der Klub als erster seit Real Madrid zweimal in Folge gewann. Luis Enrique gewann damit seinen dritten Titel als Trainer in der Königsklasse und wird in der Berichterstattung als einer der großen Trainer seiner Generation gefeiert. Kai Havertz erzielte früh das Führungstor für Arsenal, doch Ousmane Dembélé glich per Foulelfmeter aus und trug maßgeblich zum PSG-Erfolg bei. PSG setzt unter Enrique auf junge Leistungsträger und eine Teamphilosophie, die langfristig eine Ära begründen könnte.
  • Drogenfahrt des Fußballstars im Lamborghini? Raheem Sterling wurde nach einem Unfall in Gewahrsam genommen
    Raheem Sterling wurde nach einem Autobahnunfall in Hampshire von der Polizei wegen Verdachts auf Fahren unter Drogeneinfluss festgenommen. Die Behörden bezichtigen ihn außerdem des gefährlichen Fahrens, des Besitzes einer Droge der Klasse C und der Verweigerung einer Probenabgabe. Die Polizei ließ Sterling gegen Kaution frei, während die Ermittlungen weiterlaufen. Sterling und sein Umfeld berichten von persönlichen Problemen und einer schwierigen sportlichen Phase nach seinem Weggang aus der Premier League.
  • Nicht alle Menschen wollen nur zufriedene Konsumenten sein: Francis Fukuyama
    Francis Fukuyama warnt davor, dass Vertrauen in internationalen Beziehungen schwer wiederherzustellen ist und nennt das NATO-Beispiel im Kontext amerikanischer Unberechenbarkeit. Fukuyama kritisiert die erstarkenden populistischen Strömungen und sieht in Bildungsunterschieden, Technologie und Regierungsfähigkeit zentrale Ursachen für demokratische Krisen. Fukuyama betont, dass die liberale Demokratie trotz Rückschlägen weiterhin gegenüber Alternativen überlegen sei, gleichzeitig aber aktive Maßnahmen, etwa Regulierung von Künstlicher Intelligenz, nötig sind. Fukuyama erklärt die Bedeutung des „Thymos“ für politische Radikalisierung und fordert demokratische Führung, um komplexe Probleme wie den Klimawandel zu bewältigen.
  • Das Ende der Toten Hosen beginnt mit einer Demütigung
    Die Toten Hosen veröffentlichen ihr letztes Album „Trink aus, wir müssen gehen“ und eröffnen es paradoxerweise mit einem schwachen Beitrag der Ärzte. Die Band gelingt es in zahlreichen Momenten, alte Energie wieder aufleben zu lassen und Songs mit rauer Kraft und Pathos zu kombinieren. Campino und Co. liefern sowohl starke Höhepunkte als auch unnötige Quatschstücke, die nicht immer überzeugen. Die Platte zeigt eine Band, die sich zum Abschied eher als verlässlicher Bestandteil des Kulturbetriebs denn als riskanter Aufbrecher präsentiert.
  • Nicolas Cage ist müde
    Die Prime-Serie "Spider-Noir" erzählt eine Noir-Variante des Spider-Man-Mythos mit Nicolas Cage als gealtertem Superhelden Ben Reilly im New York der 1930er Jahre. Die Macher bieten zwei ästhetische Fassungen der Serie, Farb- und Schwarzweiß-Version, und verbinden klassische Noir-Elemente mit Superhelden-Mythen. Nicolas Cage trägt die Produktion mit einer intensiven, müden Darstellung, die sowohl nostalgische als auch neue Lesarten des Genres ermöglicht. Die Serie lädt zugleich jüngere Zuschauer ein, sich für die Klassiker des Film-Noir zu interessieren, während sie kommerzielle Strategien und Streamingpausen nicht komplett verbergen kann.
  • Überzeugen Sie uns mit Taten, nicht mit leeren Worten
    Jakob Hayner kritisiert den offenen Brief zur Wiedereinführung der Frauenquote beim Theatertreffen als Symboldebatte, die unabhängige Juryarbeit untergräbt. Hayner fordert stattdessen eine Debatte über materielle Gleichstellung und Entlohnung und verweist auf bestehende Lohnlücken zwischen Frauen und Männern im Theater. Hayner verlangt von Intendantinnen und Intendanten Transparenz bei Gehältern und Gagen als ersten konkreten Schritt gegen strukturelle Ungleichheit. Hayner ruft die Unterzeichnenden auf, nicht nur symbolische Forderungen zu stellen, sondern tatsächliche finanzielle und organisatorische Maßnahmen zu ergreifen.
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